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	<title>Simmozheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T11:30:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Simmozheim&amp;diff=19418&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;FrankZ68: /* Verkehr */</title>
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		<updated>2025-06-15T18:45:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen = DEU Simmozheim COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/45/08/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 08/48/45/E&lt;br /&gt;
|Lageplan = Simmozheim in CW.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Karlsruhe&lt;br /&gt;
|Landkreis = Calw&lt;br /&gt;
|Höhe = 483&lt;br /&gt;
|PLZ = 75397&lt;br /&gt;
|Vorwahl = 07033&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08235067&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE SZM&lt;br /&gt;
|Straße = Hauptstraße 8&lt;br /&gt;
|Website = [https://www.simmozheim.de/ www.simmozheim.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Stefan Feigl&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Simmozheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Landkreis Calw]] in [[Baden-Württemberg]]. Sie gehört zur [[Region Nordschwarzwald]] und zur Randzone der europäischen [[Metropolregion Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20220313 Simmozheim - DJI 0053.jpg|mini|Simmozheim (2022) aus südöstlicher Richtung]]&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Simmozheim liegt an der [[Bundesstraße 295]] zwischen [[Weil der Stadt]] und [[Althengstett]], im [[Heckengäu|Hecken- und Schlehengäu]]. Die Gemeinde besteht aus zwei voneinander getrennten Gebieten. Höchster Punkt der Gemarkung mit {{Höhe|587.2|DE-NHN}} ist das &amp;#039;&amp;#039;Hörnle&amp;#039;&amp;#039;, der tiefste Punkt wird mit {{Höhe|437|DE-NHN}} am &amp;#039;&amp;#039;Talackerbach&amp;#039;&amp;#039; beim Austritt aus dem Gemeindegebiet gemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Simmozheim gehören das [[Dorf]] Simmozheim und der [[Weiler]] Büchelbronn.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 477&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
In Simmozheim befinden sich zwei [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiete]], das Naturschutzgebiet [[Simmozheimer Wald]] mit ca. 12 ha und das Naturschutzgebiet [[Hörnle und Geißberg]] mit ca. 68 ha. Das gleichnamige Landschaftsschutzgebiet umschließt beide Naturschutzgebiete. Die Flächen gehören gleichzeitig zum [[FFH-Gebiet]] [[Calwer Heckengäu]]. Der westliche Gemeindeteil gehört zum [[Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/q/3k5j Daten- und Kartendienst der LUBW]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Überblick ===&lt;br /&gt;
In einem Waldstück bei Simmozheim wurden Reste einer [[Römer|römischen]] [[Ziegelei]] entdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Brandl und Emmi Federhofer: &amp;#039;&amp;#039;Ton + Technik. Römische Ziegel.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8062-2403-0 (&amp;#039;&amp;#039;Schriften des Limesmuseums Aalen.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 61)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Simmozheim wurde erstmals 985 in der Namensform &amp;#039;&amp;#039;Sigemundesheim&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. Ab 1320 gehörte der Ort den [[Herren von Kröwelsau]], seit 1342 dem [[Kloster Herrenalb]], womit Simmozheim unter die Schirmherrschaft der Grafen von [[Württemberg]] kam. Im Jahre 1626 starben 76 Personen an der Pest, 1634 wurden im Dreißigjährigen Krieg 44 Gebäude durch Feuer zerstört. 