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	<title>Sindringen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TheImaCow: bild</title>
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		<updated>2025-08-03T19:51:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Sindringen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Forchtenberg&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Sindringen.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49/16/47.85/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 09/28/42.50/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 189&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 74670&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07948&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                    = Sindringen, Luftbild - LABW - Staatsarchiv Sigmaringen N 1-96 T 1 Nr. 650.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Luftbild von Sindringen (1985)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:2015-10-02 Sindringen Kocherbrücke.jpg|mini|Sindringen von der Kocherbrücke aus gesehen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sindringen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Teilort von [[Forchtenberg]] im [[Hohenlohekreis]] im nördlichen [[Baden-Württemberg]]. Sindringen liegt am [[UNESCO-Welterbe]] [[Obergermanisch-Raetischer Limes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Sindringen liegt am rechten Ufer des [[Kocher (Fluss)|Kochers]], in den hier die [[Sall (Fluss)|Sall]] mündet, etwa 8 km westlich (flussabwärts) des Hauptortes Forchtenberg. Zu Sindringen zählen die Höfe Holzweiler Hof und Neuzweiflingen (Trautenhof) sowie die Wohnplätze Schießhof und Ziegelhütte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1. S. 225–226.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Funde bezeugen, dass schon lange vor Beginn der Zeitrechnung Menschen in dieser Gegend gelebt haben. [[Kelten]], [[Römisches Reich|Römer]], [[Alamannen]] und [[Franken (Volk)|Franken]] haben ihre Spuren in Sindringen hinterlassen. An Sindringen vorbei zogen die Römer dort einen Grenzwall, den Obergermanisch-Raetischen Limes, der über [[Öhringen]] ins Jagsttal führt. Das in der heutigen Ortslage errichtete [[Kleinkastell Sindringen]] war für die Überwachung des Kochers und der ihn überquerenden römischen Reichsgrenze zuständig. Die Spuren des antiken Grenzbefestigung erkennt man in einer von den Römern gebauten Furt am Kocher und an Funden in den Wäldern. Fundamente eines römischen Wachturmes sind oberhalb der Einmündung der Salltalstraße in die Kochertalstraße zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sindringen wurde 1037 erstmals im [[Öhringer Stiftungsbrief]] erwähnt. 1322 verliehen die [[Herren von Weinsberg]] dem Ort die [[Stadtrecht]]e, ab 1328 war Sindringen im Besitz der Herren von Hohenlohe. Nachdem diese die [[Reformation]] eingeführt hatten, fiel die Stadt im 16. Jahrhundert an die katholische Linie [[Haus Hohenlohe|Hohenlohe-Waldenburg-Bartenstein]]. Im Jahre 1744 kam es zum Sindringer [[Kalenderstreit]]. Den evangelischen Bürgern wurde vom Grafen Hohenlohe-Bartenstein das Feiern des Osterfestes nach dem julianischen Kalender am 29. März verboten, anstelle dessen sollte Ostern nach dem gregorianischen Kalender am 5. April begangen werden. Der evangelische Pfarrer Yelin wurde abgesetzt, und Bürgermeister Edelmann wurde misshandelt und in Haft genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.yelin.de/pageID_5022645.html &amp;#039;&amp;#039;Dragoner verwehrten mit Gewalt den Kirchenbesuch&amp;#039;&amp;#039;] auf yelin.de (abgerufen am 8. Juni 2008).&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach fünf Jahre dauernder Bedrängnis durch vom Grafen einquartierte Truppen zog der Markgraf von Ansbach mit Militär in Sindringen ein und unterwarf den hohenloheschen Grafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg wurde Sindringen im April 1945 zwei Mal Ziel eines Luftangriffs, wodurch zwar rund ein Drittel der Gebäude in Brand geriet, aber keine Todesopfer zu verzeichnen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sindringer.de/geschichte.htm &amp;#039;&amp;#039;Sindringen – Geschichtliches&amp;#039;&amp;#039;] (abgerufen am 9. April 2010).