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	<title>Simon Wiesenthal Center - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gib Senf dazu!: tk kl</title>
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		<updated>2025-10-11T23:16:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:SWC Logo.svg|mini|Logo des Simon Wiesenthal Center]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Simon Wiesenthal Center.jpg|mini|Simon Wiesenthal Center in [[Los Angeles]]]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Simon Wiesenthal Center&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Juden|jüdische]], politisch tätige [[Internationale Nichtregierungsorganisation]] mit Hauptsitz in [[Los Angeles]]. Es wurde 1977 gegründet und ist nach [[Simon Wiesenthal]] benannt; es setzt sich hauptsächlich mit der Thematik des [[Holocaust]]s auseinander. Simon Wiesenthal selbst war dabei nur als Namensgeber, aber weder an der Gründung noch der Leitung des Centers beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standorte ==&lt;br /&gt;
Der Hauptsitz des Simon Wiesenthal Centers ist in Los Angeles im Stadtteil [[Pico-Robertson]]. Weitere Standorte sind [[New York City|New York]], [[Miami]], [[Jerusalem]], [[Paris]] und [[Buenos Aires]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeiten ==&lt;br /&gt;
Es verfolgt das Ziel, Toleranz und Verständnis gegenüber Mitmenschen in der heutigen Zeit zu bewahren, was durch aktives Einbeziehen der Gesellschaft und deren Aufklärung und Bildung erreicht werden soll. Das Simon Wiesenthal Center beschäftigt sich mit [[Rassismus]], [[Geschichte des Antisemitismus seit 1945|Antisemitismus]], [[Terrorismus]] und [[Völkermord]]. Es bezieht außerdem Position für das Verbot von [[Antifa]]-Organisationen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://twitter.com/simonwiesenthal/status/1267159665164513281 |titel=https://twitter.com/simonwiesenthal/status/1267159665164513281 |sprache=de |abruf=2021-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Zentrum ist sowohl in den [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]] als auch bei der [[UNESCO]] als [[Nichtregierungsorganisation]] (NRO) registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Gründung des Simon Wiesenthal Centers 1977 findet eine kontinuierliche [[Kommunikation]] mit sowohl privaten als auch öffentlichen Einrichtungen, u.&amp;amp;nbsp;a. mit der [[USA|US-amerikanischen]] Regierung und anderen Regierungen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kampagne [[Operation Last Chance]] wird in Kooperation mit der Stiftung &amp;#039;&amp;#039;Targum Shlishi&amp;#039;&amp;#039; durchgeführt und verfolgt das Ziel, gesuchte und noch lebende NS-Kriegsverbrecher der Justiz zuzuführen. Sie wird von [[Efraim Zuroff]], dem Direktor des Standorts Jerusalem, geleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.operationlastchance.org/WiesenthalCenter.htm |titel=Simon Wiesenthal Center |hrsg=Operation: Last Chance |abruf=2013-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Simon Wiesenthal Center und dem dazugehörigen [[Museum der Toleranz]] kann ein österreichischer [[Gedenkdienst]] abgeleistet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leitung ==&lt;br /&gt;
Gründer und Leiter des Zentrums ist der Rabbiner [[Marvin Hier]], sein Stellvertreter ist Rabbi [[Abraham Cooper (Rabbiner)|Abraham Cooper]]. Der derzeitige Geschäftsführer ist Rabbi [[Meyer H. May]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliothek und Archiv ==&lt;br /&gt;
Die [[Bibliothek]] des Zentrums in Los Angeles umfasst eine Sammlung von ungefähr 50.000 Bänden und Artikeln. Ferner sind im Archiv Bilder, [[Tagebuch|Tagebücher]], [[Brief]]e, [[Artefakt (Archäologie)|Artefakte]], [[Druckvorlage|Vorlagen]] und seltene Bücher zu finden, welche für Forscher, Studenten und andere zugänglich sind. Eine große Anzahl der Dokumente ist online einsehbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://motlc.specialcol.wiesenthal.com:80/ |text=Multimedia Learning Center. |wayback=20081219040725}} wiesenthal.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhältnis zum Namensgeber ==&lt;br /&gt;
