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	<title>Simon Kronberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Simon Kronberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[26. Juni]] [[1891]] in [[Wien]], [[Österreich-Ungarn]]; gestorben [[1. November]] [[1947]] in [[Haifa]]) war ein [[österreich]]ischer [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Simon Kronberg entstammte einer [[Juden in Wien|jüdischen]] Familie. Er wuchs auf in Wien. Nach dem Besuch der [[Volksschule]] und der [[Realschule]] begann er 1912 als Lehramtskandidat für Realschulen [[Vorlesung]]en an der Philosophischen Fakultät der [[Universität Wien]] zu hören. Er brach dieses [[Studium]] 1913 ab und besuchte stattdessen die von [[Émile Jaques-Dalcroze]] geleitete [[Festspielhaus Hellerau|Bildungsanstalt für Musik und Rhythmus]] in [[Hellerau]] bei [[Dresden]]. 1914 wechselte Kronberg, der bereits 1912 wegen allgemeiner Schwäche und wegen eines Lungenschadens für [[Tauglichkeitsgrad|wehruntauglich]] erklärt worden war, zur [[Hochschule für Bühnenkunst]] des [[Düsseldorfer Schauspielhaus]]es; ab Dezember 1914 absolvierte er eine Ausbildung zum Phonetiklehrer. Im Jahre 1915 war er als Lehrer für [[Phonetik]] und [[Rhythmische Erziehung|rhythmische Gymnastik]] an Schulen in [[Bonn]] tätig. Kronberg ging dann nach [[Berlin]], wo er von 1917 bis 1920 Angestellter des [[Magistrat (Deutschland)|Magistrats]] war. Gleichzeitig begann er mit der Veröffentlichung literarischer Texte, die u.&amp;amp;nbsp;a. in [[Franz Pfemfert]]s &amp;quot;[[Die Aktion|Aktion]]&amp;quot; erschienen. 1921 kam im Verlag von [[Gustav Kiepenheuer]] der Prosaband &amp;quot;Chamlam&amp;quot; heraus, die einzige selbständige Buchveröffentlichung Kronbergs zu Lebzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1920er Jahre gehörte Kronberg zum Kreis um [[Wolf Przygode]] und dessen [[Literaturzeitschrift|Zeitschrift]] &amp;quot;[[Die Dichtung (Zeitschrift)|Die Dichtung]]&amp;quot;. Neben diversen Tätigkeiten (u.&amp;amp;nbsp;a. im Lohnbüro einer Schuhfabrik und als Versicherungsdirektor) nahm er [[Gesangspädagogik|Gesangsstunden]] und besuchte ab 1926 die Berliner [[Universität der Künste Berlin|Hochschule für Musik]] als Chorschüler. Nachdem er bereits seit 1921 in der [[Zionismus|zionistischen]] Bewegung, insbesondere im [[Jung-Jüdischer Wanderbund|Jung-Jüdischen Wanderbund]], aktiv war, nahm Kronberg nach der [[Machtergreifung der Nationalsozialisten]] 1933 an [[Hachschara|Vorbereitungskursen]] für die [[Alija|Auswanderung]] nach [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]] teil. 1934 emigrierte er als Jugendführer mit einer Gruppe von Jugendlichen, die sich aus Mitgliedern des Bundes [[Habonim Dror|Habonim Nora Chaluzi]] zusammensetzte, über [[Triest]] nach Palästina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kronberg lebte zunächst als [[Schuhmacher]] in einem [[Kibbuz]], daneben wirkte er in der Chorarbeit mit Erwachsenen und schrieb weiterhin literarische Texte. 1937 übersiedelte er nach Haifa. Er lebte nunmehr als freier Künstler und Organisator von [[Chor (Musik)|Chorgesangs-Veranstaltungen]] sowie Gemeinschaftsfeiern in [[Deutsche Sprache|deutscher]] und [[Hebräische Sprache|hebräischer]] Sprache für neu [[Alija|eingewanderte]] deutschsprachige Juden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Simon Kronberg war Verfasser eines umfangreichen, stark vom Zionismus beeinflussten literarischen Werkes, bestehend aus [[Erzählung|erzählerischen]] Arbeiten, [[Lyrik|Gedichten]] und [[Drama|Theaterstücken]]; es wurde zum größten Teil erstmals in einer Gesamtausgabe in den 1990er Jahren veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kronbergs dramatisches Werk blieb im Großen und Ganzen bislang ungespielt. Einige seiner Stücke studierte er selbst mit Mitgliedern seines Kibbuz ein, 1936 etwa das Chorspiel &amp;quot;Wien 1936&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Die Uraufführung von Kronbergs Drama &amp;quot;Nittel - Blinde Nacht&amp;quot; fand im Dezember 2019 in Wien im [[TheaterArche]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chamlam&amp;#039;&amp;#039;, Potsdam 1921&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt&amp;#039;&amp;#039;, Potsdam 1924&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Werke&amp;#039;&amp;#039;, München&lt;br /&gt;
** 1. &amp;#039;&amp;#039;Lyrik, Prosa&amp;#039;&amp;#039;, 1993&lt;br /&gt;
** 2. &amp;#039;&amp;#039;Dramatik&amp;#039;&amp;#039;, 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kronberg, Simon.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon deutsch-jüdischer Autoren]].&amp;#039;&amp;#039; Band 14: &amp;#039;&amp;#039;Kest–Kulk.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Archiv Bibliographia Judaica. Saur, München 2006, ISBN 3-598-22694-2, S. 364–369&lt;br /&gt;
* [[Armin A. Wallas]]: &amp;#039;&amp;#039;Kronberg, Simon.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Andreas B. Kilcher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Metzler Lexikon der deutsch-jüdischen Literatur. Jüdische Autorinnen und Autoren deutscher Sprache von der Aufklärung bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 2., aktual. und erw. Aufl. Metzler, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-476-02457-2, S. 309–311&lt;br /&gt;
* [[Daniel Hoffmann (Germanist)|Daniel Hoffmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Religiöse Turbulenzen. Essays zur literarischen Darstellung des Religiösen im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 2019 (darin ein Essay über Kronberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119506971}}&lt;br /&gt;
* https://www.boerverlag.de/KRONBIO.HTM&lt;br /&gt;
* http://www.literaturepochen.at/exil/a5372.html&lt;br /&gt;
* http://www.literaturepochen.at/exil/lecture_5010_6.html&lt;br /&gt;
* https://buecher.hagalil.com/sonstiges/kronberg.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119506971|LCCN=nr/93/27209|VIAF=72205594}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kronberg, Simon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Zionismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kronberg, Simon&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichisch-jüdischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Juni 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. November 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Haifa]], [[Israel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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