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	<title>Sins - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Eriosw: archivlinks geprüft</title>
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		<updated>2026-02-11T10:27:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;archivlinks geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|beschreibt die Gemeinde Sins im Kanton Aargau. Weitere Bedeutungen siehe [[Sins (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Sins&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Sins 2012.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Sins COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Sins2.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Ansicht von Osten&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Muri|Muri]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Muri&lt;br /&gt;
| BFS = 4239&lt;br /&gt;
| PLZ = 5643 - Sins Nord&lt;br /&gt;
5645 - Sins Süd&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH SIN&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.19171&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.39569&lt;br /&gt;
| HÖHE = 410&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 20.31&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Josef Huwiler&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.sins.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sins&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: [{{IPA|seis}}])&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=397–399 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Muri]] und liegt im [[Reuss (Fluss)|Reusstal]], an der Grenze zu den Kantonen [[Kanton Zug|Zug]] und [[Kanton Luzern|Luzern]]. Mit über zwanzig Quadratkilometern ist Sins die flächenmässig viertgrösste Gemeinde des Kantons. Bis 1941 war &amp;#039;&amp;#039;Meienberg&amp;#039;&amp;#039; der offizielle Name der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht aus mehreren Dörfern und Weilern sowie über das gesamte Gemeindegebiet verstreuten Einzelhöfen. Die Hauptsiedlung Sins, in der etwa zwei Drittel aller Einwohner leben, liegt knapp einen halben Kilometer vom westlichen Ufer der [[Reuss (Fluss)|Reuss]] entfernt. Etwas erhöht am Osthang des [[Moräne]]nhügels Totrist ({{Höhe|495|CH}}) liegt eine ausgedehnte Neubausiedlung. Rund zwei Kilometer nördlich von Sins liegt an der Reuss das Dorf Reussegg ({{Höhe|404|CH}}). Etwa eineinhalb Kilometer westnordwestlich befindet sich [[Meienberg (Sins)|Meienberg]] ({{Höhe|456|CH}}).&amp;lt;ref name=&amp;quot;swisstopo&amp;quot;&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1130 und 1131, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von hier an steigt das durch zahlreiche Bachtäler unterteilte Gelände zum Kamm des [[Lindenberg (Schweiz)|Lindenbergs]] an. Rund zweieinhalb Kilometer von Sins entfernt liegt das Dorf [[Alikon]] ({{Höhe|526|CH}}). Fast zwei Kilometer westsüdwestlich von Sins befindet sich das Dorf [[Aettenschwil]] ({{Höhe|491|CH}}), auf halbem Weg nach [[Abtwil AG|Abtwil]]. Zwei Kilometer westlich davon, am Osthang des Lindenbergs, befindet sich der Weiler Holderstock ({{Höhe|607|CH}}). Südlich von Aettenschwil beginnt ein über vier Kilometer langer und bis zu eineinhalb Kilometer breiter Gebietsstreifen zwischen den Gemeinden Abtwil, [[Dietwil]] und [[Oberrüti]]. Am nördlichen Ende, unmittelbar an der Grenze zu Oberrüti, liegt der Weiler Winterhalden ({{Höhe|469|CH}}), nah beieinander in der Mitte das Dorf Fenkrieden ({{Höhe|499|CH}}) sowie die Weiler Chrüzstross ({{Höhe|493|CH}}) und Gärischwil ({{Höhe|501|CH}}). Das Gelände steigt leicht an, bis zum Sulzberg ({{Höhe|541|CH}}) ganz im Süden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;swisstopo&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 2031 [[Hektar]]en, davon sind 358 Hektaren bewaldet und 213 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt der Gemeinde befindet sich auf {{Höhe|750|CH}} auf dem Kamm des Lindenbergs, der tiefste auf {{Höhe|390|CH}} an der Reuss. Die längste Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 8,5 Kilometer, die längste Ost-West-Ausdehnung 5,5 Kilometer. Nachbargemeinden sind [[Auw AG|Auw]] und [[Mühlau AG|Mühlau]] im Norden, [[Hünenberg ZG|Hünenberg]] im