Zunächst empfand Simon Wiesenthal es als große Ehre, dass das Center nach ihm benannt wurde. Dessen Leiter Marvin Hier vermittelte ihm zahlreiche Vorträge und Ehrungen in den Vereinigten Staaten. In späteren Jahren fühlte sich Wiesenthal häufig übergangen oder schlecht informiert, so dass sich die Konflikte häuften. Marvin Hier gelang es immer wieder, ihn zu besänftigen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Tom Segev]]: &amp;#039;&amp;#039;Simon Wiesenthal.&amp;#039;&amp;#039; Siedler, Berlin S. 460–470.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Operation Last Chance ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Operation Last Chance}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Operation Last Chance ist eine internationale Kampagne mit dem Ziel, gesuchte NS-Kriegsverbrecher der Justiz zuzuführen. Das Motto der Aktion lautet: „Spät, aber nicht zu spät.“ Für Hinweise, die zur Verurteilung einer der gesuchten Personen führen, sind jeweils 10.000 Euro ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 startete das Zentrum in Deutschland eine Plakat-Kampagne, mit deren Hilfe die letzten noch lebenden [[Kriegsverbrecher]] aufgespürt werden sollten. Zunächst wurden in Berlin, Hamburg und Köln insgesamt 2.000 Plakate mit dem Motto „Spät, aber nicht zu spät! Operation Last Chance“ aufgehängt. Auf den schwarz-roten Plakaten war das Tor zum [[KZ Auschwitz]] abgebildet. Für sachdienliche Informationen war eine Belohnung von bis zu 25.000 [[Euro]] ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sei nicht zu spät, die Verbrechen des Holocaust zu verfolgen, und ihr inzwischen hohes Alter dürfe die Täter nicht schützen, gab das Simon-Wiesenthal-Zentrum an. Das Zentrum schätzte zu dem Zeitpunkt die Zahl der noch lebenden Nazi-Verbrecher in Deutschland auf 60 bis 120. Die Gesuchten waren vermutlich um die 90 Jahre alt oder noch älter. Anlass der Plakat-Kampagne war die Verurteilung des Kriegsverbrechers [[Iwan Demjanjuk]]. Der Fall hatte die Rechtslage verändert: der ehemalige KZ-Aufseher Demjanjuk wurde 2011 trotz nicht nachweisbarer Individualschuld wegen Beihilfe zum Mord in 20.000 Fällen zu fünf Jahren Haft verurteilt. Das Gericht sah es für eine Verurteilung als ausreichend an, dass Demjanjuk „Teil der Vernichtungsmaschinerie“ der Nationalsozialisten war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ndr.de/regional/hamburg/plakataktion111.html |text=Plakat-Aktion: Suche nach NS-Verbrechern |wayback=20130826003633}} [[Norddeutscher Rundfunk|NDR]], 24. Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;[[Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Ludwigsburg]] hatte im April 2013 mitgeteilt, dass sie gegen 50 weitere KZ-Aufseher des Vernichtungslagers [[Auschwitz-Birkenau]] [[Ermittlungsverfahren|Vorermittlungen]] führt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fr.de/politik/wir-stehen-anfang-ermittlungen-11380492.html &amp;#039;&amp;#039;„Wir stehen am Anfang der Ermittlungen“&amp;#039;&amp;#039;.] [[Frankfurter Rundschau|fr-online.de]], 9. April 2013 (Interview mit dem Leiter der Ludwigsburger Zentralstelle zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen, Kurt Schrimm).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2014 hat das Simon-Wiesenthal-Center der deutschen Regierung eine Liste von 80 deutschen Staatsbürgern vorgelegt, die im Zweiten Weltkrieg den Tod von zahlreichen Juden verschuldet haben sollen. Ein Sprecher der jüdischen Organisation aus Jerusalem gab an, dass diese Personen immer noch am Leben seien. Eine Sprecherin des Bundesjustizministeriums erläuterte gegenüber israelischen Medien, dass die Liste an das Büro des Sonderstaatsanwalts in Ludwigsburg weitergegeben und nun dort untersucht werde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/27728/Default.aspx Pressebericht.] &amp;#039;&amp;#039;israel heute&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Top Ten Anti-Semitic/Anti-Israel Slurs}} Die zehn schlimmsten antisemitischen / antiisraelischen Verunglimpfungen ==&lt;br /&gt;
Das SWC veröffentlicht seit 2010 die „Top Ten Anti-Semitic/Anti-Israel Slurs“, eine jährliche Top-Ten-Liste von Zitaten, bei denen es sich nach Auffassung des SWC um antisemitische/antiisraelische Verunglimpfungen handelt, die sich zudem durch eine breitere gesellschaftliche Akzeptanz auszeichnen und damit nach Ansicht des SWC „den Weltfrieden bedrohen“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiesenthal.com/site/apps/nlnet/content2.aspx?c=lsKWLbPJLnF&amp;amp;b=4441467&amp;amp;ct=12697485 2012 Top Ten Anti-Israel/Anti-Semitic Slurs – Mainstream Anti-Semitism Threatens World Peace.] Simon Wiesenthal Center.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Interview mit der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; konkretisierte Rabbi [[Abraham Cooper (Rabbiner)|Abraham Cooper]], stellvertretender Direktor des SWC, das Anliegen, das mit der Liste verfolgt wird:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Wir veröffentlichen diese Liste jedes Jahr seit 2010. Sie soll eine weltweite Momentaufnahme sein und zeigen, wo und wie Antisemitismus massenkompatibel wird. Die Liste ist ein Weckruf an die Politik und soll zu Diskussionen anregen. […] Wir folgen [bei der Unterscheidung zwischen legitimer Kritik und Antisemitismus] sehr genau der Definition von [[Nathan Sharansky]], dem Vorsitzenden der israelischen Einwanderungsorganisation. Entscheidend sind demnach Doppelmoral, Dämonisierung und Delegitimierung. Trifft eines dieser drei „D“ zu, handelt es sich nicht mehr um bloße Kritik.&lt;br /&gt;
