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	<title>Sitzendorf an der Schmida - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sitzendorf_an_der_Schmida&amp;diff=171078&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pvvertreter: /* Einwohnerentwicklung */ Automatische Aktualisierung bis 2031</title>
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		<updated>2026-04-28T18:00:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerentwicklung: &lt;/span&gt; Automatische Aktualisierung bis 2031&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Österreich&lt;br /&gt;
|Art                = Marktgemeinde&lt;br /&gt;
|Name               = Sitzendorf an der Schmida&lt;br /&gt;
|Wappen             = AUT Sitzendorf an der Schmida COA.jpg&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 48/35/59/N&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 15/56/24/E&lt;br /&gt;
|Höhe               = 244&lt;br /&gt;
|PLZ                = 3714&lt;br /&gt;
|Vorwahl            = 02959&lt;br /&gt;
|NUTS               = AT125&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl   = 31043&lt;br /&gt;
|Straße             = Hauptplatz 20&lt;br /&gt;
|Website            = [http://www.sitzendorf.at/ www.sitzendorf.at]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Florian Hinteregger&lt;br /&gt;
|Partei             = ÖVP&lt;br /&gt;
|Gemeinderatanzahl  = 21&lt;br /&gt;
|Wahljahr           = [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2025|2025]]&lt;br /&gt;
|Gemeinderat        = &lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
|Legende = ja&lt;br /&gt;
|Land  = AT&lt;br /&gt;
|Breite= 0.8&lt;br /&gt;
|Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
|ÖVP|GUT|SPÖ&lt;br /&gt;
|ÖVP = 14&lt;br /&gt;
|GUT = 4&lt;br /&gt;
|GUT Farbe = EE82EE&lt;br /&gt;
|SPÖ = 3&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|Bild1              = Gemeindeamt neu.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1  = Gemeindeamt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitzendorf an der Schmida&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Marktgemeinde]] mit {{EWZ|AT|31043}} Einwohnern (Stand {{EWD|AT|3}}) im westlichen [[Weinviertel]] in [[Niederösterreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sitzendorf Hauptplatz Ansicht von Norden.jpg|mini|[[Hauptplatz Sitzendorf an der Schmida]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sitzendorf Hauptplatz - Plan.jpg|mini|Plan des Hauptplatzes von Sitzendorf]]&lt;br /&gt;
Sitzendorf liegt an der [[Schmida (Fluss)|Schmida]]. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst {{FL|AT|31043|2}}&amp;amp;nbsp;Quadratkilometer. Davon sind 81 Prozent landwirtschaftliche Nutzfläche, 4 Prozent Weingärten und 7 Prozent der Fläche sind bewaldet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.at/blickgem/G0101/g31043.pdf |titel=Ein Blick auf die Gemeinde Sitzendorf an der Schmida, Fläche und Flächennutzung |hrsg=Statistik Austria |format=PDF |abruf=2021-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Hauptort und größter Ort der Gemeinde ist die Ortschaft Sitzendorf. Die größten Teilflächen sind allerdings Frauendorf und Roseldorf. Die Großgemeinde besteht aus neun [[Katastralgemeinde]]n und gleichnamigen Ortschaften (in Klammern: Fläche Stand: {{FLD|AT KG|STAND}}{{FLR|AT KG|QUELLE}} bzw. Einwohnerzahl Stand {{EWD|AT Ortschaft|STAND}}{{EWR|AT Ortschaft|QUELLE}}):&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|breite=20em|&lt;br /&gt;
