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	<title>Simien-Nationalpark - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Simien-Nationalpark&amp;diff=240057&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Einzelnachweise */ Dateigröße angepasst</title>
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		<updated>2025-09-18T18:45:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; Dateigröße angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Nationalpark&lt;br /&gt;
|title           = Simien-Nationalpark&lt;br /&gt;
|altmap          = &lt;br /&gt;
|latitude        = 13/14/11/N&lt;br /&gt;
|longitude       = 38/22/6/E&lt;br /&gt;
|region-ISO      = ET&lt;br /&gt;
|nearest_city    = &lt;br /&gt;
|specific        = &lt;br /&gt;
|area            = 412&lt;br /&gt;
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|acres           = &lt;br /&gt;
|length          = &lt;br /&gt;
|established     = 1969&lt;br /&gt;
|visitation_num  = &lt;br /&gt;
|visitation_year = &lt;br /&gt;
|address         = &lt;br /&gt;
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|map_name        = &lt;br /&gt;
|img1            = On Top of Inatye (Simien Mountains, Ethiopia).JPG&lt;br /&gt;
|img1_name       = Simien-Nationalpark (zwischen Geech und Chennek Campsite)&lt;br /&gt;
|img2            = &lt;br /&gt;
|img2_name       = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der 412 km² große &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Simien-Nationalpark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Semien-Nationalpark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sämen-Nationalpark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) befindet sich im Norden von [[Äthiopien]]. Sein Name leitet sich von dem [[amharisch]]en Wort &amp;#039;&amp;#039;sämen&amp;#039;&amp;#039; (ሰሜን) „Norden“ her. Er ist vor allem der eindrucksvollen Berglandschaft wegen bekannt. Der Park umfasst Höhenlagen von 1900 bis über 4500 Meter ü. M. Mit {{Höhe|4533}} ist der [[Ras Daschän]] der höchste Berg Äthiopiens und siebthöchste in Afrika. Der Park wurde unter anderem zum Schutz verschiedener [[Endemit|endemischer]] und teilweise sehr gefährdeter Tierarten eingerichtet. Dazu gehören der [[Erzrabe]], der [[Äthiopischer Steinbock|Äthiopische Steinbock]] (oder Walia), der [[Äthiopischer Wolf|Äthiopische Wolf]] und der [[Dschelada]] (oder Blutbrustpavian).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1967 bis 1969 arbeitete der Schriftsteller [[C. W. Nicol]] am Aufbau des Parks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mapframe latitude=&amp;quot;13.250640&amp;quot; longitude=&amp;quot;38.178864&amp;quot; zoom=&amp;quot;9&amp;quot; width=&amp;quot;300&amp;quot; height=&amp;quot;219&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; text=&amp;quot;Karte des Parks&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
&amp;quot;type&amp;quot;: &amp;quot;ExternalData&amp;quot;,&lt;br /&gt;
&amp;quot;service&amp;quot;: &amp;quot;geoline&amp;quot;,&lt;br /&gt;
&amp;quot;ids&amp;quot;: &amp;quot;Q504315&amp;quot;,&lt;br /&gt;
&amp;quot;properties&amp;quot;: {&lt;br /&gt;
    &amp;quot;stroke&amp;quot;: &amp;quot;#7f7f7f&amp;quot;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/mapframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Park liegt am zerklüfteten Nordrand des ausgedehnten, welligen [[Geech-Plateau]]s im westlichen Teil des [[Simien-Massiv]]s. Er nimmt einen schmalen Streifen auf einem 1000&amp;amp;nbsp;m hohen [[Steilhang]] und einen Streifen an seinem unteren Ende ein. Das Gebiet liegt nördlich und westlich des {{Höhe|4533}} hohen Ras Daschän, des höchsten Gipfels Äthiopiens, der zusammen mit anderen Berggipfeln den Park überragt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;unep&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Massiv, Teil eines riesigen [[Vulkandom]]s aus [[Basalt]]en, entstand vor etwa 75 Millionen Jahren und durchlebte eine [[Vulkanismus]]phase, die vor 4 bis 5 Millionen Jahren endete, und auf die eine [[Vergletscherung]] und starke [[Erosion (Geologie)|Erosion]] folgte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;huerni1975&amp;quot; /&amp;gt; Es ist heute tief eingeschnitten von bewaldeten Schluchten und steilen Klippen, die sich auf einer Länge von über 35 km entlang der Nordkante erstrecken. Das Plateau wird von Norden nach Süden durch den [[Mayshasha]]-Fluss geteilt und ist dessen Haupt[[einzugsgebiet]]. Es gibt schnell fließende permanente Wasserläufe