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	<title>Simko Schikak - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Geist, der stets verneint: Änderung 251697686 von 2003:DE:7F2D:3F00:B977:7A53:AEC:9DEB rückgängig gemacht; ist bequellt</title>
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		<updated>2024-12-29T21:56:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/251697686&quot; title=&quot;Spezial:Diff/251697686&quot;&gt;251697686&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/2003:DE:7F2D:3F00:B977:7A53:AEC:9DEB&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/2003:DE:7F2D:3F00:B977:7A53:AEC:9DEB&quot;&gt;2003:DE:7F2D:3F00:B977:7A53:AEC:9DEB&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; ist bequellt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Simko Sikaki.jpg|mini|Simko Schikak]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Simko Schikak&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{kuS-Latn|Simkoyê Şikak}}, {{faS|سمكو آغا شكاك&amp;amp;lrm;|d=Simko Aġā Šikāk}}, auch &amp;#039;&amp;#039;Ismail Simitqu&amp;#039;&amp;#039;; * [[1887]] in Cahriq bei [[Urmia]]; † [[30. Juni]] [[1930]] in [[Oschnaviyeh]]) war ein [[Kurden|kurdischer]] Nationalist und Stammesführer der [[Schikak (Ethnie)|Schikak]]. Simko beherrschte von 1919 bis 1920 das Gebiet um Urmia. Er organisierte Aufstände gegen die persische Zentralregierung in [[Teheran]] mit dem Ziel, einen eigenen [[Kurdische Staatsgründungsbestrebungen|kurdischen Staat]] zu errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;B. O’Leary, J. McGarry: &amp;#039;&amp;#039;The Future of Kurdistan in Iraq&amp;#039;&amp;#039;, University of Pennsylvania Press, ISBN 0-8122-1973-2, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;C. Dahlman: &amp;#039;&amp;#039;The Political Geography of Kurdistan&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Eurasian Geography and Economica&amp;#039;&amp;#039;, No. 4, Vol. 43, 2002, S. 283&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 wurde er jedoch unter dem Vorwand von Verhandlungen mit der Regierung in einen Hinterhalt gelockt und ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;M. M. Gunter: &amp;#039;&amp;#039;The Kurdish Question in Perspective&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;World Affairs&amp;#039;&amp;#039;, No. 4, Vol. 166, 2004, S. 203&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Simko kam 1887 in der Festung Cahriq (auch als Chihriq bekannt) in Nähe des Flusses [[Baranduz]] in der Region um Urmia zur Welt. Seine Familie war eine der bekanntesten und politisch bedeutendsten Familien in Persien während der Zeit der [[Kadscharen]]. Mehrere seiner Vorfahren waren anerkannte und respektierte Gefolgsleute der Herrscher in Persien. Einige wurden jedoch auch aus politischen Gründen durch die jeweiligen Herrscher beseitigt. Als Simko Stammesführer wurde, plante die persische Zentralregierung auch seine Beseitigung. 1919 sandte der Gouverneur der Provinz Aserbaidschan Simko eine als Geschenk getarnte Bombe. Simko entging diesem Anschlag. Aufgrund dieses Ereignisses widmete er den Rest seines Lebens dem Widerstand gegen die persische Zentralregierung.&lt;br /&gt;
[[Datei:Simko-kurds-missionaries.jpg|mini|Simko (Hintere Reihe Mitte) mit Dr. Wilder P. Ellis zu seiner linken und Dr. William A. Shedd zu rechten. (1916)]]&lt;br /&gt;
Simko pflegte Kontakte zu anderen politisch-aktiven, nationalistischen Kurden, wie bspw. einem Sohn [[Bedirxan Beg]]s Abdurrazaq Bedirxan und Seyyed Taha Gilani, der ein Enkel des [[Scheich Ubeydallah]] Nehris war. Seyyed Taha Gilani propagierte den Zusammenschluss der Kurden aus Persien und dem Osmanischen Reich/der Türkei unter einem gemeinsamen kurdischen Staat.&amp;lt;ref&amp;gt;F. Kashani-Sabet: &amp;#039;&amp;#039;Frontier Fictions: Shaping the Iranian Nation, 1804–1946&amp;#039;&amp;#039;. I.B. Tauris, 1999, ISBN 1-85043-270-8, S. 153&amp;lt;/ref&amp;gt; Simko selbst heiratete eine Schwester von Seyyed Tahas Gilani.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1918 hatte Simko –&amp;amp;nbsp;bedingt durch die Endphase des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] und dem damit verbundenen Abzug russischer Militäreinheiten entstandene Machtvakuum &amp;amp;nbsp;– das Gebiet westlich des [[Urmiasee]]s unter seine Kontrolle gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;W. G. Elphinston: &amp;#039;&amp;#039;The Kurdish Question&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;International Affairs&amp;#039;&amp;#039;, Vol. 22, No. 1, 1946, S. 97&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1919 konnte er mit seinen Freischärlern mehrere Städte der Umgebung unter seine Kontrolle bringen. Urmia wurde sein Hauptquartier, wo einer seiner Verwandten als Gouverneur eingesetzt wurde. Später fielen die Städte [[Mahabad]], [[Choy (Iran)|Choy]], [[Miandoab]], [[Maku (Iran)|Maku]] und [[Piranschahr]] in einer Reihe von Kämpfen unter die Herrschaft Simkos. 