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	<title>Sinzenich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T13:30:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sinzenich&amp;diff=1070968&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ManfredMann: /* Geschichte */ BKL eingefügt</title>
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		<updated>2025-07-07T18:00:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; BKL eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Sinzenich&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Zülpich&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/39/36/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 6/38/53/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 175&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.46&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1246&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;EinwohnerZuelpich&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 53909&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02252&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Sinzenich 001x.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Sinzenich, Luftaufnahme (2016)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sinzenich.JPG|mini|Ortsdurchfahrt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sinzenich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Zülpich]] im [[Kreis Euskirchen]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. [[Ortsvorsteher]] ist Josef Heinrichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Sinzenich liegt in der [[Zülpicher Börde]]. Durch den Ort fließen der [[Rotbach (Erft)|Rotbach]], der Marienbach und der Mühlenbach. Weitere Nachbarorte sind [[Linzenich]], [[Merzenich (Zülpich)|Merzenich]], Floren und [[Schwerfen]]. Sinzenich liegt auf {{Höhe|175|DE-NHN|link=1}}. Durch den Ort verlaufen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die [[Liste der Landesstraßen im Regierungsbezirk Köln|Landesstraße 178]],&lt;br /&gt;
* die [[Kreisstraße]]n 30 und 31 und&lt;br /&gt;
* die [[Bundesstraße 477]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Kunibert (Sinzenich) (04).jpg|mini|Kirche St. Kunibert]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor etwa 3000 Jahren siedelten sich in Sinzenich die [[Kelten]] an. Aber auch ein römischer Siedlungsplatz ist nachgewiesen. Im Jahr 1897 wurde ein Matronenaltar der Matronae Tummaestae gefunden. Die [[St. Kunibert (Sinzenich)|Kirche St. Kunibert]] steht auf den Fundamenten einer „[[villa rustica]]“. Dieses Landhaus gehörte einem [[Gallo-Römer]] mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Sentinius&amp;#039;&amp;#039; und mit der keltischen endung &amp;#039;&amp;#039;[[-acum|-(i)acum]]&amp;#039;&amp;#039;, d. h. &amp;#039;&amp;#039;Sentiniacum&amp;#039;&amp;#039;, woher sich der heutige Ortsname ableitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung Sinzenichs findet sich in einer Urkunde von [[Otto I. (HRR)|Otto I.]] aus dem Jahre 948. 1031 wurde in Sinzenich schon eine eigene Kirche genannt. St Kunibert ist heute eines der ältesten Bauwerke im [[Rheinland]]. Sie liegt im Zentrum des mittelalterlichen Ortskernes und besitzt eine außergewöhnliche Form. Diese entstand durch die Überbauung einer römischen Villa mit einer frühmittelalterlichen [[Saalkirche]]. Der querrechteckige Turm wurde um 1200 auf römischen Mauerwänden errichtet. Der etwas nach Osten abgewinkelte quadratische Chor stammt aus der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dorothea Eimert |Hrsg= |Titel=St. Kunibert Sinzenich |Nummer=Kunstführer Nr. 1695 |Auflage=1. |Verlag=Schnell &amp;amp; Steiner |Ort=München |Datum=1988 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1500 wurde das Langhaus neu errichtet. Seit 1986 steht sie unter [[Denkmalschutz]]. Nach der [[Burg Sinzenich]] nannte sich ein Rittergeschlecht, das schon im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert vorkam. Sinzenich war seit 1500 eine [[Unterherrschaft]] im [[Herzogtum Jülich]]. 1895 wurde die Burg vom Blitz getroffen und durch das daraus entstandene Feuer eingeäschert. Neben der alten Schule steht ein [[Kloster]] aus dem 15. Jahrhundert, in dem erst [[Franziskanische Orden|Franziskaner]], dann Nonnen aus [[Mariaweiler]] wohnten. Heute ist ein Teil davon als [[Wohnhaus]] erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulbetrieb hat es schon um 1600 in Sinzenich gegeben. 