Osten, Oberrüti und Dietwil im Südosten, [[Inwil]] im Süden, [[Ballwil]] im Südwesten sowie Abtwil und [[Hohenrain]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Sins wurde erstmals 1230 urkundlich erwähnt, Alikon bereits 893 (&amp;#039;&amp;#039;Halahinchova&amp;#039;&amp;#039;), Reussegg um 1130 (&amp;#039;&amp;#039;Ruseca&amp;#039;&amp;#039;), Aettenschwil im Jahr 1179 (&amp;#039;&amp;#039;Agetiswilare&amp;#039;&amp;#039;) und Fenkrieden um 1300 (&amp;#039;&amp;#039;Venchrieden&amp;#039;&amp;#039;). Der Ortsname Sins stammt vom [[Gallorömische Kultur|gallorömischen]] &amp;#039;&amp;#039;Sentias&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet «bei den Wegen».&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;/&amp;gt; Um 1230 gründeten die [[Habsburg]]er das Städtchen [[Meienberg (Sins)|Meienberg]] (&amp;#039;&amp;#039;Meienberch&amp;#039;&amp;#039;). Das befestigte Städtchen wurde 1386 während des [[Schweizer Habsburgerkriege#Vierte Phase: Der Sempacherkrieg|Sempacherkriegs]] von den [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] geplündert und niedergebrannt. Meienberg konnte sich aufgrund der fehlenden wirtschaftlichen Basis nie mehr von diesem Schlag erholen und sank zu einem Weiler herab, blieb aber Gerichtsort. Das wirtschaftliche und politische Zentrum der Gemeinde verlagerte sich daraufhin nach Sins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Sins-LBS H1-008691.tif|mini|links|Luftbild (1945)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gefecht bei Sins 1712.jpg|mini|links|Gefecht von Sins]]&lt;br /&gt;
1415 eroberte [[Luzern]] das [[Amt Meienberg]], musste es aber 1425 an den gemeinsamen Besitz der [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] zurückgeben. Aus den eroberten Gebieten wurden die [[Freiamt (Schweiz)|Freien Ämter]] gebildet, eine [[Gemeine Herrschaft]]. Sins gehörte zusammen mit [[Auw AG|Auw]], [[Beinwil (Freiamt)|Beinwil]] (ohne Winterschwil), [[Abtwil AG|Abtwil]], [[Oberrüti]] und [[Dietwil]] zum Amt Meienberg. Das Gebiet der heutigen Gemeinde (mit Ausnahme von Meienberg) gehörte im Mittelalter den Herren von Rüssegg, die im Weiler Reussegg eine stattliche [[Burg]] besassen. Im 15. Jahrhundert ging das Lehen und somit die [[niedere Gerichtsbarkeit]] an Luzerner Bürger und schliesslich an die Stadt Luzern über. Mindestens seit 1246 bestand in Sins eine [[Fähre]] über die Reuss. 1640/41 baute Zug die [[Reussbrücke Sins–Hünenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Toggenburgerkrieg|Zweiten Villmergerkriegs]] kam es am 20.&amp;amp;nbsp;Juli 1712 zum [[Gefecht von Sins]] rund um die Brücke und die Pfarrkirche, als die katholischen Innerschweizer die reformierten Berner vertrieben. Das Gefecht forderte rund 500 Tote, der Sieg war aber letztlich bedeutungslos, da die Innerschweizer fünf Tage später die entscheidende [[Zweite Schlacht von Villmergen]] verloren. Im März 1798 nahmen die [[Erste Französische Republik|Franzosen]] die Schweiz ein und riefen die [[Helvetische Republik]] aus. Sins gehörte zum Distrikt [[Muri AG|Muri]] im kurzlebigen [[Kanton Baden]], seit 1803 ist es eine Gemeinde des neuen Kantons Aargau. Zuger Truppen zerstörten am 10.&amp;amp;nbsp;November 1847 im [[Sonderbundskrieg]] die Brücke zur Hälfte, um den Vormarsch von [[Guillaume Henri Dufour|Dufours]] Truppen zu stoppen. Diese Massnahme erwies sich als wirkungslos, da Zug zwei Wochen später vor den liberalen Kräften kapitulierte. Eine Notbrücke wurde errichtet und der Ostteil bis 1852 wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Unwetter2004.jpg|mini|Überschwemmung Reussegg (2004)]]&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;Dezember 1881 erhielt Sins mit der Eröffnung der letzten Etappe der [[Aargauische Südbahn|Aargauischen Südbahn]] einen Anschluss an das Eisenbahnnetz. Im nahe gelegenen [[Bahnhof Rotkreuz|Rotkreuz]] gab es ein Jahr später einen direkten Anschluss an die [[Gotthardbahn]]. 1940 liess sich der erste Industriebetrieb nieder, eine [[Aluminium]]fabrik der [[Lonza Group|Lonza]]. Am 1.