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	<title>Simmental - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Simmental&amp;diff=205953&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2026-03-12T09:10:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelten Link entfernt, Links normiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Niesen Blick ins Simmental.JPG|mini|Simmental vom [[Niesen (Berg)|Niesen]] aus gesehen, rechts die [[Stockhornkette]], links der Ausläufer des [[Diemtigtal]]s]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Simmental&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Freiburger Patois]] {{Audio|Frp-greverin-le Chebetô.ogg|&amp;#039;&amp;#039;le Chebetô&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein Tal im westlichen [[Berner Oberland]] im [[Kanton Bern]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Simmental erstreckt sich von der [[Lenk]] bis [[Boltigen]] ungefähr in Süd-Nord-Richtung ([[Obersimmental]]), um von dort bis zum Talausgang bei [[Wimmis]] in der Nähe von [[Spiez]] eine West-Ost-Orientierung anzunehmen ([[Niedersimmental]]). Es umfasst die Gemeinden Lenk, [[St. Stephan BE|St. Stephan]], [[Zweisimmen]], Boltigen, [[Oberwil im Simmental|Oberwil]], [[Därstetten]],  [[Erlenbach im Simmental|Erlenbach]], [[Diemtigen]] und Wimmis. Das Tal wird von der [[Simme]] durchflossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Nebental des Simmentals ist das [[Diemtigtal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Der Name kommt von {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;septem valles&amp;#039;&amp;#039;}} («Sieben Täler»), welches schon 1175 urkundlich ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Studer 1896&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Simmental.&amp;#039;&amp;#039; In:  Julius Studer: &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Ortsnamen: ein historisch-etymologischer Versuch.&amp;#039;&amp;#039; F. Schulthess, Zürich 1896, S. 234 ({{Google Buch|BuchID=Ho61CgAAQBAJ |Seite=234 |KeinText=ja |Linktext=Google eBook, eingeschränkte Vorschau einer Neuauflage 2015 |Hervorhebung=Siebenthal }}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Siebnethal&amp;#039;&amp;#039; ist bis 1694 noch Amtssprache,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Studer 1896&amp;quot; /&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Siebent(h)al&amp;#039;&amp;#039; findet sich noch bis in das frühere 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;z.&amp;amp;nbsp;B.: K. Kasthofer: &amp;#039;&amp;#039;Wanderung in das Siebenthal.&amp;#039;&amp;#039; Alpenrosen, ein Schweizer Almanach auf das Jahr 1813.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Simmental wurde die [[Hausrind|Rinderrasse]] [[Fleckvieh|Simmentaler]] benannt.{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:CH-NB Photoglob-Wehrli EAD-WEHR-10254-B.tif|mini|Ansicht des Simmentals aus der Vogelperspektive, unten ist Spiez am Thunersee zu sehen, oben der Genfersee mit Montreux, 1909]]&lt;br /&gt;
Das Simmental wurde bereits in prähistorischer Zeit begangen als Durchgangsgebiet vom Aaretal über den [[Kaltwasserpass]], den [[Rawilpass]] oder das [[Schnidejoch]] ins Wallis, was durch bronzezeitliche und römische Funde belegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter war es zuerst Teil des hochburgundischen Königreichs mit den Höfen Wimmis und Matten, die 994 erwähnt wurden. Es gab auch Reichslehen im Obersimmental. Einheimische oder benachbarte Herren wie der Freiherr von Strättligen, Weissenburg, Raron, Brandis und die Grafen von Greyerz regierten vor Ort. Etwa 20 Burgruinen zeugen von deren Wehranlagen und Verwaltungsbauten. Mittelalterliche Kirchen waren Zentren grosser Kirchspiele. Ab 1300 wurde das Tal in die beiden Verbände Obersimmental und Niedersimmental mit eigenem Landrecht und Landesvenner geteilt. Ende des 14. Jahrhunderts erwarb die Stadt Bern das Simmental von einheimischen Adeligen und Bernburgern und wurde ab 1386 und 1449 in den Kastlaneien Obersimmental und Niedersimmental aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Niedersimmental schloss sich bereits 1527 der Reformation an, das Obersimmental mit Widerstand 1528. Etwa zur gleichen Zeit gingen die Bauern dank gesicherter Getreidemärkte zur Viehwirtschaft im Tal, Maiensäss und Sommeralp über. Danach wurde Mastvieh über die Pässe nach Italien exportiert, nach 1600 wurden auch Erlenbacherpferde verkauft. Händler besuchten die Märkte in der Lenk und in Boltigen und ab 1644 auch in Erlenbach und Zweisimmen. Im 19. Jahrhundert lag der Schwerpunkt bei der Viehzucht, den Simmentaler Rotschecken oder Fleckvieh, die sich sowohl als Milch- und Fleischrasse eigneten. 