1867 wurde ein [[Schulgebäude]] gebaut, welches 1955 ersetzt wurde. Eine Erweiterung der Schule erfolgte 1997. Hier ist eine [[Grundschule]] untergebracht. Im frühen 19. Jahrhundert gab es im Ort acht Tuchfabriken. Aus einer dieser Fabriken entstand die heutige Papierfabrik Sinzenich, die als Zweigstelle eines großen Unternehmens seit 150 Jahren in Betrieb ist und [[Altpapier]] wiederaufarbeitet. In der Gartenstraße zeugt heute noch ein Judenfriedhof von der Anwesenheit von [[Juden]] vor dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&amp;lt;ref&amp;gt;David Jung: &amp;#039;&amp;#039;Juden in Sinzenich, insbesondere zur Zeit des Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; (Zeitzeugenbefragung, Schülerfacharbeit 2004, Franken Gymnasium Zülpich, überarbeitet 2012)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{KuLaDig|O-12945-20110704-12 |Jüdischer Friedhof Sinzenich|Abruf=2017-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die kommunale Neuordnung des Kreises Euskirchen, die am 1. Juli 1969 in Kraft trat, gehört Sinzenich zur Stadt Zülpich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buenermann88&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt im Verbundraum des [[Verkehrsverbund Rhein-Sieg|Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS)]]. Die Busse der [[Regionalverkehr Köln|RVK]] fahren mit der Linie 810 auf ihrer Strecke von [[Euskirchen]] nach [[Schwerfen]] durch den Ort. Die Buslinie 774 verbindet als &amp;#039;&amp;#039;Citybus Zülpich&amp;#039;&amp;#039; den Ort u.&amp;amp;nbsp;a. mit der Innenstadt Zülpich und dem [[Bahnhof Zülpich|Zülpicher Bahnhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#AADD55&amp;quot; | Linie&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#AADD55&amp;quot; | Verlauf&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf VRS|774}}&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf VRS|810}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sinzenich 002x, Papierfabrik Tillmann.jpg|mini|Sinzenich, Papierfabrik Tillmann, Luftaufnahme (2016)]]&lt;br /&gt;
* Der größte Arbeitgeber in Sinzenich ist die Papierfabrik Tillmann, deren Hauptsitz im [[Sundern (Sauerland)|Sundern]] ([[Sauerland]]) liegt.&lt;br /&gt;
* Weitere Einrichtungen sind: städtischer [[Kindergarten]] „Springmäuse“, ärztliche Gemeinschaftspraxis, Zahnarzt, Metzgerei mit Bäckerei und Café.&lt;br /&gt;
* Im Jahre 2008 ersetzte der rollende Markt von „Heiko“ den bis dahin existenten „Tante-Emma-Laden“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sinzenich.info/ sinzenich.info] (Private Website)&lt;br /&gt;
* [http://www.zuelpich-sinzenich.de/ zuelpich-sinzenich.de] (Private Website)&lt;br /&gt;
* [[Hans-Dieter Arntz]]: [http://www.hans-dieter-arntz.de/auschwitz_survivors_from_sinzenich.html Auschwitz survivors from Sinzenich – Jüdische Mädchen aus Sinzenich bei Zülpich überlebten Auschwitz (Shoah Testimony) (English Version)]&lt;br /&gt;
* Hans-Dieter Arntz: [http://www.hans-dieter-arntz.de/zwei_vergessene.html Zwei vergessene und daher erhalten gebliebene Landsynagogen in der Voreifel: Lommersum und Sinzenich]&lt;br /&gt;
* Hans-Dieter Arntz: [http://www.hans-dieter-arntz.de/memories_of_family.html Memories of family, loss still clear for Holocaust survivor (English Version)]&lt;br /&gt;
* Hans-Dieter Arntz: [http://www.hans-dieter-arntz.de/auf_den_letzten_spuren_juedischen_betens.html &amp;#039;&amp;#039;Auf den letzten Spuren jüdischen Betens in der Voreifel – Die vergessenen Landsynagogen von Lommersum und Sinzenich&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EinwohnerZuelpich&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.zuelpich.de/medien/downloads/rathaus-politik/statistiken/einwohnerstatistiken/Einwohnerzahlen-der-Stadt-Zuelpich-Stand-30.12.2020.pdf&lt;br /&gt;
 |titel=Einwohnerzahlen der Stadt Zülpich (Stand 31.12.2020)&lt;br /&gt;
 |werk=zuelpich.de&lt;br /&gt;
 |hrsg=Stadt Zülpich&lt;br /&gt;
 |format=PDF; 46,2&amp;amp;nbsp;kB&lt;br /&gt;
 |abruf=2021-04-27}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buenermann88&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Martin Bünermann&lt;br /&gt;
 |Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
 |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag&lt;br /&gt;
 |Ort=Köln&lt;br /&gt;
 |Datum=1970&lt;br /&gt;
 |Seiten=88}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Zülpich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Zülpich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Euskirchen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 948]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ManfredMann</name></author>
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