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	<title>Sittensen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sittensen&amp;diff=199787&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Leerzeichen vor Zahl eingefügt, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-01-17T17:04:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor Zahl eingefügt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Wappen           = Wappen Sittensen.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 53/17/00/N&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 09/30/00/E&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Sittensen_in_ROW.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Rotenburg (Wümme)&lt;br /&gt;
| Samtgemeinde     = Sittensen&lt;br /&gt;
| Höhe             = 31&lt;br /&gt;
| PLZ              = 27419&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 04282&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 03357044&lt;br /&gt;
| LOCODE           = DE SIT&lt;br /&gt;
| Straße           = Am Markt 11&lt;br /&gt;
| Website          = [https://www.sittensen.de/ www.sittensen.de]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = Diedrich Höyns&lt;br /&gt;
| Partei           = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sittensen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Niederdeutsche Sprache|plattdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;Zittens&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde und der Verwaltungssitz in der gleichnamigen [[Samtgemeinde Sittensen]] im [[Landkreis Rotenburg (Wümme)]] in [[Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Sittensen liegt in der [[Zevener Geest]] im Süden der Samtgemeinde umgeben von den Gemeinden [[Klein Meckelsen|Klein]] und [[Groß Meckelsen]], [[Lengenbostel]], [[Tiste]] und [[Vierden]]. Südlich grenzen die Gemeinde Hamersen und die [[Samtgemeinde Fintel]] mit den Gemeinden [[Helvesiek]] und [[Stemmen (Landkreis Rotenburg)|Stemmen]] an, im Norden die Gemeinden Wohnste und Vierden. Durch Sittensen verläuft der Fluss [[Oste]], der in der früheren Ortsmitte die [[Wassermühle Sittensen]] angetrieben hatte. An dieser Stelle staut sich der Fluss auf und bildet den &amp;#039;&amp;#039;Mühlenteich&amp;#039;&amp;#039;, der von einem kleinen Park umgeben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden &lt;br /&gt;
 | NORDOST = [[Buxtehude]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;28&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | NORDWEST = [[Bremervörde]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;40&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | NORD = [[Stade]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;40&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | OST = [[Tostedt]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;16&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | WEST = [[Zeven]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;17&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | SUED = [[Scheeßel]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;13&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST = [[Rotenburg (Wümme)]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;23&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | SUEDOST = [[Schneverdingen]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;32&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Sittensen wurde als &amp;#039;&amp;#039;Chessinhusen&amp;#039;&amp;#039; 1020 erstmals erwähnt in einer Urkunde des Bistums Verden. Das Land war viel früher besiedelt. Es wird angenommen, dass die ersten Siedlungen bereits im frühen [[Mittelalter]] zwischen Sittensen und Klein Meckelsen entstanden sind,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wohnste Kreis Rotenburg (Wümme), aus Vergangenheit und Gegenwart eines Geestdorfes.