* [[Braunsdorf (Gemeinde Sitzendorf)|Braunsdorf]] ({{Fläche AT KG|09005}}; {{EWZ|AT Ortschaft|03857}} Ew.)&lt;br /&gt;
* [[Frauendorf an der Schmida|Frauendorf]] ({{Fläche AT KG|09073}}); &amp;#039;&amp;#039;Frauendorf an der Schmida&amp;#039;&amp;#039; ({{EWZ|AT Ortschaft|03858}} Ew.)&lt;br /&gt;
* [[Goggendorf]] ({{Fläche AT KG|09016}}; {{EWZ|AT Ortschaft|03859}} Ew.)&lt;br /&gt;
* [[Kleinkirchberg]] ({{Fläche AT KG|09033}}; {{EWZ|AT Ortschaft|03860}} Ew.)&lt;br /&gt;
* [[Niederschleinz]] ({{Fläche AT KG|09074}}; {{EWZ|AT Ortschaft|03861}} Ew.)&lt;br /&gt;
* [[Pranhartsberg]] ({{Fläche AT KG|09041}}; {{EWZ|AT Ortschaft|03862}} Ew.)&lt;br /&gt;
* [[Roseldorf (Gemeinde Sitzendorf)|Roseldorf]] ({{Fläche AT KG|09046}}; {{EWZ|AT Ortschaft|03851}} Ew.)&lt;br /&gt;
* Sitzendorf ({{Fläche AT KG|09052}}); &amp;#039;&amp;#039;Sitzendorf an der Schmida&amp;#039;&amp;#039; ({{EWZ|AT Ortschaft|03863}} Ew.)&lt;br /&gt;
* [[Sitzenhart]] ({{Fläche AT KG|09053}}; {{EWZ|AT Ortschaft|03864}} Ew.)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
|MITTIG  = ja&lt;br /&gt;
|NORDWEST= [[Eggenburg]]&lt;br /&gt;
|NORD    = [[Röschitz]]&lt;br /&gt;
|NORDOST = [[Guntersdorf]]&lt;br /&gt;
|OST     = [[Grabern]]&lt;br /&gt;
|SUEDOST = [[Hollabrunn]]&lt;br /&gt;
|SUED    = [[Ziersdorf]]&lt;br /&gt;
|SUEDWEST= [[Maissau]], [[Ravelsbach]]&lt;br /&gt;
|WEST    = [[Straning-Grafenberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auf dem Gemeindegebiet liegt mit der [[Keltensiedlung Sandberg]] die größte Fundstätte Österreichs aus der Keltenzeit. Diese mindestens 40&amp;amp;nbsp;ha große Siedlung an der Grenze zur nördlichen Nachbargemeinde [[Zellerndorf]] bestand vom [[3. Jahrhundert v. Chr.]] bis fast zur Zeitenwende. Sie lag auf dem 340&amp;amp;nbsp;m hohen [[Sandberg (Platt)|Sandberg]] zwischen Roseldorf und Platt, der durch seine Aussichtswarte „Keltenturm“ weithin sichtbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ältere Siedlungsspuren reichen etwa 7000 Jahre zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Zeit bis zum Jahre 1794 gibt es in der Gemeinde selbst keine Dokumente, weil bei einem Großbrand am 20.&amp;amp;nbsp;März 1790 alle Unterlagen der Pfarre und der Gemeinde vernichtet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mayer Ortsgeschichte Band&amp;amp;nbsp;1&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Geschichte bis zu diesem Zeitpunkt kann daher nur aus Unterlagen rekonstruiert werden, die außerhalb der Gemeinde aufbewahrt werden. Das älteste vorhandene Protokoll im Gemeindearchiv ist mit 11.&amp;amp;nbsp;November 1793 datiert. Seither existieren Protokolle und Dokumente lückenlos und wurden im &amp;#039;&amp;#039;Beitrag zur Ortsgeschichte&amp;#039;&amp;#039; von Leo Maria Trapp, in der &amp;#039;&amp;#039;Ortsgeschichte&amp;#039;&amp;#039; von Ferdinand Mayer und zuletzt im &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch&amp;#039;&amp;#039; von Peter Aichinger-Rosenberger aufgearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem von den deutschen Herrschern gemeinsam mit den österreichischen [[Markgraf]]en im 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gegen die [[Mährer (Volksgruppe)|Mährer]] und [[Magyaren|Ungarn]] eroberten niederösterreichischen Landesviertel wurden Schenkungen an verschiedene Grafengeschlechter gemacht. Darunter waren auch die aus dem bayrischen Chiemgau stammenden [[Sieghardinger]], die vor allem den Raum von Sitzendorf, Frauendorf und [[Pillichsdorf]] wirtschaftlich erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa um 1020 