und hohe [[Wasserfall|Wasserfälle]], die im Nordosten und Süden in Zuläufe des [[Tekeze]] entwässern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;unep&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus vulkanischem [[Substrat (Boden)|Substrat]] gebildeten Böden sind fruchtbar, aber durch [[Überweidung]] stark [[Bodendegradation|degradiert]] und haben eine sehr geringe Ertragskraft. In alpinen und felsigen Gebieten werden sie zu [[Lithosol]]en. Seit seiner Gründung besteht der Park zu etwa 30 % aus [[Kulturland]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;unep&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Die mittlere jährliche [[Niederschlagsmenge]] beträgt 1550&amp;amp;nbsp;mm. Der Hauptteil davon fällt in zwei [[Regenzeit]]en: von Februar bis März und von Juli bis September. Seit den 1960er Jahren haben die Regenzeiten stark nachgelassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;magin2001&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Temperaturextrema|Tiefsttemperatur]] reicht von −2,5 bis 4&amp;amp;nbsp;°C, die Höchsttemperatur beträgt 11 bis 18&amp;amp;nbsp;°C. Tagsüber gibt es oft trockene [[Wind]]e, nachts kann es zu [[Frost]] kommen und auf dem Gipfel des Ras Daschän ist auch [[Schnee]] möglich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;unep&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökosystem ==&lt;br /&gt;
=== Flora ===&lt;br /&gt;
Die Simien-Berge gehören zum Afroalpinen Pflanzendiversitäts-Zentrum (&amp;#039;&amp;#039;Afro-alpine Centre of Plant Diversity&amp;#039;&amp;#039;) und haben aufgrund ihrer abgeschiedenen Lage eine bisher noch unbekannte Anzahl einheimischer Arten. Es wird von etwa 5 bis 10 Arten ausgegangen, eine recht geringe Anzahl im Vergleich zu anderen afromontanen Regionen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;magin2001&amp;quot; /&amp;gt; Der Park, gelegen am Rand der [[Paläarktis]], besitzt einen repräsentativen Anteil des &amp;#039;&amp;#039;Äthiopischen Tropischen Saisonalen Hochland[[biom]]s&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Ethiopian Tropical Seasonal Highland biome&amp;#039;&amp;#039;). Die üppige Vegetation wächst in vier höhenbezogenen Zonen: Afromontaner Wald, [[Hypericum]]-Wald, Afromontantes Grasland und Afroalpines Moorland. Die Arten in den beiden letztgenannten Biomen können sich [[xeromorph]] an extreme Höhenverhältnisse anpassen und eine hohe Anzahl neuer [[Artbildung|Arten ausbilden]]. Starke Überweidung hat allerdings zur [[Verödung]] des Graslandes geführt. Von 900 ha afroalpiner Vegetation waren 1996 25 % stark überweidet, 60 % stark beweidet und nur 15 % mehr oder weniger naturbelassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;debonnet2006&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eher artenarme Wald unterhalb von 3000&amp;amp;nbsp;m ist größtenteils abgeholzt, außer in den Schluchten, wo noch einige [[Wasserbirne]]n, [[Ostafrikanischer Wacholder|Ostafrikanische Wacholder]] und Afrikanische [[Olivenbaum|Olivenbäume]] (&amp;#039;&amp;#039;Olea europaea ssp. africana&amp;#039;&amp;#039;) vorhanden sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nievergelt1998&amp;quot; /&amp;gt; Die Steilhänge, Schluchtenränder und Bergkämme sind mit grobem [[Tussockgras]], Felsenkräutern und kleinen Büschen wie dem Afrikanischen [[Ampfer]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Rumex nervosus]]&amp;#039;&amp;#039;) bewachsen, vereinzelt auch mit der [[Lippenblütler]]-Art &amp;#039;&amp;#039;[[Otostegia minucci]]&amp;#039;&amp;#039;, dem Nordafrikanischen [[Storchschnäbel|Storchschnabel]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Geranium arabicum]]&amp;#039;&amp;#039;), [[Thymian]] und [[Klee]] sowie Kletterpflanzen wie der [[Clematis simensis|Semien-Waldrebe]] und das [[Galium spurium|Kleinfrüchtige Kletten-Labkraut]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;unep&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 3000 bis 3800&amp;amp;nbsp;m Höhe war einst die [[Baumheide]] und das [[Johanniskraut]] vorherrschend. Von den Bäumen sind nur noch wenige übrig geblieben, da das Gebiet für den Getreideanbau [[Rodung|gerodet]] wurde und es keine Neuanpflanzungen gab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;unep&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 3800&amp;amp;nbsp;m bis zur alpinen Zone herrscht subalpines [[Grasland]] vor, in dem [[Lobelia rhynchopetalum|Riesen-Lobelie]], Baumheide, [[Fackellilie]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Kniphofia