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	<title>Siponto - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siponto&amp;diff=581064&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Marcus Cyron am 27. Dezember 2023 um 21:06 Uhr</title>
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		<updated>2023-12-27T21:06:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siponto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Sipontum&amp;#039;&amp;#039;; griechisch &amp;#039;&amp;#039;Sepius&amp;#039;&amp;#039; (nach &amp;#039;&amp;#039;sepia&amp;#039;&amp;#039;, „Tintenfisch“); &amp;#039;&amp;#039;Sipus&amp;#039;&amp;#039; bei [[Strabon]]&amp;lt;ref&amp;gt;Strabon, &amp;#039;&amp;#039;Geographie&amp;#039;&amp;#039; 6,3&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist die antike Hafenstadt von [[Arpi]], südlich von [[Manfredonia]] in [[Apulien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siponto ist heute ein Badeort. Von der antiken Stadt zeugen Ruinen, ein archäologischer Park ist im Entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Es ist eine der ältesten Siedlungen der [[Daunien|Daunier]]. Die Gründung eines ursprünglich griechischen Ortes verliert sich in der [[Griechische Mythologie|Mythe]]: [[Diomedes]], den ein Sturm nach Apulien verschlagen hatte, wurde von Daunus, einem mythischen König Apuliens, aufgenommen. Diomedes unterstützte Daunus bei Kämpfen gegen die [[Messapier]] und erhielt als Dank dessen Tochter [[Euippe (Tochter des Daunos)|Euippe]] sowie Teile des Landes. Später soll Diomedes einige Städte gegründet haben, darunter Sipontum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sipontum war eine griechische Kolonie, die jedoch in die Hände der [[Samniten]] fiel. Um 335 v. Chr. wurde sie von König [[Alexander I. (Epirus)|Alexander I. von Epirus]], Onkel von [[Alexander der Große|Alexander dem Großen]], wieder zurückgewonnen. 189 v. Chr. wurde es eine römische Kolonie.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ipogei Capparelli, interno.jpg|mini|Blick in ein [[Hypogäum]], einem unterirdischen Grabgewölbe; die Ipogei Capparelli stammen aus der Zeit ab dem 4. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Basilica antica di Siponto - lato.jpg|mini|Die Basilika von Siponto]]&lt;br /&gt;
Nach der christlichen Legende war Sipontum eines der ältesten Bistümer Italiens und sein [[Bischof]] von [[Simon Petrus|Petrus]] persönlich im Jahr 64 ordiniert worden. Das Bistum wurde wohl im 4. Jahrhundert eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Giorgio Otranto: &amp;#039;&amp;#039;Italia meridionale e Puglia paleocristiane. Saggi storici&amp;#039;&amp;#039;, Universidad Pontificia Comillas, Bari 1991, S. 140.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der erste dort bekannte Bischof war Felix, der an einem Konzil des Jahres 465 teilnahm. Lorenzo von Siponto tat sich in der Abwehr der Ostgoten unter [[Totila]] hervor. Die Kathedrale war Sitz der Erzbischöfe, doch diese verlegten ihn, wahrscheinlich aus Furcht vor den Raubzügen der [[Sarazenen]], einige Zeit lang auf den Monte [[Gargano]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Pontifikats von Papst [[Gelasius I.]] (492–496) erschien dem Bischof Laurentius (San Lorenzo Maiorano, späterer Schutzpatron) am Monte Gargano der [[Erzengel Michael]], zu dessen Gedächtnis das berühmte Kloster des Erzengels gegründet wurde. Über dessen Eingang stehen als Inschrift die legendären Worte, welche der Erzengel zu jenem Bischof gesagt hatte: «Ubi saxa panduntur, ibi peccata hominum dimittuntur.» Sowie: «Haec est domus specialis, in qua noxialis quaeque actio diluitur.» (Wo Felsen sich öffnen, werden die Sünden der Menschen vergeben. - Dies ist das besondere Haus, in dem jegliche schändliche Handlung getilgt wird.) Im Frühmittelalter war die Pilgerstätte die am häufigsten von Pilgern aufgesuchte Verehrungsstätte des Erzengels.&amp;lt;ref&amp;gt;Giorgio Otranto: &amp;#039;&amp;#039;Italia meridionale e Puglia paleocristiane. Saggi storici&amp;#039;&amp;#039;, Universidad Pontificia Comillas, Bari 1991, S. 188.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als König [[Odoaker]] beabsichtigte, Siponto zu zerstören, soll er mit Hilfe des Erzengels Michael geschlagen worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