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1972 schlossen sich die Städte Forchtenberg und Sindringen mit den Gemeinden Ernsbach und Muthof zur neuen Stadt Forchtenberg zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=454}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine verstärkte Bautätigkeit in den Jahren 1988 bis 1995 östlich der Stadtmauer mit der Schaffung von rund 120 neuen Wohnungen ließ die Einwohnerzahl in Sindringen auf über 1000 Personen steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sindringen-schloss1.jpg|mini|hochkant|Ortsmitte von Sindringen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sindringen hat ein mittelalterliches Stadtbild mit teilweise sanierter Stadtmauer. Die um 1100 errichtete &amp;#039;&amp;#039;Heilig-Kreuz-Kirche&amp;#039;&amp;#039; war ursprünglich eine dreischiffige romanische Basilika, die um 1600 erneuert und erweitert wurde. In ihrem Inneren befinden sich Fresken aus dem 14. Jahrhundert. Bemerkenswert sind außerdem die &amp;#039;&amp;#039;Stadtmühle&amp;#039;&amp;#039; und das in Privatbesitz befindliche &amp;#039;&amp;#039;Sindringer Schloss&amp;#039;&amp;#039;. Das ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Rathaus&amp;#039;&amp;#039; von Sindringen wurde anstelle eines im Zweiten Weltkrieg zerstörten Pfarrhauses errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Sindringen-kirche.jpg|Kirche in Sindringen&lt;br /&gt;
   Sindringen-schloss3.jpg|Schloss Sindringen, Erker&lt;br /&gt;
   Sindringen-schloss2.jpg|Schloss Sindringen, Wohnturm&lt;br /&gt;
   2015-10-02 Sindringen Stadtmühle.jpg|Stadtmühle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Sindringen liegt an der Kochertalstraße L 1045, die den Ort südlich tangiert. In sie mündet südöstlich von Sindringen die aus Richtung [[Zweiflingen]] / Öhringen kommende L 1050, die dann weiter westlich wieder abzweigt, die Ortsdurchfahrt bildet und weiter in Richtung Norden nach [[Jagsthausen]] führt. Der nächste Autobahnanschluss ist die Anschlussstelle 7 (Möckmühl) der [[Bundesautobahn 81]] in ca. 13&amp;amp;nbsp;km Entfernung über Lampoldshausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Öffentlicher Personennahverkehr|Öffentliche Personennahverkehr]] wird durch den &amp;#039;&amp;#039;[[Heilbronner Hohenloher Haller Nahverkehr]]&amp;#039;&amp;#039; sichergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten Bahnhöfe liegen ca. 17 km entfernt in [[Öhringen]] an der [[Bahnstrecke Crailsheim–Heilbronn]] und ca. 21&amp;amp;nbsp;km entfernt in [[Möckmühl]] an der [[Frankenbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radfernwege ===&lt;br /&gt;
Durch den Ort führen folgende [[Radwanderweg]]e:&lt;br /&gt;
* Der [[Kocher-Jagst-Radweg]] ist ein 340 km langer Rad-Rundweg, der an den Flüssen Kocher und [[Jagst]] in Baden-Württemberg entlangführt. Die beiden Flüsse sind dabei jeweils nur wenige Kilometer voneinander entfernt.&lt;br /&gt;
* Der [[Deutscher Limes-Radweg|Deutsche Limes-Radweg]] folgt dem Obergermanisch-Raetischen Limes über 818&amp;amp;nbsp;km von [[Bad Hönningen]] am [[Rhein]] nach [[Regensburg]] an der [[Donau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fernwanderwege / Wanderwege ===&lt;br /&gt;
Bei Sindringen überquert der [[Limes-Wanderweg (Schwäbischer Albverein)|Limes-Wanderweg]] des [[Schwäbischer Albverein|Schwäbischen Albvereins]], ein Teilabschnitt des [[Deutscher Limes-Wanderweg|Deutschen Limes-Wanderwegs]], den Kocher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2017 führt durch Sindringen der Töpferpfad.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sindringen.de/tourismus/sehenswertes/t%C3%B6pferpfad/ Töpferpfad], auf sindringen.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Gestiftet von den Töpfern, die seit 1988 beim jährlichen Töpfermarkt teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Gottfried Klein]] (1716–1756), Mediziner und Rat und Leibarzt der [[Erbach (Adelsgeschlecht)|Grafen von Erbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Oehringen |Titel=Sindringen |Seite=324–331 |Wikisource=Kapitel B 35}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;700 Jahre Stadt Forchtenberg.&amp;#039;&amp;#039; Stadt Forchtenberg, Forchtenberg 1998.&amp;lt;!-- wo steht dort etwas zu Sindringen Seite ??? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Sindringen |Band=9 |Seite=97}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sindringer.de/ Website über Sindringen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Forchtenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4566118-2|VIAF=244285935}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Hohenlohekreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Hohenlohekreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Kocher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Forchtenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1037]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1322]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TheImaCow</name></author>
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