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	<title>Simon Ravenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Antarktis 09011999: /* Leben */ Sterbedaten</title>
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		<updated>2025-05-27T16:55:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Sterbedaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Andreas Simon Ravenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. Juli]] [[1844]] in [[Frankfurt am Main]]; † [[12. Mai]] [[1932]] in [[Baden-Baden]]) war ein deutscher [[Turnen|Turnlehrer]], [[Topograf]], [[Architekt]] und [[Bauunternehmen|Bauunternehmer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bavaria Frankfurt 1891.jpg|mini|hochkant|Links: Hauptfassade mit Bavaria-Figur sowie rechts die Häuser Alemania 1892 und, angedeutet, Wolfseck 1884, Schillerplatz / Zeil (kriegszerstört)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WSteinhausen Villa Decke.jpg|mini|hochkant|Wilhelm Steinhausens einzig bekannter Entwurf für eine Villendecke im Frankfurter Westend]]&lt;br /&gt;
Simon Ravenstein wurde als Sohn des Kartografen, Verlegers und [[Turnvater]]s [[Friedrich August Ravenstein]] in Frankfurt am Main geboren. Sein Bruder [[Ludwig Ravenstein]] übernahm den [[Ravensteins Geographische Verlagsanstalt|Karten-Verlag]] seines Vaters, Simon wurde Turnlehrer am [[Lessing-Gymnasium (Frankfurt am Main)|Städtischen Gymnasium]], gab den Beruf jedoch auf, als er seine Freude am Zeichnen entdeckte. Als [[Autodidakt]] erlernte Ravenstein den Beruf eines Topografen und Architekten und trat ab 1874 als Bauunternehmer auf, mitbedingt durch Immobilien im Familienbesitz, von denen er etliche bewohnte und umbaute. Ravenstein bildete sich auf seinen Studienreisen nach [[Italien]] (1878), [[Griechenland]] (1880), [[Palästina (Region)|Palästina]] und [[Ägypten]] (1898) sowie [[Frankreich]] (1898), [[Spanien]] (1900) und [[Norwegen]] (1904).&amp;lt;ref&amp;gt;Zeller: &amp;#039;&amp;#039;Architekten&amp;#039;&amp;#039;, S. 294.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kunst der [[Renaissance]] weckte in ihm den Wunsch, Maler und Bildhauer ins architektonische Programm einzubeziehen. So wurde Ravenstein Mäzen und Freund von [[Hans Thoma]], [[Wilhelm Steinhausen]] und [[Wilhelm Trübner]] und verschaffte ihnen Aufträge zur Ausmalung der Innenräume und Außenfassaden der von ihm entworfenen Villen und Geschäftshäuser. Thomas und Steinhausens erster Auftrag war 1879 der Anstrich eines Wohnhauses im Frankfurter Reuterweg 60; die bedeutendste Ausgestaltung eines Wohnhauses Ravensteins (Frankfurt, Gärtnerweg 10) erfolgte 1882 durch Hans Thoma, wofür er fünf Wandfresken mit Szenen aus [[Richard Wagner|Wagnerschen Opern]] anfertigte. In diesem Haus verkehrten Komponisten wie [[Engelbert Humperdinck]], [[Hans Pfitzner]], [[Felix Weingartner]], der Kunsthistoriker [[Henry Thode]] u. a. m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ravenstein WohnhausFf.jpg|mini|hochkant|Wohnhaus 1884 in [[Frankfurt-Nordend]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mk Frankfurt Ruppertshain.jpg|miniatur|hochkant|1894/1895 Lungenheilanstalt in [[Ruppertshain]], heutiger Name: [[Der Zauberberg|Zauberberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link|url=http://www.kelkheim.de/conpresso4/_rubric/detail.php?nr=564&amp;amp;rubric=Stadt+%7C+Sehensw%FCrdigkeiten&amp;amp; |date=2019-05 |archivebot=2019-05-14 04:05:04 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Ravenstein war mit Gertraude geb. Eiselborn (* 10. Juni 1847; † 31. Januar 1893) verheiratet; aus dieser ersten Ehe gingen drei Kinder hervor (1868–1871): Charlotte, Friedericke und August. Ravenstein lernte