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	<title>Simon Kramer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T22:15:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Simon_Kramer&amp;diff=19295&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Manukarock am 21. Oktober 2025 um 17:53 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-21T17:53:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Frauenstein Kreuth 12 Gasthaus Simale Wandmalerei Simon Kramer 25042017 8007.jpg|mini|Simon Kramer, Wandmalerei am Almgasthaus «Simale» in Kreuth 12, Frauenstein]]&lt;br /&gt;
[[File:Liebenfels Zojach 15 Gasthof zur Wegscheide NO-Ansicht 25042017 8013.jpg|mini|Wegscheiderwirt in Zojach (2017)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Simon Kramer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Januar]] [[1785]] in Möderndorf, Gemeinde [[Maria Saal]]; † [[17. September]] [[1809]] in Zojach, Gemeinde [[Liebenfels]]; auch &amp;#039;&amp;#039;Simerl Krapfenbäck&amp;#039;&amp;#039; oder volkstümlich &amp;#039;&amp;#039;Krapfenbäck Simerle&amp;#039;&amp;#039;) war ein Kärntner Räuber und gilt heute als „Robin Hood von Kärnten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Simon Kramer wurde als Sohn eines sogenannten [[Halbbauer]]n (Keuschler vulgo „Krapfenbäck“) im Jahr 1785 in der Riederkeusche ober [[Maria Saal|Möderndorf]] am [[Zollfeld]] geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Die Besetzung [[Kärnten]]s durch die französischen Truppen prägte das Land und die Kindheit des jungen Kramer. Sein Vater Sebastian ließ sich mit seiner Familie in [[St. Veit an der Glan]] nieder (heute Bräuhausgasse 19), und Simon beobachtete ihn dabei, wie er Dieben und Landstreichern in seinem Haus Unterschlupf gewährte. Von ihnen lernte Simon auch das Diebeshandwerk und verübte 1806 seine ersten Taten als [[Brigant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krapfenbäck-Simerl, wie er genannt wurde, beging – oft mit Komplizen – Diebstähle und Raubüberfälle, meist bei einfachen Bauern. Die Sagen idealisieren ihn: Er habe im Wolschartwald fahrenden Kaufleuten aufgelauert und habe nicht einmal vor Überfällen auf die [[Franzosen|Franzose]]n zurückgeschreckt und diesen eine Kriegskasse geraubt. „Die Beute verteilte Simon Kramer unter seinen armen, halbverhungerten Landsleuten“, behauptet die Sage. Als sicheres Versteck vor [[Napoléon Bonaparte|Napoleons]] Gefolgsleuten soll ihm und seiner Weggefährtin Juliana Regenfelder der dichte Wolschartwald mitten auf dem [[Krappfeld]] gedient haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Simon Kramer wurde steckbrieflich gesucht und zweimal festgenommen, jedoch entkam er 1807 aus der Gefangenschaft im Marktgericht in [[Weitensfeld (Gemeinde Weitensfeld im Gurktal)|Weitensfeld]]. Nach seiner zweiten Festnahme wurden ihm 35 Straftaten zur Last gelegt, und er wurde Anfang 1809 zu lebenslangem Kerker verurteilt, doch entzog er sich der Justiz im Februar 1809 durch eine spektakuläre Flucht aus dem Klagenfurter Kriminalgericht. Schon vorher hatte er seine Freundin Juliana aus dem Kerker des [[Schloss Mageregg|Schlosses Mageregg]] befreit, was für großes Aufsehen sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend des 17. September des Jahres 1809 wurde Simon Kramer beim „Wegscheiderwirt“ in Zojach von einer Streife unter der Führung des Landgerichtspflegers Anton Lackner gestellt und dort wegen angeblichen Widerstands unter höchst fragwürdigen Umständen erschossen. Auf Intervention der Kärntner Landesadministration verzichtete das Gericht auf Untersuchung dieses Vorfalles. Die Sage weiß von Verrätern aus den eigenen Reihen zu berichten und von einem wundersamen Messer, welches sich nach Simon Kramer drehte, sobald Gefahr drohte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als abschreckendes Beispiel ließ der französische General [[Jean-Baptiste Rusca]] den Leichnam des Krapfenbäck am 20. September am Galgen in [[Annabichl]] bei [[Klagenfurt]] aufhängen. Sein Körper wurde höchstwahrscheinlich direkt am Galgenbichl verscharrt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Peter Weingand: &amp;#039;&amp;#039;Der Galgen von Klagenfurt&amp;#039;&amp;#039;, in: Carinthia I 2019, 307–312.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Aufarbeitung ==&lt;br /&gt;
Auf Basis der Geschichte des Krapfenbäck Simerle wurde 2010 ein Musical auf der [[Burgruine Finkenstein]] uraufgeführt mit Musik von [[Gerd Schuller]] und Texten von [[Heimo Töfferl]] und [[Adolf Ulbing]]. Zuvor gab es schon mehrere Bearbeitungen für die Bühne, u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Ludwig Skumauz]] bei den [[Südkärntner Sommerspiele Eberndorf|Südkärntner Sommerspielen Eberndorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119415755}}&lt;br /&gt;
* [https://gerdschuller.com/de/theatermusik/simon-kramer/ Website zum Musicals Simon Kramer]&lt;br /&gt;
* [https://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/kaernten/allgemein/krapfenbeck.html Sage vom Krapfenbeck Simmele]&lt;br /&gt;
* [https://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/kaernten/allgemein/simerl.html Geschichten vom Simerl]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20181123033942/http://www.simon-kramer.at/ Simerls Biografie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119415755|LCCN=n/2002/99074|VIAF=35266038}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kramer, Simon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Räuber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalfall (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Maria Saal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1785]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1809]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kramer, Simon&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Krapfenbäck, Simerl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Kärntner Räuber; gilt als „Robin Hood von Kärnten“&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Januar 1785&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Möderndorf (Gemeinde [[Maria Saal]])&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. September 1809&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Zojach (Gemeinde [[Liebenfels]])&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Manukarock</name></author>
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