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	<title>Simonsberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Simonsberg&amp;diff=366913&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Bürgermeisterin */ Halbgeviertstrich, zu großen Zeilenabstand entfernt</title>
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		<updated>2025-10-12T19:32:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bürgermeisterin: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich, zu großen Zeilenabstand entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Gemeinde Simonsberg; für weitere Bedeutungen siehe [[Simonsberg (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Name              = Simonsberg&lt;br /&gt;
|Wappen            = kein&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 54/26/06/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/58/42/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Simonsberg in NF.PNG&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Kreis             = Nordfriesland&lt;br /&gt;
|Amt               = Nordsee-Treene&lt;br /&gt;
|Höhe              = 5&lt;br /&gt;
|PLZ               = 25813&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 04841&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 01054120&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Schulweg 19&amp;lt;br /&amp;gt;25866 Mildstedt&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.simonsberg.de/ www.simonsberg.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Andrea Peters&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
|Partei            = WGS&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftaufnahmen Nordseekueste 2012-05-by-RaBoe-305.jpg|mini|Luftbild (Mai 2012)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Simonsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Kreis Nordfriesland]] in [[Schleswig-Holstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet der Gemeinde Simonsberg erstreckt sich südwestlich von [[Husum]] am nördlichen Rand der Halbinsel [[Eiderstedt]] in der Landschaft des Naturraums &amp;#039;&amp;#039;Eiderstedter Marsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schleswig-holstein.de/DE/fachinhalte/L/landwirtschaft/Downloads/Duerrehilfe_Liste_Gemeinde.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 |titel=Liste: Zuordnung der Gemeinden zu den Naturräumen |seiten=18 |format=PDF |abruf=2023-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (Haupteinheit&amp;amp;nbsp;683). Es liegt unmittelbar an der Küstenlinie (Brandungszone) vom [[Nordfriesisches Wattenmeer|Nordfriesischen Wattenmeer]] am Wattenmeerstrom der [[Heverstrom|Hever]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsteile ===&lt;br /&gt;
Die Flächengemeinde Simonsberg umfasst siedlungsstatistisch die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] des bezeichnenden [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorfs]] (Simonsberg) und der [[Streusiedlung]]en &amp;#039;&amp;#039;Simonsberger Koog&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Finkhaushallig&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein |Titel=Wohnplatzverzeichnis Schleswig-Holstein 1987 |Datum=1992 |Seiten=42 |Online=https://www.statistischebibliothek.de/mir/servlets/MCRFileNodeServlet/SHAusgabe_derivate_00000136/1226-12-1987.pdf |Format=PDF |KBytes=10500 |Abruf=2023-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet wird umschlossen von jenen der Kommunen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;OSM&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.openstreetmap.org/relation/1402820 |titel=Relation: Simonsberg (1402820) bei OpenStreetMap (Version #10) |abruf=2023-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 |NORDOST=&amp;#039;&amp;#039;Husum&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 |OST=[[Südermarsch]]&lt;br /&gt;
 |SUED=[[Uelvesbüll]],&amp;amp;nbsp;[[Witzwort]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Simonsberg – eine Gründung des dänischen Königs [[Olaf I. (Dänemark)|Olaf&amp;amp;nbsp;I.]] – gehörte zusammen mit Lundenberg und Padelack und zwei weiteren [[Kirchspiel]]en zur [[Lundenbergharde]]. Diese ehemalige Verwaltungseinheit war bis zu einer Sturmflut im Jahre 1338 mit [[Alt-Nordstrand]] verbunden, während sie von Eiderstedt durch den nördlichen Mündungsarm der [[Eider]] getrennt war. Weitere Sturmfluten teilten die Lundenbergharde und ließen den südlichen Teil mit Simonsberg, Padelack und Lundenberg zur Insel werden, die erst 1468 durch die Bedeichung der [[Südermarsch]] mit dem Festland verbunden wurde. Der nördliche Teil schloss sich der [[Edomsharde]] an. Durch die Gewinnung des [[Adolfskoog]]s 1579 und des Obbenskoogs 1565 wurde die verbliebene Lundenbergharde an Eiderstedt angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Simonsberg selbst wurde dreimal durch Sturmfluten zerstört und weiter landeinwärts wieder aufgebaut. Nachdem die [[Burchardiflut]] von 1634 alle drei Kirchen der Harde zerstört hatte, wurde 1657 eine neue Kirche für das Simonsberger Kirchspiel auf einer [[Warft]] im Gebiet des 1531 errichteten, nun gänzlich zerstörten Neuen Padelacker Koogs gebaut, während die beiden anderen Kirchspiele aufgelöst wurden, da von ihrem Land nur noch [[Hallig]]en übriggeblieben waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch schlimmer wüteten die schweren [[Liste der Sturmfluten an der Nordsee|Sturmfluten]] 1717/18 (vgl. [[Weihnachtsflut 1717]]), die die gesamte [[Harde]] ein Opfer der Naturgewalten werden ließen. 1500 ha Land gingen verloren. Die Überlebenden bauten Häuser aus Soden, Treibholz und Schilf und nutzten 143 Jahre lang Gebiete der ehemaligen Lundenbergharde als [[Vorland]] zum Gräsen. Der ehemalige südliche Seedeich der Harde wurde nun zum nördlichen Seedeich. Nur ein winziges Stückchen wurde 1721 als neuer [[Koog]] von einem Deich geschützt. Die Kirche von 1657, die vor dem neuen Deich lag und spätestens seit der [[Februarflut 1825]] nur noch bei Ebbe erreicht werden konnte, wurde 1829 abgebrochen und durch die heutige St.