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Wohnste (Hrsg.). J.F. Zeller, Zeven 1992,  ISBN 3-922913-08-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;  genaue Daten sind jedoch nicht bekannt. Am Westrand des Ortes befindet sich der [[Königshof Sittensen]], eine [[Wallburg]] des 9. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der historische Dorfkern Sittensens befindet sich im heute südlichen Teil des Ortes, wo sich der Marktplatz, die [[St.-Dionysius-Kirche (Sittensen)|St.-Dionysius-Kirche]] sowie die alte Wassermühle befinden, die im [[16. Jahrhundert]] erbaut wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lvs&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.landschaftsverband-stade.de/handwerkermuseum_sittensen.html |wayback=20071217021632 |text=&amp;#039;&amp;#039;Das Handwerkermuseum Sittensen.&amp;#039;&amp;#039; Landschaftsverband Stade}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit jener Zeit hat sich der Ortsmittelpunkt vom ursprünglichen Kern wegentwickelt, zeigt sich dort jedoch noch in seinem historischen Bild. Die Landwirtschaft war bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] der Hauptarbeitgeber der Handwerker und anderer Gewerbe in der Börde Sittensen. Die [[Tister Bauernmoor|Torfwerke Tiste]] mussten in den [[Deutsche Inflation 1914 bis 1923|Inflationsjahren]] Konkurs anmelden. Die Sittenser Kaufmannschaft schloss sich 1926 zu einer Wach- und Schließgesellschaft zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NS-Zeit ===&lt;br /&gt;
Bereits vor der [[Machtergreifung]] 1933 hatten die Nazis den [[Reichslandbund|Hannoverschen Landbund]], die stärkste Interessenvertretung der Bauern, massiv unterwandert.&amp;lt;ref&amp;gt;Seedorf, Hans Heinrich, Wilhelm Seedorf, Wilhelm Vieths: &amp;#039;&amp;#039;Zeitzeugengeschichte der Börde Sittensen 1918–1956. Weimarer Republik – Nationalsozialismus – Zweiter Weltkrieg – Zusammenbruch und Nachkriegszeit.&amp;#039;&amp;#039; J.F. Zeller, Zeven 2006, hier S. 50–52.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der stellvertretende [[Struktur der NSDAP|NSDAP-Gauleiter]] für den [[Gau Ost-Hannover]] (1933), [[Georg Weidenhöfer]] war bis 1933 auch Klostergutspächter in Burg Sittensen sowie ab 1922 Vorsitzender des Kreislandbundes Zeven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Reichstagswahl 1930]] stimmten 53,1 % für die Deutsch-Hannoversche Partei der Welfen und nur 3,0 % für die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]. Deren Anteil wuchs jedoch rapide von 22,3 % bei den [[Reichstagswahl November 1932|Reichstagswahlen vom 5. November 1932]] auf 49,3 % bei der Machtergreifung am 30. Januar 1933 an.&amp;lt;ref&amp;gt; Seedorf et al., 2006; S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Kochschule in Sittensen, deren Aufgaben ab 1933 die [[NS-Frauenschaft]] übernahm, wurde 1932 eine Jugendherberge. Durch [[Arbeitsbeschaffungsmaßnahme]]n wurden von 1930 bis 1932 die [[Ramme (Fluss)|Ramme]] begradigt und deren Talaue eingeebnet, um bessere Wiesen zu erhalten. Mit den Notstandsarbeiten kamen auch [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunisten]] aus den Städten und deren Gedankengut in die Börde Sittensen. Sie erhielten 1932 allerdings nur 3 % der Wählerstimmen. Am Abend der Machtergreifung zog erstmals eine aus den umliegenden Dörfern zusammengezogene [[Sturmabteilung|SA-Einheit]] mit einem Fackelzug durch Sittensen. Die Schulchroniken von Kalbe und [[Klein Meckelsen]] zeigen, wie euphorisch Hitler als „Retter“ begrüßt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt; Seedorf et al., 2006; S. 57, 63.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der [[Autobahn (Deutschland)|Autobahn]] Hamburg-Bremen von 1934 bis 1937 begünstigte durch die Abfahrt Sittensen, inklusive Tankstelle und Raststätte, die Ansiedlung von Industrie- und Gewerbebetrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sittensen.de/rathaus-historie/ &amp;#039;&amp;#039;Historie.&amp;#039;&amp;#039;] Samtgemeinde Sittensen, abgerufen am 1. Mai 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; Seedorf et al., 2006; S. 80–81, 96–97.