642 landeten [[Slawen]] bei Siponto und errichteten dort ein Lager, das sie mit Fallen umgaben. So konnten sie einen Angriff der Langobarden abwehren. Dann jedoch unterlagen sie und mussten abziehen, wie [[Paulus Diaconus]] in seiner [[Historia Langobardorum]] berichtet (IV, 44). 663 wurde Siponto von den [[Langobarden]] (oder Slawen(slavs)?) eingenommen und zerstört. Ungefähr 688 wurde Papst [[Vitalian]] (657–672) verpflichtet, dem Bischof von [[Benevento|Benevent]] die Aufsicht von Sipontum anzuvertrauen. Im 9. Jahrhundert war Sipontum für eine Weile in der Hand der [[Sarazenen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1042 machten die Normannen es zum Sitz einer ihrer zwölf Grafschaften. Sie errangen 1052 einen entscheidenden Sieg über den byzantinischen General [[Argyros (Dux)|Argyrus]]. [[Leo IX.]] (1049–1054) vereinigte Sipontum mit Benevent. Unter Bischof Saint Gerard (1066) wurde es ein [[Erzbistum Manfredonia-Vieste-San Giovanni Rotondo|Erzbistum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die alte Kirche Santa Maria Maggiore di Siponto verfallen war, wurde sie am Anfang des 12. Jahrhunderts unter Papst [[Paschalis II.]] neu gebaut. 1117, als er in Benevent ein Konzil hielt, besuchte er Siponto und weihte die [[Santa Maria di Siponto|Kathedrale]] ein. 1177 schiffte sich hier Papst [[Alexander III. (Papst)|Alexander III.]] ein, als er sich zu dem berühmten Kongress nach Venedig begab, um mit dem Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Barbarossa]] Frieden zu schließen. Es scheint, dass der Hafen Sipontos damals, als Stapelplatz der ganzen Provinz, Porto di [[Capitanata]] hieß. Er dauerte als solcher fort, obwohl die Stadt bereits verfallen war. 1223 erschütterte sie ein heftiges Erdbeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Januar 1252 landete der Hohenstaufer [[Konrad IV. (HRR)|Konrad IV.]] auf seinem Königszug nach Süditalien in Siponto. Hier übergab ihm sein Halbbruder [[Manfred (Sizilien)|Manfred]] die Herrschaft Apuliens und anderer Provinzen. 1254 starb Konrad IV., und Manfred wurde Erbe und Herr des Landes. 1255 warf ein weiteres Erdbeben Siponto vollends zu Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manfred beschloss alsbald den Bau einer neuen Stadt auf einer gesünderen und auch besser gegen Seeräuber geschützten Stelle. Die neue Stadt, für deren Bau man die Trümmer der alten verwendete, nannte er [[Manfredonia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bischöfe der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Erzbischöfe von Manfredonia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antonio Marcello (1643) stellte die 1620 von den Türken zerstörte Kathedrale wieder her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1525 sah der Bologneser Mönch [[Leandro Alberti]] (1479–1553) laut seiner &amp;#039;&amp;#039;Descrizione di tutta l&amp;#039;Italia&amp;#039;&amp;#039; noch so viele und große Ruinen, dass er daraus schloss, es müsse eine ansehnliche und edle Stadt gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parco archeologico ==&lt;br /&gt;
Der archäologische Park hat seinen Sitz an der Piazza S. Maria Regina, 11. Das Schutzgebiet umfasst die gesamte Fläche der römischen Kolonie.&amp;lt;ref&amp;gt;Valentina Natali (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Museums of Apulia: A Guide to Apulian Museums and Archaeological Sites&amp;#039;&amp;#039;, Edipuglia, Bari 2006, S. 109 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stanislas D&amp;#039;Aloe: &amp;#039;&amp;#039;Storia profana e sacra dell&amp;#039;antica Siponto e della metropolia di Manfredonia&amp;#039;&amp;#039;, Fratelli Tornese, Neapel 1877.&lt;br /&gt;
* Vincenzo Gennaro Valente: &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;antica Siponto. Storia di una città scomparsa&amp;#039;&amp;#039;, Manzella, Rom 1979.&lt;br /&gt;
* Giuseppe De Troia: &amp;#039;&amp;#039;Dalla distruzione di Siponto alla fortificazione di Manfredonia&amp;#039;&amp;#039;, Schena, Fasano 1985.&lt;br /&gt;
* Giorgio Otranto: &amp;#039;&amp;#039;Italia meridionale e Puglia paleocristiane. Saggi storici&amp;#039;&amp;#039;, Universidad Pontificia Comillas, Bari 1991.&lt;br /&gt;
* [[Marina Mazzei]]: &amp;#039;&amp;#039;Siponto antica&amp;#039;&amp;#039;, C. Grenzi, Foggia 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.immaculata.ch/verlag/erzengelmichael_gargano1.htm Die vier Erscheinungen des Hl. Erzengels Michael auf dem Monte Gargano]&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=41/36/25/N |EW=15/53/45/E |type=city |region=IT-FG}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4441799-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Apulien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike italische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittelalterliche Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manfredonia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Marcus Cyron</name></author>
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