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	<title>Siptenfelde - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siptenfelde&amp;diff=1275298&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Heiner Martin: /* Kultur und Sehenswürdigkeiten */ erg.</title>
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		<updated>2026-02-01T06:08:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kultur und Sehenswürdigkeiten: &lt;/span&gt; erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Harzgerode&lt;br /&gt;
| Ortswappen            = DE-ST 15-0-85-145 Siptenfelde COA.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/38/42/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 11/3/7/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 393 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                = 12.70&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 480&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2019-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Susanne Thon |Titel=Wieder mehr Zuzüge |Sammelwerk=[[Mitteldeutsche Zeitung]] |WerkErg=Quedlinburger Harzbote |Datum=2020-01-15 |Seiten=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 2009-08-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 06493&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 039488&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Siptenfelde in Harzgerode.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Siptenfelde in Harzgerode&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siptenfelde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Harzgerode]] im [[Landkreis Harz]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Siptenfelde liegt im östlichen [[Harz (Mittelgebirge)|Unterharz]] an der Harzhochstraße, der [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;242]] zwischen [[Stadt Güntersberge|Güntersberge]] und der Stadt [[Harzgerode]]. Durch die Buslinie&amp;amp;nbsp;254 der [[Harzer Verkehrsbetriebe]] ist Siptenfelde mit den beiden Orten verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung erfolgte als königliche Pfalz im Jahre 936 gemeinsam mit [[Bodfeld]] in einer Urkunde Königs [[Otto I. (HRR)|Otto&amp;amp;nbsp;I.]] als &amp;#039;&amp;#039;Sipponfeldon&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;MGH, D O I, S. 89&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Erwähnungen liegen von 961 in zwei Ottonenurkunden vom 15. und 25. Juli betreffend das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Sippanuelth&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;RI II 1, 1 Nr. 302; MGH, D O I Nr. 228&amp;lt;/ref&amp;gt; vor. Dieses lag rechts des [[Uhlenbach (Selke)|Uhlenbaches]] dort, wo heute die B 242 das [[Uhlenbachtal (Unterharz)|Uhlenbachtal]] quert. 2&amp;amp;nbsp;km talaufwärts wurden 1888 und 2014 im Forstort &amp;#039;&amp;#039;Münchehöfe&amp;#039;&amp;#039; Reste einer befestigten mittelalterlichen Anlage&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZentralblBauverw |Autor=F. Maurer |Titel=Aufgrabung „am Mönnchehof“ bei Siptenfelde im Harz |Jahr=1892 |Heft=2 |Seiten=15–16 |zlb=26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgegraben, die mit der ottonischen Pfalz (Jagdhof) [[Predium Haskenroth]] und einer hier vermuteten Wüstung des Dorfes Esekenrode –&amp;amp;nbsp;einer Gründung des Klosters Marienthal&amp;amp;nbsp;– in Verbindung gebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
961 hatte König [[Otto I. (HRR)|Otto&amp;amp;nbsp;I.]] dem freiweltlichen Stift St. Servatius in Quedlinburg die Schenkung Siptenfeldes bestätigt. Rund fünfeinhalb Jahrhunderte später gehörte es noch immer zum Quedlinburger Stiftsbesitz als an die Grafen von Regenstein verliehenes Gut. Diese übertrugen es 1526 als Afterlehen an den Harzgeröder Wolf [[Roeder (anhaltisches Adelsgeschlecht)|von Röder]]. Von den Rödern kaufte 1609 Fürst [[Christian I. (Anhalt-Bernburg)|Christian&amp;amp;nbsp;I. von Anhalt-Bernburg]] für 4842 Gulden die Gemarkung des wüst gefallenen Dorfes. Genutzt wurde das Areal gegen entsprechende Abgaben und Leistungen von Bauern umliegender Ortschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fürst [[Friedrich (Anhalt-Harzgerode)|Friedrich von Anhalt-Harzgerode]] veranlasste 1663 die Neuanlage des Dorfes rund 1&amp;amp;nbsp;km westlich der Wüstung, an die noch um 1610 die Ruine des Kirchturms erinnert hatte. Zählte das neu gegründete Siptenfelde 1668 erst 13 Siedler, so stieg die Zahl der Einwohner in dem Kirch- und Pfarrdorf bis 1795 auf 484, ansässig in 82 Häusern. 