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	<title>Sistig - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sistig&amp;diff=1135858&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kilind: /* Kirche und Pfarrei */</title>
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		<updated>2025-03-13T19:10:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kirche und Pfarrei&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt eine Gemeinde in Deutschland. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Sistig (Begriffsklärung)]].}} &lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Sistig&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Kall&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Sistig COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/29/31/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 6/31/5/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 539 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 520&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 543&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 9.83&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 778 &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;EinwohnerKall&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 53925&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02445&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = St. Stefan (Sistig) 03.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = St. Stephanus, Kirchturm und Südostfassade&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sistig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Kall]] im [[Kreis Euskirchen]] ([[Nordrhein-Westfalen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Sistig liegt im Südwesten der Gemeinde Kall, direkt benachbarte Ortschaften sind [[Diefenbach (Kall)|Diefenbach]], [[Felser]], [[Frohnrath (Kall)|Frohnrath]], [[Krekel]], [[Rinnen (Kall)|Rinnen]] und [[Steinfelderheistert]]. Im Norden liegt der Sistiger Wald mit dem Sistiger Venn, im Süden die Sistig-Krekeler Heide, ein Naturschutzgebiet von überregionaler Bedeutung mit zum Teil sehr seltenen Pflanzen, beispielsweise die [[Echte Mondraute]], [[Fleischfarbenes Knabenkraut]] und [[Breitblättriges Knabenkraut]]. Mit 748 Einwohnern ist Sistig der viertgrößte Ortsteil der Gemeinde. Sistig befindet sich am äußersten südlichen Ende im [[Nationalpark Eifel]] auf einer Höhe von über 500 Metern, etwa 20&amp;amp;nbsp;Kilometer entfernt von der [[Grüne Grenze|grünen Grenze]] zu [[Belgien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ortsname &amp;#039;&amp;#039;Sistig&amp;#039;&amp;#039; leitet sich vermutlich vom lateinischen Zahlwort „sextus“ ab. Die römisch-keltische Siedlung dürfte vor rund 2000 Jahren entstanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest im Jahr 1214 muss eine Kapelle in Sistig gestanden haben, weil in einer Urkunde vom Januar 1214 verfügt wird, dass von den Mönchen des [[Kloster Steinfeld|Klosters Steinfeld]] an einem Tag in der Woche eine Hl. Messe gelesen werden müsse. 1792 hatten marodierende französische Truppen versucht, die Kapelle zu verwüsten; den Soldaten stellte sich ein mutiger Sistiger namens Milten Theis entgegen, der dann aber von den Franzosen umgebracht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Verzeichnis aus dem Jahr 1774 besteht Sistig aus 65 Häusern mit 288 Bewohnern (davon 214 „Kommunikanten“ und 74 Kindern). 1773 hatte Sistig eine gewisse Bedeutung für die öffentliche Verwaltung erlangt. So beschreibt [[Eugen Virmond]] in seiner „Chronik des Schleidener Oberthales“ eine Steuerliste mit Hellenthaler Steuerpflichtigen des „Gräflich Schleidischen Amts Sistig“, säuberlich differenziert in [[Reichstaler]], [[Stüber]] und [[Pfennig]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1969 wurde Sistig nach Kall eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann |Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1970 |Seiten=100}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
 |Kurzdarstellung = Wappen der früheren Gemeinde Sistig&lt;br /&gt;
 |Blasonierung = In Gold (Gelb) über drei 1:2 gestellte rote Kugeln ein schwarzer Sparren zwischen zwei schwarzen Winkelmaßen.&lt;br /&gt;
 |Quelle = [https://scontent-dus1-1.xx.fbcdn.net/v/t39.30808-6/276201377_3110595992488468_4382003129887875312_n.jpg?_nc_cat=101&amp;amp;ccb=1-7&amp;amp;_nc_sid=8bfeb9&amp;amp;_nc_ohc=3r908ziy9e0AX9UuIg2&amp;amp;_nc_ht=scontent-dus1-1.xx&amp;amp;oh=00_AfA6-KHX8sXDcMrV19eC2AMJKG16Uh6oc_eVXXnOAwScVA&amp;amp;oe=63F2041B Wappen von Sistig]&lt;br /&gt;
 |Begründung = Das Wappen wurde 1956 vom [[Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen Innenminister]] verliehen. Der Sparren mit den drei roten Kugeln erinnert an den Märtyrertod des Ortspatrons, dem heiligen [[Stephanus]]; Sparren und Winkelmaße sind Sinnbild für das in der ehemaligen Gemeinde Sistig weit verbreitete [[Zimmerer|Zimmerhandwerk]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur/Dorfleben ==&lt;br /&gt;