&amp;amp;nbsp;Oktober 1941 änderte die Gemeinde ihren Namen von Meienberg in Sins, um den Bedeutungszuwachs dieses Ortsteils zum Ausdruck zu bringen. Seit Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts weist die Bevölkerungszahl ein konstantes Wachstum auf, mit Ausnahme einer Stagnationsphase in den 1950er Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jahrhundertealte Reussbrücke konnte den zunehmenden Verkehr nicht mehr bewältigen, zusammen mit dem anschliessenden Bahnübergang bildete sie einen Flaschenhals. Nach knapp dreijähriger Bauzeit wurde 1996 südlich davon eine neue Brücke eröffnet; die alte Brücke ist seither Fussgängern und Fahrradfahrern vorbehalten. Auch die Gemeinde Sins war von den schweren Regentagen im September 2004 betroffen. Die alte Holzbrücke kam mit leichten Schäden davon. Im kleinen Weiler Reussegg waren jedoch landwirtschaftlich genutzte Flächen an der Reuss weitgehend überschwemmt. In der angrenzenden Gemeinde [[Hünenberg ZG|Hünenberg]] wurden im darauf folgenden Jahr Baumassnahmen durchgeführt, um weitere Überschwemmungen auf beiden Seiten der Reuss in Zukunft zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Meienberg Sins 04.jpg|mini|Amtshaus in Meienberg]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturgüter in Sins}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas nördlich des Dorfzentrums von Sins befindet sich auf einer erhöhten Geländestufe der frühere Kirchenbezirk. Erhalten geblieben sind die barocke [[Pfarrkirche Mariä Geburt (Sins)|Pfarrkirche Maria Geburt]] (erbaut zwischen 1744 und 1748) und das im Jahr 1726 errichtete [[Gemeindehaus Sins|Gemeindehaus]], das bis 1953 als Pfarrhaus diente. Der Ort [[Meienberg (Sins)|Meienberg]] lässt stellenweise die Herkunft als mittelalterliches befestigtes Städtchen erkennen. Er liegt auf einem halbmondförmigen Hügel und weist Überreste einer Stadtmauer und eines Grabens auf. Das aus dem Mittelalter stammende [[Amtshaus (Meienberg)|Amtshaus]] wurde 1575 wieder aufgebaut und erhielt 1765 sein heutiges Aussehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kunst&amp;quot;&amp;gt;Germann: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau, Band V: Bezirk Muri.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere der kleineren Dörfer der Gemeinde besitzen eine Kapelle. Es sind dies die [[Eligiuskapelle (Meienberg)|Eligiuskapelle]] in Meienberg (erbaut 1553), die [[Verenakapelle (Aettenschwil)|Verenakapelle]] in [[Aettenschwil]] (erbaut 1574/75), die [[Andreaskapelle (Holderstock)|Andreaskapelle]] in Holderstock (erbaut 1665), die [[Wendelinskapelle (Fenkrieden)|Wendelinskapelle]] in Fenkrieden (erbaut 1684, vergrössert 1844), die [[Jost- und Antoniuskapelle (Alikon)|Jost- und Antoniuskapelle]] in Alikon (erbaut 1756) und die Vierzehn-Nothelfer-Kapelle in Gärischwil aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kunst&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Weiss auf grünem [[Dreiberg]] drei rote, gelb bebutzte Rosen mit grünen Kelchblättern, Stängeln und Blättern.» Das Wappen ist vom [[Banner (Fahne)|Banner]] des Amtes Meienberg abgeleitet, welches 1531 verliehen wurde. Das Wappen des Amtes Meienberg zeigte auf weissem Grund eine grüne Linde auf einem Dreiberg. Bis 1821 war ein nicht näher definierter Baum abgebildet, der dann durch drei Rosen ersetzt wurde. Es ist ein «redendes» Wappen und stellt eine «Meien» (Wiese) dar, was wiederum auf das alte Städtchen Meienberg hinweist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=277 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-08 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1803 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1136 || 1788 || 1480 || 1689 || 2160 || 2195 || 2435 || 2625 || 2956 || 3282 || 4055 || 4299&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4239}} Menschen in Sins, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4239}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 60,3 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]] und 10,9 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]]; 28,8 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-05-10 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 92,7 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 2,0 % [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]], 1,3 % [[Albanische Sprache|Albanisch]], 0,9 % [[Portugiesische Sprache|Portugiesisch]], je 0,7 % [[Italienische Sprache|Italienisch]] und [[Türkische Sprache|Türkisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-08 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Muri zuständig. Sins gehört zum Friedensrichterkreis XIII (Muri).