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	<title>Simsimiyya - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T13:37:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Joueur de Simsimiyya (Institut du Monde Arabe, Paris) (8237760204).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Simsimiyya&amp;#039;&amp;#039; mit 14 Saiten. Ein Musikers des Orchesters &amp;#039;&amp;#039;El Tanbura&amp;#039;&amp;#039; aus [[Port Said]], 2012.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Simsimiyya&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;semsemiya&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|سمسمية|d=simsimīya}}), ist eine [[Leier (Zupfinstrument)|Leier]], die in der volkstümlichen [[Arabische Musik|arabischen Musik]] von der [[Sinai-Halbinsel]] im Norden entlang der Küste des [[Rotes Meer|Roten Meeres]] bis in den [[Jemen]] und noch (selten) auf [[Sansibar]] gespielt wird. Das [[Zupfinstrument]] mit fünf oder mehr Saiten begleitet die traditionellen Lieder von Geschichtenerzählern der [[Beduinen]], außerdem wird es zusammen mit anderen Melodieinstrumenten in der lebhaften Tanzmusik der Hafenstädte, besonders in [[Port Said]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Leiern haben ihren Ursprung bei den [[Sumer]]ern in [[Mesopotamien]], von wo sie sich nach Westen bis in den Mittelmeerraum ausgebreitet haben. Die bekannteste Leier in [[Palästina (Region)|Palästina]] ist der im [[Altes Testament|Alten Testament]] erwähnte &amp;#039;&amp;#039;[[kinnor]]&amp;#039;&amp;#039;. Ab Anfang des 2. Jahrtausend v. Chr. wurden Kastenleiern auf Wandbildern in [[Altes Ägypten|altägyptischen]] Felsgräbern dargestellt. Spätestens in den ersten Jahrhunderten n. Chr. gelangten Leiern von Ägypten am [[Nil]] aufwärts nach [[Nubien]], wo bis heute die fünf- oder sechssaitige Leier &amp;#039;&amp;#039;[[Tanbura|tanbūra]]&amp;#039;&amp;#039; (nubisch &amp;#039;&amp;#039;kisir&amp;#039;&amp;#039;) zu den beliebtesten Musikinstrumenten gehört. Bis zum 4. Jahrhundert war die Leier ins [[Aksumitisches Reich|Aksumitische Reich]] gekommen. Die Tradition der in [[Äthiopien]] zur Unterhaltung eingesetzten Kastenleier &amp;#039;&amp;#039;[[krar]]&amp;#039;&amp;#039; und der religiösen Anlässen vorbehaltenen &amp;#039;&amp;#039;[[beganna]]&amp;#039;&amp;#039; wird auf diese Zeit zurückgeführt. Der südlichste Verbreitungsschwerpunkt der afrikanischen Leiern ist West[[kenia]] und [[Uganda]].  Eine sechs Zentimeter hohe sitzenden Bronzefigur mit Leier aus dem 1./2. Jahrhundert n. Chr. im [[Jemen]] gehört zu den wenigen Fundstücken aus [[Saba (Antike)|sabäischer]] Zeit, die zeigen, dass die Leier im vorislamischen [[Arabische Halbinsel|Arabien]] am Roten Meer bekannt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Mohammed Maraqten: [https://www.britishmuseum.org/collection/object/W_1930-0613-16 &amp;#039;&amp;#039;Statuette. Registration number: 1930,0613.16.&amp;#039;&amp;#039;] The British Museum&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der islamischen Zeit spielten Leiern in der [[Klassische Arabische Musik|klassischen arabischen Musik]] nur eine geringe Rolle. Bis ins 10. Jahrhundert ist in Ägypten die Leier &amp;#039;&amp;#039;miʿzaf&amp;#039;&amp;#039; belegt. Noch im 11. Jahrhundert, zur Zeit der [[Fatimiden]]-Dynastie, gab es in Ägypten Leiern, später lässt sich ihre ursprüngliche arabische Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;al-kinnāra&amp;#039;&amp;#039; (abgeleitet von &amp;#039;&amp;#039;kinnor&amp;#039;&amp;#039;) nicht mehr von den gleichnamigen [[Lauteninstrument]]en und [[Trommel]]n unterscheiden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Hickmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Musik des Arabisch-Islamischen Bereichs.