 |Autor=Abraham Cooper&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Christopher Weckwerth: [https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-01/antisemitismus-augstein-abraham-cooper &amp;#039;&amp;#039;„Augstein sollte sich bei den Lesern und dem jüdischen Volk entschuldigen“.&amp;#039;&amp;#039;] [[Die Zeit|Zeit Online]], 5. Januar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Liste fanden sich auch Zitate Deutscher: [[Thilo Sarrazin]] 2010,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wiesenthal.com/atf/cf/%7B54d385e6-f1b9-4e9f-8e94-890c3e6dd277%7D/TTASS.PDF |text=2010 Top Ten Anti-Semitic Slurs. |format=PDF; 188&amp;amp;nbsp;kB |wayback=20121017013028}} Simon Wiesenthal Center.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Hermann Dierkes]] 2011&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiesenthal.com/2011slurs 2011 Top Ten Anti-Israel/Anti-Semitic Slurs.] Simon Wiesenthal Center.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Jakob Augstein]] 2012.&amp;lt;ref name=&amp;quot;2012slurs&amp;quot;&amp;gt;[http://www.wiesenthal.com/2012slurs 2012 Top Ten Anti-Semitic/Anti-Israel Slurs.] Simon Wiesenthal Center.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für das Jahr 2013 wurden von der &amp;#039;&amp;#039;[[Stuttgarter Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Zeitung|Badischen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte Karikaturen in die Liste aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Benjamin Weinthal: [http://www.jpost.com/Jewish-World/Jewish-Features/Wiesenthal-releases-Top-Ten-2013-anti-Semiticanti-Israel-slurs-list-336564 &amp;#039;&amp;#039;Wiesenthal releases &amp;#039;Top Ten 2013 anti-Semitic, anti-Israel slurs’ list.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem Post&amp;#039;&amp;#039;, 30. Dezember 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Bank für Sozialwirtschaft]] stand 2018 auf Platz 7 der Liste, weil sie das Konto des Vereins &amp;#039;&amp;#039;[[Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost]]&amp;#039;&amp;#039; fortführte, der die Kampagne [[Boycott, Divestment and Sanctions]] (BDS) unterstützt. 2019 kam [[Christoph Heusgen]], Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen, auf Platz&amp;amp;nbsp;7 der Liste, weil er im Sicherheitsrat 25 Mal antiisraelisch gestimmt und israelische Bulldozer mit Hamas-Raketen gleichgesetzt habe.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiesenthal.com/assets/pdf/top-ten-anti-semitic.pdf 2019 &amp;#039;&amp;#039;Top Ten worst global anti-semitic and anti-Israel incidents&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF) wiesenthal.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 ging Platz 7 an die „deutsche Kulturelite“, insbesondere an das [[Goethe-Institut]], die [[Kulturstiftung des Bundes]], die [[Berliner Festspiele]], das [[Deutsches Theater Berlin|Deutsche Theater]], das [[Einstein Forum]], das [[Humboldt Forum]] und weitere staatlich finanzierte Kultureinrichtungen, die gemeinsam eine Entschließung des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]], der [[Boycott, Divestment and Sanctions|BDS-Bewegung]] „finanzielle Unterstützung und die Vergabe von kommunalen Räumen“ zu verweigern, als Verstoß gegen die Meinungsfreiheit kritisiert hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiesenthal.com/assets/pdf/top-ten-worst-global.pdf &amp;#039;&amp;#039;German Elite Launch All-Out Assault To Re-Legitimize Anti-Semitic BDS.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF) In: &amp;#039;&amp;#039;Top 10 Worst Global Anti-Semitic Incidents&amp;#039;&amp;#039;, Simon Wiesenthal Center, S.&amp;amp;nbsp;6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Henryk M. Broder]]: [https://www.welt.de/politik/deutschland/plus223379236/Antisemitismus-Platz-7-fuer-die-deutsche-Kulturelite.html &amp;#039;&amp;#039;Antisemitismus: Platz 7 für die deutsche Kulturelite.&amp;#039;&amp;#039;] [[Die Welt|Welt Online]], 3.&amp;amp;nbsp;Januar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Standardbaustein |TYP=hellgrauKLEIN&lt;br /&gt;
