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	<title>Simultanbühne - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T18:59:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Simultanb%C3%BChne&amp;diff=312320&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nico b.: Die letzte Textänderung von 193.170.220.19 wurde verworfen und die Version 223959092 von Chrisahn wiederhergestellt.</title>
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		<updated>2023-02-28T08:31:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/193.170.220.19&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/193.170.220.19&quot;&gt;193.170.220.19&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/223959092&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/223959092&quot;&gt;223959092&lt;/a&gt; von Chrisahn wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Simultanbühne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine Bühnenform der [[Mysterienspiel]]e des [[Spätmittelalter]]s und blieb bis zur [[Renaissance]] die vorherrschende Bühnenform im Freien oder in Innenräumen wie in der Kirche. Auf einer Simultanbühne befanden sich alle [[Schauplatz|Schauplätze]] nebeneinander, oft auch gleichzeitig, zum Beispiel rund um einen Marktplatz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mittelalterliche Simultanbühne drückt, ähnlich wie simultane Darstellungen in der damaligen [[Bildende Kunst|Bildenden Kunst]], ein vormodernes Raum- und Zeitverständnis aus. Simultane Handlungen sind nicht deshalb parallel, weil sie gleichzeitig stattfinden, sondern weil sie einen vergleichbaren Stellenwert haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nestroy Das Haus der Temperamente.jpg|thumb|&amp;#039;&amp;#039;[[Das Haus der Temperamente]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Johann Nestroy]] (Das vierteilige Bühnenbild, Kupferstich von Andreas Geiger, 1838)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Art Vorläufer der Simultanbühne war die [[Wagenbühne]]. Die Disziplinierung des Theaters im Zuge von [[Reformation]] und [[Gegenreformation]] wertete die improvisierten Bühnen des [[Volkstheater]]s gegenüber den Theatergebäuden ab. Parallel zur [[Drei Aristotelische Einheiten|Einheit des Orts]], wie sie die [[Französische Klassik]] von [[Drama|Dramen]] forderte, wurde die Simultanbühne gegen 1600 von der Sukzessionsbühne in geschlossenen Räumen, vor allem von der barocken [[Kulissenbühne]], abgelöst. Auch die [[Shakespearebühne]] ist in mancher Hinsicht noch eine Simultanbühne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im späteren 18. Jahrhundert entstanden neue Konzeptionen der Simultanbühne. Seit dem 19. Jahrhundert kommt im Bereich des [[Boulevardtheater]]s eine „realistische“ Art der Simultanbühne auf, etwa eine Dekoration mit zwei Zimmern, die durch eine Wand getrennt, aber durch eine Tür verbunden sind. Die Handlungen in diesen beiden Zimmern sind strikt gleichzeitig. Ein besonders raffiniertes Simultanstück dieser Art ist [[Johann Nepomuk Nestroy|Nestroys]] &amp;#039;&amp;#039;[[Zu ebener Erde und erster Stock]]&amp;#039;&amp;#039; von 1835, worin die beiden Spielebenen übereinander angeordnet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helmut Herles |Titel=Der Talisman: Posse mit Gesang in drei Acten |TitelErg=Gattungsgeschichtliche Einordnung |Band= |Ort=Berlin |Datum=1971 |Reihe=Komedia |NummerReihe=17 |ISBN=3-11-001869-1 |Seiten=110 |Online= |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Theatergeschichte des 20. Jahrhunderts kam es wiederum zu einem Aufbrechen des strengen Realismus, oft im Zusammenhang mit modernen Medien wie Filmprojektionen. Die [[Avantgarde#Avantgarde in der Darstellenden Kunst|Theateravantgarde]] der 1920er-Jahre bediente sich intensiv der Simultanbühne (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Erwin Piscator|Piscators]] Uraufführung von [[Ernst Toller]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Hoppla, wir leben!]]&amp;#039;&amp;#039;, 1927).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor= Erstine, Glenn&lt;br /&gt;
 | Titel= Das figurierte Gedächtnis: Figura, Memoria und Simultanbühne des deutschen Mittelalters.&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk= Text und Kultur. Mittelalterliche Literatur, 1150–1450&lt;br /&gt;
 | Jahr= 2001&lt;br /&gt;
 | Seiten= 414–437&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* Jens Roselt: &amp;#039;&amp;#039;Phänomenologie des Theaters&amp;#039;&amp;#039;, Fink, München 2008, S. 72ff. ISBN 978-3770546152.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Simultanbuhne}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bühnenform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theatergeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nico b.</name></author>
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