wurde von Graf Sieghard&amp;amp;nbsp;V. vom Chiemgau (auch Sicco oder Sizzo genannt) der Ort Sitzendorf als [[Angerdorf]] oder Kirchweiler gegründet. Von diesem Sicco oder Sizzo leitet sich auch der Name des Ortes, zuerst Sicindorf, dann Sizendorff und schließlich Sitzendorf ab. Von den weit gespannten Besitz- und Herrschaftsrechten der Sieghardinger zeugen auch Ortsnamen wie [[Wals-Siezenheim|Siezenheim]] (bei [[Salzburg]]), Sitzenhart (Katastralgemeinde von Sitzendorf), [[Sitzenberg-Reidling|Sitzenberg]] oder [[Sieghartskirchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Nennung Sitzendorfs als Ort und auch als Pfarre stammt aus dem Jahre 1141, als am 24.&amp;amp;nbsp;September Bischof [[Reginbert von Hagenau|Reginbert von Passau]] die [[Pfarrkirche Groß]] in der heutigen Stadtgemeinde [[Hollabrunn]] weihte und ihr den [[Zehnt|Zehent]] zu Großnondorf der Gemeinde [[Guntersdorf]] verlieh, das zur Pfarre von Sitzendorf gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1241 gelangte das [[Kirchenpatronat|Patronat]] und die [[Vogt]]ei der Kirche von Sitzendorf durch Pfalzgraf [[Rapoto III. (Ortenburg)|Rapoto&amp;amp;nbsp;III. von Bayern]], aus dem Hause der [[Ortenburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Ortenberg]], an das bayerische [[Kloster Baumburg]] und war seither Zentrum der klösterlichen Besitzungen in der Gegend.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Baumburg an der Alz&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;28&amp;amp;nbsp;f&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch „Daheim in Sitzendorf“&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;32&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tatsache, dass in Sitzendorf – etwa im Wappen der Gemeinde – immer wieder der „[[Passauer Wolf]]“ zu finden ist, hat hier wohl ihren Ursprung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun begann eine sehr bewegte Geschichte, und viele bekannte Geschlechter wechselten als Besitzer der grundherrschaftlichen Rechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh traten als [[Lehnsherr]]en die im benachbarten [[Waldviertel]] ansässigen, ursprünglich [[Edelfrei|hochfreien]] [[Kuenringer]] auf. In die Zeit ihrer Herrschaft fällt der Bau einer [[Wasserburg]] sowie die in der ersten Hälfte des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts erfolgte Anlage des rechteckigen Hauptplatzes von Sitzendorf.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch „Daheim in Sitzendorf“&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Nun begann eine sehr bewegte Geschichte: na wo is sie denn?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Niederösterreichische Kommunalstrukturverbesserung|Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung]] wurden bis dahin selbständige Gemeinde in mehreren Schritten nach Sitzendorf an der Schmida eingemeindet:&lt;br /&gt;
* mit 1. Jänner 1966 [[Kleinkirchberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{StatistikAustria Gemeindeänderungen|seite=13|abruf=2025-01-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;,&lt;br /&gt;
* mit 1. Jänner 1967 [[Pranhartsberg]] und [[Sitzenhart]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{StatistikAustria Gemeindeänderungen|seite=17|abruf=2025-01-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgn&amp;amp;datum=1966&amp;amp;page=346&amp;amp;size=45|titel=LGBL. NÖ. Nr. 497/1966|datum=1966-09-20|abruf=2025-01-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;,&lt;br /&gt;
