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	<title>Singularzulassung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T22:44:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Singularzulassung&amp;diff=1813463&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-21T07:23:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Singularzulassung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man im [[Deutschland|deutschen]] Recht die Zulassung eines [[Rechtsanwalt]]s zur [[Stellvertretung|Vertretung]] allein an einem bestimmten [[Gerichtsorganisation in Deutschland|Gericht]]. Im Unterschied dazu gilt eine [[Simultanzulassung]] für eine Vielzahl von Gerichten, an denen der Rechtsanwalt als solcher auftreten darf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Singularzulassung der Rechtsanwälte an den [[Oberlandesgericht]]en einiger Bundesländer wurde im Jahr 2000 vom [[Bundesverfassungsgericht]] für verfassungswidrig erklärt und besteht seitdem nicht mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesverfassungsgericht.de/e/rs20001213_1bvr033597.html Urteil des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 13. Dezember 2000 – 1 BvR 335/97] – BVerfGE 103,1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Singularzulassung besteht heute nur noch für die [[Bundesgerichtshof#Rechtsanwälte mit BGH-Zulassung|Rechtsanwälte am Bundesgerichtshof]] in Zivilsachen (außer [[Patent]]-Nichtigkeitsverfahren). Im Übrigen sind Rechtsanwälte seit der Abschaffung des [[Lokalisierungsgebot]]es im Jahr 2007&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gesetz zur Stärkung der Selbstverwaltung der Rechtsanwaltschaft&amp;#039;&amp;#039; vom 26. März 2007 ({{BGBl|2007n I S. 358}})&amp;lt;/ref&amp;gt; vom ersten Tag ihrer Zulassung an bundesweit vor jedem Gericht [[Postulationsfähigkeit|postulationsfähig]]. Am Bundesgerichtshof waren im Januar&amp;amp;nbsp;2022 dreißig&amp;amp;nbsp;Rechtsanwälte zugelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesgerichtshof.de/DE/DasGericht/Organisation/WeitereVerfahrensbeteiligte/ZugelasseneRechtsanwaelte/zugelasseneRechtsanwaelte_node.html |titel=Rechtsanwälte beim Bundesgerichtshof |hrsg=Bundesgerichtshof |abruf=2022-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Parteien eines Zivilrechtsstreits müssen sich vor dem Bundesgerichtshof von einem dieser Rechtsanwälte vertreten lassen, {{§|78|zpo|juris}} [[Zivilprozessordnung (Deutschland)|ZPO]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwälte dürfen daneben nur vor den anderen [[Bundesgericht (Deutschland)|obersten Gerichtshöfen des Bundes]], dem [[Gemeinsamer Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes|Gemeinsamen Senat der obersten Gerichtshöfe]] und dem [[Bundesverfassungsgericht]] sowie in dem Verfahren vor dem ersuchten Richter auch vor jedem anderen Gericht auftreten, sofern das Ersuchen von einem der genannten Gerichte ausgeht, {{§|172|BRAO|juris}} [[Bundesrechtsanwaltsordnung|BRAO]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel ==&lt;br /&gt;
Eine [[Anhörungsrüge]] ist unzulässig, wenn der Beschwerdeführer in einer Zivilsache beim BGH sie selbst, also ohne Einschaltung eines beim BGH zugelassenen Rechtsanwalts, erhebt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&amp;amp;Datum=12.01.2023&amp;amp;Aktenzeichen=III%20ZR%20155/22 BGH, Beschluss vom 12. Januar 2023, Az. III ZR 155/22] Rn. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Die Singularzulassung von Rechtsanwälten wird kritisiert, weil sie einen ungerechtfertigten Eingriff in die [[Berufsfreiheit]] ({{Art.|12|gg|juris}} [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|Grundgesetz]]) darstelle. Außerdem sei das Auswahlverfahren intransparent.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Pia Lorenz |Titel=Singularzulassung in Zivilsachen: Bleiben die BGH-Anwälte weiter unter sich? |Sammelwerk=Legal Tribune Online |Datum=2018-08-30 |Online=https://www.lto.de/recht/juristen/b/bgh-anwaelte-singularzulassung-zivilsachen-bundesregierung-brak/ |Abruf=2018-10-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Philipp Heinrichs |Titel=Freiheit der Advokatur. Die Singularzulassung beim Bundesgerichtshof im Wandel der Zeit |Sammelwerk=Münsterische Beiträge zur Rechtswissenschaft – Neue Folge |Nummer=64 |Verlag=Nomos |Ort=Baden-Baden |Datum=2021 |ISBN=978-3-7489-2996-3 |DOI=10.5771/9783748929963 |Kommentar=Dissertation, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, 2021 |Online=https://www.nomos-elibrary.de/index.php?doi=10.5771/9783748929963 |Abruf=2022-02-11}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prozessrecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anwaltschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berufsrecht der Rechtsanwälte (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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