 |INHALT=Um die konkreten Anschuldigungen zu sehen, bitte die originale Liste des Simon Wiesenthal Centers unter den Einzelnachweisen (Top Ten worst global anti-semitic/anti-Israel incidents) aufrufen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em&amp;quot;| Liste der zehn schlimmsten antisemitischen/antiisraelischen Verunglimpfungen 2010 bis 2021 im Überblick&lt;br /&gt;
! Jahr !! 1 !! 2 !! 3 !! 4 !! 5 !! 6 !! 7 !! 8 !! 9 !! 10&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wiesenthal.com/atf/cf/%7B54d385e6-f1b9-4e9f-8e94-890c3e6dd277%7D/TTASS.PDF |text=Top Ten worst global anti-semitic/anti-israel incidents 2010. |format=PDF |wayback=20121017013028}} wiesenthal.com&amp;lt;/ref&amp;gt; || [[Helen Thomas]] || [[Oliver Stone]] || [[Mahathir bin Mohamad]] || [[Al-Mutawakil Taha]] (stellvertretender Informationsminister der [[Palästinensische Autonomiebehörde|Palästinensischen Autonomiebehörde]]) || [[Thilo Sarrazin]] || [[Karel de Gucht]] || [[Rick Sanchez]] (ehemaliger [[CNN]]-Korrespondent) || [[Petras Stankeras]] (Historiker und Berater des litauischen Innenministeriums) || [[Christina Patterson]] &amp;#039;&amp;#039;([[The Independent]])&amp;#039;&amp;#039; || [[Soziales Netzwerk (Internet)|Soziale Netzwerke]]&amp;lt;br /&amp;gt; ([[Yahoo (Webportal)|Yahoo]], [[Facebook]], [[Twitter]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wiesenthal.com/atf/cf/%7B54d385e6-f1b9-4e9f-8e94-890c3e6dd277%7D/TOP-TEN-SLURS_2011-FINAL_2.PDF |text=Top Ten worst global anti-semitic/anti-israel incidents 2011. |format=PDF |wayback=20150209221159}} wiesenthal.com&amp;lt;/ref&amp;gt; || [[Mahmud Abbas]] || [[Recep Tayyip Erdoğan]] || [[Mikis Theodorakis]] || [[John Galliano]] || [[Lars von Trier]] || [[Osama Al-Malouhi]] (syrischer Oppositioneller) || [[Tawfiq Okasha]] (ägyptischer Präsidentschaftskandidat) || [[George Saliba]] || [[Hermann Dierkes]] ([[Die Linke]] Duisburg) || [[Jeremiah Wright]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2012&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wiesenthal.com/atf/cf/%7B54d385e6-f1b9-4e9f-8e94-890c3e6dd277%7D/TT_2012_3.PDF |text=Top Ten worst global anti-semitic/anti-israel incidents 2012. |format=PDF |wayback=20130319104318}} wiesenthal.com&amp;lt;/ref&amp;gt; || Ägyptische [[Muslimbruderschaft]]:&amp;lt;br /&amp;gt; [[Mohammed Badie]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Futouh Abd Al-Nabi Mansour]]|| Iranisches Regime:&amp;lt;br /&amp;gt; [[Mahmud Ahmadineschad]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Hassan Firouzabadi]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Mohamed Rahimi]] || [[Carlos Latuff]] || Europas antisemitische Fußball-Fans || [[Allukrainische Vereinigung „Swoboda“]]:&amp;lt;br /&amp;gt; [[Oleh Tjahnybok]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Ihor Miroschnytschenko]] || [[Chrysi Avgi]]:&amp;lt;br /&amp;gt; [[Nikolaos Michaloliakos]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Ilias Kasidiaris]] || [[Jobbik]]:&amp;lt;br /&amp;gt; [[Marton Gyongyosi]] || Auszeichnung des Arztes [[Trond Ali Linstad]] mit der [[Kongens fortjenstmedalje]]|| [[Jakob Augstein]] || [[Louis Farrakhan]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2013&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wiesenthal.com/atf/cf/%7B54d385e6-f1b9-4e9f-8e94-890c3e6dd277%7D/TOP-TEN-2013.PDF |text=Top Ten worst global anti-semitic/anti-israel incidents 2013. |format=PDF |wayback=20131230194845 |archiv-bot=2023-01-10 03:21:07 InternetArchiveBot}} wiesenthal.com&amp;lt;/ref&amp;gt; || [[Ali Chamene’i]] || [[Recep Tayyip Erdoğan]] || [[Richard Falk]] || [[Boycott, Divestment and Sanctions]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[American Studies Association|American Studies Association (ASA)]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Roger Waters]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[United Church of Canada]] || [[Jobbik]] || Rechtfertigung und Glorifizierung Hitlers:&amp;lt;br /&amp;gt; [[Najwa Karam]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Mehmet Sahin]]&amp;lt;br /&amp;gt; Zwei türkische Studenten, die den [[Hitlergruß]] vor dem Eingangstor des [[KZ Auschwitz]] zeigten&amp;lt;br /&amp;gt; [[Yusuf al-Qaradawi]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Qays bin Khalil al Kalbi]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Muhammad al Farraj]]|| Karikaturen:&amp;lt;br /&amp;gt; [[Zeon]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Badische Zeitung]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Stuttgarter Zeitung]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Dagbladet (Norwegen)]] [[Thomas Drefvelin]]|| [[Pine Bush School District]]|| [[Alice Walker]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Max Blumenthal]] || Europäische Sportveranstaltungen:&amp;lt;br /&amp;gt; [[Miejski Ośrodek Sportu i Rekreacji]], [[Łódź]]&amp;lt;br /&amp;gt; Fans der [[Ungarische Fußballnationalmannschaft|Ungarischen Fußballnationalmannschaft]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Dynamo Riga]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Josip Šimunić (Fußballspieler)|Josip Šimunić]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiesenthal.com/atf/cf/%7B54d385e6-f1b9-4e9f-8e94-890c3e6dd277%7D/TOP-TEN-2014.PDF Top Ten worst global anti-semitic/anti-israel incidents 2014] (PDF) &amp;lt;/ref&amp;gt; || Ein Arzt in Belgien versagt einer 90-jährigen jüdischen Frau medizinische Hilfe („Schick sie nach Gaza für einige Stunden, dann wird sie befreit von ihren Schmerzen“) || Terroranschlag auf die Kehilat-Bnei-Torah-Synagoge in Jerusalem || Überfall auf ein jüdisches Paar und Vergewaltigung in [[Créteil]] || „[[Toilettenaffäre]]“ bei der Partei [[Die Linke]] || [[Faruk Köse]], Kolumnist in der Türkei, schlägt eine Sondersteuer für türkische Juden vor. || [[Björn Söder]] ([[Sverigedemokraterna|Schwedendemokraten]]; Vizepräsident des schwedischen Reichstags) || [[Mihály Zoltán Orosz]] || Dämonisierung und Delegitimation Israels in amerikanischen akademischen Kreisen || Frazier Glenn Cross, Jr. (ehemaliger Grand Dragon des [[Ku-Klux-Klan]]) || In einem Sportartikelladen in [[Hertfordshire]] wird einem Juden der Eintritt verwehrt („No Jews, no Jews“)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiesenthal.com/atf/cf/%7B54d385e6-f1b9-4e9f-8e94-890c3e6dd277%7D/TT_2015.PDF Top Ten worst global anti-semitic/anti-israel incidents 2015] (PDF) &amp;lt;/ref&amp;gt; || Judenhass inspirierte die Attentäter des [[Terroranschlag in San Bernardino|Terroranschlags in San Bernardino]] || [[Islamischer Staat (Organisation)|ISIS]] || [[Europäische Union]] für Doppelmoral gegenüber Israel || Campus in den USA: antisemitische Angriffe auf jüdische Studenten || [[Palästinensische Autonomiebehörde]]/[[Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten|UNRWA]] || [[Iran]] || Kultur und Sport in Europa: Hassgesänge gegen Juden, Absage an den jüdischen Rapper [[Matisyahu]] in Spanien || [[Jeremy Corbyn]], [[Gerald Kaufman]] || [[Kuwait]] || [[Polen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2016&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiesenthal.com/atf/cf/%7B54d385e6-f1b9-4e9f-8e94-890c3e6dd277%7D/TT_2016REPORT.PDF Top Ten worst global anti-semitic/anti-israel incidents 2016] (PDF) &amp;lt;/ref&amp;gt; || [[Resolution 2334 des UN-Sicherheitsrates]] und Resolutionen der UN-Generalversammlung || Führung der [[Labour Party]] und [[Jenny Tonge]] || [[Frankreich]] boykottiert [[Israel]] || Boykottierung, Ausgliederung und Sanktionen der [[Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft]], [[Canadian Union of Students]] und [[United Church of Christ]] || [[Richard B. Spencer]] || [[Palästinensische Autonomiebehörde]] und [[Hamas]] || Zahlreiche antisemitische Angriffe in den [[Niederlande]]n || [[Margot Wallström]] || [[Sport]] – Brutstätte für Hass || Leugnung der Beteiligung von Polen am Holocaust; [[Anna Zalewska]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiesenthal.com/assets/pdf/top-ten-anti-semitic.pdf Top Ten worst global anti-semitic/anti-israel incidents 2019] (PDF) &amp;lt;/ref&amp;gt; || Britische [[Labour Party]] unter [[Jeremy Corbyn]] || Anschläge in [[Anschlag in Jersey City|Jersey City]] und [[Anschlag in Halle (Saale) 2019|Halle]] || Todesdrohungen gegen [[Liliana Segre]] || Verfahrenseinstellung im [[Mordfall Sarah Halimi]] || [[Rashida Tlaib]] und [[Ilhan Omar]] || [[Hasskriminalität]] gegen Juden in [[New York City]] || Abstimmungsverhalten des deutschen Vertreters [[Christoph Heusgen]] im UN-Sicherheitsrat || Universitäten in den USA und Kanada || Jahrestag der [[Novemberpogrome 1938|„Kristallnacht“]] in Dänemark und Schweden || Pastor Rick Wiles bezeichnet das [[Erstes Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump|Amtsenthebungsverfahren gegen Trump]] als „jüdischen Putsch“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiesenthal.com/assets/pdf/top-ten-worst-global.pdf Top Ten worst global anti-semitic/anti-israel incidents 2020] (PDF) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Antisemitismus im Rahmen der [[COVID-19-Pandemie]]&lt;br /&gt;