1699 kamen [[Waldenser]] als Glaubensflüchtlinge in den Ort, sie wurden nach kurzer Zeit im heutigen [[Neuhengstett]] angesiedelt, das 1700 gegründet wurde. Simmozheim musste dafür Teile seiner Gemarkung an Neuhengstett abtreten und ist seitdem in zwei nicht miteinander verbundene Gebiete geteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/DOKUMENT/labw_findmittel_06/labw-1-481171/%22Plan+%C3%BCber+die+Gemarkung+Neu-Hengstett+Merklinger+Oberamts%22+Bild+1?p_auth=QpFvHj8w &amp;#039;&amp;#039;Plan über die Gemarkung Neu-Hengstett Merklinger Oberamts&amp;#039;&amp;#039;], Landesarchiv Baden-Württemberg, abgerufen am 1. April 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Umsetzung der neuen [[Verwaltungsgliederung Württembergs|Verwaltungsgliederung]] im 1806 gegründeten [[Königreich Württemberg]] wurde Simmozheim 1808 dem [[Oberamt Calw]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1900 waren die meisten Einwohner Tagelöhner und Kleinbauern. Die Verwaltungsreform des Jahres 1938 führte zur Zugehörigkeit zum [[Landkreis Calw]]. Am 16. April 1945 verloren bei einem Luftangriff sechs Menschen ihr Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.simmozheim.de/de/Unser-Flegga/Ortsportrait/Geschichte&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 wurde Simmozheim Teil der [[Französische Besatzungszone|Französischen Besatzungszone]] und kam somit zum Nachkriegsland [[Württemberg-Hohenzollern]], welches 1952 im Land Baden-Württemberg aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
Die Pfarrei war vor der Reformation eine Frühmesserei und hatte danach immer einen eigenen Pfarrer; außer im Jahre 1630, wo der damalige Pfarrer infolge des [[Restitutionsedikt]]s entlassen und die Gemeinde von Möttlingen aus besorgt wurde. Ebenfalls ohne Pfarrer war die Gemeinde in den Jahren 1636–1651, als die Bevölkerung durch den Dreißigjährigen Krieg sehr geschwächt war. Damals gehörte der Ort zu Althengstett. Mit der Einführung der [[Reformation]] in [[Merklingen (Weil der Stadt)|Merklingen]] wird auch Simmozheim 1535 [[evangelisch]]. Die heutige &amp;#039;&amp;#039;evangelische Kirchengemeinde&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;rdhsSimmozheim&amp;quot;&amp;gt;[https://www.simmozheim-evangelisch.de/ Website der Kirchengemeinde Simmozheim]&amp;lt;/ref&amp;gt; umfasst die Gemeinde Simmozheim und den Ortsteil Büchelbronn, der 1802 gegründet wurde. Sie gehört zum [[Kirchenbezirk Calw-Nagold]] in der [[Evangelische Landeskirche in Württemberg|Evangelischen Landeskirche in Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Einrichtungen der evangelischen Kirchengemeinde gibt es ein Gemeindehaus der [[Liebenzeller Gemeinschaftsverband|Liebenzeller Gemeinschaft]]. Ca. 500 Einwohner sind [[römisch-katholisch|katholisch]]. Sie werden von der Kirchengemeinde St. Peter und Paul in Weil der Stadt betreut, die zum katholischen [[Dekanat Böblingen]] gehört. Außerdem wurde ein [[Königreichssaal]] der [[Zeugen Jehovas]] ca. 1960 erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
* 1748: {{0}}513 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1950: 1050 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1991: 2489 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1995: 2630 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2005: 2749 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2010: 2814 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2015: 2894 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2020: 2877 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit 2016 Stefan Feigl. Er wurde 2024 für eine zweite Amtszeit wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Verena Parage |url=https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.buergermeisterwahl-in-simmozheim-gut-97-prozent-stimmen-fuer-stefan-feigl.2224ad8c-9c0e-4623-90d8-90fca941ffea.html |titel=Bürgermeisterwahl in Simmozheim: Gut 97 Prozent stimmen für Stefan Feigl |werk=schwarzwaelder-bote.de |datum=2024-07-07 |abruf=2024-07-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Simmozheim hat 12 Mitglieder. Er besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem vorläufigen Endergebnis. Die Wahlbeteiligung lag bei 70,7 % (2019: 67,2 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei !! Stimmen !! Sitze !! Ergebnis 