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits zum Herbstmarkt 1935 setzte die NSDAP im Gemeinderat durch, dass an den Ortseingängen Schilder „Juden zum Markt in Sittensen unerwünscht“ angebracht wurden. Allerdings gab es in der Börde Sittensen so gut wie keine Juden. 1933 begann auch in Sittensen die [[Verfolgter des Naziregimes|Verfolgung Andersdenkender]]. Ein Fall, der überregional Aufmerksamkeit erregte, war der des [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD-Mitglieds]] Franz Bergs (geb. 1910) aus [[Kempen]]. Er wurde im Februar 1935, zusammen mit 25 weiteren KPD-Mitgliedern, wegen Hochverrats zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt und zu einem Außenkommando zum [[Torfstich|Torfabbau]] auf [[Burgsittensen|Burg Sittensen]] eingeteilt. Mit zwei anderen Häftlingen unternahm er einen Fluchtversuch, der jedoch scheiterte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kreis-viersen.de/system/files/dokumente/heimatbuch_verwaltungsgeschichte_weinforth_friedhelm_hbv_43_1992.pdf &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch des Kreises Viersen.&amp;#039;&amp;#039;] Oberkreisdirektor Viersen (Hrsg.). 43. Folge, 1992, S. 139 (PDF; 19,3 MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1937 wurde die Organisation des Luftschutzes auch in Sittensen besonders vorangetrieben.&amp;lt;ref&amp;gt; Seedorf et al., 2006; S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Überfall auf Polen|Polenfeldzug]] wurde in der Börde 20 bis 30 polnische und ukrainische [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangene]] für landwirtschaftliche Arbeiten und zum Torfgraben in Klein Meckelsen eingesetzt.  Das Hauptlager für die Kriegsgefangenen war das „Russen-Lager“, das [[Stammlager X B]] in [[Sandbostel]]. Da die Börde im Einflugbereich der britischen Bomber lag, richtete man in Klein Meckelsen in der Feldmark Osteau eine Flugbeobachtungsstation ein. Bis Kriegsende gab es 362 Kriegstote aus der Börde Sittensen.&amp;lt;ref&amp;gt;Seedorf et al., 2006; S. 131–132, 143–148, 157, 178, 183.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 20. April 1945 besetzten britische Truppen Sittensen. In [[Wohnste]] kam es zu Racheakten von polnischen und russischen Zwangsarbeitern, denen ein SS-Angehöriger und ein NSDAP-Zellenleiter zum Opfer fielen.&amp;lt;ref&amp;gt;Seedorf et al., 2006; S. 207, 232–234, 241, 254.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Sittensen entstand 1960 per Gesetz als Zusammenschluss der Gemeinden Groß Sittensen und Klein Sittensen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der jüngeren Geschichte hat Sittensen insbesondere durch eher negative Medienpräsenz an Bekanntheit gewonnen. So gab es in den 1990er Jahren Schlagzeilen um eine erhöhte Rate von [[Leukämie]]-Erkrankungen bei Kindern in Sittensen. Ein ähnlicher Fall in der Gemeinde [[Tespe]] im Landkreis Harburg wurde auf eine erhöhte Strahlenbelastung durch das [[Kernkraftwerk Krümmel]] und das [[GKSS-Forschungszentrum]] Geesthacht zurückgeführt, was für Sittensen jedoch nicht zutreffen konnte. Gutachten, die von der Universität Bremen angefertigt wurden, begründeten die Fälle mit einem defekten [[Röntgen]]gerät, waren letztlich aber nicht schlüssig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.udo-leuschner.de/energie-chronik/920105.htm Energie-Chronik] auf der Webseite von [[Udo Leuschner]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Aufsehen erregender Vorfall ereignete sich in der Nacht zum 5. Februar 2007, als im China-Restaurant „Lin Yue“ [[Siebenfacher Mord in Sittensen|sieben Menschen erschossen]] aufgefunden wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus fand im Jahr 2008 ein Brandanschlag auf einen muslimischen Gebetsraum statt. Die Täter, die am gleichen Abend über die Gründung eines NPD-Ortsvereines in Sittensen sprachen, gehörten zur rechtsextremen Szene.