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	<title>Sisimithres - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T23:25:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sisimithres&amp;diff=2799903&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Speravir: andere Sprachvorlage</title>
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		<updated>2021-09-28T01:58:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;andere Sprachvorlage&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sisimithres&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Σισιμίθρης}}) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Chorienes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|grc|Χοριήνης}})&amp;lt;ref&amp;gt;Curtius Rufus und Plutarch verwenden ausschließlich die erstgenannte Namensform, während Arrian einzig die zweitgenannte bekannt war. In der Metzer Epitome treten hingegen beide Namen auf, weshalb nicht auszuschließen ist, dass in der Bezeichnung „Chorienes“ die Abwandlung eines Herrschertitels oder ein Ortsname zu verstehen ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[Sogdien|sogdianischer]] Territorialherr, dessen schwer zugängliche Burg im Spätjahr 328 v. Chr. von [[Alexander der Große|Alexander dem Großen]] erobert werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Datierung siehe Bosworth, S. 36–37.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konfrontation mit Alexander dem Großen ==&lt;br /&gt;
Im Herbst 328 v. Chr. zog Alexander von [[Samarqand|Marakanda (Samarqand)]] kommend in [[Shahrisabz|Nautaka (Shahrisabz)]] ein. Hier erfuhr er von der nahegelegenen Felsenburg des Sisimithres, der sich der Unterwerfung ihm gegenüber verweigerte. Bereits im Frühjahr desselben Jahres hatte Alexander die als uneinnehmbar geltende Felsenburg des [[Ariamazes]] erobert, den sogenannten [[Sogdischer Felsen|Sogdischen Felsen]], was er nun am Fels von Chorienes zu wiederholen gedachte. Der genaue geographische Standort dieses zweiten sogdischen Felsens ist unklar; wenn er aber in der Nähe zu Nautaka lag, muss er in der Bergregion des südlichen [[Usbekistan]]s am Flusslauf des [[Qashqadaryo (Fluss)|Qashqadaryo]] oder im westlichen [[Tadschikistan]] um [[Pandschakent]] verortet werden. Allerdings wird er auch mit der Burg Kuh-i-Nur in einem Gebirgsmassiv südlich von [[Faizabad (Afghanistan)|Faizabad]] im Nordosten [[Afghanistan]]s vermutet.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Demandt, S. 239. Nach Franz Xaver von Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Alexander des Großen Feldzüge in Turkestan&amp;#039;&amp;#039; (1893), S. 83–85.&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut [[Arrian]] maß der Felsen 20 [[Stadion (Längenmaß)|Stadien]] Höhe mit einem Umfang von 60, [[Strabon]] gibt 15 Stadien Höhe und 80 im Umfang an. Geschützt wurde er von einem tiefen Graben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Alexander mit [[Heer Alexanders des Großen|seinem Heer]] vor dem Felsen aufgezogen war, begann er eine mehrere Wochen andauernde Belagerung. Während er tagsüber die Felswände bestürmte, ließ er in den Nächten unter dem Kommando von [[Perdikkas (Diadoche)|Perdikkas]], [[Ptolemaios I.|Ptolemaios]] und [[Leonnatos]] den Graben mit Gestein und gefällten Baumstämmen auffüllen, um den Boden bis an den Felsen heran für seine Truppen und Belagerungsmaschinen gangbar zu machen. Bevor es allerdings zur finalen Erstürmung kam, signalisierte Sisimithres seine bedingungslose Kapitulationsbereitschaft. Vermittelt wurde diese von seinem Landsmann [[Oxyartes]], der ihn übrigens für den größten Feigling auf Erden hielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Laut Curtius Rufus wurde Oxyartes von Alexander mit der Vermittlung beauftragt, was seine Zugehörigkeit zu dessen Gefolge impliziert. Nach Arrian aber war es Sisimithres, der Oxyartes beauftragte, der deshalb also dem Gefolge des Burgherrn angehört haben müsste. Seine Tochter Roxane war jedenfalls schon im Frühjahr 328 v. Chr. nach dem Fall des ersten sogdischen Felsens von Ariamazes in die Gefolgschaft Alexanders aufgenommen wurden.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für seine Aufgabe wurde Sisimithres in Gnaden in die Gunst Alexanders aufgenommen und als dessen Vasall im Besitz seiner Burg und seines Landes (Gazaba) belassen, was für einigen Unmut unter den makedonischen Gefährten des Eroberers sorgte. Dieser rechtfertigte seine Handlungsweise durch das Vertrauen, das Sisimithres mehr seiner Gnade als den eigenen Mauern entgegengebracht habe, allerdings musste dieser auch zwei seiner Söhne als Geiseln in die Gefolgschaft Alexanders überstellen. Als weiteres Entgegenkommen gegenüber Alexander öffnete Sisimithres die Vorratskammern seiner Felsenburg für dessen Truppen, die seit mehreren Wochen unter andauernden Winterstürmen und Hunger gelitten hatten. Durch die weitere Zuführung von 2000 Kamelen und mehrerer Herden von Schafen und Rindern hatte er die Ernährung des Heeres für weitere zwei Monate sicherzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss der Versöhnung veranstaltete Sisimithres auf seinem Felsen ein großes [[Festbankett]], bei dem er unter anderem dreißig Jungfrauen, darunter seine Töchter, zum Tanz auftreten ließ. Laut [[Quintus Curtius Rufus (Historiker)|Curtius Rufus]] wurde Alexander hier auf die mittanzende [[Roxane (Alexander der Große)|Roxane]] aufmerksam, die er kurz darauf heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Arrian (&amp;#039;&amp;#039;Anabasis&amp;#039;&amp;#039; 4, 19, 4–5) hatte Alexander Roxane schon unmittelbar nach der Einnahme des ersten sogdischen Felsens geheiratet, also im Frühjahr 328 v. Chr.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wohl als Dank für die erwiesene Gastfreundschaft und Bewirtung bekam Sisimithres etwas später 30.000 Rinder von Alexander geschenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* A. B. Bosworth: &amp;#039;&amp;#039;A Missing Year in the History of Alexander the Great&amp;#039;&amp;#039;, In: &amp;#039;&amp;#039;The Journal of Hellenic Studies&amp;#039;&amp;#039;, Vol. 101 (1981), S. 17–39.&lt;br /&gt;
* [[Waldemar Heckel]]: &amp;#039;&amp;#039;Who’s who in the age of Alexander the Great. Prosopography of Alexander’s empire&amp;#039;&amp;#039;. Blackwell, Oxford 2006, S. 250, ISBN 978-1-4051-1210-9&lt;br /&gt;
* [[Alexander Demandt]]: &amp;#039;&amp;#039;Alexander der Große – Leben und Legende&amp;#039;&amp;#039;. München 2009, ISBN 978-3-406-59085-6, S. 239f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Arrian]], &amp;#039;&amp;#039;Anabasis&amp;#039;&amp;#039; 4, 21.&lt;br /&gt;
* [[Quintus Curtius Rufus (Historiker)|Curtius Rufus]] 8, 2 und 4.&lt;br /&gt;
* [[Plutarch]], &amp;#039;&amp;#039;Alexander&amp;#039;&amp;#039; 58.&lt;br /&gt;
* [[Strabon]] 11, 11, 4.&lt;br /&gt;
* [[Metzer Epitome]] 19 und 24–31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sisimithres}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Perser der Antike]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Alexanderzug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 4. Jahrhundert v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 4. Jahrhundert v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sisimithres&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Chorienes&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sogdianischer Territorialherr&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Jahrhundert v. Chr.&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Jahrhundert v. Chr.&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Speravir</name></author>
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