* mit 1. Jänner 1971 [[Braunsdorf (Gemeinde Sitzendorf)|Braunsdorf]], [[Frauendorf an der Schmida]], [[Goggendorf]] und [[Niederschleinz]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{StatistikAustria Gemeindeänderungen|seite=31|abruf=2025-01-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und&lt;br /&gt;
* mit 1. Jänner 1972 [[Roseldorf (Gemeinde Sitzendorf)|Roseldorf]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{StatistikAustria Gemeindeänderungen|seite=50|abruf=2025-01-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{Einwohner_B_Diagramm|width=450|float=none|Name=Sitzendorf an der Schmida|maxEinwohner=4400&lt;br /&gt;
|werte=(1869,4152)(1880,4286)(1890,4286)(1900,4388)(1910,4194)(1923,3883)(1934,3647)(1939,3541)(1951,3298)(1961,2916)(1971,2738)(1981,2380)(1991,2170)(2001,2208)(2011,2152)(2021,2158)({{EWDJ|AT|31043}},{{EWZN|AT|31043}})&lt;br /&gt;
|quelle=[[Statistik Austria]], Gebietsstand 1.1.2021&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Frauendorf Pfarrkirche.jpg|mini|[[Pfarrkirche Frauendorf an der Schmida]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Niederschleinz Pfarrkirche.jpg|mini|[[Pfarrkirche Niederschleinz]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Keller bei den Linden.JPG|mini|[[Keller bei den Linden]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mühlbergkellergasse.jpg|mini|[[Mühlbergkellergasse (Sitzendorf an der Schmida)|Mühlbergkellergasse]]]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sitzendorf an der Schmida|Liste der Kellergassen in Sitzendorf an der Schmida}}&lt;br /&gt;
* Schloss Braunsdorf&lt;br /&gt;
* Katholische [[Pfarrkirche Braunsdorf]] hll.&amp;amp;nbsp;Peter und Paul&lt;br /&gt;
* Katholische [[Pfarrkirche Frauendorf an der Schmida]] hl.&amp;amp;nbsp;Stephanus&lt;br /&gt;
* Katholische [[Pfarrkirche Goggendorf]] Mariä Verkündigung&lt;br /&gt;
* Katholische [[Pfarrkirche Niederschleinz]]&lt;br /&gt;
* Katholische [[Pfarrkirche Sitzendorf an der Schmida]] hl.&amp;amp;nbsp;Martin: Die im Kern spätgotische Kirche mit weitem dreischiffigem dreichorigem Kirchenbau hat bemerkenswerte Netzrippengewölbe. In der Pfarrkirche befindet sich die Grabplatte des [[Hanns von Wulfestorff]] aus dem Jahre 1504.&lt;br /&gt;
* Katholische [[Ortskapelle Kleinkirchberg]] hl.&amp;amp;nbsp;Antonius von Padua&lt;br /&gt;
* Katholische [[Ortskapelle Pranhartsberg]] hl.&amp;amp;nbsp;Antonius von Padua&lt;br /&gt;
* Katholische [[Ortskapelle Sitzenhart]] hl.&amp;amp;nbsp;Dreifaltigkeit&lt;br /&gt;
* [[Hauptplatz Sitzendorf an der Schmida|Historischer Hauptplatz]] und drei unter Denkmalschutz stehende Gebäude:&lt;br /&gt;
** Hauptplatz 13: ehemaliges Kranken- und Waisenhaus aus 1520 mit mächtigem gotischen Erker&lt;br /&gt;
** Hauptplatz 10: [[Jugendstil]]-Villa mit Eckturm aus 1912 mit Dekor in Formen der [[Wiener Werkstätte]]&lt;br /&gt;
** Am Patergraben 2: ehemaliger protestantischer Pfarrhof, 16.&amp;amp;nbsp;Jhdt.&lt;br /&gt;
* Keltenausstellung: im Gemeindeamt von Sitzendorf befindet sich ein Schauraum zu den Ausgrabungen der Keltensiedlung am Sandberg (Dauerausstellung). Besichtigung vormittags während der Öffnungszeiten des Gemeindeamtes&lt;br /&gt;
* Archäologische Ausgrabungen auf dem Sandberg nordöstlich von [[Roseldorf (Gemeinde Sitzendorf)|Roseldorf]] (größte bekannte Keltensiedlung)&lt;br /&gt;
* [[Kreisgrabenanlage]]n in Pranhartsberg&lt;br /&gt;
* [[Biotop]] in Pranhartsberg mit Lehrpfad „[[Orchidee]]n“&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kellergassen in Sitzendorf an der Schmida|Kellergassen]] in allen Katastralgemeinden&lt;br /&gt;