1798 bis 1803 gehörte das Simmental zum helvetischen Kanton Oberland, Niedersimmental und Obersimmental bildeten je einen Distrikt. Diese Einteilung wurde auch 1803 übernommen, als die gleichnamigen Berner Oberämter eingerichtet wurden mit den Hauptorten Wimmis und Zweisimmen. Erst 2010 bei der unpopulären Bezirksreform mussten diese Verwaltungszentren geschlossen und an [[Saanen]] und [[Frutigen]] abgegeben werden, die ausserhalb des Simmentals liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. Jahrhundert nahm der Bädertourismus mit den Bädern in Weissenburg, Lenk, Rotbad und [[Grimmialp]] seinen Anfang. Er wurde zum wichtigen Erwerbszweig und Vorläufer des modernen Tourismus, der seinen Durchbruch aber erst nach dem Ausbau von Strasse und Eisenbahn erlebte. Die Simmentalstrasse wurde 1815 bis 1828, die Saanenstrasse 1835 und die Strasse über den Jaunpass 1874 bis 1878 verbreitert und ausgebaut. Die Spiez-Erlenbach-Bahn wurde 1897, die Erlenbach-Zweisimmen-Bahn 1902 und die Montreux-Oberland Bernois-Bahn, die durchs Saanenland nach Zweisimmen führte, 1905 eröffnet. Seit 1971 besteht in Wimmis der Anschluss ans nationale Autobahnnetz. Das Projekt einer Autoschnellstrasse durch das Simmental ([[Autobahn A6 (Schweiz)|N6]]) und eines [[Rawiltunnel]]s ins Wallis scheiterte um 1980 am Widerstand der Bevölkerung. Seit den 1960er Jahren investierten Gemeinden und Privatunternehmer in den Bau von Bergbahnen, Skipisten, Wanderwege, Hotels und Ferienwohnungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|12906|Simmental|Autor=[[Anne-Marie Dubler]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Diverse Ortschaften nehmen eine wichtige Rolle insbesondere im Wintertourismus des [[Berner Oberland]]s ein wie z.&amp;amp;nbsp;B. Lenk oder Zweisimmen. Von Zweisimmen aus gelangt man nach [[Gstaad]] und [[Château-d’Oex]]. Weitere Übergange sind der [[Jaunpass]], über den man von Boltigen aus nach [[Bulle FR|Bulle]] im [[Kanton Freiburg]] gelangt, sowie das [[Hahnenmoos]], das die Lenk mit [[Adelboden]] verbindet. Der [[Simmentaler Hausweg]] ist ein Kulturwanderweg des Berner Heimatschutzes, der an den Simmentaler Bauernhäusern als Zeugen der Baukultur vorbei führt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Simmental2.JPG|Blick über das obere Simmental nach Süden&lt;br /&gt;
Simmental bei Erlenbach-20101114.JPG|Bauernhaus bei Erlenbach&lt;br /&gt;
Daerstetten, Haus Argel 03.jpg|Bauernhaus Argel in Därstetten&lt;br /&gt;
Wanderung im Simmental 06.jpg|Blumen im Simmental&lt;br /&gt;
Wanderung im Simmental 04.jpg|Wanderung im Simmental&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Jaunpass simmental boltigen.jpg|zentriert|mini|hochkant=4|Aussicht oberhalb Boltigen: Jaunpassstrasse und das Simmental]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* David Andrist u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Das Simmental zur Steinzeit.&amp;#039;&amp;#039; 1964.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bärner Visite – A la rencontre des districts.&amp;#039;&amp;#039; 1991.&lt;br /&gt;
* Armin Bratschi, [[Rudolf Trüb]] u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Simmentaler Wortschatz. Wörterbuch der Mundart des Simmentals (Berner Oberland). Mit einer grammatischen Einleitung und mit Registern.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Verein Schweizerdeutsch. Ott, Thun 1991.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der letzte Kästräger vom Talberg. Erzählung aus dem Simmental.&amp;#039;&amp;#039; Blaukreuz, Bern 1987. ISBN 978-3-85580-197-8.&lt;br /&gt;
* {{HLS|12906|Simmental|Autor=[[Anne-Marie Dubler]]}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen]], II. Abteilung: Die Rechtsquellen des Kantons Bern, Zweiter Teil: Rechte der Landschaft, Band 1: Das Statutarrecht des Simmentales bis 1798&amp;#039;&amp;#039;, bearbeitet und herausgegeben von Ludwig Samuel von Tscharner, 1. Halbband: &amp;#039;&amp;#039;Das Obersimmental.&amp;#039;&amp;#039; Sauerländer, Aarau 1912 ([https://www.ssrq-sds-fds.ch/online/BE_II_1.1/index.html#p_III online]), 2. Halbband: &amp;#039;&amp;#039;Das Niedersimmental.&amp;#039;&amp;#039; Sauerländer, Aarau 1914 ([https://www.ssrq-sds-fds.ch/online/BE_II_1.2/index.html#p_III online]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Simmentaler Heimatbuch.&amp;#039;&amp;#039; 1938.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Zbären]]: &amp;#039;&amp;#039;Simmental und Diemtigtal.&amp;#039;&amp;#039; 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Simmental}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/33//N|EW=7/22//E|type=landmark|dim=40000|region=CH-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berner Voralpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Simme]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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