2019&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Unabhängige Wählerschaft Simmozheim || align=right | 36,24 % || align=right | 4 || align=right | 56,79 %, 7 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aktiv für Simmozheim || align=right | 63,76 % || align=right | 8 || align=right | 43,21 %, 5 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haushalt ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Simmozheim ist mit Stand vom 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 2021 [[Staatsverschuldung|schuldenfrei]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.statistik-bw.de/Presse/Pressemitteilungen/2022228 |titel=95 Gemeinden im Südwesten ohne Schulden |titelerg=Baden-Württemberg: Durchschnittliche Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinden bei 1&amp;amp;nbsp;355 Euro |werk=statistik-bw.de |hrsg=[[Statistisches Landesamt Baden-Württemberg]] |datum=2022-08-29 |abruf=2023-04-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Simmozheim liegt an der [[Bundesstraße 295]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine Alltagsroute aus dem [[Radnetz Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-bw.de/radroutenplaner?infrastrukturen=%5B%22radvis-infrastrukturen:radvisnetz-radnetz%22%5D&amp;amp;hintergrund=%22osm%22 Das RadNETZ Baden-Württemberg auf www.radroutenplaner-bw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Simmozheim über [[Althengstett]] mit [[Calw]] und in der anderen Richtung über [[Weil der Stadt]] und [[Renningen]] mit [[Leonberg]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Partie am Veigelesweg.jpg|mini|Gäurandweg im Simmozheimer Naturschutzgebiet Hörnle und Geißberg]]&lt;br /&gt;
Simmozheim verfügt über zwei Kindergärten, davon einer mit Kleinkindbetreuung, sowie eine [[Grundschule]] mit angeschlossener Ganztagsbetreuung. Der ehemalige Waldkindergarten im Simmozheimer Gerechtigkeitswald wurde zum Jahr 2013 von der Gemeinde Althengstett übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bettina Bausch |url=https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.althengstett-waldkindergarten-ist-gesichert.52c94b62-2823-48c2-a791-ff58215455b2.html |titel=Waldkindergarten ist gesichert |werk=Schwarzwälder Bote |datum=2012-12-05 |abruf=2017-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als weiterführende Schulen stehen im Nachbarort [[Althengstett]] eine Realschule, eine Werkrealschule und eine Hauptschule sowie in den nächsten Städten [[Weil der Stadt]] und [[Calw]] Gymnasien zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Simmozheim wird vom [[Gäurandweg]] durchquert, einem [[Fernwanderweg]] des [[Schwarzwaldverein]]s. Des Weiteren führt der [[Europäischer Kulturfernwanderweg Hugenotten- und Waldenserpfad|Hugenotten- und Waldenserpfad]], eine Kulturroute des [[Europarat]]s, durch den Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hugenotten-waldenserpfad.eu/ |titel=Auf den Spuren der Hugenotten und Waldenser |abruf=2017-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dreifaltigkeitskirche Simmozheim.jpg|mini|Dreifaltigkeitskirche Simmozheim]]&lt;br /&gt;
Die evangelische &amp;#039;&amp;#039;Dreifaltigkeitskirche&amp;#039;&amp;#039; ist das markanteste Wahrzeichen des Ortes. Sie steht leicht erhöht auf dem nördlichen Rand des Talgrunds. Auch nachts ist ihr vierkantiger Turm hell erleuchtet und weithin sichtbar. 1299 kam die Vorgängerkirche als Gräflich Vaihingen’sches Lehen der Familie Urbach an Württemberg. Im Jahr 1391 kaufte das [[Kollegiatstift Heilig Kreuz (Stuttgart)|Stift Stuttgart]] die wahrscheinlich von einem Angehörigen der Familie Conz gestiftete Kirche zu Simmozheim von Pfaff Konrad von Weil. 1482 wurde die Kirche vom Stuttgarter Stift wiederum an das Kloster Herrenalb um 1200 Gulden verkauft. 1497 ersetzte das Kloster das baufällige Kirchlein durch einen Neubau. Von dieser Kirche zeugt heute noch das kleine Kirchenschiff zwischen Hauptschiff und Turm. Nach alten Beschreibungen war sie mit einem Wall und Graben umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An das vorhandene kleine Kirchenschiff wurde im Jahr 1748 ein großes Kirchenschiff angebaut. Der alte Turm blieb damals stehen und wurde nach einem Blitzschlag von 1758 bis 1766 massiv bis unters Dach neu errichtet. Ursprünglich hatte die Kirche mit der Empore 350 Sitzplätze.&lt;br /&gt;