* [[Naturschutzgebiet Mühlberg]] nördlich von Goggendorf, u.&amp;amp;nbsp;a. Vorkommen von [[Boden-Tragant]], [[Adria-Riemenzunge]] und [[Ruthenische Kugeldistel|Ruthenischer Kugeldistel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 69, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 233. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 935. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 44&amp;amp;nbsp;Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktgemeinde Sitzendorf an der Schmida ist Mitglied des [[Landschaftspark Schmidatal|Landschaftsparks Schmidatal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eisenbahn: Durch den Westen des Gemeindegebietes verläuft die [[Franz-Josefs-Bahn (Österreich)|Franz-Josefs-Bahn]]. Der nächste Bahnhof befindet sich in Limberg-Maissau.&lt;br /&gt;
* Straße: Die wichtigste Straßenverbindung ist die [[Waldviertler Straße]] B2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
In der Gemeinde gibt es einen [[Kindergarten]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.noe.gv.at/noe/Kindergaerten-Schulen/Kindergaerten_in_NOE.html |titel=Kindergärten in NÖ |hrsg=NÖ Landesregierung |abruf=2020-10-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; eine [[Volksschule in Österreich|Volksschule]] und eine [[Neue Mittelschule]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schulen-online.at/ Schulensuche] auf Schulen online, abgerufen am 10. September 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat hat 21&amp;amp;nbsp;Mitglieder. Nach den Gemeinderatswahlen hatte der Gemeinderat folgende Verteilungen:&lt;br /&gt;
* 1990: 13 ÖVP, 4 SPÖ, 3 Sonstige und 1 FPÖ&lt;br /&gt;
* 1995: 14 ÖVP, 6 SPÖ und 1 FPÖ{{Gemeinderatswahl NÖ Ref|Jahr=1995|zugriff=2020-03-27}}&lt;br /&gt;
* 2000: 14 ÖVP, 6 SPÖ und 1 FPÖ{{Gemeinderatswahl NÖ Ref|Jahr=2000|zugriff=2020-03-27}}&lt;br /&gt;
* [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2005|2005]]: 14 ÖVP und 7 SPÖ{{Gemeinderatswahl NÖ Ref|Jahr=2005|zugriff=2020-03-27}}&lt;br /&gt;
* [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2010|2010]]: 15 ÖVP und 6 SPÖ{{Gemeinderatswahl NÖ Ref|Jahr=2010|zugriff=2020-03-27}}&lt;br /&gt;
* [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2015|2015]]: 17 ÖVP und 4 SPÖ{{Gemeinderatswahl NÖ Ref|Jahr=2015|zugriff=2020-03-27}}&lt;br /&gt;
* [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2020|2020]]: 17 ÖVP und 4 SPÖ{{Gemeinderatswahl NÖ Ref|Jahr=2020|zugriff=2020-03-27}}&lt;br /&gt;
* [[Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2025|2025]]: 14 ÖVP, 4 GUT und 3 SPÖ{{Gemeinderatswahl NÖ Ref|Jahr=2025|zugriff=2025-04-16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Jahr–Jahr Vorname Nachname (Partei) chronologisch ergänzen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* bis 2014 Leopold Hummer (ÖVP)&lt;br /&gt;
* 2014–2024 Martin Reiter (ÖVP)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.sitzendorf.at/GEMEINDEAMT/Politik/Buergermeister |titel=Bürgermeister |hrsg=Gemeinde Sitzendorf an der Schmida |sprache=de-AT |abruf=2021-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2024 Florian Hinteregger (ÖVP)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinde wurde 1964 folgendes Wappen verliehen: &amp;#039;&amp;#039;Ein schrägrechts geteilter Schild, der in seinem oberen hinteren roten Feld zwei gegeneinandergestellte goldene Rebmesser, in seinem unteren vorderen goldenen Feld eine nach rechts laufenden roten Wolf