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Sins gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 2300 Arbeitsplätze, davon 12 % in der Landwirtschaft, 37 % in der Industrie und 51 % im Dienstleistungssektor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-05-08 |format=Excel, 157 kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die wichtigsten Industriezweige sind die Stahlverarbeitung und die Herstellung von Schaumstoffen. Ein bedeutendes Unternehmen mit Sitz in Sins ist [[3A Composites]] (ehemals Airex AG). Zahlreiche Erwerbstätige arbeiten in den Agglomerationen der Städte [[Zug (Stadt)|Zug]] und [[Luzern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sins Bahnhof.jpg|mini|Bahnhof Sins]]&lt;br /&gt;
Sins ist der Kreuzungspunkt der [[Hauptstrasse 25]] ([[Lenzburg]]–[[Zug (Stadt)|Zug]]) mit der Kantonsstrasse 296 von [[Bremgarten AG|Bremgarten]] nach [[Luzern]]. Der nächste Autobahnanschluss an die [[Autobahn 14 (Schweiz)|A14]] befindet sich zwei Kilometer östlich des Dorfkerns bei Cham, nach Passieren der [[Reussbrücke Sins–Hünenberg]]. Sins besitzt einen Bahnhof an der [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]]-Linie [[Bahnhof Lenzburg|Lenzburg]]–[[Bahnhof Arth-Goldau|Arth-Goldau]] ([[Aargauische Südbahn]]). Buslinien der [[Zugerland Verkehrsbetriebe]] führen vom Bahnhof nach Gisikon-Root, [[Auw AG|Auw]] und [[Cham ZG|Cham]]. An Wochenenden verkehrt ein Nachtbus von [[Bahnhof Zug|Zug]] über Sins und [[Muri AG|Muri]] nach [[Mühlau AG|Mühlau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über sämtliche Schulstufen der obligatorischen Volksschule ([[Primarschule]], [[Realschule]], [[Sekundarschule]], [[Bezirksschule]]). In Sins befinden sich vier [[Kindergarten|Kindergärten]] und drei Schulhäuser. Darüber hinaus gibt es im Dorf Aettenschwil ein Primarschulhaus und einen Kindergarten, in Alikon gab es bis Sommer 2016 ein zusätzliches Primarschulhaus. Das nächstgelegene Gymnasium ist die [[Kantonsschule Wohlen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Eugen Kuhn]] (1895–1970), Schriftkünstler&lt;br /&gt;
* [[Karl Kennel]] (1929–1998), Tierarzt und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Maria Eugenia Küng]] (1805–1843), Äbtissin&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Rohner]] (1893–1957), Lehrer, Pädagoge, Autor und Lokalhistoriker&lt;br /&gt;
* [[Marianus Rot]] (1597–1663), katholischer Geistlicher und Bühnenautor&lt;br /&gt;
* [[Simonetta Sommaruga]] (* 1960), Bundesrätin&lt;br /&gt;
* [[Peter Suter (Politiker, 1808)|Peter Suter]] (1808–1884), Regierungsrat und Nationalrat&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Suter]] (1802–1886), Bezirksrichter&lt;br /&gt;
* [[Beat Villiger (Politiker)|Beat Villiger]] (* 1957), Regierungsrat&lt;br /&gt;
* [[Kaspar Villiger]] (* 1941), Fabrikant und Alt-Bundesrat&lt;br /&gt;
* [[René Villiger]] (1931–2010), Grafiker und Kunstmaler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1794|Autor=Anton Wohler}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Georg Germann]] |Herausgeber=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau | Band=Band V: Der Bezirk Muri |Verlag=Birkhäuser Verlag |Ort=Basel |Jahr=1967 |DNB=457321970}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sins AG|Sins}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sins.ch Offizielle Website der Gemeinde Sins]&lt;br /&gt;
* [http://homepage.hispeed.ch/meienberg/home.htm Meienberg – Ein Ort und Geschlecht gleichen Namens] (Familienchronik und Ortsgeschichte)&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenwelt.org/schweiz/meienberg_sm/object.php Stadtbefestigung Meienberg + (Fotos)] auf burgenwelt.org&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenwelt.org/schweiz/ruessegg/object.php Burgstelle Rüssegg + (Fotos)] auf burgenwelt.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Muri Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4759285-0|VIAF=237470370}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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