1963 fand die letzte Außenrenovierung und durch Architekt Werner Hermann Riethmüller unter der künstlerischen Leitung von Professor [[Rudolf Yelin der Jüngere|Rudolf Yelin d.&amp;amp;nbsp;J.]] bis 1964 auch eine umfassende Innenrenovierung statt, wobei der Haupteingang von der Westseite auf die Ostseite zum Turm verlegt wurde. Nachdem die Gemeindeempore entfernt und die Orgelempore wesentlich erweitert wurde, fanden Yelins Altar, Taufstein (inzwischen ausgetauscht) und Kanzel auf der Westseite ihren Platz. Sein großes, silbernes Kreuz vor einem farbigen Hintergrund (Darstellung des himmlische Jerusalem) ist nun der Blickfang hinter und über dem Altar. Diese Veränderungen sollten den völligen Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg symbolisieren.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Evangelische Kirchen und christliche Kunst in Württemberg 1957–1966. Ein Querschnitt&amp;#039;&amp;#039;; Hg. Verein für christliche Kunst in der ev. Kirche Württembergs – Adolf Gommel; Stuttgart 1966, Abb. 20 ff&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirche erhielt auch eine neue Verglasung und eine elektrische Heizung. Die beiden großen Glocken von 1524 und 1525 stammen aus der Glockengießerei Sydler in Esslingen. Eine dritte von 1889 musste während des Zweiten Weltkriegs abgeliefert werden. 1984, als der hölzerne Glockenstuhl durch einen aus Stahl ersetzt wurde, gab man zwei neue, kleinere Glocken in Auftrag. An Ostern 1985 erklang das Vierergeläut zum ersten Mal. Die [[pneumatische Orgel]] der Esslinger Firma [[Orgelbau Friedrich Weigle|Weigle]] stammt aus dem Jahr 1907.&amp;lt;ref name=&amp;quot;orgel&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Bürgerliche Gemeinde und evangelische Kirchengemeinde Simmozheim |Titel=Simmozheim |Verlag=Eigenverlag der Gemeinde Simmozheim |Datum=1997 |Seiten=133}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchengemeinde hat seit Dezember 1994 auch ein Gemeindehaus, das im ehemaligen Pfarrgarten neben dem Pfarrhaus gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
[[Datei:H Leibnitz - Johann Gottlieb Bohnenberger - ÖaL 1844.jpg|mini|hochkant=0.75|Johann Gottlieb Friedrich Bohnenberger 1844]]&lt;br /&gt;
* 1765, 5. Juni, [[Johann Gottlieb Friedrich von Bohnenberger]], † 19. April 1831 in Tübingen, Astronom und Mathematiker&lt;br /&gt;
* 1803, 16. Oktober, [[Karl Georg Haldenwang]], † 30. August 1862 in Heilbronn, evangelischer Pfarrer und Reformpädagoge in der Behindertenbildung&amp;lt;ref&amp;gt;[https://stadtarchiv.heilbronn.de/stadtgeschichte/geschichte-a-z/h/haldenwang-karl-georg.html Kurzbiografie Karl Georg Haldenwangs], Stadtarchiv Heilbronn&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Georg Friedrich Müller (Mediziner)|Georg Friedrich Müller]] (1804–1892), Arzt und Gründer der [[Diakonie Stetten]]&lt;br /&gt;
* 1952, 11. Juni, [[Gerhard Ehninger]], Mediziner und Mitbegründer der [[Deutsche Knochenmarkspenderdatei|Deutschen Knochenmarkspenderdatei]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Calw |Titel=Simmozheim |Seite=319–324 |Wikisource=Kapitel B 34}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.simmozheim.de/ Webpräsenz der Gemeinde Simmozheim]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Calw}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4469858-6|LCCN=n89121630|VIAF=126787681}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Calw]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Simmozheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 985]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;FrankZ68</name></author>
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