die Sopranistin [[Cäcilie Mohor-Ravenstein|Cäcilie Mohor]] (1855–1928) kennen, die an der Frankfurter Oper zunächst erfolglos debütierte, (erneut) Schülerin [[Julius Stockhausen (Musiker)|Julius Stockhausens]] wurde und ab 1886 als Wagner-Interpretin Erfolge an den Opernhäusern in Mannheim, Leipzig, Hamburg, Köln, Karlsruhe und Bayreuth erzielen konnte, bis sie ihre Karriere der Beziehung zu Ravenstein wegen aufgab, aus der die Kinder Ernst und Luise hervorgingen (1891/1893) sowie eine gemeinsame Ehe. Mit Mohor-Ravenstein verließ Ravenstein 1926 Frankfurt und zog nach [[Baden-Baden]], wo seine (zweite) Ehefrau bald darauf starb (26. April 1928), er lebte dort weitere fünf Jahre. Am  12. Mai 1932 starb Ravenstein im Alter von 87 Jahren in Baden-Baden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Ravenstein entwarf 1884 das Wohn- und Geschäftshaus &amp;#039;&amp;#039;[[Café Bauer (Frankfurt am Main)|Bavaria]]&amp;#039;&amp;#039; für die Mainzer Geschwister Krause am Hauptverkehrsknoten &amp;#039;&amp;#039;Schillerplatz&amp;#039;&amp;#039; (heute [[Hauptwache (Frankfurt am Main)|Hauptwache]]) 8–10 / &amp;#039;&amp;#039;Schillerstraße&amp;#039;&amp;#039; 6–8. Ravenstein entwarf den Gebäudekomplex im Stil des [[Historismus]] mit grünem Sandstein und Säulen aus schwedischem Granit. An der Ausgestaltung wirkten 16 Kunsthandwerker und bildende Künstler mit. Im Verzeichnis der Frankfurter Bauwerke&amp;lt;ref&amp;gt;Zeller: &amp;#039;&amp;#039;Architekten&amp;#039;&amp;#039;. S. 294 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die Ravenstein entwarf oder umbaute, finden sich unter den 68 Eintragungen die Wohn- und Geschäftshäuser &amp;#039;&amp;#039;Zum Goetheeck&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Zum Staufeneck&amp;#039;&amp;#039; (beide 1900), das &amp;#039;&amp;#039;Sophienheim&amp;#039;&amp;#039; (1903/1905, ein Altenheim der [[Georg Kalischer|Gering-Stiftung]]), der Einbau des Lichtspieltheaters &amp;#039;&amp;#039;Metro&amp;#039;&amp;#039; (1906) im [[Hotel zum Schwan (Frankfurt am Main)|Hotel zum Schwan]], Steinweg 12, wo 1871 der [[Friede von Frankfurt]] unterzeichnet worden war, – das Kino wich 1987 dem Neubau einer Groß-Buchhandlung – sowie das Ravensteinsche Verlagsgebäude Wielandstraße 31 (1881), Sitz des [[Ravensteins Geographische Verlagsanstalt|kartographischen Verlages]] seines Vaters, nach dem eine Straße im [[Frankfurt-Ostend|Frankfurter Ostend]] benannt worden ist. Auf der Zeil 74–76 (Ecke Fahrgasse, Nähe Konstablerwache) entstand das Haus &amp;#039;&amp;#039;Zum Kaiser Karl&amp;#039;&amp;#039; (1882), im Volksmund „Haus Fratzeneck“ genannt, ebenfalls von Thoma bemalt und von Steinhausen mit mythischen, plastischen Figuren verziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Klötzer: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Biographien.&amp;#039;&amp;#039; S. 175.&amp;lt;/ref&amp;gt; In [[Heidelberg]] leitete er 1886 nach seinen Entwürfen den Bau des Sanatoriums Schloßhotel [[Ernst Schweninger|Schweninger]], Wolfsbrunnenweg 1,&amp;lt;ref&amp;gt;Das Sanatorium zog hochrangige Prominenz an; es wurde {{Toter Link|url=http://www.heidelberg-images.com/content/e1815/e1881/e1924/LC10-6843_schlosshot_1669gross_ger.jpg |text= in den 20er-Jahren |date=2019-05 |archivebot=2019-05-14 04:05:04 InternetArchiveBot }} und {{Webarchiv|url=http://www.kraus-heidelberg.de/schlosshotel-gesch.html?&amp;amp;L= |wayback=20090325022419 |text=2007/08 |archiv-bot=2019-05-14 04:05:04 InternetArchiveBot }} umgebaut (der link gibt einen geschichtlichen Einblick, das Datum der Errichtung folgt jedoch Zeller: &amp;#039;&amp;#039;Architekten&amp;#039;&amp;#039;, S. 294).