| [[Telegram]]&lt;br /&gt;
| [[Louis Farrakhan]]&lt;br /&gt;
| Antisemitische Angriffe im Nachgang der [[Black Lives Matter]] Proteste&lt;br /&gt;
| [[Ali Chamenei|Ajatollah Chamenei]]&lt;br /&gt;
| Entscheidung des [[Europäischer Gerichtshof|Europäischen Gerichtshofs]], dass [[Schächten]] von EU-Staaten verboten werden darf&lt;br /&gt;
| Versuch der Re-Legitimisierung der [[Boycott, Divestment and Sanctions|BDS-Kampagne]] durch die „deutsche Kulturelite“&lt;br /&gt;
| Anti-Zionismus an US-amerikanischen Universitäten&lt;br /&gt;
| [[Demokratische Sozialisten Amerikas]]&lt;br /&gt;
| [[Daniel Jadue]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wiesenthal.com/assets/pdf/global_anti-semitism_2021_top_ten.pdf &amp;#039;&amp;#039;Top Ten worst global anti-semitic/anti-israel incidents 2021&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF) wiesenthal.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| [[Iran]]&lt;br /&gt;
| [[Hamas]]&lt;br /&gt;
| [[British Broadcasting Corporation|BBC]] und das [[Vereinigtes Königreich|Vereinigte Königreich]]&lt;br /&gt;
| Nazi- und Antisemitismus-Symbole in der [[Impfgegnerschaft|Impfgegner]]-Bewegung&lt;br /&gt;
| [[Jewish Voice for Peace|Jewish Voices for Peace]]&lt;br /&gt;
| Soziale Netzwerke (Twitter, Telegram, [[TikTok]], Facebook)&lt;br /&gt;
| [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| [[Council on American-Islamic Relations]] und [[Sunrise Movement]]&lt;br /&gt;
| Carol Falt, Präsidentin der [[University of Southern California]]&lt;br /&gt;
| [[Unilever]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Das SWC kam vor allem Ende 2005 bei der jüdischen Gemeinde Venezuelas in die Kritik, als es dem venezolanischen Präsidenten [[Hugo Chávez]] antisemitische Äußerungen vorwarf, weil dieser behauptete, „die Nachkommen derer, die Christus kreuzigten […], haben sich die Reichtümer der Welt zu eigen gemacht“. Das SWC ging davon aus, dass hiermit die Juden gemeint waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wiesenthal.com/site/apps/nl/content.asp?c=fwLYKnN8LzH&amp;amp;b=312458&amp;amp;content_id=%7B17D5A467-8F24-4ADA-BCD3-DE4476D7F462%7D&amp;amp;notoc=1 |text=SWC News Items |wayback=20070926220455}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Juden enorme Macht und Reichtum zuzusprechen, ist ein häufiges [[Judenfeindlichkeit|antisemitisches]] Klischee. Die jüdische Gemeinde Venezuelas wies dies kurz darauf zurück, da das SWC die Äußerungen von Chávez zum wiederholten Mal sinnentstellend verkürzt wiedergegeben habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Marc Perelman: [http://forward.com/articles/1874/venezuelaes-jews-defend-leftist-president-in-fla/ &amp;#039;&amp;#039;Venezuela’s Jews Defend Leftist President in Flap Over Remarks&amp;#039;&amp;#039;], forward.com, 13. Januar 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleichbare Kritik wird auch an den „antisemitischen/antiisraelischen Verunglimpfungen“ geäußert. Die hier veröffentlichten Zitate seien teilweise so gekürzt, dass eine deutlich andere Aussage suggeriert werde als beim vollständigen Zitat im ursprünglichen Kontext.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Jahreswechsel 2012/2013 geriet das SWC in der deutschen Presse in die Kritik, da es Äußerungen des deutschen [[Journalist]]en und [[Verleger]]s [[Jakob Augstein]] über Israel und die israelische Regierung auf die Rangliste „2012 Top Ten Anti-Semitic/Anti-Israel Slurs“ (Top zehn antisemitische/anti-israelische Verunglimpfungen 2012) gesetzt hatte (Platz&amp;amp;nbsp;9).&amp;lt;ref name=&amp;quot;2012slurs&amp;quot; /&amp;gt; Der Präsident des [[Zentralrat der Juden in Deutschland|Zentralrats der Juden in Deutschland]], [[Dieter Graumann]], kritisierte, dass „die anderen auf der Liste, auch die widerlichen Naziparteien in unseren europäischen Partnerländern Ungarn und Griechenland, damit unzulässig verharmlost werden“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.focus.de/kultur/medien/kultur-und-leben-medien-schauderhaft-und-schrecklich_aid_892242.html &amp;#039;&amp;#039;Kultur und Leben, Medien. „Schauderhaft und schrecklich“.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Focus&amp;#039;&amp;#039;, 02/2013, 7. Januar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Augstein schüre aber fahrlässig antiisraelische Ressentiments, vermittle ein undifferenziertes und verfälschtes Israelbild und schreibe ohne [[Empathie]] und ohne Verständnis für Israels Existenzängste.