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	<title>Simmeringer Tempel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T02:38:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Simmeringer_Tempel&amp;diff=656590&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-02T08:29:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Simmeringer Tempel 1900-2.jpg|mini|hochkant|Der Simmeringer Tempel um 1900]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jakob Gartner 006-2.jpg|mini|Baupläne nach Jakob Gartner]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GuentherZ 2008-0319 0612 Braunhubergasse-Hugogasse Gedenkstein Synagoge.jpg|mini|hochkant|Mahnmal an der Kreuzung Braunhubergasse/Hugogasse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Simmeringer Tempel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch bekannt als &amp;#039;&amp;#039;Simmeringer Synagoge&amp;#039;&amp;#039;, war eine [[Synagoge|Vereinssynagoge]] im 11.&amp;amp;nbsp;[[Wien]]er [[Wiener Gemeindebezirke|Gemeindebezirk]] [[Simmering]] ([[Liste der Straßennamen von Wien/Simmering#B|Braunhubergasse]]&amp;amp;nbsp;7). Die Synagoge wurde in den Jahren 1898 bis 1899 nach Plänen von [[Jakob Gartner]] errichtet und während der [[Novemberpogrome 1938]] zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Jüdische Familien, die in Simmering lebten, gründeten im August 1891 den &amp;#039;&amp;#039;Tempelverein für den XI.&amp;amp;nbsp;Bezirk: Simmering&amp;#039;&amp;#039;, der sich die Errichtung einer eigenen Synagoge zum Ziel gesetzt hatte. Am 2.&amp;amp;nbsp;Dezember 1898 konnte die Grundsteinlegung für die Synagoge in der Braunhubergasse&amp;amp;nbsp;7 erfolgen, die nach Plänen des Architekten Jakob Gartner von Stadtbaumeister [[Edmund Melcher]] errichtet wurde. Am 24.&amp;amp;nbsp;August 1899 wurde der Tempel feierlich eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem „[[Anschluss Österreichs|Anschluss]]“ Österreichs an das [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistische]] [[NS-Staat|Deutsche Reich]] im März 1938 erfolgte bereits im April 1938 die Beschlagnahmung von religiösen Kultgegenständen aus der Simmeringer Synagoge. Bei den Novemberpogromen am 10.&amp;amp;nbsp;November 1938 wurde die Synagoge von [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] zerstört. Beteiligt war dabei unter anderem auch die [[Organisationsstruktur der SS#SS-Standarte|89.&amp;amp;nbsp;SS-Standarte]]. Die Ruine wurde in der Folge enteignet und dem &amp;#039;&amp;#039;NSDAP [[Stillhaltekommissar für Organisationen, Vereine und Verbände]]&amp;#039;&amp;#039; überantwortet. Am 15.&amp;amp;nbsp;Dezember 1938 wurde der Abbruchbescheid für die zerstörte Simmeringer Synagoge ausgestellt und die Ruine wurde alsbald danach abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit November 2003 erinnert ein [[Mahnmal]] im Bereich Braunhubergasse/Hugogasse an den zerstörten Tempel. Der zwei Meter hohe Gedenkstein wurde nach Plänen von [[Leopold Grausam, jun.|Leopold Grausam]] von Mitarbeitern der Städtischen Steinmetzwerkstätte der Stadt Wien geschaffen, wobei [[Mauthausner Steinindustrie#Sortenunterscheidung, Petrographie|Mauthausener Granit]] und [[Granit]] aus [[Schweden]] verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
Die Simmeringer Synagoge stand an drei Seiten frei und war als [[Kirchenschiff|dreischiffiges]] Gebäude angelegt. Durch die Vorhalle gelangte man direkt in den zentralen [[Betraum]] und rechts und links zu den Galerien. Der Betraum im Mittelschiff war dabei im Grundriss als Quadrat angelegt und bot Sitzplätze für 249&amp;amp;nbsp;Männer. Für die Frauen standen auf den Galerien, die durch vier mit [[Kordiele]]n verkleidete Eisensäulen getragen wurden, 133&amp;amp;nbsp;Sitzplätze zur Verfügung. Das Innere war mit [[Stuck]] dekoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenfassade zeigte durch ihre Gliederung an der Westfront Parallelen zur [[Humboldttempel|Synagoge Humboldtgasse]]. Dominiert wurde die Westfront vom Mittel[[risalit]], das durch einen dreieckigen [[Giebel]] begrenzt und mit einem [[Romanik|romanisierenden]]-Rundfenster und [[Fries|Rundbogenfries]] geschmückt war. Die Seitenrisalite waren hingegen wesentlich niedriger und nur mit Flachdächern gedeckt. Die Synagoge verfügte über keinerlei Türme oder Kuppeln; möglicherweise, um Geld zu sparen. Die farbliche Gestaltung ist teilweise anhand eines Aquarells des Wiener Malers [[Ferdinand Zach]] zu rekonstruieren, dies ist allerdings stark verschmutzt&amp;lt;ref&amp;gt;Kukacka S. 21 Abb. 14; S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste jüdischer Andachtsstätten in Wien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Herbert Exenberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Gleich dem kleinen Häuflein der Makkabäer. Die jüdische Gemeinde in Simmering 1848–1945.&amp;#039;&amp;#039; Mandelbaum Verlag, Wien 2009, ISBN 978-3-85476-292-8 (&amp;#039;&amp;#039;Reihe jüdische Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Pierre Genée: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Synagogen 1825–1938.&amp;#039;&amp;#039; Löcker, Wien 1987, ISBN 3-85409-113-3.&lt;br /&gt;
* Martin Kukacka: &amp;#039;&amp;#039;Virtuelle rekonstruktion der Synagoge in Wien IX, Braunhubergasse 7 von Jakob Gartner.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit TU-Wien. Wien 2004.&lt;br /&gt;
* [[Bob Martens]], Herbert Peter: &amp;#039;&amp;#039;Die zerstörten Synagogen Wiens. Virtuelle Stadtspaziergänge&amp;#039;&amp;#039;. Mandelbaum Verlag, Wien 2009, ISBN 978-3-85476-313-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ub.tuwien.ac.at/dipl/2004/AC04383255.pdf Martin Kukacka: &amp;#039;&amp;#039;Virtuelle Rekonstruktion der Synagoge in Wien XI, Braunhubergasse 7 von Jakob Gartner&amp;#039;&amp;#039;] Diplomarbeit an der TU Wien 2004 (pdf; 2,4&amp;amp;nbsp;MB; abgerufen am 11. März 2010)&lt;br /&gt;
* [http://david.juden.at/kulturzeitschrift/66-70/68-Martens.htm Bob Martens: &amp;#039;&amp;#039;Rekonstruktion der Synagoge in der Braunhubergasse&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;David. Jüdische Kulturzeitschrift&amp;#039;&amp;#039;. Heft Nr. 68, April 2006.&lt;br /&gt;
* [http://www.ots.at/meldung.php?schluessel=OTS_20031106_OTS0033&amp;amp;typ= Pressemeldung zur Enthüllung des Mahnmals]&lt;br /&gt;
* [http://david.juden.at/kulturzeitschrift/57-60/59-Andacht.htm Jüdische Andachtsstätten in Wien vor dem Jahre 1938]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/10/15/N |EW=16/25/1/E |type=landmark |region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Synagoge in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Synagogenbau in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Synagogenbau in Europa|Wien Simmeringer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Simmering]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren|Wien SimmeringerTempel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:In der Reichspogromnacht 1938 zerstörte Synagoge|Wien Simmeringer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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