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	<title>Simon Humpeller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-21T11:02:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Loimo: Wikilink</title>
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		<updated>2025-09-10T13:28:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Steinmetzzeichen Humpeller Simon.JPG|mini|120px|[[Steinmetzzeichen]] Simon Humpeller]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Simon Humpeller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* in [[Rottweil]], [[Baden-Württemberg]]; † vor dem 10. Januar 1642, der [[Testament]]sveröffentlichung, in [[Wien]]) war kaiserlicher [[Steinmetz|Hofsteinmetzmeister]], [[Bildhauer]] und [[Dombaumeister]] im [[Stephansdom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Im Dezember 1614 erhielt Simon Humpeller das [[Bürgerrecht]] in Wien. Durch seine [[Steuer]]zahlungen war er bis 1619 als [[Immobiliarmiete|Mieter]] einzustufen, in der Folgezeit bezog er zusätzliche Einkünfte durch Hausbesitz. Im [[Innere Stadt (Wien)|Kärntnerviertel]] wird Simon Humpeller als Hauseigentümer geführt. Durch seine Frau Anna, geb. Krueg, wurde er vorerst [[Teilhaber|Mitteilhaber]] am „großen Stock“, des Hauses [[Liste der Straßennamen von Wien/Innere Stadt|Schulhof]] 6 (alt Nr. 413 ident mit Parisergasse Nr. 2). Nach ihrem Ableben erbte er das Haus Krugerstraße 8 (alt Nr. 1014), von ihm kam es an seine zweite Frau Agnes, nachher verehelichte Khott. Ein zweites Haus kaufte Humpeller am [[Neuer Markt (Wien)|Neuen Markt]] 16 (alt Nr. 1085 ident mit Seilergasse 15).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Einnahmequellen waren sein Steinmetzhandwerk und die Bildhauerei, die [[Mietvertrag (Österreich)|vermieteten]] Wohn- und Geschäftsräume, der in seinen Häusern wohnhaften Mieter und der Ertrag seiner [[Weinanbau|Weingärten]]. Somit erreichte er einen beträchtlichen Wohlstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dombaumeister in Wien 1624–1641 ==&lt;br /&gt;
In der [[Handwerksordnung]] des Maurer- und Steinmetzhandwerkes in Wien vom 10. Juli 1624 als Dombaumeister genannt. Darin wurden die zahlreichen [[Magistri Comacini|schweizerisch-italienischen Meister]] mit keinem Wort erwähnt. Die Wiener Haupthütte behandelte diese nach wie vor als Störer und die städtischen Behörden standen auf Seite der Haupthütte.&lt;br /&gt;
Im Dezember 1624 ging ein [[Majestät]]sgesuch mit der einfachen Anredeformel [[Römisch-deutscher Kaiser|„Kayser“]] an die kaiserliche Kanzlei, dessen Absender die ansässigen &amp;#039;&amp;#039;„gesambten meister des maurer- und steinmetzen handwerks [[Welsche|wälscher]] nation“&amp;#039;&amp;#039; aus den vier Vierteln [[Niederösterreich]]s, letztlich auch die [[Steinmetzbruderschaft|Bruderschaft]] im [[Kaisersteinbruch|kaiserlichen Steinbruch]], waren. Sie traten wegen einer eigenen Handwerksordnung an den [[Ferdinand II. (HRR)|Kaiser]] heran. Es zeigte sich eine unmissverständlich ablehnende Haltung gegen die Italiener und Humpeller unterschrieb als deutscher Meister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kardinal [[Melchior Khlesl]], [[Erzdiözese Wien|Bischof von Wien]], einst ein Student im [[Jesuiten]]konvikt St. Barbara in [[Breslau]], hatte die [[Gegenreformation]] so betrieben, dass Wien wieder eine rein [[römisch-katholische Kirche|katholische]] Stadt geworden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurfürst Maximilian von Bayern in Wien ===&lt;br /&gt;
Bei der Ankunft des [[Kurfürst]]en [[Maximilian I. (Bayern)|Maximilian von Bayern]] im Jahre 1635 wählte der Dombaumeister eine äußerst halsbrecherische Art der Begrüßung, die er auch selbst durchführte. Er kletterte auf die [[Turmkugel]] des Stephansturmes und schwenkte darauf stehend eine Fahne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursache war: Der Fürst heiratete am 15. Juli 1635 in Wien die [[Erzherzog]]in [[Maria Anna von Österreich (1610–1665)|Maria Anna von Österreich]] (1610–1665), Tochter von Kaiser [[Ferdinand II. (HRR)|Ferdinand II.]] und seiner Gattin Maria Anna von Bayern. Kaiser und Kurfürst waren Vettern, beide hatten ihre Grundausbildung im [[Jesuitenkolleg Ingolstadt]] erhalten, beide waren sich einig im Kampf gegen die [[Protestanten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebäudeschäden an der Schatzkammer ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hofburg Innerer Burgplatz 1652.JPG|mini|Innerer Burgplatz, 1652]]&lt;br /&gt;
