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	<title>Sisygambis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T16:24:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sisygambis&amp;diff=2305074&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ayyur: +Kat</title>
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		<updated>2025-12-22T12:00:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Giovanni Domenico Tiepolo - The Women of Darius Invoking the Clemency of Alexander - 25.207 - Detroit Institute of Arts.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Die Großmut Alexanders gegenüber Mutter, Frau und Töchtern des Dareios,&amp;#039;&amp;#039; Gemälde von Giovanni Domenico Tiepolo, um 1750–1753]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sisygambis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Σισύγαμβις}};&amp;lt;ref&amp;gt;[[Diodor]] verwendet meist die Namensform {{lang|grc|Σισύγγαμβρις}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; * um 400 v. Chr.; † [[323 v. Chr.]]) war die Mutter des aus der Dynastie der [[Achämenidenreich|Achämeniden]] stammenden persischen Königs [[Dareios III.]], der von [[Alexander der Große|Alexander dem Großen]] besiegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sisygambis war wohl die Tochter von [[Ostanes (Sohn des Dareios II.)|Ostanes]], einem jüngeren Bruder des persischen Königs [[Artaxerxes II.]], sowie die Schwester und Gemahlin des [[Arsames (Sohn des Ostanes)|Arsames (Arsanes)]]. Sie gebar außer Dareios III. einen weiteren Sohn [[Oxyathres]] sowie wahrscheinlich eine Tochter [[Stateira (Gattin des Dareios III.)|Stateira]], die Schwestergemahlin des Dareios, und vier weitere Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Quintus Curtius Rufus (Historiker)|Curtius Rufus]] 10, 5, 23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Dareios III. sich 333 v. Chr. persönlich zum Kampf gegen den in sein Reich eingefallenen Alexander den Großen aufmachte, wurde er gemäß persischer Sitte von Familienmitgliedern, nämlich seiner Mutter, seiner Gemahlin Stateira, seinen zwei erwachsenen Töchtern [[Stateira]] und [[Drypetis]] und einem kleinen Sohn, begleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Curtius Rufus 3, 3, 22; [[Diodor]] 17, 31, 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese gerieten nach der persischen Niederlage in der [[Schlacht bei Issos]] in die Gefangenschaft des siegreichen Makedonenkönigs, während Dareios III. selbst flüchten konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Arrian, &amp;#039;&amp;#039;Anabasis&amp;#039;&amp;#039; 2, 11, 9; Curtius Rufus 3, 11, 24; Diodor 17, 36, 2; [[Plutarch]], &amp;#039;&amp;#039;Alexander&amp;#039;&amp;#039; 21, 1; [[Marcus Iunianus Iustinus|Iustinus]] 11, 9, 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sisygambis und die anderen gefangenen Frauen der persischen Königsfamilie dachten anfangs fälschlicherweise, dass Dareios III. gefallen sei, und erhoben lautes Klagegeschrei, bis ihnen Alexander durch seinen Kameraden [[Leonnatos]] versichern ließ, dass der persische Herrscher noch lebe.&amp;lt;ref&amp;gt;Arrian, &amp;#039;&amp;#039;Anabasis&amp;#039;&amp;#039; 2, 12, 3ff.; Curtius Rufus 3, 12, 3-12; Diodor 17, 37, 3; Plutarch, &amp;#039;&amp;#039;Alexander&amp;#039;&amp;#039; 21, 1f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am nächsten Tag ging Alexander persönlich zusammen mit seinem Freund [[Hephaistion]] in ihr Zelt. Sisygambis glaubte zuerst aufgrund der Körpergröße von Hephaistion, dass dieser der König sei, und warf sich vor ihm zu Boden, wurde aber daraufhin über ihren Irrtum aufgeklärt. Die Episode von Alexanders persönlichem Besuch bei der persischen Königinmutter wurde laut [[Arrian]] von den Alexanderhistorikern [[Ptolemaios I.|Ptolemaios]] und [[Aristobulos von Kassandreia|Aristobulos]] nicht erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Arrian, &amp;#039;&amp;#039;Anabasis&amp;#039;&amp;#039; 2, 12, 6-8; Curtius Rufus 3, 12, 15-17; Diodor 17, 37, 4-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander behandelte Sisygambis wie auch die anderen in seiner Gewalt befindlichen königlichen Frauen äußerst zuvorkommend und ehrerbietig. Während der [[Schlacht von Gaugamela]] (1. Oktober 331 v. Chr.) konnten die Perser anfangs auf ihrem rechten Flügel durchbrechen und das makedonische Lager plündern. Die dort befindliche Sisygambis ließ sich angeblich nicht dazu überreden, einen Fluchtversuch zu unternehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor 17, 59, 7; Curtius Rufus 4, 15, 10f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Alexander auch bei Gaugamela den Sieg davongetragen hatte und danach u. a. durch [[Babylon]] und [[Susa (Persien)|Susa]] gezogen war, ließ er Sisygambis in Susa zurück, wo sie Griechisch-Kenntnisse erwerben sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor 17, 67, 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der makedonische Eroberer zog unterdessen Anfang 330 v. Chr. gegen das in der [[Persis]] wohnende, kriegerische Bergvolk der [[Uxier]] und konnte es mit Mühe unterwerfen. Sisygambis soll sich für die Uxier und deren Fürsten [[Madates]], der mit ihrer Nichte verheiratet war, bei Alexander eingesetzt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Ptolemaios, &amp;#039;&amp;#039;[[Die Fragmente der griechischen Historiker]]&amp;#039;&amp;#039; (FGrH), Nr. 138, F 12 bei Arrian, &amp;#039;&amp;#039;Anabasis&amp;#039;&amp;#039; 3, 17, 6; Curtius Rufus 5, 3, 12-15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das bezwungene Volk blieb jedenfalls im Wesentlichen unbehelligt. Nachdem Dareios III. im Juli 330 v. Chr. ermordet worden war, empfing Sisygambis wahrscheinlich in Susa den ihr von Alexander übersandten Leichnam ihres Sohnes,&amp;lt;ref&amp;gt;Plutarch, &amp;#039;&amp;#039;Alexander&amp;#039;&amp;#039; 43, 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; der mit allen Ehren bestattet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Zeit hatte Sisygambis zu dem Makedonenkönig eine tiefe mütterliche Zuneigung gefasst und soll über seinen im Juni 323 v. Chr. erfolgten Tod so schmerzlich berührt gewesen sein, dass sie durch freiwilliges Fasten ihrem Leben ein Ende setzte.&amp;lt;ref&amp;gt;Diodor 17, 118, 3; Curtius Rufus 10, 5, 19-25; Iustinus 13, 1, 5f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Lauffer]], &amp;#039;&amp;#039;Alexander der Große&amp;#039;&amp;#039; . 3. Auflage München 1993, ISBN 3-423-04298-2, S. 78; 103; 113; 189.&lt;br /&gt;
* {{RE|III A,1|371||Sisygambis|Paul Schoch}}&lt;br /&gt;
* {{EIr|sisigambis|Autor=[[Ernst Badian]]|Titel=Sisigambis|Datum=2015-11-16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|LCCN=n2004025172|VIAF=33846395|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-06-12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Achämenide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Perser der Antike]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person um Alexander den Großen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 5. oder 4. Jahrhundert v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 323 v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sisygambis&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Mutter von Dareios III.&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 400 v. Chr.&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=323 v. Chr.&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ayyur</name></author>
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