&amp;#039;&amp;#039; In: Bertold Spuler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Orientalistik.&amp;#039;&amp;#039; 1. Abt. &amp;#039;&amp;#039;Der Nahe und der Mittlere Osten.&amp;#039;&amp;#039; Ergänzungsband IV. &amp;#039;&amp;#039;Orientalische Musik.&amp;#039;&amp;#039; E.J. Brill, Leiden/Köln 1970, S. 64&amp;lt;/ref&amp;gt; Arabische Leiern haben sich regional in der Volksmusik  erhalten, die &amp;#039;&amp;#039;tambūra&amp;#039;&amp;#039; wird bis an den [[Persischer Golf|Persischen Golf]] und im südlichen [[Irak]] von Nachfahren ehemaliger schwarzer Sklaven bei Zeremonien verwendet. Im Vergleich zur &amp;#039;&amp;#039;tambūra&amp;#039;&amp;#039; ist die &amp;#039;&amp;#039;simsimiyya&amp;#039;&amp;#039; etwas eleganter, aufwendiger konstruiert. Möglicherweise ist der Name daher von &amp;#039;&amp;#039;simsim&amp;#039;&amp;#039; (arabisch „[[Sesam]]“) abgeleitet, was in der ägyptischen Umgangssprache „fein, wohlgeformt“ bedeutet&amp;lt;ref&amp;gt;Braune, S. 89&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauform ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BahriyaHarpist.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Simsimiyya&amp;#039;&amp;#039; mit sechs Saiten. Ein Musiker aus al-Bawiti in der Oase [[Bahariyya]], 2006.]]&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;simsimiyya&amp;#039;&amp;#039; gilt für Leiern ohne eine genau festgelegte Bauweise, die in der genannten Region und in den entsprechenden Musikstilen gespielt werden. Nach der Form des [[Resonanzkörper]]s lassen sie sich den Schalen- oder Kastenleiern zuordnen. Die Schalenleiern bestehen aus einem flach gerundeten Holzkorpus, dessen [[Decke (Saiteninstrument)|Decke]] im Unterschied zu allen anderen arabischen und afrikanischen Leiern nicht aus einer Tierhaut, sondern aus einem Holzbrett besteht. Bei trapezförmigen Kastenleiern sind Boden, Seitenteile und auch die Decke aus Brettern zusammengeleimt. &amp;#039;&amp;#039;Simsimiyya&amp;#039;&amp;#039; mit einem Korpus aus einem Blechkanister, wie in Saudi-Arabien üblich, sind mit Haut überzogen. Während die &amp;#039;&amp;#039;tambūra&amp;#039;&amp;#039; einen dreieckigen, weit ausladenden Rahmen aus runden Holzstäben besitzt und im Sitzen gespielt wird, ist der Rahmen der &amp;#039;&amp;#039;simsimiyya&amp;#039;&amp;#039; etwas kleiner und trapezförmig. Die &amp;#039;&amp;#039;simsimiyya&amp;#039;&amp;#039; kann daher auch in senkrechter Position mit der linken Hand am unteren Jocharm gehalten und im Stehen gespielt werden. Die üblicherweise fünf, speziell im südlichen Jemen sechs Drahtsaiten werden durch moderne Metall[[Wirbel (Bauteil)|wirbel]] an der Querstange gestimmt. Sie verlaufen über einen brückenförmigen Steg, der im unteren Drittel auf der Decke steht, bis zur Unterseite des Korpus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Saiten werden mit einem [[Plektrum]] in der rechten Hand entweder einzeln gezupft oder in Sitzposition nach der seit der Antike gebräuchlichen Methode alle zusammen angeschlagen (bei der Gitarre englisch &amp;#039;&amp;#039;strumming&amp;#039;&amp;#039; genannt). Saiten, die nicht erklingen sollen, werden mit den Fingern der linken Hand von der anderen Seite abgedeckt. Der Ton schwingt wenig nach und ist je nach Bauweise metallisch klar oder etwas dumpf. Die Stimmung der fünf Saiten in [[Sues|Suez]] lautet #f1&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;e1&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;#d1&amp;amp;nbsp;– #c1&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;b. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche ägyptische Leiern werden seit etwa 1980 in Port Said und Suez mit bis zu 16 Saiten ausgestattet, um so mit einem größeren Tonumfang die Lieder beliebter arabischer Sänger wie [[Umm Kulthum]] oder [[Abdel Halim Hafez]] begleiten zu können. Eine 16-saitige &amp;#039;&amp;#039;simsimiyya&amp;#039;&amp;#039; könnte so gestimmt sein: drei Saiten in der tiefen Lage (&amp;#039;&amp;#039;qarār&amp;#039;&amp;#039;), sechs Saiten in mittlerer Lage (&amp;#039;&amp;#039;ʿādī&amp;#039;&amp;#039;), etwa entsprechend #g1&amp;amp;nbsp;–#f1&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;e1&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;#d1 –&amp;amp;nbsp;#c1&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;b. Die verbleibenden sieben Saiten in der hohen Lage (&amp;#039;&amp;#039;ǧawāb&amp;#039;&amp;#039;), bedeutet „Erwiderung“, bezogen auf die &amp;#039;&amp;#039;qarār&amp;#039;&amp;#039;-Saiten eine Oktave höher. Teilweise werden elektrische [[Tonabnehmer]] angeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Braune, S. 90&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spielweise ==&lt;br /&gt;
Vergleichbar mit der nubischen &amp;#039;&amp;#039;kisir&amp;#039;&amp;#039; und der äthiopischen &amp;#039;&amp;#039;krar&amp;#039;&amp;#039; wird die &amp;#039;&amp;#039;simsimiyya&amp;#039;&amp;#039; in Ägypten nur in der tanzbaren Unterhaltungsmusik und zur Liedbegleitung von Geschichtenerzählern gespielt und besitzt nicht die rituelle Bedeutung der &amp;#039;&amp;#039;tambūra&amp;#039;&amp;#039; und anderer Leiern. Die Erzählungen der Beduinen in der Sinai-Wüste werden von einem Sänger vorgetragen, der von einer &amp;#039;&amp;#039;simsimiyya&amp;#039;&amp;#039; und einem den Refrain singenden Chor begleitet wird. Für den Rhythmus sorgen Händeklatschen und dunkel tönende Ölfässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jemen begleitete sich der poetische Sänger &amp;#039;&amp;#039;(mughannī)&amp;#039;&amp;#039; bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts auf dem Metallteller &amp;#039;&amp;#039;[[Sahn Nuhasi|sahn nuhasi]]&amp;#039;&amp;#039;, der Blechdose &amp;#039;&amp;#039;tanak&amp;#039;&amp;#039;, der birnenförmigen Zupflaute &amp;#039;&amp;#039;[[qanbus]]&amp;#039;&amp;#039; oder – besonders in der Musikszene [[Aden]]s – auf der &amp;#039;&amp;#039;simsimiyya&amp;#039;&amp;#039;. Mit zunehmender Verbreitung des Rundfunks begann die arabische Laute &amp;#039;&amp;#039;[[Oud|ʿūd]]&amp;#039;&amp;#039; allmählich alle anderen Begleitinstrumente zu ersetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Flagg Miller: &amp;#039;&amp;#039;Yemen.&amp;#039;&amp;#039; In: John Shepherd, David Horn, Dave Laing (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Continuum Encyclopedia of Popular Music of the World.&amp;#039;&amp;#039; Bd. VI. &amp;#039;&amp;#039;Africa and the Middle East.&amp;#039;&amp;#039; Continuum, London 2005, S. 245&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der heutigen Unterhaltungsmusik der ägyptischen Hafenstädte [[Port Said]] und [[Ismailia]] begann vor der Eröffnung des [[Sueskanal]]s 1869.&amp;lt;ref&amp;gt;Osama Kamel : [http://www.masress.com/en/ahramweekly/3497 &amp;#039;&amp;#039;Searching for Ramadan sabils.&amp;#039;&amp;#039;] Al Ahram Weekly, 17.