1900 lebten hier 642 Personen. Noch im 17. Jahrhundert hatten die Fürsten ein [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] (Domäne) mit Schäferei anlegen lassen, das im 19. Jahrhundert privatisiert und später aufgelöst wurde. Eine Besonderheit ist allemal die 1685 geweihte St. Paulus-Kirche mit ihrem auf achteckigem Grundriss stehenden ovalem Fachwerkbau. In den letzten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts wurde am Brachmannsberg die Förderung von Fluor ([[Flussspat]]) aufgenommen, der am Ende der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] eine Neuauflage folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1767 beteiligten sich zahlreiche Siptenfelder an der Verschwörung im Fürstentum Anhalt-Bernburg, die eine Verringerung der Abgabenlast erreichen wollte. Im März 1848 verfassten die Bewohner Siptenfeldes gemeinsam mit den Lindenbergern eine 21 Punkte umfassende Petition, in der sie die Auflösung der Domäne, Rückgabe der Waldweide und Berücksichtigung sozialer Belange forderten. 1883 wurde die örtliche [[Freiwillige Feuerwehr]] gegründet, die 1903 ein neues [[Feuerwehrhaus|Spritzenhaus]] erhielt. 1908 zählte die Feuerwehr 43 Mitglieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. August 2009 schloss sich die Gemeinde Siptenfelde mit den Städten Güntersberge und Harzgerode sowie den Gemeinden [[Dankerode]], [[Königerode]], [[Schielo]] und [[Straßberg (Harz)|Straßberg]] zur neuen Stadt Harzgerode zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2009-januar-dezmber.html Gebietsänderungen vom 02. Januar bis 31. Dezember 2009.] StBA.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Einwohnerzahl des Dorfes betrug Ende 2016 496.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild      = DE-ST 15-0-85-145 Siptenfelde COA.png&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = &lt;br /&gt;
|Blasonierung    = In Grün eine entwurzelte silberne Tanne; der Stamm beseitet von zwei einander zugewandten, sitzenden goldenen Hasen.&lt;br /&gt;
|Zusatz          = Das Wappen wurde von dem Heraldiker [[Frank Jung]] gestaltet und am 15. April 1998 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.&lt;br /&gt;
|Quelle          = &lt;br /&gt;
|Begründung      = Die Farben des Ortes sind Weiß (Silber) – Grün. Bereits frühere Wappenentwürfe nehmen schon die geführte Motivik auf. So erscheint der Nadelbaum mit den zwei darunter sitzenden Hasen bereits in Gestaltungen im Zusammenhang früherer Dorffeste und findet sich auch in Emblemen wieder, die von örtlichen Vereinen genutzt werden. Inhaltlich deutet der Nadelbaum auf die Lage des Ortes in der Harzregion hin und steht in übergeordnetem Sinne symbolisch für den Naturgedanken. Die beiden Hasen sollen in redender Weise auf den Ortsnamen Siptenfelde hinweisen, da mundartlich die Bewohner mit ihrem Spitznamen &amp;#039;&amp;#039;Sipten&amp;#039;&amp;#039; im Verständnis für &amp;#039;&amp;#039;Bachhase&amp;#039;&amp;#039; wiedergegeben werden.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirchgasse (Siptenfelde) Kirche 01.jpg|mini|St. Paulus]]&lt;br /&gt;
* St.-Paulus-Kirche von 1682&lt;br /&gt;
Reizvoller, achteckiger Fachwerkbau mit Walmdach und Dachreiter&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Wirtschaft und Infrastruktur ==  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Persönlichkeiten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Berent Schwineköper]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; Band 11: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Sachsen Anhalt&amp;#039;&amp;#039;. 2., überarbeitete und ergänzte Auflage. Kröner, Stuttgart 1987, ISBN 3-520-31402-9, S. 438–439 (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 314).&lt;br /&gt;
* [[Ernst Kiehl]], Hans Sack: &amp;#039;&amp;#039;Siptenfelde – königlicher Jagdhof, mittelalterliches Dorf, anhaltinische Neugründung und St. Paulus-Kirche&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Quedlinburger Annalen&amp;#039;&amp;#039;, 12. Jg., 2009.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ernst Kiehl&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Königshof und das alte Dorf Siptenfelde&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Allgemeiner Harz-Berg-Kalender]] für das Jahr 2011&lt;br /&gt;
   |Verlag=Papierflieger&lt;br /&gt;
   |Ort=Clausthal-Zellerfeld&lt;br /&gt;
   |Datum=2010}}&lt;br /&gt;
* Bernhard Tänzer: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtliches zum Brandschutz und zur Feuerwehrorganisation der Einheitsgemeinde Stadt Harzgerode&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Harzgeroder Hefte&amp;#039;&amp;#039;, 9, 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.harzgerode.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=92031 Siptenfelde.] harzgerode.de&lt;br /&gt;
* [http://www.siptenfelde-harz.de/ Siptenfelde.] siptenfelde-harz.de&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|49013}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Harzgerode}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1046749013|VIAF=306273971}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Harz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Harzgerode)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Harz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2009]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Harz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Heiner Martin</name></author>
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