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	<title>Sinnesdaten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T23:17:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sinnesdaten&amp;diff=2032358&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HerbertErwin: /* Weblinks */ +SEP</title>
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		<updated>2021-01-11T23:04:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; +SEP&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sinnesdaten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden seit [[George Edward Moore]] die [[Atomismus|atomistischen]] Elemente des [[Bewusstsein]]s bezeichnet, aus denen die Gegenstände der [[Erfahrung]] zusammengesetzt sind. Es handelt sich um die einfachsten Bausteine der [[Wahrnehmung]], um Materialien der Erkenntnis, die nicht weiter reduzier- bzw. analysierbar sind und somit unmittelbar und unbezweifelbar vorliegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Historisches Wörterbuch der Philosophie: &amp;#039;&amp;#039;Sinnesdaten&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 9, S. 875&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Mit dem Ausdruck „Sinnesdaten“ soll einerseits die [[Ambiguität]] des &amp;#039;&amp;#039;Empfindungsbegriffs&amp;#039;&amp;#039; vermieden werden, der sowohl Akt- wie Objektbedeutung besitzt, während sich „Sinnesdaten“ eindeutig nur auf die unmittelbaren Gegenstände der Wahrnehmung bezieht. Darüber hinaus habe der Begriff einen neutralen Doppelcharakter, mit dem der in früheren Begriffen angelegte [[Dualismus (Ontologie)|Dualismus]] der &amp;#039;&amp;#039;Subjekt-Objekt-Unterscheidung&amp;#039;&amp;#039; vermieden werde. Auf diese Weise verhindere man einseitig subjektivistische bzw. [[Idealismus|idealistische]] Konsequenzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Historisches Wörterbuch der Philosophie: &amp;#039;&amp;#039;Sinnesdaten&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 9, S. 875&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in der älteren [[Empirismus|empirischen]] Tradition teilen die unterschiedlichen Theorien der Sinnesdaten vor allem die Kritik am naiven [[Realismus (Philosophie)|Realismus]], für den die materiellen Gegenstände der äußeren Welt den Menschen in der Wahrnehmung unmittelbar gegeben und zugänglich sind. Ein solcher Realismus übersehe den Umstand, dass [[Daten]] von Dingen nur durch die Sinnesorgane vermittelt und erfasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sinnesdaten hingegen sind nach der Theorie „unmittelbar“, indem man weiß, dass es sie gibt, solange sie gegeben sind. Bei ihnen stellt sich somit die &amp;#039;&amp;#039;Wahrheitsfrage&amp;#039;&amp;#039; nicht.&lt;br /&gt;
Nach [[Bertrand Russell]] soll alle empirische Erkenntnis auf Sinnesdaten und logische Konstruktion mit ihnen zurückführbar sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Philosophie, Meyers Kleines Lexikon, &amp;#039;&amp;#039;Sinnesdaten&amp;#039;&amp;#039;, Mannheim 1987, S. 384&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinnesdaten müssen angenommen werden, um empirische Sätze des Alltagslebens und der [[Physik]] [[Verifikation|verifizieren]] zu können; nur auf sie solle rekurriert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Historisches Wörterbuch der Philosophie, &amp;#039;&amp;#039;Sinnesdaten&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 9, S. 878&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da gewöhnliche Dinge in diesem Fall als komplexe Zusammensetzungen zu betrachten sind, werde [[Immanuel Kant]]s epochemachende Unterscheidung von [[Ding an sich]] und [[Erscheinung]] obsolet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Bisher konnte nicht nachgewiesen werden, wer den Begriff in welchem Werk zuerst verwendete. Schon im 19. Jahrhundert war er etwa bei [[William James]] und in A.C. Fräsers Kommentar zu [[John Locke]]s Essay [[An Essay concerning Humane Understanding|Versuch über den menschlichen Verstand]] geläufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine terminologische Einführung erfolgte um 1910 von George Edward Moore und Bertrand Russell im Rahmen ihrer eigenen Theorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Modell wird die Tradition des englischen Empirismus und [[Sensualismus]] fortgesetzt, für die, statt &amp;#039;&amp;#039;Sinnesdaten&amp;#039;&amp;#039;, Ausdrücke wie „[[Idee]]“, „[[Empfindung]]“ und „Eindruck“ gebräuchlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Abbildtheorie]]&lt;br /&gt;
*[[Phänomen]]&lt;br /&gt;
*[[Qualia]]&lt;br /&gt;
*[[Sensorisch]]&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{SEP|https://plato.stanford.edu/entries/sense-data/|Sense-Data|Michael Huemer}}&lt;br /&gt;
* {{IEP|https://iep.utm.edu/sense-da/|Sense-Data|Paul Coates}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erkenntnistheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahrnehmung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Empirie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HerbertErwin</name></author>
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