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	<title>Simon Ulrich Pistoris - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T15:10:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gmünder: /* Literatur und Quellen */ fix</title>
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		<updated>2025-07-03T12:17:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur und Quellen: &lt;/span&gt; fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Simon Ulrich Pistoris.jpg|mini|Simon Ulrich Pistoris]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Simon Ulrich Pistoris&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von Seußlitz und Hirschstein (* [[3. Dezember]] [[1570]] in [[Leipzig]]; † [[24. Juni]] [[1615]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Rechtswissenschaftler]] und lateinischer [[Dichter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Bereits früh erkannte sein Vater [[Hartmann Pistoris]] die juristische Neigung von Simon Ulrich und schickte ihn 1583 zunächst für drei Jahre auf die [[Sächsisches Landesgymnasium Sankt Afra|Fürstenschule nach Meißen]]. Anschließend studierte Simon Ulrich an der [[Universität Wittenberg]] bei [[Petrus Wesenbeck]] und  [[Matthias Colerus]] Rechtswissenschaften und  belegte zusätzlich  auch Seminare in [[Philosophie]] und [[Theologie]]. Auf Anraten seines Vaters verbrachte er anschließend noch einige Studienjahre in Italien und Frankreich. Nach seiner Rückkehr nach Leipzig promovierte er zum [[Doktor beider Rechte]] (weltliches und kirchliches Recht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls durch Vermittlung seines Vaters, der zwecks verschiedener Gutachten bei Kurfürst [[Joachim Friedrich (Brandenburg)|Joachim Friedrich von Brandenburg]] in Berlin verweilte, wurde Simon Ulrich von ebendiesem Kurfürsten in den [[Hofrat]] bestellt und zum [[Geheimer Rat|Geheimen Rat]] und [[Diplomat]]en befördert. In dieser Funktion blieb er dem Kurfürsten bis zu seinem krankheitsbedingten vorzeitigen Ausscheiden  erhalten. Im Auftrag des Kurfürsten war er oftmals Delegierter beim kaiserlichen Wahltag und zu verschiedenen Reichs- und Fürstentagen des Herzogtums Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl hauptamtlich [[Jurist]] und [[Politiker]] folgte er weiterhin seinen theologischen Neigungen und mischte sich vehement bei den verschiedensten Religionsstreitigkeiten, vor allem zwischen [[Luthertum|Lutheranern]] und [[Reformierte]]n, ein. Mittlerweile selbst der reformierten Kirche angehörend, war er angesehenes Mitglied der Berliner Gemeinde, die im Jahre 1613 durch den Übertritt des Kurfürsten [[Johann Sigismund (Brandenburg)|Johann Sigismund von Brandenburg]], bei der Pistoris als &amp;#039;&amp;#039;Urkundsperson&amp;#039;&amp;#039; der Zeremonie beiwohnte, besonderen Aufschwung erhielt. Dies führte im weiteren Verlauf zu heftigen Fehden und persönlichen Angriffen auch auf Pistoris, die erst nach seinem Tod allmählich ein Ende nahmen. In dieser Zeit entstanden von ihm mehrere theologische Schriften vor allem über die [[Eucharistie|Abendmahl]]slehre aber auch die deutsche Erläuterung zu den [[Psalm]]en [[David]]s mit einem lateinischen Kommentar seines Vaters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als juristischer Schriftsteller war er zusätzlich zur Erstellung seiner eigenen Schriften bemüht, die Werke seines Vaters zu ordnen, zu aktualisieren und zu ergänzen sowie in Druck zu geben. Darüber hinaus blieb ihm noch die Zeit, einige lateinische Gedichte zu verfassen, die zu damaliger Zeit eine besondere Wertachtung erhielten und die von seinem Freund [[Jan Gruter]] veröffentlicht worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Simon Ulrich Pistoris blieb unverheiratet und kinderlos und starb nach 15-jährigen  Kollegialdiensten mit erst 45 Jahren an einer langwierigen schweren Krankheit. Er wurde in der Familiengruft auf dem  Stammsitz [[Schloss Seußlitz]] begraben und mit einem monumentalen [[Epitaph]] gewürdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwölf vornehme wolgegründte Hauptursachen, warumb die reformirte evangelische Kirchen mit Doct. Luthers und seiner Nachfolger Außlegung der Wort Christi im heyl. Abendmahl, dadurch eine wesentliche doch unreumbliche, unempfindliche Gegenwart des Leibes und Bluts Christi allhie auf Erden in, mit und under dem Brot auch eine mündliche Niessung desselben eingefuhrt wird, nicht eins sein werden : von einer vornehmen Standts Personen auß heyl. göttlicher Schrift, gemeinen Consens und Zeugnissen der Altvätter unlängst getrewlich zusamengetragen ...&amp;#039;&amp;#039; – Düsseldorf : Buys, 1613. [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-12043 Digitalisierte Ausgabe] der [[Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Karl Pahncke: &amp;#039;&amp;#039;Simon Ulrich Pistoris, der Vertrauensmann von vier Hohenzollern&amp;#039;&amp;#039;; FBPG, 24, S. 147–182, 1911&lt;br /&gt;
* [[Daniel Heinrich Hering]]: &amp;#039;&amp;#039;Historische Nachrichten von der evangelisch reformierten Kirche in Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;; Meyer-Verlag, Breslau/Leipzig, 1785&lt;br /&gt;
* {{ADB|26|192|193|Pistoris von Seuselitz, Simon Ulrich|[[Johann August Ritter von Eisenhart]]|ADB:Pistoris von Seuselitz, Simon}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Delitiae Poetarum Germanorum&amp;#039;&amp;#039;. 5. Bd., S. 95–104 ([http://www.uni-mannheim.de/mateo/camena/del5/deliciae5.html online] bei [[CAMENA]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|102331936}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=102331936|VIAF=52079720}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pistoris, Simon Ulrich}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaftler (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaftler (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1570]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1615]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pistoris, Simon Ulrich&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pistoris, Simon Ulrich von Seußlitz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Rechtswissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Dezember 1570&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Juni 1615&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gmünder</name></author>
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