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	<title>Simpl (München) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T23:32:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Simpl_(M%C3%BCnchen)&amp;diff=460665&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martin67: /* Gegenwart */ aktualisiert es ist bereits wieder geöffnet, vfl. auch Website</title>
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		<updated>2024-04-04T10:52:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gegenwart: &lt;/span&gt; aktualisiert es ist bereits wieder geöffnet, vfl. auch Website&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Alter Simpl.jpg|mini|Alter Simpl – Vordere Gaststube]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alte Simpl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Lokal im Münchener Stadtteil [[Maxvorstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Tuerkenstr._57_Muenchen-1.jpg|mini|hochkant|Alter Simpl in der [[Türkenstraße (München)|Türkenstraße]] 57]]&lt;br /&gt;
1903 übernahm [[Kathi Kobus]] die Räume des Kaffeehauses &amp;#039;&amp;#039;Kronprinz Rudolf&amp;#039;&amp;#039; in der Münchener [[Türkenstraße (München)|Türkenstraße]]. Mit ihr zogen auch ihre Stammgäste [[Frank Wedekind]], [[Ludwig Thoma]], [[Thomas Theodor Heine]], [[Olaf Gulbransson]], [[Julius Anton Beck|Julius Beck]] und andere Autoren im Dunstkreis der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Simplicissimus]]&amp;#039;&amp;#039; aus der &amp;#039;&amp;#039;Dichtelei&amp;#039;&amp;#039; (Adalbertstraße) in das neue Lokal um.&lt;br /&gt;
Neben dem &amp;#039;&amp;#039;[[Café Stefanie]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Amalienstraße (München)|Amalienstraße]]) wird auch der &amp;#039;&amp;#039;Simplicissimus&amp;#039;&amp;#039; als Kabarettlokal schnell bekannt. Kobus arbeitet bis zu ihrem vorläufigen Ruhestand 1922 selbst aktiv daran, ihr Lokal zu etablieren, indem sie beispielsweise [[Karl Valentin]], [[Joachim Ringelnatz]], [[Georg Heym]] und [[Theo Prosel]] auf ihre Bühne holt und teilweise auch als Hausdichter vertraglich bindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Werbung Weinrestaurant Simplicissimus – Münchener Ratsch-Kathl Nr. 1 – 1907-01-05.png|mini|Reklame des Weinrestaurants „Simplicissimus“ in der [[Münchener Ratsch-Kathl]], 1907.]]&lt;br /&gt;
Zwischen 1903 und 1912 erlebt der &amp;#039;&amp;#039;Simpl&amp;#039;&amp;#039; seine erste Blütezeit. Aber auch danach sorgen neue Vortragskünstler für wichtige kulturelle Impulse, wie ab 1913 die [[Diseuse]] [[Marietta di Monaco]], 1914 der junge Kabarettist und spätere Film- und Schallplattenstar [[Max Hansen]] oder ab 1919 der schwierige [[Chansonnier]] [[Walter Hillbring]], der zum Leidwesen Kathi Kobus&amp;#039; (die wegen finanzieller Schwierigkeiten den Laden wieder übernommen hatte) die Bühne wieder verließ, wenn das Publikum ihm nicht beliebte. Auch für die Dichter der Schwabinger [[Bohème]] blieb der Simpl ein zentraler Anlaufpunkt, wenn es darum ging, dem literarisch interessierten Publikum neue Texte vorzustellen. In diesem Zusammenhang soll im Simpl bei einer Rezitation Mariettas 1914 und damit zum ersten Mal in der Literaturgeschichte der in einem von [[Klabund]] und [[Hugo Ball]] gemeinsam verfassten Gedicht auftauchende Begriff &amp;#039;&amp;#039;„Dada“&amp;#039;&amp;#039;, der sich später in der Bezeichnung für die neuentwickelte Kunstform des [[Dadaismus]] wiederfand, öffentlich gefallen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zweite Blüte erlebt das Lokal zwischen 1935 und dem Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] nach dem Kauf durch den Kabarettisten [[Adolf Gondrell]], der Theo Prosel als Pächter einsetzte. Unter anderem traten jetzt jüngere Künstler wie [[Fred Endrikat]] auf. Der letzte Hausdichter des alten &amp;#039;&amp;#039;Simpl&amp;#039;&amp;#039; war [[Ernst Klotz (Lyriker)|Ernst Klotz]] (bis 1944). Viele Figuren aus der Ära &amp;#039;&amp;#039;Alter Simpl&amp;#039;&amp;#039; gehörten später zu den ersten Trägern des ab den 1960er Jahren verliehenen [[Schwabinger Kunstpreis]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Juli 1944 zerstörte eine Bombe das Gebäude. Am Platzl eröffnete Theo Prosel 1946 ein Lokal namens &amp;#039;&amp;#039;Neuer Simpl&amp;#039;&amp;#039;, in dem z.&amp;amp;nbsp;B. in seinem Todesjahr noch [[Karl Valentin]] auftrat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Simpl&amp;#039;&amp;#039;-Lokal in der Türkenstraße wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst von wechselnden Pächtern mit wechselnden Namen geführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Crone&amp;quot; /&amp;gt; Von 1960 bis 1992 führte die Schauspielerin [[Toni Netzle]] den &amp;#039;&amp;#039;Alten Simpl&amp;#039;&amp;#039;. Nachdem [[Duke Ellington]] dort 1961 am Flügel gespielt hatte, erlangte das Lokal wieder Bekanntheit und wurde ein Treffpunkt von Musikern, Theater- und Filmleuten sowie Journalisten; als Gäste kamen auch Hollywood-Stars wie [[Robert De Niro]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Crone&amp;quot; &amp;gt;{{Internetquelle |autor=Philipp Crone |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-maxvorstadt-alter-simpl-toni-netzle-1.4855114-0 |titel=Alter Simpl: Anekdoten, die nur so herauspurzeln |werk=www.sueddeutsche.de |datum=2020-03-25 |abruf=2020-03-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Heute findet sich unter dieser Adresse der &amp;#039;&amp;#039;Alte Simpl&amp;#039;&amp;#039;, der im Universitätsviertel als Lokal nach wie vor beliebt ist. Das Bulldoggenlogo verweist immer noch auf die Anfänge als Kabarettlokal und auf die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Simplicissimus]].&amp;#039;&amp;#039; Allerdings spielt der &amp;#039;&amp;#039;Alte Simpl&amp;#039;&amp;#039; in der Münchener Kulturszene heute keine Rolle mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lokal war seit Ende Dezember 2023 vorübergehend geschlossen, da der Betreiber einen Insolvenzantrag gestellt hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Kotteder: [https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-alter-simpl-atzinger-insolvenzverfahren-schliessung-1.6326281 &amp;#039;&amp;#039;Atzinger und Altem Simpl droht das Aus&amp;#039;&amp;#039;], Sueddeutsche.de am 29. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Im  April 2024 wurde die Gaststätte unter neuer Führung wiedereröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walther Diehl: &amp;#039;&amp;#039;Die Künstlerkneipe „Simplicissimus“ – Geschichte eines Münchner Kabaretts 1903 bis 1960.&amp;#039;&amp;#039; (Mit einem Vorwort von [[Konstantin Wecker]]). MünchenVerlag, München 2008, ISBN 978-3-937090-27-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Alter Simpl}}&lt;br /&gt;
* [https://www.alter-simpl.de Homepage Alter Simpl]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastronomiebetrieb (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maxvorstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabarett (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/9/3.90/N |EW=11/34/34.52/E |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin67</name></author>
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