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sz-273839&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.sueddeutsche.de/panorama/sittensen-brandanschlag-auf-islamischen-gebetsraum-1.273839 | titel=Sittensen – Brandanschlag auf islamischen Gebetsraum | autor= | werk=sueddeutsche.de | datum=11. Mai 2010 |abruf=29.&amp;amp;nbsp;November 2014}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rp-online.de/politik/deutschland/hauptverdaechtiger-neonazi-lernte-bei-npd_aid-11820799 |titel=Brandanschlag in Sittensen: Hauptverdächtiger Neonazi lernte bei NPD |werk=rp-online.de |datum=2008-03-27 |abruf=2024-01-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 fand in Sittensen ein Überfall auf einen Rentner statt. Ein Täter wurde von dem Rentner erschossen. Die Angehörigen des erschossenen Täters verklagten daraufhin den Rentner. Lange Zeit sorgte der Überfall und die Anklage vor Gericht in zahlreichen überregionalen Medien immer wieder für Schlagzeilen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPON-734824&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.spiegel.de/panorama/justiz/ueberfall-in-sittensen-rentner-schoss-jugendlichem-raeuber-in-den-ruecken-a-734824.html | titel=Rentner schoss jugendlichem Räuber in den Rücken | titelerg= | autor= | werk=Spiegel Online | seiten= | datum=15.&amp;amp;nbsp;Dezember 2010 |abruf=29.&amp;amp;nbsp;November 2014}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv| url=http://www.bild.de/regional/hamburg/hamburg-regional/haben-die-huren-den-millionaer-erpresst-15133138.bild.html| archive-is=20131007| text=&amp;#039;&amp;#039;Wohlhabender Rentner (77) erschiesst Räuber (16).&amp;#039;&amp;#039; Bild, 20. Dezember 2010}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-78602542&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=78602542 |Titel=Hey Hase, lebst du noch? |Autor=Bruno Schrep |Jahr=2011 |Nr=21 |Datum=23.&amp;amp;nbsp;Mai 2011 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Lars Koch | titel=War Todesschuss auf Einbrecher doch keine Notwehr? | url=https://www.abendblatt.de/region/article108211691/War-Todesschuss-auf-Einbrecher-doch-keine-Notwehr.html | werk=[[Hamburger Abendblatt|abendblatt.de]] | datum=2011-12-23 |abruf=2024-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Sittensen-Polizei-findet-Masken-und-Waffe-der-Taeter-id9069686.html |titel=77-Jähriger erschießt Räuber: Sittensen: Polizei findet Masken und Waffe der Täter |werk=augsburger-allgemeine.de |datum=2019-11-09 |abruf=2024-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.rhein-zeitung.de/nachrichten/deutschland-und-welt_artikel,-Rentner-toetet-Raeuber-mit-Schuss-in-den-Ruecken-_arid,178014.html |wayback=20140422232141 |text=&amp;#039;&amp;#039;Rentner tötet Räuber mit Schuss in den Rücken.&amp;#039;&amp;#039; Rhein-Zeitung, 15. Dezember 2010}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-75745&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://taz.de/Rentner-erschiesst-Raeuber/!5114838/ | titel=Wenn die Grenzen verschwimmen | autor=[[Emilia Smechowski]] | werk=taz.de | datum=5.&amp;amp;nbsp;August 2011 |abruf=29.&amp;amp;nbsp;November 2014}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf Betreiben der Familie des Räubers wurde der Rentner des Totschlags angeklagt. Am 23. April 2014 begann der Prozess vor dem Landgericht Stade,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.focus.de/regional/niedersachsen/prozesse-toedliche-schuesse-auf-jungen-raeuber-prozess-gestartet_id_3793012.html | titel=Tödliche Schüsse auf jungen Räuber | titelerg=80-Jähriger vor Gericht | autor= | hrsg= | werk=Focus Online | seiten= | datum=2014-04-23 | archiv-url= | archiv-datum= |abruf=2014-04-23 | sprache= | format= | kommentar= | zitat= | offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; am 27. Oktober 2014 wurde der Rentner wegen Totschlags zu einer Gefängnisstrafe von neun Monaten auf Bewährung verurteilt. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidigung legten dagegen Revision ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/stade/blaulicht/revision-gegen-urteil-im-sittensen-prozess-d50598.html | titel=Revision gegen Urteil im Sittensen-Prozess | titelerg= | autor=Thorsten Penz| hrsg= | werk=kreiszeitung-wochenblatt.de | seiten= | datum=2014-11-06 | archiv-url= | archiv-datum= |abruf=2014-11-29 | sprache= | format= | kommentar= | zitat= | offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bundesgerichtshof wies die Revisionen jedoch zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Janisch Karlsruhe |Titel=Schuss in den Rücken |Sammelwerk=sueddeutsche.de |Datum=2015 |ISSN=0174-4917 |Online=https://www.sueddeutsche.de/panorama/bgh-rentner-wegen-totschlags-an-jaehrigem-einbrecher-verurteilt-1.2710693 |Abruf=2018-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
In Sittensen besteht eine [[Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers|evangelisch-lutherische]] Gemeinde ([[St.-Dionysius-Kirche (Sittensen)|St.-Dionysius-Kirche]]), der die meisten konfessionell gebundenen Bürger angehören, sowie eine Gemeinde der [[Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche|Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche]]  (Christuskirche) und eine freie evangelische Gemeinde; daneben noch eine geringe Anzahl von [[Zeugen Jehovas]] und von Gläubigen des [[Islam]]. Die Katholiken des Ortes gehören zur [[Herz-Jesu-Kirche (Tostedt)|Herz-Jesu-Gemeinde]] in [[Tostedt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm|LAND=DE|TITEL=Gemeinderatswahl 2021|TITEL2=&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 57,86 %&amp;lt;/small&amp;gt;|JAHRNEU=2021|PARTEI2=CDU|ERGEBNIS2=33.6|PARTEI3=Grüne|ERGEBNIS3=11.9|PARTEI1=SPD|ERGEBNIS1=40.7|ERGEBNIS4=6.9|PARTEI4=WFB|FARBE4=8A2BE2|ANMERKUNG4=[[Wählergemeinschaft]] Freier Bürger|ERGEBNISALT1=48.1|ERGEBNISALT3=8.4|ERGEBNISALT4=7.8|ERGEBNISALT5=4.1|ERGEBNISALT2=31.6|ERGEBNIS5=6.9|PARTEI5=FDP|FARBEHELL4=e7d4f9}}Der Rat der Gemeinde Sittensen setzt sich aus 17 Mitgliedern zusammen. Die Ratsmitglieder werden durch eine [[Kommunalwahl]] für jeweils fünf Jahre gewählt.&lt;br /&gt;
Bei den vergangenen Gemeinderatswahlen ergaben sich folgende Sitzverteilungen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#ABE;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Partei / Liste&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2021&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/033575405/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_121 |titel=Ergebnis Gemeinderatswahl 2021 |abruf=2022-08-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;|| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2016&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sittensen.de/uploads/Wahl2016/sittensen/160510143641579_0_3_txt_p_.html Kommunalwahlergebnis 2016, Gemeinde Sittensen], abgerufen am 17. September 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] &lt;br /&gt;
|7|| 8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] &lt;br /&gt;
|6|| 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] &lt;br /&gt;
|2|| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | WFB&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; &lt;br /&gt;
|1|| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Freie Demokratische Partei|FDP]] &lt;br /&gt;
|1|| 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;*&amp;lt;/sup&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Wählergemeinschaft Freier Bürger Sittensen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist Diedrich Höyns (SPD). Er wurde in der Ratssitzung am 4. November 2021&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ris.sittensen.de/sessionnet/bi/si0040.php?__cjahr=2021&amp;amp;__cmonat=11&amp;amp;__canz=1&amp;amp;__cmandant=2&amp;amp;__cselect=0 |titel=SessionNet {{!}} Kalender 2021 November |abruf=2022-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen der Gemeinde ist längs zweigeteilt. Auf der nichtheraldisch linken Seite findet sich eine Heiligengestalt (der heilige [[Dionysius von Paris|Dionysius]]) auf rotem Grund, auf der nichtheraldisch rechten Seite die [[St.-Dionysius-Kirche (Sittensen)|St.-Dionysius-Kirche]] des Ortes auf einer grünen Fläche und einem silbernen Flusslauf (die hier fließende [[Oste]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Sittensen}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Bodendenkmale in Sittensen}}&lt;br /&gt;