&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Idstein]] den Bau der Nervenheilanstalt&amp;lt;ref&amp;gt;Das sog. {{Webarchiv|url=http://www.lwv-hessen.de/webcom/show_article_presse.php/_c-255/_nr-95/i.html |wayback=20160512054620 |text=Alte Haus |archiv-bot=2019-05-14 04:05:04 InternetArchiveBot }} in der Einrichtung [[Idstein|Kalmenhof]]&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie 1894/1895 in [[Ruppertshain]] den der Lungenheilanstalt&amp;lt;ref&amp;gt;Heutiger Name: [http://www.zauberberg-kelkheim.de/inhalt/geschichte1.html Zauberberg].&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leistungen ==&lt;br /&gt;
Ravenstein trat nicht nur als Architekt des Historismus in Frankfurt und Mäzen der befreundeten Maler in Erscheinung, sondern ebenso seit 1890 als Architekt und Förderer der „AG für kleine Wohnungen“, für die 1.600 Wohnungen errichtet wurden, und des Projektes „Asyl für Obdachlose“. Nur wenige Gebäude haben die [[Luftangriffe auf Frankfurt am Main|Bombennächte im März 1944]] überdauert, eines davon ist das [[Steinhausen-Haus]], Beispiel für den Stil, den Ravenstein mit seinen Stadtvillen pflegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter historische Gestalten.&amp;#039;&amp;#039; Wandgemälde an der Bavaria Schillerplatz &amp;amp; Schillerstraße nebst den Malereien im neuen Restaurations-Saal. Merstatt, Schrod &amp;amp; Co., Frankfurt am Main 1884.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Turnlehrer baute in Frankfurt. Der Mann, der die Stadt schöner machen wollte.&amp;#039;&amp;#039; o. O., o. D. (Zeitungsartikel, nach 1945), Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main, Signatur V 33 – 103.&lt;br /&gt;
* Waldemar Kramer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Frankfurt Chronik.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1977.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3782904591}} S. 175 f.&lt;br /&gt;
* Denkmalamt der Stadt Frankfurt am Main (Hrsg.), Thomas Zeller (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Die Architekten und ihre Bautätigkeit in Frankfurt am Main in der Zeit von 1870 bis 1950.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-921606-51-9, S. 294 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Simon Ravenstein}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtgeschichte-ffm.de/download/hauptwache.pdf Institut für Stadtgeschichte: Rund um die Hauptwache, Ansichten eines Platzes, Frankfurt am Main 2004] (PDF-Datei; 1,68&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [http://www.isoldes-liebestod.info/Isolden_ohne_Liebestod/MohorRavenstein_Caecilie.htm Zu Cäcilie Mohor-Ravenstein]&lt;br /&gt;
* [http://www.frankfurt-nordend.de/fabrikarchitektur.htm Zur Verlagsanstalt Ludwig Ravenstein]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116367466|titel=Ravenstein, Johann Andreas Simon|datum=2022-09-26}}&lt;br /&gt;
* {{Frankfurter Personenlexikon|841|Ravenstein, Simon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116367466|LCCN=no/2009/29676|VIAF=47511636}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ravenstein, Simon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Historismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1844]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ravenstein, Simon&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ravenstein, Johann Andreas Simon (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Juli 1844&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Mai 1932&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Baden-Baden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Antarktis 09011999</name></author>
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