1921 eroberte Simko die Stadt [[Maragha]] unter ermunterte die [[Luren]] ebenfalls zum Aufstand gegen den Schah. Da die militärische Lage zu seinen Gunsten lag, bot die Regierung in Teheran ihm eine begrenzte kurdische Autonomie an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ebarzan.com/hirankurds.htm |wayback=20070929093107 |text=The Kurds in Iran}}, David McDowall, 1991.&amp;lt;/ref&amp;gt; Simko eroberte 1922 noch die Städte [[Baneh]] und [[Sardasht]].&amp;lt;ref&amp;gt;F. Koohi-Kamali: &amp;#039;&amp;#039;Nationalism in Iranian Kurdistan&amp;#039;&amp;#039;. In: P.G. Kreyenbroek, S. Sperl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Kurds: A Contemporary Overview&amp;#039;&amp;#039;. Routledge, 1992, ISBN 0-415-07265-4, S. 175/76&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 flohen viele [[Assyrer (Gegenwart)|assyrische]] Christen aus dem niedergehenden [[Osmanisches Reich|osmanischen Reich]] nach Persien. [[Shimun XXI.|Mar Benjamin Schimun]] konnte sich mit etwa 3500 Assyrern bei Choy niederlassen. Kurze Zeit später wurden die Anhänger von Schimun von osmanischen Truppen gestellt und umgebracht. Schimun floh und wurde auf Befehl Simkos in der Stadt Kuhnaschahir hingerichtet. Seine Leiche wurde geschändet und in einer Parade durch die Straßen getragen, bis Tage später die Leiche von Assyrern abgeholt und begraben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Th. Houtsma, E. van Donzel: &amp;#039;&amp;#039;E. J. Brill’s First Encyclopaedia of Islam, 1913–1936&amp;#039;&amp;#039;. ISBN 90-04-08265-4, 1993, S. 118&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Simko plante die kurdische Kultur zu festigen und eröffnete in Choy eine kurdische Schule. Außerdem gab er 1912 mit Abdulrazzaq Bedirxan, der 1918 durch die osmanische Regierung hingerichtet wurde, ein monatliches Magazin namens &amp;#039;&amp;#039;Kurdistan&amp;#039;&amp;#039; heraus. Kulturelle Aktivitäten wurden vornehmlich von der Organisation &amp;#039;&amp;#039;Gîhandanî&amp;#039;&amp;#039; (Zur Hilfe eilen), die 1912 in Choy gegründet wurde, veranstaltet. Von 1919 bis 1922 erschien auch die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Roja Kurd&amp;#039;&amp;#039;, das offizielle Presseorgan der kurdischen Regierung in Urmia. Herausgeber war Muhammad Turjanizade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Simkos militärische Vorherrschaft in der Region wurde 1922 vom persischen Heer unter Führung von [[Reza Khan]], dem späteren Schah, bei der Stadt [[Salamas]] gebrochen. Nach dieser Niederlage konnte das persische Heer sogar den Familiensitz von Simko Chari erobern.&amp;lt;ref&amp;gt;S. Cronin: &amp;#039;&amp;#039;Riza Shah and the disintegration of Bakhtiyari power in Iran, 1921–1934&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Iranian Studies&amp;#039;&amp;#039;, Vol. 33, No. 3-4, 2000, S. 353&amp;lt;/ref&amp;gt; Simko selber flüchtete mit eintausend seiner Kämpfer in den Irak, wo sie allerdings ihre Waffen abgeben mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 erhielt Simko von einem Befehlshaber des persischen Heeres eine Einladung zu einer Unterredung in der Stadt Oschnaviyeh. Nach Beratung mit seinen Männern nahm Simko die Einladung an und begab sich nach Oschnaviyeh. Dort wurde er vom lokalen Militärchef empfangen und dieser erklärte ihm, dass ein General als Verhandlungsführer ernannt worden sei und bald eintreffen werde. Ihm wurde empfohlen in den Außenbezirken der Stadt auf die Ankunft des Generals zu erwarten. Dies stellte sich jedoch als Hinterhalt heraus und Simko wurde erschossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Martin van Bruinessen]]: &amp;#039;&amp;#039;A Kurdish Warlord on the Turkish-Persian Frontier in the Early Twentieth Century: Isma`il Agha Simko&amp;#039;&amp;#039;. In: Touraj Atabaki (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Iran and the First World War: Battleground of the Great Powers&amp;#039;&amp;#039;. London 2006, I.B. Tauris, S. 69–93&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://ebarzan.com/Simkioyesikak.htm 72nd Anniversary of martyrdom of Simko.] 2002 (kurdisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1081653337|VIAF=7145424481886831240}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schikak, Simko}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Iran)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufständischer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Iraner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1887]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1930]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schikak, Simko&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Şikak, Simkoyê; Schikak, Ismail Aga; Simitqu; Ismail&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=kurdischer Stammesführer und Politiker aus dem Iran&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1887&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chari (Ort)|Chari]] bei [[Urmia]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Juni 1930&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oschnaviyeh]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Geist, der stets verneint</name></author>
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