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	<title>Sinnesmodalität - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T04:35:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sinnesmodalit%C3%A4t&amp;diff=575799&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jü: .</title>
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		<updated>2023-05-16T12:37:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;In der [[Sinnesphysiologie]] gilt als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sinnesmodalität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ein [[Empfindung]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;skomplex wie [[Sehen]], [[Hören]], [[Riechen]], [[Schmecken]] und (mechanisches) [[Tastsinn|Fühlen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;EPM&amp;quot; /&amp;gt; Dabei handelt es sich um die fünf klassischen [[Sinn (Wahrnehmung)|Sinn]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;esleistungen, die seit [[Hermann von Helmholtz]] auf der Unterscheidung von [[Auge]], [[Ohr]], [[Nase]], [[Zunge]] und [[Haut]] beruhen. Daneben werden in der modernen Physiologie (des Menschen) auch die [[Thermorezeption|Empfindung von Wärme und Kälte]], [[Schmerz]], [[Propriozeption|Gelenkstellung]] und [[Gleichgewichtssinn|Lage im Raum]] als Sinnesmodalitäten aufgefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ungenügende klassische Einteilung ==&lt;br /&gt;
Bereits das [[Innenohr]] liefert zwei voneinander völlig unterschiedliche [[Empfindung]]en – Schall- und Gleichgewichtssignale. Noch größer ist die Vielfalt der durch den Hautsinn übertragenen Informationen (vgl. [[Sensibilität (Neurowissenschaft)|Sensibilität]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;EPM&amp;quot;&amp;gt;[[Hermann Rein]], [[Max Schneider (Mediziner)|Max Schneider]]: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Physiologie des Menschen.&amp;#039;&amp;#039; 15. Auflage. Springer, Berlin 1964, (a+b)&amp;amp;nbsp;zu Stw. „Sinnesmodalität“, S. 648 ff.; (c)&amp;amp;nbsp;zu Stw. „Unterscheidung von Sinnesqualitäten“, S. 618 f., 648 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erregungen durch physikochemische [[Reiz]]e werden im Falle von Sehen, Hören, Riechen und Schmecken durch [[Nervenfaser]]n auf gesonderten [[Nervenbahn]]en bis an unterschiedliche für die Auslösung der Empfindung zuständige Hirnneuronengruppen (= [[Zentrum (Neuroanatomie)|Hirnzentren]]) geleitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BirbaumerSchmidt2006&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Niels Birbaumer, Robert F. Schmidt, Hans-Georg Schaible |Titel=Neuro- und Sinnesphysiologie |Verlag=Springer |Datum=2006 |ISBN=3-540-25700-4 |Seiten=183ff |Online={{Google Buch |BuchID=KNp0nD9glZkC |Seite=183}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einfach ausgedrückt gibt es reservierte Übertragungskanäle (Kommunikationskanäle), die jeweils festgelegte bestimmte Adressen im [[Gehirn]] haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Übertragungsschema gilt für die Erregungen aus spezifischen, räumlich verschiedenen [[Rezeptor (Physiologie)|Rezeptoren]], die auf getrennter Bahn zu räumlich getrennten Zentren gelangen. Dies kann unter der Voraussetzung einer [[Lokalisation (Neurologie)|Lokalisationslehre]] für die oben genannten klassischen Empfindungskomplexe relativ sicher angenommen werden. Es kann jedoch nicht für alle Sinnesleistungen – insbesondere nicht für die Übertragung verschiedener [[Sinnesqualität]]en – als gültig vorausgesetzt werden. Prinzipiell müssen alle möglichen acht Kombinationen zwischen getrennten und nicht getrennten (= identischen) Rezeptoren, getrennten und nicht getrennten [[Leitungsbahn]]en sowie getrennten und nicht getrennten [[Sensorische Projektionszentren|Hirnzentren]] mit einiger Wahrscheinlichkeit vorausgesetzt werden. Die [[sensorische Integration]] in übergeordneten Zentren stellt neben der spezifischen [[Diskrimination]] eine der Hauptaufgaben des [[Zentralnervensystem]]s dar.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Hensel]]: &amp;#039;&amp;#039;Erg. Physiol&amp;#039;&amp;#039;. 47, 166 (1952).&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Erregung von unterschiedlichen Rezeptoren der Haut werden beispielsweise Erregungen von verschiedenen Rezeptoren auf gleiche Großhirnzentren übertragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EPM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird ferner nach [[Anna Jean Ayres|Ayres]] unterschieden in:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karoline Borchardt |Titel=Sensorische Verarbeitungsstörung. Theorie und Therapie der sensorischen Integration |Verlag=Schulz-Kirchner |Ort=Idstein |Datum=2005 |ISBN=3-8248-0435-2 |Seiten=35ff |Online={{Google Buch |BuchID=xqp4Ae-LypEC |Seite=35 }}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* vestibuläre Sinnesmodalität ([[Gleichgewichtssinn]])&lt;br /&gt;
* propriorezeptive Sinnesmodalität ([[Tiefensensibilität]])&lt;br /&gt;
* taktile Sinnesmodalität ([[Oberflächensensibilität]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für die Zuordnung zu einer Modalität ist nach dem von [[Johannes Peter Müller|Johannes Müller]] formulierten &amp;#039;&amp;#039;[[Gesetz der spezifischen Sinnesenergien]]&amp;#039;&amp;#039; nicht der Reiz selbst, sondern das Sinnesorgan, mit dem er wahrgenommen wird. Innerhalb einer Modalität unterscheidet man verschiedene [[Qualität]]en (z.&amp;amp;nbsp;B. stechender oder übler Geruch; Rot- und Grünsehen). Bei inadäquater Reizung des Auges reagiert dieses mit Lichtempfindungen, den für das Auge spezifischen Empfindungskomplexen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Pallästhesie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sinnesmodalitat}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahrnehmung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jü</name></author>
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