–23. September 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; In das 1859 neu gegründete Port Said zogen Arbeiter aus Oberägypten, Nubien, Äthiopien und anderen Gegenden am Roten Meer, um beim Bau des Kanals mitzuwirken. Die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen entwickelten einen eigenen, &amp;#039;&amp;#039;ḍamma&amp;#039;&amp;#039; („Vereinigung, Angliederung“) genannten Musikstil, bei dem ein Sänger ein beliebiges bekanntes Lied (&amp;#039;&amp;#039;uġniyya&amp;#039;&amp;#039;) vorträgt, worauf weitere Sänger mit teilweise improvisierten Liedern (&amp;#039;&amp;#039;ǧawāb&amp;#039;&amp;#039;) antworten, die in Melodie oder Text dazu passen müssen. &amp;#039;&amp;#039;Ḍamma&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet nicht nur den Stil, sondern auch die Musiker und die Aufführungspraxis. Die &amp;#039;&amp;#039;simsimiyya&amp;#039;&amp;#039; war das typische Begleitinstrument dieser Gesänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders zur Unterhaltung der Hafenarbeiter und Seeleute entwickelten semiprofessionelle Straßenmusiker den Tanzmusikstil &amp;#039;&amp;#039;bambūṭiyya (bamboute)&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach dem [[Bumboot]], einem kleinen Versorgungsschiff. Der &amp;#039;&amp;#039;bambūṭiyya&amp;#039;&amp;#039; wurde möglicherweise vom [[Charleston (Tanz)|Charleston]] beeinflusst, der in den 1920er Jahren in Ägypten in Mode kam. Der Tänzer führt ähnliche, weit ausgreifende Beinbewegungen aus, schwingt mit den Hüften und ahmt mit den Armen verschiedene körperliche Tätigkeiten eines Hafenarbeiters nach.&amp;lt;ref&amp;gt;Magda Saleh: &amp;#039;&amp;#039;Dance in Egypt.&amp;#039;&amp;#039; In: Virginia Danielson, Dwight Reynolds, Scott Marcus (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Garland Encyclopedia of World Music&amp;#039;&amp;#039;. Band 6: &amp;#039;&amp;#039;The Middle East.&amp;#039;&amp;#039; Garland, London 2002, S. 623&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Bambūṭiyya&amp;#039;&amp;#039;, eine inhaltliche Kategorie der &amp;#039;&amp;#039;ḍamma&amp;#039;&amp;#039;-Lieder, hießen auch die fahrenden Händler, die auf kleinen Booten am Kanal die Lebensmittelversorgung sicherstellten. Die in den Kaffeehäusern am Hafen auftretenden Musikgruppen nannten sich &amp;#039;&amp;#039;suhbaǧiyya&amp;#039;&amp;#039; (von &amp;#039;&amp;#039;ṣahiba&amp;#039;&amp;#039;, „jemanden begleiten“). Der Musikstil erlebte den Höhepunkt seiner Popularität in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Stokes: [http://www.umbc.edu/MA/index/number7/stokes/simsi.htm &amp;#039;&amp;#039;La Simsimiyya de Port-Said. Ensemble Al-Tanburah.&amp;#039;&amp;#039;] Besprechung der CD des Institut du Monde Arab, Paris 1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute nennen sich die Musiker und Sänger dieser Liedtradition der ägyptischen Kanalstädte &amp;#039;&amp;#039;firaq&amp;#039;&amp;#039; (Sg. &amp;#039;&amp;#039;firqa&amp;#039;&amp;#039;). Ihre Begleitinstrumente der Tanzlieder sind neben der &amp;#039;&amp;#039;simsimiyya&amp;#039;&amp;#039; die Laute &amp;#039;&amp;#039;ʿūd&amp;#039;&amp;#039;, die einsaitige Fiedel &amp;#039;&amp;#039;rababa&amp;#039;&amp;#039;, gelegentlich die Längsflöte &amp;#039;&amp;#039;[[nay]]&amp;#039;&amp;#039;, mehrere Trommeln (allgemein &amp;#039;&amp;#039;[[Tabl|ṭabl]]&amp;#039;&amp;#039;), darunter Tamburine &amp;#039;&amp;#039;([[Daf (Musikinstrument)|duff]])&amp;#039;&amp;#039; oder Bechertrommeln &amp;#039;&amp;#039;([[darbuka]])&amp;#039;&amp;#039;. Als Perkussionsinstrumente sind ebenso Blechtöpfe und Benzinkanister geeignet&amp;lt;ref&amp;gt;Tim Cumming: [http://www.independent.co.uk/arts-entertainment/music/features/bedouin-jerry-can-band-reinventing-ancient-musical-traditions-to-breathe-new-life-into-egypts-folk-5328381.html &amp;#039;&amp;#039;Bedouin Jerry Can Band: Reinventing ancient musical traditions to breathe new life into Egypt&amp;#039;s folk scene.