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=90535659 |Titel=Spiegel-Streitgespräch: Was ist Antisemitismus?] |Jahr=2013 |Nr=3 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Verschiedene Politiker, Journalisten, Nahost- und Antisemitismusexperten nahmen Augstein gegen Antisemitismusvorwürfe in Schutz, distanzierten sich dabei aber teilweise von Augsteins Aussagen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/politik/deutschland/gysi-und-kloeckner-verteidigen-augstein-gegen-antisemitismus-vorwurf-a-875610.html &amp;#039;&amp;#039;Gysi und Klöckner verteidigen Augstein gegen Antisemitismus-Vorwurf.&amp;#039;&amp;#039;] [[Spiegel Online]], 31. Dezember 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Nils Minkmar: [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/antisemitismus-vorwurf-eine-offene-gesellschaft-12011369.html &amp;#039;&amp;#039;Antisemitismus-Vorwurf: Eine offene Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039;] [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ.net]], 1. Januar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1966701/ &amp;#039;&amp;#039;Kritik an Antisemitismus-Vorwurf gegen Augstein&amp;#039;&amp;#039;.] [[Deutschlandradio Kultur]], 3. Januar 2013 (Interview von Klaus Pokatzky mit Antisemitismusforscher Klaus Holz).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Bommarius: [https://www.berliner-zeitung.de/kultur/antisemitismus-broder-diffamiert-augstein,10809150,21374630.html &amp;#039;&amp;#039;Broder diffamiert Augstein.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. Januar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Plakataktion „Spät, aber nicht zu spät! Operation Last Chance“ sah sich Kritik ausgesetzt. [[Michael Wolffsohn]] bezeichnete die Aktion als „geschmacklos“ und vertrat die Ansicht, das Simon Wiesenthal Center stehe „oft für Klamauk, aber nicht für wirklich intensive, pietätvolle Aufarbeitung“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/2187698/ Interview im Deutschlandradio Kultur] vom 23. Juli 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 geriet das SWC in die Kritik, weil es auf seiner „Liste der zehn schlimmsten weltweiten antisemitischen Zwischenfälle 2018“ auf Platz sieben die deutsche [[Bank für Sozialwirtschaft]] führte, denn diese habe ein Konto der [[Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost|Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost]] bei ihr nicht gekündigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiesenthal.com/assets/pdf/2018-top-ten-anti-semitic-2.pdf Top Ten worst global anti-semitic incidents 2018] (PDF) &amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Organisation kritisiert die israelische Politik in den [[Israelisch besetzte Gebiete|besetzten Gebieten]] und wird von einigen Quellen in einen Zusammenhang mit Boycott, Divestment and Sanctions gerückt. [[Stefan Reinecke]] kommentierte, die Liste sei „zwischen Klamauk und [[Agitprop]] angesiedelt“, das beste wäre, sie zu ignorieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Reinecke: [https://taz.de/Solidaritaet-mit-der-Juedischen-Stimme/!5561351/ &amp;#039;&amp;#039;Zwischen den Stühlen&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039;, 10. Januar 2019, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Reinecke: [https://taz.de/Kommentar-Antisemitismusvorwuerfe/!5561401/ &amp;#039;&amp;#039;Kurios, naiv, hilflos&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039;, 11. Januar 2019, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Aufnahme des deutschen Vertreters bei den Vereinten Nationen, [[Christoph Heusgen]], in die „Liste antisemitischer Vorfälle“ 2019 stieß auf Kritik. Die deutsche Regierungssprecherin [[Ulrike Demmer]] stellte klar, dass Heusgen das Abstimmungsverhalten im Sicherheitsrat nicht selbst festlege, sondern auf Weisung der Bundesregierung handele. Zudem habe sich der Diplomat „über Jahre hinweg und mit großer Leidenschaft gegen Antisemitismus eingesetzt“. Das Auswärtige Amt gab an, dass sich Deutschland bei den Vereinten Nationen „gegen eine unfaire Behandlung Israels“ einsetze und „Israels legitime Interessen“ unterstütze.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-12/christoph-heusgen-israel-antisemitismus-vorwuerfe-un-botschafter &amp;#039;&amp;#039;Bundesregierung weist Antisemitismusvorwurf gegen Botschafter zurück&amp;#039;&amp;#039;.] [[Die Zeit|Zeit Online]], 13. Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der israelische Botschafter in Deutschland, [[Jeremy Issacharoff]], bezeichnete die Vorwürfe gegen Heusgen als „völlig unangebracht“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-12/simon-wiesenthal-zentrum-antisemitismus-labour-halle &amp;#039;&amp;#039;Terror von Halle auf Platz zwei der Liste antisemitischer Vorfälle&amp;#039;&amp;#039;.] [[Die Zeit|Zeit Online]], 18. Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das SWC den Antisemitismusbeauftragten des Landes Baden-Württemberg, [[Michael Blume]], auf Platz sieben der Top-Ten-Liste des globalen Antisemitismus für das Jahr 2021 aufgeführt hatte, kritisierten die [[Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg|Israelitischen Religionsgemeinschaften]] die Organisation. Blume sei ein „Brückenbauer zwischen Baden-Württemberg und Israel“. Ihn „auf eine gemeinsame Liste mit Feinden Israels zu setzen“ sei „ungeheuerlich“. Der [[Zentralrat der Juden in Deutschland]] erklärte, die Vorwürfe gegen Blume seien „absurd“. Auch die [[Orthodoxe Rabbinerkonferenz|Orthodoxe Rabbinerkonferenz Deutschland]] kritisierte das SWC wegen seiner Entscheidung. Der baden-württembergische Ministerpräsident [[Winfried Kretschmann]] bezeichnete die Vorwürfe als „nicht nachvollziehbar und höchst befremdlich“. Blume selbst erklärte, dass einige Vorwürfe des SWC „nicht einmal einer oberflächlichen Überprüfung stand“ hielten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/antisemitismusbeauftragter-blume-auf-antisemiten-liste-17706974.html |titel=Antisemitismusvorwürfe gegen Antisemitismusbeauftragten |werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ.net]] |datum=2021-12-29 |abruf=2021-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2023 kritisierte der [[Chef vom Dienst]] der größten jüdischen Zeitung Deutschlands, &amp;#039;&amp;#039;[[Jüdische Allgemeine]]&amp;#039;&amp;#039;, das Wiesenthal-Zentrum dafür, Christoph Heusgen, Jakob Augstein und Michael Blume in seine Listen aufgenommen und neben Terroristen und Antisemiten genannt zu haben. Er schrieb in Bezug auf das Wiesenthal-Zentrum und seine Listen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Philipp Peyman Engel |url=https://www.spiegel.de/politik/kritik-an-simon-wiesenthal-center-warum-ich-diese-antisemitismus-liste-nicht-mehr-ernst-nehme-a-a5088f01-099f-44ea-9a51-2bcd2fc81087 |titel=»Jüdische Allgemeine«-Autor: Warum ich diese Antisemitismus-Liste nicht mehr ernst nehme – Gastbeitrag |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2023-01-07 |abruf=2023-01-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Der Kampf gegen Antisemitismus ist zu ernst, um ihn so zu führen, wie es das Wiesenthal Center mit der Liste leider getan hat. […] [[Wahrheit]] statt [[Fake News]]: Für Simon Wiesenthal war das eine Selbstverständlichkeit. Zum Selbstverständnis des Simon Wiesenthal Centers gehört dies offenkundig nur sehr bedingt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.wiesenthal.com/ Website des Simon Wiesenthal Centers]&lt;br /&gt;
* [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/simon-wiesenthal-center-die-jagd-nach-den-letzten-kriegsverbrechern-1460235.html &amp;#039;&amp;#039;Die Jagd nach den letzten Kriegsverbrechern.&amp;#039;&amp;#039;] [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ.net]], 10. Juli 2007, Interview mit [[Efraim Zuroff]].&lt;br /&gt;
* [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/karadzic-heim-bin-ladin-gesucht-kriegsverbrecher-1670718.html &amp;#039;&amp;#039;Karadzic, Heim, Bin Ladin. Gesucht: Kriegsverbrecher.&amp;#039;&amp;#039;] FAZ.net, 29. Juli 2008, Interview mit Efraim Zuroff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=34/03/14/N |EW=118/24/07/W |type=landmark |region=US-CA}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=34833-8|LCCN=n84147544|VIAF=126356719}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschenrechtsorganisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaustforschung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaustgedenken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jüdische Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Simon Wiesenthal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Los Angeles)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pico-Robertson]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungseinrichtungsgründung 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Judentum (Kalifornien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gib Senf dazu!</name></author>
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