* [[St.-Dionysius-Kirche (Sittensen)|St.-Dionysius-Kirche]] von 1613 mit Turm von 1909 und Anbau von 1892&lt;br /&gt;
* [[Pfarrhaus Kirchenweg 6]] von 1905, heute Kirchenbüro&lt;br /&gt;
* [[Wassermühle Sittensen]] vom 16. Jh., Gebäude von 1854 in Fachwerk und Backstein; heute Handwerkermuseum Sittensen mit gegenüberliegender Scheune&lt;br /&gt;
* [[Wohn- und Wirtschaftsgebäude Am Markt 10]] von um 1900 in Backstein; heute Gemeindehaus der Ev.-luth. Christusgemeinde&lt;br /&gt;
* [[Moorbahn Burgsittensen]]&lt;br /&gt;
* Freilichtbühne &amp;#039;&amp;#039;Königshof&amp;#039;&amp;#039; – Schauplatz plattdeutschen Laientheaters&lt;br /&gt;
* [[Scheune Alte Dorfstraße 7]] von 1791 als sehr verfallener Gefügebau&lt;br /&gt;
* [[Schafställe in Sittensen]] am Appeler Weg und in der Feldmark vom 18. und 19. Jh. in Fachwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sittensen-watermolen-87.JPG|mini|[[Wassermühle Sittensen]]]]&lt;br /&gt;
* [[Heimathaus Sittensen]] mit Backhaus, Speicher und Schafstall&lt;br /&gt;
* Wassermühle mit Handwerkermuseum, Schmiede und [[Stellmacherei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
Das Hochmoor und [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] [[Ekelmoor]] mit dem NSG [[Tister Bauernmoor]] und einem Aussichtsturm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
* Reitclub Königshofer Heide Sittensen&lt;br /&gt;
* Golf Club Königshof Sittensen&lt;br /&gt;
* VfL Sittensen&lt;br /&gt;
* Reitverein Sittensen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sittensen Kirche.jpg|[[St.-Dionysius-Kirche (Sittensen)|St.-Dionysius-Kirche]] im März 2006&lt;br /&gt;
Datei:Sittensen open air theater.jpg|Die Freilichtbühne „Königshof“&lt;br /&gt;
Datei:Sittensen Muehlenteich0306.jpg|Sittenser Mühlenteich&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Schiene ===&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof]] &amp;#039;&amp;#039;Sittensen&amp;#039;&amp;#039; liegt an der [[Bahnstrecke Wilstedt–Tostedt]], die jedoch nicht im [[SPNV]] befahren wird. Der nächste Bahnhof mit Personenverkehr befindet sich [[Tostedt#Verkehr|in Tostedt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straße ===&lt;br /&gt;
Durch die Gemeinde verläuft die [[Bundesautobahn 1]] mit der [[Anschlussstelle (Autobahn)|Anschlussstelle]] 47 &amp;#039;&amp;#039;Sittensen&amp;#039;&amp;#039;, die Sittensen an das überregionale Verkehrsnetz anschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Otto Ehlers]] (1805–1877), evangelisch-lutherischer Pastor, Kirchenrat und Superintendent&lt;br /&gt;
* [[Johann Jakob Hoops]] (1840–1916), Bremer Pädagoge&lt;br /&gt;
* [[Hans Helmers]] (1894–1982), Politiker (DVP, NSDAP, DP)&lt;br /&gt;
* [[Hans Heinrich Seedorf]] (1923–2020), Geograph und Historiker&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Brunkhorst]] (1936–2007), Kommunalpolitiker (CDU)&lt;br /&gt;
* [[Georg Hauser (Archäologe)|Georg Hauser]] (1946–2024), Archäologe&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Schilling (Fußballspieler, 1955)|Wolfgang Schilling]] (1955–2018), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sittensen.de/ Offizielle Homepage der Samtgemeinde Sittensen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Rotenburg (Wümme)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4668161-9|VIAF=241875644}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Rotenburg (Wümme)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Stader Geest]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Oste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1020]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1960]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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