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	<title>Simon Georg Schmidt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T12:33:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Simon_Georg_Schmidt&amp;diff=1442195&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Raymond: GND wurde durch die DNB bearbeitet</title>
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		<updated>2020-07-31T07:14:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GND wurde durch die DNB bearbeitet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Simon Georg Schmidt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. März]] [[1801]] in [[Detmold]]; † [[1861]]) war ein deutscher [[Chorleiter]], [[Violinist]] und [[Komponist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Als Sohn des Hofmusikers Georg Schmidt in Detmold nahm S. G. Schmidt 1818 Violinunterricht bei dem berühmten [[Kassel]]er Meister [[Louis Spohr]]. Nach einer kurzen Tätigkeit als Soloviolinist beim Herzog von Sachsen-Coburg wurde Schmidt [[Kapellmeister]] am [[St.-Paulus-Dom|Dom zu Münster]]. 1826 heiratete er die begabte und hochangesehene Sängerin (u.&amp;amp;nbsp;a. im [[Robert Schumann|Schumann]]-Kreis) Johanna Wolf, die Tochter des [[Krefeld]]er Konzertmeisters Johann Nicolaus Wolf. 1829 erhielten beide eine Stellung bei der Gesellschaft [[Felix Meritis]]&amp;lt;ref&amp;gt;Heute &amp;#039;&amp;#039;The Felix Meritis Foundation&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Amsterdam]]. Zusammen mit seiner Frau unternahm er ab 1832 mehrere Konzertreisen durch Deutschland, u.&amp;amp;nbsp;a. nach [[Leipzig]] ans [[Gewandhaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1833 folgte Schmidt einen Ruf nach [[Halle (Saale)|Halle]], wo er zum neuen [[Musikdirektor]] ernannt wurde und die Leitung des gerade neu gegründeten [[Hallescher Musikverein|halleschen Musikvereins]] einschließlich der Leitung der [[Singakademie Halle|Singakademie]] übernahm. Mit Schmidt als einen auswärtigen Musiker von Rang und Ansehen sollte eine Neuordnung des halleschen Musiklebens, insbesondere der Wiederaufbau der Singakademie nach Abtreten [[Johann Friedrich Naue]]s erreicht werden, das durch die [[Cholera]]-Epidemie der beiden vergangenen Jahre nahezu zum Erliegen kam. Tatsächlich konnte ab 1834/35 eine Wiederauflebung des halleschen Musiklebens verzeichnet werden, was den vielen Veranstaltungen Schmidts zu verdanken war, u.&amp;amp;nbsp;a. der Aufführung der erst kürzlich wiederentdeckten &amp;#039;&amp;#039;Matthäuspassion&amp;#039;&amp;#039; von [[Johann Sebastian Bach|Bach]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zunehmend starke öffentliche Kritik an der Singakademie, die geheime Rivalität zwischen Schmidt und Naue, der immer noch nebenher seine akademischen Konzerte veranstaltete, wie ein Klavierabend der jugendlichen [[Clara Wieck]] (1835) oder ein Konzert mit [[Johann Strauss (Vater)]] und dessen Orchester (1836), und das immer geringere Interesse an seinen Konzertveranstaltungen drängten Schmidt letztlich dazu, Halle 1841 zu verlassen und einem Ruf als Musikdirektor ([[Konzertmeister]]) in [[Bremen]] zu folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmidt galt allgemein als ein routinierter Violinist, dem beachtliche technische Fertigkeit sowie eine „ausgesprochene Eleganz im Vortrag“ und „unerschütterliche Festigkeit“ zugesprochen wurde. Seine Neigung zum Virtuosentum führte jedoch zu einem Mangel an Zartheit und „künstlerischem Durchempfinden“.&amp;lt;ref&amp;gt;Serauky: &amp;#039;&amp;#039;Musikgeschichte der Stadt Halle&amp;#039;&amp;#039;. S. 523.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinen eigenen Kompositionen konnte sich Schmidt allerdings nicht etablieren, weshalb sie zumeist nur als Manuskripte erhalten blieben. Unter ihnen befinden sich Kantaten (u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;Weihe an die hl. Caecilie&amp;#039;&amp;#039;), Ouvertüren (u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;Festouvertüre auf die russische Volkshymne&amp;#039;&amp;#039;), Violinkonzerte, Variationen u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Annette von Droste-Gesellschaft: &amp;#039;&amp;#039;Schriften der Droste-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Aschendorff, Münster 1950. Bd. 9, S. 180.&lt;br /&gt;
* Dürre, Ronald: &amp;#039;&amp;#039;Louis Spohr und die „Kasseler Schule“. Das pädagogische Wirken des Komponisten, Geigenvirtuosen und Dirigenten in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades Doktor der Philosophie (Dr. phil.) genehmigt durch die Fakultät für Geistes-, Sozial- und Erziehungswissenschaften der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (2004), 179.&lt;br /&gt;
* Mendel, Hermann und August Reissmann: [https://archive.org/stream/musikalischescon09mend#page/128 &amp;#039;&amp;#039;Simon Georg Schmidt&amp;#039;&amp;#039;], in &amp;#039;&amp;#039;Musikalisches Conversations-Lexikon. Eine Encyklopädie der gesammten musikalischen Wissenschaften. Für Gebildete aller Stände&amp;#039;&amp;#039;, bearb. und hrsg. von Hermann Mendel und fortges. von August Reissmann (ab Band 7) unter Mitw. der Literarischen Commission des Berliner Tonkünstlervereins. Verlag Oppenheim, Berlin 1878. Bd. 9, S. 128.&lt;br /&gt;
* Serauky, Walter: &amp;#039;&amp;#039;Musikgeschichte der Stadt Halle&amp;#039;&amp;#039;, Zweiter Band, Zweiter Halbband: &amp;#039;&amp;#039;Von Wilhelm Friedemann Bach bis Robert Franz&amp;#039;&amp;#039; (Halle an der Saale: Max Niemeyer Verlag, 1942), 522–533.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117504815|LCCN=|NDL=|VIAF=62328296|REMARK=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Schmidt, Simon Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1801]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1861]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schmidt, Simon Georg &lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Chorleiter, Violinist und Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. März 1801&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Detmold]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1861&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Raymond</name></author>
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