Sistig verfügt über einen zweigruppigen [[Kindergarten]] Rappelkiste, der als Familienzentrum zertifiziert ist. Eine der beiden [[Grundschule]]n der Gemeinde ist ebenfalls in Sistig angesiedelt (nähe Sportplatz).Die katholische Pfarrkirche ist demDiakon und Märtyrer [[Stephanus|St. Stephanus]] geweiht. Zweiter Pfarrpatron ist der Heilige [[Quirinus von Neuss]], nach dem auch eine Quelle im Ort benannt ist (Quirinusborn).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgerverein, [[Freiwillige Feuerwehr]], Karnevals-, Sport- und Musikverein, [[Jugendklub]] sowie [[Pfarrgemeinderat]] übernehmen wesentliche soziale Aufgaben und Verpflichtungen und setzen sich für eine aktive und sinnvolle Freizeitgestaltung der Sistiger Bürger aller Altersstufen innerhalb einer lebendigen [[Dorfgemeinschaft]] ein. Die Vereine bilden einen Verbund aus Einwohnern der unmittelbar benachbarten Dörfer Sistig, Frohnrath und Steinfelderheistert. Höhepunkte des Dorflebens sind neben den kirchlichen Feiertagen der [[Rosenmontagszug]] mit Kinderprinzenpaar und die traditionelle [[Kirchweih|Kirmes]] (am ersten Wochenende im Oktober).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Industrieller Schwerpunkt Sistigs ist die [[Holzverarbeitung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche und Pfarrei ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Stefan (Sistig) 04.jpg|mini|Inneres der St.-Stephanus-Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische [[St. Stephanus (Sistig)|Pfarrkirche St. Stephanus]] wurde 1904 gebaut; eine Pfarrei besteht in Sistig seit 1804. Die Kirche ist mit modernen Fresken des bekannten Künstlers [[Ernst Jansen-Winkeln]] ausgemalt. Die Ausmalung begann 1941. Nachdem Jansen-Winkeln 1942 als Soldat in den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] eingezogen wurde, wurden die Arbeiten unterbrochen und dann nach dessen glücklicher Rückkehr nach Kriegsende von 1945 bis 1948 wieder fortgesetzt. Thematisch handelt es sich um eine bildliche Interpretation des „Vater-Unser“ mit Assoziationen zur jüngsten Geschichte. So finden sich Darstellungen eines Konzentrationslagers, in dem Menschen gequält werden und andere Hinweise auf die Verführungen des Zeitgeist. [[Adolf Hitler]] ist einer der Teufel der jüngeren Geschichte; er ist dargestellt, wie er die Bibel verbrennt und wie eine Kirche durch Kriegseinwirkung zerstört wird. Als weitere geschichtliche Gestalten finden sich [[Karl Marx]] und [[Lenin]]. Dazu aber auch Persönlichkeiten wie Robert Koch, dem Entdecker des Tuberkelbakteriums.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Bilderbibel zu Sistig. Ein kleiner Führer durch die Malereien in der Dorfkirche zu Sistig/Eifel.&amp;#039;&amp;#039; Undatiert, vermutlich 1950/1960er Jahre, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1978 hat die Pfarrei keinen eigenen Pfarrer mehr. Sie gehört heute zur &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaft der Gemeinden Heiliger Hermann-Josef Steinfeld&amp;#039;&amp;#039; im [[Bistum Aachen]]. Zur Pfarrei gehören neben Sistig, Frohnrath und Steinfelderheistert auch die [[Hellenthal]]er Ortsteile Wollenberg und Eichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
In Sistig lebt der in [[Bürvenich]] geborene Schriftsteller [[Theo Breuer (Schriftsteller)|Theo Breuer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturereignisse ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Orkan Wiebke|Wiebke]]&amp;#039;&amp;#039; und weitere schwere Orkane im Januar bis März 1990 zerstörten viele [[Hektar]] der rund um Sistig gelegenen Wälder. Im Januar 2007 legte Sturm &amp;#039;&amp;#039;[[Kyrill (Orkan)|Kyrill]]&amp;#039;&amp;#039; erneut große Teile des Sistiger Walds flach. Am 13.&amp;amp;nbsp;Mai 2007 wurde Sistig von einem [[Tornado]] heimgesucht, der neben zahlreichen schweren Schäden an Häusern eine Schneise mit entwurzelten und zerbrochenen Bäumen von der oberen Neustraße bis zum Friedhof schlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch den Ort beziehungsweise als Umgehungsstraße verläuft die von [[Aachen]] nach [[Koblenz]] führende [[Bundesstraße 258|B 258]]. Die nächstgelegenen Autobahnanschlussstellen sind [[Blankenheim (Ahr)|Blankenheim]] und [[Nettersheim]] auf der [[Bundesautobahn 1|A 1]]. Bahnanschluss besteht von Kall aus in die Richtungen Köln und Trier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Verkehrsverbund Rhein-Sieg|VRS]]-Buslinie 885 der [[Regionalverkehr Köln|RVK]], die überwiegend als &amp;#039;&amp;#039;TaxiBusPlus&amp;#039;&amp;#039; nach Bedarf verkehrt, stellt den Personennahverkehr mit den angrenzenden Orten und Kall sicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#AADD55&amp;quot; | Linie&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#AADD55&amp;quot; | Verlauf&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf VRS|885}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Quellen zur Regionalgeschichte des Kreises Euskirchen, Band 1: Chronik des Schleidener Oberthales, 1896 angelegt von Eugen Virmond; Euskirchen 1996.&lt;br /&gt;
* Karl Vermöhlen (Hrsg.): Festschrift zum Pfarrjubiläum am 18. Juli 2004. &amp;#039;&amp;#039;200&amp;amp;nbsp;Jahre Pfarrei Sistig und 100&amp;amp;nbsp;Jahre Pfarrkirche St. Stephanus&amp;#039;&amp;#039;, Sistig 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{NSG-NRW|EU-007|Sistiger Heide}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nrw-stiftung.de/projekte/projekt.php?pid=141 Die Sistig-Krekeler Heide – Eldorado für Flora und Fauna]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EinwohnerKall&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=&lt;br /&gt;
 |url=https://www.kall.de/unsere-gemeinde/zahlen-daten-bevoelkerung_6780.php&lt;br /&gt;
 |titel=Einwohner nach Ortsteilen: Personen in den Orten der Gemeinde Kall mit Hauptwohnsitz / einzigem Wohnsitz (Stand: 31.12.2023)&lt;br /&gt;
 |werk=kall.de&lt;br /&gt;
 |hrsg=Gemeinde Kall&lt;br /&gt;
 |abruf=2024-11-23&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Kall}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=16031375-2|LCCN=|NDL=|VIAF=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Kall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Euskirchen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kilind</name></author>
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