-Salvator-Kirche auf einer Warft in der Südermarsch ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1860 kauften die Einwohner das Land vom dänischen König zur Wiedereindeichung. 1861 wurde der neue Simonsberger-Koog eingedeicht, der allerdings bei weitem nicht die Ausdehnung der alten Harde hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen eines [[Landgewinnung]]sprogrammes unterlegt durch die nationalsozialistische [[Blut-und-Boden-Ideologie]] konnte 1934/35 der Finkhaushalligkoog eingedeicht werden (vgl. u.&amp;amp;nbsp;a. [[Dieksanderkoog]], [[Tümlauer Koog]]),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lars Amenda |Titel=„Volk ohne Raum schafft Raum“. Rassenpolitik und Propaganda im nationalsozialistischen Landgewinnungsprojekt an der schleswig-holsteinischen Westküste |Reihe=Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte |BandReihe=45 |Datum=2005 |Seiten=4–31 |Online=https://www.akens.org/akens/texte/info/45/rassenpolitik_landgewinnung_amenda.pdf |Abruf=2022-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der aus dem [[Vorland]] der Finkhaushallig und der Padelackhallig, wo vor 1634 die alte Padelacker Kirche gestanden hatte, mit dem entsprechenden Wattländereien bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Wiedereindeichung fand nach einer großen [[Sturmflut 1962]] im Rahmen der Deichverkürzung in den Jahren von 1965 bis 1967 statt. Ein Koog mit 30 ha Speicherbecken und 170 ha Aufstockungsflächen wurde eingedeicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023|Kommunalwahl 2023]] errang die Wählergemeinschaft Simonsberg (WGS) alle elf Sitze in der Gemeindevertretung. Die Wahlbeteiligung betrug 57,5 Prozent.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.wahlen-sh.de/grw/gemeindewahlen_gemeinde_010545492120.html|titel=Gemeindewahlen Gemeindewahl in Gemeinde Simonsberg|werk=wahlen-sh.de|archiv-url=|archiv-datum=|abruf=2025-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeisterin ===&lt;br /&gt;
: seit 2025 Andrea Peters&lt;br /&gt;
: 2013–2025 Angela Feddersen (WGS)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.amt-nordsee-treene.de/PDF/01_Sitzung_am_11_06_2013.PDF?ObjSvrID=3254&amp;amp;ObjID=1038&amp;amp;ObjLa=1&amp;amp;Ext=PDF&amp;amp;WTR=1&amp;amp;_ts=1573554386|titel=Niederschrift - 1. öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung der Gemeinde Simonsberg am 11. Juni 2013 in Kirchspielskrug in Simonsberg|werk=amt-nordsee-treene.de|archiv-url=|archiv-datum=|abruf=2025-10-12 |format=PDF; 20,1 kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.amt-nordsee-treene.de/PDF/09_Sitzung_am_19_06_2025.PDF?ObjSvrID=3254&amp;amp;ObjID=6329&amp;amp;ObjLa=1&amp;amp;Ext=PDF&amp;amp;WTR=1&amp;amp;_ts=1757061003|titel=Niederschrift - 9. Sitzung der Gemeindevertretung der Gemeinde Simonsberg am 19.06.2025 |werk=amt-nordsee-treene.de |archiv-url= |archiv-datum=2025-09-05 |format=PDF; 143 kB |seiten=3 |abruf=2025-10-12 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
: bis 2013 Erwin Kröger&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
Die erste bekannte Simonsberger Kirche – die eventuell einen noch weiter nördlich liegenden Vorgänger hatte – ging in der Burchardiflut unter. Da es nicht gelungen war, das überschwemmte Land nach der Weihnachtsflut 1717 wieder zu bedeichen, stand die 1657 erbaute Salvator-Kirche im Vorland, so dass die Gottesdienstzeiten von Ebbe und Flut abhängig waren. 1825 erlitt sie so schwere Sturmschäden, dass sie bald darauf abgerissen werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Kirche, ein [[Klassizismus|klassizistischer]] Backsteinbau, wurde nach Plänen des dänischen Staatsbaumeisters [[Christian Frederik Hansen]] auf der höchsten und größten Warft, die auch noch Platz für den Friedhof hatte, etwas abseits des Dorfes gebaut. Kanzel, Taufbecken und -deckel sowie das spätgotische Altarkreuz stammen aus den untergegangenen Kirchen der Lundenbergharde. Die Kirchenglocke von 1486 fand man 1830 am Grund einer [[Brack|Wehle]] wieder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.simonsberg.de/index.php/55-kirchengemeinde |titel=Kirchengemeinde |abruf=2022-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wester-Spätinge ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Breites Bild via gallery&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot; perrow=&amp;quot;1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   NSG Wester Spätinge.jpg|Wester-Spätinge&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wester-Spätinge ist ein knapp 27 ha großes Naturschutzgebiet in der Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftsstruktur ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde weist eine ländliche Wirtschaftsstruktur auf. auch durch die Küstenlage ist der Tourismus von Bedeutung. So gibt es am Schöpfwerk eine Badestelle. In der Nähe sind ein Campingplatz und ein Hotel direkt am Seedeich zu finden. In der Dorflage gibt es eine Ferienhaussiedlung sowie diverse Ferienwohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Östlich von Simonsberg führt die [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;5]] von Husum nach [[Heide (Holstein)|Heide]] durch das Gebiet der Gemeinde Südermarsch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OSM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.simonsberg.de/ Gemeinde Simonsberg]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.simonsberg.de/index.php/gemeinde/ueber-simonsberg/historische-karten-der-gemeinde-simonsberg |titel=Historische Karten der Gemeinde Simonsberg |abruf=2022-04-14}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Nordfriesland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4284080-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Nordfriesland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südschleswig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Simonsberg| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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