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	<title>Simon Lengenberger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Kolja21: +Normdaten</title>
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		<updated>2023-03-25T18:39:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lengenberger Simon.JPG|mini|hochkant|Simon Lengenberger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Simon Lengenberger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Benediktiner|OSB]] (* in [[Biberach an der Riß|Biberach]]; † [[22. Februar]] [[1498]] in [[Ochsenhausen]]) war der 6. [[Abt]] der [[Reichsabtei Ochsenhausen]] im heutigen [[Landkreis Biberach]] in [[Oberschwaben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Simon trat mit fünfzehn Jahren als [[Novize]] in den [[Benediktiner]]orden ein und legte ein Jahr später seine [[Profess]] ab. Im Jahre 1482 wurde er zum Abt gewählt. Er stammte, wie schon vier seiner Vorgänger im Abtsamt, aus Biberach an der Riß. Mit einer in [[Innsbruck]] am 23. Dezember 1488 ausgestellten Urkunde verlieh Kaiser [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich III.]] dem Abt das Recht der [[Blutgerichtsbarkeit]], verbunden mit der Erlaubnis [[Stock (Fessel)|Stock]] und Galgen aufzurichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Ochsenhausen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Reichsabtei Ochsenhausen. Geschichte und Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Ochsenhausen 1984, S. 113&amp;lt;/ref&amp;gt; Papst [[Alexander VI.]] gab dem Abt im Jahre 1495 ungebeten die [[Insignien|Pontifikalinsignien]]. In den Jahren 1494 und 1495 beschenkte Kaiser Friedrichs Nachfolger, der [[Römisch-deutscher König|römisch-deutsche König]] und spätere Kaiser [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] das Kloster mit den [[Regalien]] und den Abt mit dem Titel eines [[Reichsprälat]]en mit Sitz und Stimme im [[Reichstag (Heiliges Römisches Reich)|Reichstag des Heiligen Römischen Reiches]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neubau Klosterkirche ==&lt;br /&gt;
1489 begann Abt Simon mit dem Neubau der Klosterkirche in gotischem Stil. Sie soll Münstern von Straßburg und Freiburg zur damaligen Zeit an Majestät nicht unähnlich gewesen sein. Am 29. Mai 1495 wurde sie vom Konstanzer Weihbischof Daniel, [[Titularbischof]] von &amp;#039;&amp;#039;Belline in Syrien&amp;#039;&amp;#039;, feierlich geweiht. Die neue Kirche hatte fünfzehn Altäre und der Hochaltar war von [[Jörg Syrlin (der Jüngere)|Jörg Sürlin]] aus Ulm ausgeführt. Er begann damit im Jahre 1496 und vollendete ihn im Jahr 1499 unter dem späteren Abt Hieronymus Biechelberger. Des Weiteren ließ er ein Gastgebäude errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erwerbungen und Stiftungen ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1487 stiftete der Herr zu Horn die [[Kaplan]]ei [[Ummendorf (bei Biberach)|Fischbach]]. 1491 kam die Filialkirche [[Baltringen]] zum Kloster Ochsenhausen. Der bisher nach Thannheim eingepfarrte Filialort Hirschbronn wurde in die Pfarrei Steinhausen einverleibt. 1493 kaufte Abt Simon Lengenberger vom [[Territorialabtei Wettingen-Mehrerau|Kloster Mehrerau]] und teilweise vom [[Kloster Rot an der Rot]] das ganze Dorf [[Kirchdorf an der Iller|Oberopfingen]], den Weiler [[Berkheim|Bonlanden]] nebst einzelnen Höfen in Unteropfingen, [[Kirchdorf an der Iller]], [[Kirchberg an der Iller]] und Binnrot. Letztere tauschte er 1496 gegen [[Berkheim|Eichenberg]] und Bechtenrot. Im gleichen Jahr kaufte er ein Haus in [[Ulm]] und [[Memmingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Georg Geisenhof]] gibt eine Beschreibung des Abtes von Bernhard Klaus wieder. &amp;#039;&amp;#039;„Er war ernst und dabei freundlich, zuvorkommend gefällig; gütig gegen Schwache, unerschrocken gegen Widerspenstige; im Beschließen vorsichtig, geschickt in Ausführung des Beschlossenen ein viel erfahrener Ökonom, ein seltener Freund der Wissenschaften, ein unermüdlicher Beförderer der Klosterzucht und der guten Sitten überhaupt.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Geisenhof]]: &amp;#039;&amp;#039;Kurze Geschichte des vormaligen Reichsstifts Ochsenhausen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;. Ganser, Ottobeuren 1829 ([https://books.google.de/books?id=S20AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA48&amp;amp;hl=de Digitalisat], S. 62)&amp;lt;/ref&amp;gt; Abt Simon [[Resignation|resignierte]] im Jahre 1498 und verstarb am 22. Februar 1498.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Geisenhof]]: &amp;#039;&amp;#039;Kurze Geschichte des vormaligen Reichsstifts Ochsenhausen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;. Ganser, Ottobeuren 1829 ([https://books.google.de/books?id=S20AAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Volker Himmelein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alte Klöster, neue Herren. Die Säkularisation im deutschen Südwesten 1803. Große Landesausstellung Baden-Württemberg 2003&amp;#039;&amp;#039;; Ostfildern: Thorbecke, 2003; ISBN 3-7995-0212-2 (Ausstellungskatalog und Aufsatzband)&lt;br /&gt;
* Volker Himmelein, [[Franz Quarthal]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Vorderösterreich, Nur die Schwanzfeder des Kaiseradlers? Die Habsburger im deutschen Südwesten&amp;#039;&amp;#039;. Süddeutsche Verlagsgesellschaft, Ulm 1999, ISBN 3-88294-277-0 (Katalog der Landesausstellung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kloster Ochsenhausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Jodokus Bruder]]|AMT=[[Reichsabtei Ochsenhausen#Liste der Äbte des Klosters|Abt von Ochsenhausen]]|ZEIT=1482–1498|NACHFOLGER=[[Hieronymus I. Biechelberger]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1281059676|VIAF=6765167764312713890000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Simon Lengenberger}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abt (Ochsenhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (15. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1498]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Simon Lengenberger&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sechster Abt der Reichsabtei Ochsenhausen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Biberach an der Riß|Biberach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Februar 1498&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ochsenhausen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kolja21</name></author>
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