&amp;#039;&amp;#039;] The Independent, 12. Oktober 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Insel [[Sansibar]] vor der tansanischen Küste werden neben dem höfischen Musikstil &amp;#039;&amp;#039;[[taarab]]&amp;#039;&amp;#039; die traditionellen Stile &amp;#039;&amp;#039;sambra&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;sharaha&amp;#039;&amp;#039; gepflegt, die ebenfalls arabischen Ursprungs sind. Für den Rhythmus sorgt bei beiden die kleine zweifellige Zylindertrommel &amp;#039;&amp;#039;mirwas&amp;#039;&amp;#039; (arabisch, Plural &amp;#039;&amp;#039;marāwīs&amp;#039;&amp;#039;). In der &amp;#039;&amp;#039;sambra&amp;#039;&amp;#039;-Musik ist das führende Melodieinstrument die &amp;#039;&amp;#039;simsimiyya&amp;#039;&amp;#039; ([[Swahili (Sprache)|Kiswahili]] &amp;#039;&amp;#039;utari&amp;#039;&amp;#039;), in der &amp;#039;&amp;#039;sharaha&amp;#039;&amp;#039;-Musik ist es die Kegeloboe &amp;#039;&amp;#039;[[nzumari]]&amp;#039;&amp;#039;. Zumindest in den 1990er Jahren wurde die &amp;#039;&amp;#039;sambra&amp;#039;&amp;#039;-Musik noch vereinzelt gespielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Janet Topp Fargion: {{Toter Link |datum=2024-05 |url=http://www.persee.fr/docAsPDF/jafr_0399-0346_2002_num_72_2_1315.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;The Music of Zenj: Arab-African crossovers in the music of Zanzibar.&amp;#039;&amp;#039; |archivebot=2024-05-11 01:54:52 InternetArchiveBot}} In: &amp;#039;&amp;#039;Journal des africanistes,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 72, Nr. 2, 2002, S. 203–212, hier S. 205&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
* Bedouin Jerry Can Band: &amp;#039;&amp;#039;Coffee Time&amp;#039;&amp;#039;. 30 IPS, 2007&lt;br /&gt;
* Ensemble Al-Tanburah (geleitet von Zakariya Ibrahim): &amp;#039;&amp;#039;Simsimiyya de Port-Said.&amp;#039;&amp;#039; Institut du Monde Arab, Paris 1999 &lt;br /&gt;
* El Tanbura: &amp;#039;&amp;#039;Friends of Bamboute: 20th Anniversary Edition.&amp;#039;&amp;#039; 30 IPS, 2009 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gabriele Braune: &amp;#039;&amp;#039;Das Ḍamma und Simsimiyya-Repertoire in Port Saʿīd.&amp;#039;&amp;#039; In: Rüdiger Schumacher (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Von der Vielfalt musikalischer Kultur. Festschrift für [[Josef Kuckertz]].&amp;#039;&amp;#039; Ursula Müller-Speiser, Anif/Salzburg 1992, S. 81–102&lt;br /&gt;
* Christian Poché: &amp;#039;&amp;#039;Simsimiyya.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Stanley Sadie]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The New [[Grove Dictionary of Music and Musicians]].&amp;#039;&amp;#039; Vol. 24. Macmillan Publishers, London 2001&lt;br /&gt;
* Ali Jihad Racy: &amp;#039;&amp;#039;The Lyre of the Arab Gulf: Historical Roots, Geographical Links, and the Local Context.&amp;#039;&amp;#039; In: Jacqueline Cogdell DjeDje (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Turn up the Volume. A Celebration of African Music.&amp;#039;&amp;#039; UCLA, Fowler Museum of Cultural History, Los Angeles 1999, S. 134–139&lt;br /&gt;
* Amnon Shiloah: &amp;#039;&amp;#039;The Simsimiyya. A Stringed Instrument of the Red Sea Area.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Asian Music IV.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 1, 1972, S. 15–26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* Osama Kamal: [http://weekly.ahram.org.eg/2010/1004/fe1.htm &amp;#039;&amp;#039;Songs of semsemiya.&amp;#039;&amp;#039;] Al Ahram Weekly, 24.–30. Juni 2010&lt;br /&gt;
* Tuija Rinne: [http://www.elhossenydance.com/layali_simsimiyya.html &amp;#039;&amp;#039;Sing, o simsimiyya.&amp;#039;&amp;#039;] El Hosseny Dance&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Ägypten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arabisches Musikinstrument]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lauteninstrument]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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