foliosa]]&amp;#039;&amp;#039;), [[Abessinische Rose]], die gelbblühende [[Primel]] &amp;#039;&amp;#039;[[Primula verticillata]]&amp;#039;&amp;#039; (eine paläarktische Art), [[Nachtschatten]]-Arten, [[Helichrysum citrispinum|Afrikanische Strohblume]], [[Alpen-Frauenmantel]] sowie Unterarten der [[Brennnessel]] und der [[Flechte]] [[Usnea]] vorkommen. Das [[Dickblattgewächs]] &amp;#039;&amp;#039;[[Rosularia simiensis]]&amp;#039;&amp;#039; sowie zehn Grasarten sind endemisch für das Simien-Gebirge. Das endemische Tussockgras &amp;#039;&amp;#039;[[Festuca gilbertiana]]&amp;#039;&amp;#039; ist nur vom Geech-Plateau her bekannt. Dieses büschelige Grasland, welches früher ein buntes [[Mosaik]] bildete, wurde weitgehend von Kurzgräsern der Sorte &amp;#039;&amp;#039;[[Festuca macrophylla]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Carex erythrorhiza]]&amp;#039;&amp;#039; ersetzt und von Rindern abgenutzt, die auch die Bäche verschmutzen. Oberhalb dieser Ebene befindet sich eine alpine Moorlandschaft mit [[Moose]]n der Familie &amp;#039;&amp;#039;[[Grimmiacea]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ashine1984&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Rumex nervosus.jpg|Afrikanischer [[Ampfer]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Rumex nervosus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   Giant Lobelia 02.jpg|Riesen-[[Lobelie]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Lobelia rhynchopetalum]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   Kniphofia foliosa.jpg|[[Fackellilie]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Kniphofia foliosa]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   Rosa abyssinica (2168503496).jpg|[[Abessinische Rose]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rosa abyssinica&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fauna ===&lt;br /&gt;
Insgesamt 21 Säugetierarten sind nachgewiesen, darunter sieben endemische Arten. Durch menschliche Eingriffe, die Veränderungen des [[Habitat|Lebensraumes]] zur Folge hatten, hat sich jedoch die Situation für Wildtiere im Park verschlechtert, auch wegen der Ausbreitung des Weideviehs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;unep&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der für das Simiengebirge größtenteils endemische [[Äthiopischer Steinbock|Äthiopische Steinbock]] lebt zurückgezogen auf den Klippen der nördlichen Felshänge und auch außerhalb des Parks. Sein Bestand hatte sich vor der Ausweisung des Nationalparks im Jahr 1969 auf etwa 300 Tiere reduziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ashine1984&amp;quot; /&amp;gt; 1989 erhöhte sich die Zahl auf 400, nachdem [[Wilderei]] die Tiere jedoch weiter nach Osten getrieben hatte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;shackleton1997&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;nievergelt1998&amp;quot; /&amp;gt; wurden 1996 nur noch 200 Tiere gezählt. Nach der Eingliederung von zwei weiteren Reservaten wurde im November 2005 die Zahl der Tiere im Park auf 623 geschätzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;debonnet2006&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Äthiopischer Wolf|Äthiopische Wolf]], welcher nur in Äthiopien vorkommt und als seltenster Canid der Welt gilt, ist von der rückläufigen Fläche des büscheligen Grashabitats abhängig. 1977 gab es nur 20 Einzeltiere, 2003 wurden 40 Tiere im Park beobachtet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;huerni2003&amp;quot; /&amp;gt; 2005 insgesamt 71, davon ein Großteil außerhalb des Parks.&amp;lt;ref name=&amp;quot;unesco2006&amp;quot; /&amp;gt; Weitere vorkommende Säugetiere sind der [[Dschelada]]-, [[Mantelpavian|Mantel-]] und [[Anubispavian]], die [[Äthiopische Grünmeerkatze]], der [[Guereza]] aus der Gattung der [[Schwarz-weiße Stummelaffen|Schwarz-weißen Stummelaffen]], die [[Tüpfelhyäne]], der [[Afrikanischer Goldwolf|Afrikanische Goldwolf]], der [[Leopard]], der [[Karakal]], der [[Serval]], die [[Afrikanische Wildkatze]] und mehrere große Pflanzenfresser wie das [[Pinselohrschwein]], der [[Buschbock]], der [[Kronenducker]] und der [[Klippspringer]], die sich mittlerweile auch aus dem Park zurückziehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nievergelt1998&amp;quot; /&amp;gt; Fünf [[Kleinsäuger]]arten sind in Äthiopien endemisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;unep&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; caption=&amp;quot;Säugetiere&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Walia ibex and giant lobelia in semien mountians of national park of Ethiopia.jpg|[[Äthiopischer Steinbock]]&lt;br /&gt;