zeigt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wolf weist auf die Missionierung durch das Bistum Passau hin, da dieses einen Wolf im Wappen führt. Die Rebmesser führten schon die Grafen Dietrichstein im Wappen. Diese waren einst Inhaber der Burg Sitzendorf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.sitzendorf.at/Das_Marktwappen |titel=Das Marktwappen |hrsg=Gemeinde Sitzendorf an der Schmida |sprache=de-AT |abruf=2021-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wulfestorff.jpg|mini|hochkant|Grabplatte des [[Hanns von Wulfestorff]] in der Pfarrkirche von Sitzendorf]]&lt;br /&gt;
; Personen mit Bezug zur Gemeinde&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|breite=30em|&lt;br /&gt;
* [[Martin Wölfl]], später Rektor der Wiener Universität, war von 1482 bis 1492 Pfarrer in Sitzendorf&lt;br /&gt;
* Ritter [[Hanns von Wulfestorff]] († 1504 in Sitzendorf), war um 1500 Lehnsherr in Sitzendorf, Feldhauptmann unter Kaiser Friedrich&amp;amp;nbsp;III.&lt;br /&gt;
* [[Leonhard Colonna von Fels]] (* 1565; † 13. April 1620 in Sitzendorf), böhmischer Adeliger und Heerführer&lt;br /&gt;
* Pater [[Arnold Janssen]] (1837–1909), deutscher Missionar, Gründer der Steyler Missionare, wurde 2003 heiliggesprochen, erhielt Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jhdts. von der Gemeinde das [[Heimatrecht]]&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Mayer (Politiker)|Ferdinand Mayer]] (* 20. Mai 1916 in Sitzendorf; † 8. Oktober 1991 ebenda), Politiker und Landwirt, Abgeordneter zum Österreichischen Nationalrat&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Schreiber (Volkskundler)|Gerhard Schreiber]] (1939–2010), Hofrat, Forscher und Sammler von Volkskunst, insbesondere für Krippen und Krippendarstellungen&lt;br /&gt;
* [[Hiltigund Schreiber]] (1939–2023), Kunsthistorikerin&lt;br /&gt;
* [[Artur Rosenauer]] (* 1940 in Sitzendorf), österreichischer Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
* [[Milan Ráček]] (* 1943 in Zlín), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Irena Ráček]] (* 1948 in Stupné), Malerin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Ehrenbürger der Gemeinde&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste|breite=30em|&lt;br /&gt;
* Leopold Autherieth; † Geistlicher Rat&lt;br /&gt;
* Josef Blöch; † Bürgermeister&lt;br /&gt;
* [[Emmerich Czermak]] (1885–1965), Minister&lt;br /&gt;
* Bonaventura Diem; † Altbürgermeister&lt;br /&gt;
* Dolezalek Josef; † Dechant&lt;br /&gt;
* [[Engelbert Dollfuß]] (1892–1934), Bundeskanzler&lt;br /&gt;
* Walter Edhofer; † Hofrat&lt;br /&gt;
* Johann Eichinger; † Präs. Bundeswirtschaftsrat&lt;br /&gt;
* Ferdinand Fiala; † Pfarrer und Dechant&lt;br /&gt;
* Anton Fiedler; † Vizebürgermeister&lt;br /&gt;
* [[Alois Fischer (Politiker, 1881)|Alois Fischer]]; † Landtagspräsident&lt;br /&gt;
* Freiherr Pachner von Eggentorf; † k.k. Bezirkshauptmann&lt;br /&gt;
* Freiherr von Hohenbruck; † k.k. Bezirkshauptmann&lt;br /&gt;
* [[Jakob Fried]]; † Spiritualprovisor&lt;br /&gt;
* [[Eduard Hartmann]] (1904–1966), Landeshauptmann&lt;br /&gt;
* Richard Held; † k.k. Statthaltereirat&lt;br /&gt;
* Leopold Hummer, Bürgermeister (1995–2014)&lt;br /&gt;
* Johann Kähsmayer; † Oberschulrat&lt;br /&gt;
* [[Josef Kühschelm]] (1855–1908), Landtagsabgeordneter, Dechant&lt;br /&gt;
* Leopold Kurz; † OSR, VS Dir.&lt;br /&gt;
* Johann Laba; † Herrschaftl. Verwalter&lt;br /&gt;
* [[Godfried Marschall|Gottfried Marschall]] (1840–1911), Weihbischof&lt;br /&gt;