Im Sommer des Jahres 1640 stellten sich notwendige Erneuerungsarbeiten in Räumlichkeiten der alten [[Hofburg|Burg]], die sich gegen [[Michaelerkirche (Wien)|St. Michael]] hin erstrecken und in denen sich Teile der [[Schatzkammer (Wien)#Geschichte der Sammlung|geistlichen und weltlichen Schatzkammer]] befanden. Es wurde eine Gewölbesenkung festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kaiserliche [[Schatzmeister]] Matthias von Pallinger wurde beauftragt mit den [[Sachverständiger|Sachverständigen]] [[Giovanni Battista Carlone (Architekt)|Giovanni Battista Carlone]], dem Hofmaurermeister [[Pietro Spazzio]] und Simon Humpeller, dem Baumeister von St. Stephan, die Lage einzuschätzen. Alle waren einig, dass man der Schatzkammer zunächst durch &amp;#039;&amp;#039;„starke hilzeme Spreizen eine Zeitlang vnd biß man andere [[Restaurierung|remedirungen]] vornimbt, zu Hilf zu khomben“&amp;#039;&amp;#039; habe. Man erkannte es auch als nötig, die [[Fundament]]e teilweise zu erneuern und den Feuer und Einbruch begünstigenden [[Rauchfang]] zwischen der &amp;#039;&amp;#039;„spanischen Küche“&amp;#039;&amp;#039; und der Schatzkammer zu entfernen. Der Steinmetz war damals auch für Rauchfänge zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuer Hochaltar zu St. Stephan ===&lt;br /&gt;
Als Zeuge unterzeichnete er am 1. März 1641 einen bedeutsamen Vertrag zwischen dem [[Erzdiözese Wien|Bischof von Wien]], [[Philipp Friedrich von Breuner (Fürstbischof)|Philipp Friedrich von Breuner]] und dem Steinmetz und Bildhauer [[Johann Jacob Pock]], die Aufrichtung eines neuen Hochaltares zu St. Stephan betreffend. Das war eine seiner letzten offiziellen Tätigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Testament des Simon Humpeller ==&lt;br /&gt;
Am 4. Oktober 1641 formulierte der Dombaumeister seinen [[Letzter Wille|Letzten Willen]]. Eine Passage daraus ist interessant. &amp;#039;&amp;#039;.. dem maister [[Hans Herstorffer|Hannßen Herstorfer]], bürger und stainmetzen, übergebe ich .. wenn die eingesetzte [[Universalerbe|universal erbin]] Agnes Humpellerin, nicht mehr zum [[Handwerk|handwerch]] heirathen würde, all mein hinterlassenes [[Werkzeug]] ganz völlig&amp;#039;&amp;#039; .. &amp;#039;&amp;#039;da aber mein hausfrau beim handwerch verbleiben täte, sie dessen selbst bedürftig&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archivalien ==&lt;br /&gt;
* [[Wiener Stadt- und Landesarchiv]]: &amp;#039;&amp;#039;Steuerakten, Steinmetzakten, Ereignisprotokolle&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Moritz Dreger]]: &amp;#039;&amp;#039;Baugeschichte der k.k. Hofburg in Wien bis zum XIX. Jahrhunderte&amp;#039;&amp;#039;. Wien, A. Schroll &amp;amp; Co. 1914, (&amp;#039;&amp;#039;Österreichische Kunsttopographie&amp;#039;&amp;#039; 14).&lt;br /&gt;
* Otto E. Plettenbacher: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Steinmetze von Wien im 17. Jahrhundert. Eine wirtschafts- und kulturhistorische, als auch soziologische Untersuchung&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, Universität Wien 1960.&lt;br /&gt;
* [[Franz Loidl]], Martin Krexner: &amp;#039;&amp;#039;Wiens Bischöfe und Erzbischöfe&amp;#039;&amp;#039;. Schendl, Wien 1983, ISBN 3-85268-080-8.&lt;br /&gt;
* [[Herbert Haupt (Historiker)|Herbert Haupt]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Hof- und hofbefreite Handwerk im barocken Wien 1620 bis 1770&amp;#039;&amp;#039;. Studien-Verlag, Innsbruck u. a. 2007, ISBN 978-3-7065-4342-2, (&amp;#039;&amp;#039;Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 46).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Georg Peringer]]|NACHFOLGER=[[Hans Herstorffer]]|AMT=[[Liste der Wiener Dombaumeister|Wiener Dombaumeister]]|ZEIT=1624–1641}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Humpeller, Simon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer der Renaissance]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wiener Steinmetzbruderschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dombaumeister im Stephansdom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person am Wiener Hof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Habsburgermonarchie vor 1804)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Humpeller, Simon&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-österreichischer kaiserlicher Hofsteinmetzmeister und Bildhauer des Barock, Dombaumeister zu St. Stephan in Wien&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rottweil]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=zwischen 4. Oktober 1641 und 10. Januar 1642&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Loimo</name></author>
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