* [[Andreas Maurer (Politiker, 1919)|Andreas Maurer]] (1919–2010), Landeshauptmann&lt;br /&gt;
* Ferdinand Mayer; † Bürgermeister&lt;br /&gt;
* Josef Mum; † Bürgermeister&lt;br /&gt;
* Philipp Perko; † Gemeindearzt&lt;br /&gt;
* [[Erwin Plevan]] (1925–2005), Architekt&lt;br /&gt;
* Walter Rathpoller (1934–2023), Pfarrer&lt;br /&gt;
* [[Josef Reither]] (1880–1950), Landeshauptmann&lt;br /&gt;
* Johann Rieder; † Pfarrer (40 J. Priester)&lt;br /&gt;
* Josef Schöffl; † NÖ Landesausschuss&lt;br /&gt;
* Erwin Schönborn-Buchheim, †&lt;br /&gt;
* [[Anton Schöpfleuthner]] (1845–1921); Domkapitular zu St. Stephan&lt;br /&gt;
* Carl Semsch; † Landesregierungsrat&lt;br /&gt;
* [[Johann Waltner]] (1900–1987), Landesrat&lt;br /&gt;
* Michael Wittmann; † Dechant&lt;br /&gt;
* Johann Wöber; † Gemeinderat&lt;br /&gt;
* Werner Withalm; † Bürgermeister (1980–1995)&lt;br /&gt;
* Eduard Zankl; † Oberlehrer&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sitzendorf.at/Ehrenbuerger_und_Ehrenringtraeger &amp;#039;&amp;#039;Sitzendorf an der Schmida: Ehrenbürger und Ehrenringträger&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 9. April 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich |viertel=E |band=6 |seite=172 |text=Sitzendorf}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch]]. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich nördlich der Donau.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von Evelyn Benesch, [[Bernd Euler-Rolle]] u.&amp;amp;nbsp;a. Verlag Anton Schroll &amp;amp; Co, Wien 1990, ISBN 3-7031-0652-2, S. 1093ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Markt Sitzendorf – Ein Beitrag zur Ortsgeschichte&amp;#039;&amp;#039; von Leo Maria Trapp, Kooperator. Mit kirchl. Druckgenehmigung Eggenburger Buchdruckerei, 1919&lt;br /&gt;
* Handschriftliche &amp;#039;&amp;#039;Ortschronik&amp;#039;&amp;#039; von Ferdinand Mayer (Bürgermeister) im Archiv des Gemeindeamtes.&lt;br /&gt;
** Band 1 aus dem Jahre 1964: &amp;#039;&amp;#039;Rückblick bis zum Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Band 2 aus dem Jahre 1964: &amp;#039;&amp;#039;1923 bis 1963&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Band 3 aus dem Jahre 1980: &amp;#039;&amp;#039;1964 bis 1980&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch der Marktgemeinde Sitzendorf an der Schmida „Daheim in Sitzendorf“&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 3-200-00577-7 herausgegeben von Mag. Peter Aichinger-Rosenberger 2006 im Auftrag der Marktgemeinde.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Baumburg an der Alz&amp;#039;&amp;#039; herausgegeben von Walter Brugger, Anton Landersdorfer und Christian Soika im Verlag Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2007, ISBN 978-3-7954-1710-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Nömuseum|o|3010}}&lt;br /&gt;
{{StatistikAustria|31043}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sitzendorf.at/system/web/default.aspx Webauftritt der Marktgemeinde Sitzendorf]&lt;br /&gt;
* [[oewiki:Sitzendorf an der Schmida|Sitzendorf an der Schmida auf ÖsterreichWiki.org]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Naviblock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeindegliederung von Sitzendorf an der Schmida&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Bezirk Hollabrunn&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4284223-2|LCCN=no2009113569|VIAF=158678159}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1141]]&lt;/div&gt;</summary>
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