   Canis simensis -Simien Mountains, Ethiopia-8.jpg|[[Äthiopischer Wolf]]&lt;br /&gt;
   Gelada 01.jpg|[[Dschelada]]&lt;br /&gt;
   Grivet Monkey, Ethiopia (11402753086).jpg|[[Äthiopische Grünmeerkatze]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Park liegt innerhalb des [[Endemic Bird Area|Endemischen Vogelschutzgebietes]] „Zentrales Äthiopisches Hochland“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stattersfield1998&amp;quot; /&amp;gt; Zu den 137 im Jahr 2001 erfassten Vogelarten&amp;lt;ref name=&amp;quot;fishpool2001&amp;quot; /&amp;gt; sind 16 für Äthiopien endemisch: der [[Klunkeribis]], der [[Strichelkiebitz]], der [[Tarantapapagei]], der [[Mönchspirol]], der [[Schwarzkopfgirlitz]], die [[Singtimalie]], der [[Goldhalspieper]], der [[Weißschnabelstar]] und der [[Erzrabe]]. Im Klippenbereich kommen [[Abessinische Felsentaube]], [[Spiegelschmätzer]] und [[Einfarbschmätzer]] vor. Für das afrotropische Hochland typisch sind [[Braunnackenfrankolin]], [[Mönchsbuschdrossling]] und die [[Alpenkrähe]]. Es gibt auch 25 Arten von Greifvögeln, darunter den [[Lämmergeier]], vier weitere [[Geier (Vogel)|Geier]]- und vier [[Adler (Biologie)|Adlerarten]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;hillman1993&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; caption=&amp;quot;Vögel&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Thick-billed Raven 02.jpg|[[Erzrabe]]&lt;br /&gt;
   Columba albitorques.jpg|[[Abessinische Felsentaube]]&lt;br /&gt;
   Chestnut-naped Francolin.jpg|[[Braunnackenfrankolin]]&lt;br /&gt;
   Bartgeier Gypaetus barbatus front Richard Bartz.jpg|[[Lämmergeier]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutz ==&lt;br /&gt;
Wegen seiner biologischen Bedeutung stand der Park im Mittelpunkt vieler [[Naturschutz]]aktivitäten und war eine der ersten Welterbestätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parkverwaltung ===&lt;br /&gt;
Der Park wurde 1969 offiziell eingerichtet, um die einzigartigen Ökosysteme zu schützen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sm_history&amp;quot; /&amp;gt; Vor der Gründung des Parks lebten hier Bauern, deren Landnutzung später zu Konflikten mit Naturschutzzielen führte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;unep_6&amp;quot; /&amp;gt; Die Region war historisch Siedlungsgebiet der äthiopischen Hochlandbevölkerung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sm_people&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Park wurde bis 1996 von der &amp;#039;&amp;#039;Ethiopian Wildlife Conservation Organisation&amp;#039;&amp;#039; (EWCO) des äthiopischen Umweltministeriums verwaltet, das auch heute noch Management-Richtlinien festlegt. Seit 1997 wird der Park von der &amp;#039;&amp;#039;Amhara Parks Development and Protection Authority&amp;#039;&amp;#039; („Behörde für Entwicklung und Schutz der Amhara-Parks“) der [[Amhara|amharischen]] Regionalregierung verwaltet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;unep&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 wurden zum Schutze des Parks und der Tiere die im Park lebenden Menschen umgesiedelt und jegliche Nutzung von natürlichen Rohstoffen (z.&amp;amp;nbsp;B. Holz) verboten. 1986 wurde mit Unterstützung des [[WWF]] ein detaillierter Managementplan erstellt, der jedoch wegen des [[Äthiopischer Bürgerkrieg|Bürgerkrieges]], bei dem die Infrastruktur des Parks zerstört wurde, nicht umgesetzt werden konnte. Die Sorge der Zentralregierung um die Tierwelt und nicht um die Bewohner des Parks führte zu erheblichem Widerstand in der Bevölkerung und stärkte die lokale Opposition. Die Bevölkerung und lokalen Gemeinden durften daraufhin an den Planungs- und Managemententscheidungen teilhaben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nievergelt1996&amp;quot; /&amp;gt; 1996 wurde der Park in die [[Rote Liste des gefährdeten Welterbes]] aufgenommen, da der Bau einer Zufahrtsstraße von [[Debark]] nach [[Mekane Berhan]] und landwirtschaftliche Eingriffe negative Auswirkungen auf den Lebensraum der Steinböcke und Wölfe hatten. Der bislang ungestörte [[Baumheide|Erica]]-[[Hypericum]]-Wald lieferte nun einen Großteil des lokalen Brennholzes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;unesco1996&amp;quot; /&amp;gt; Die Einschreibung wurde von den nationalen Behörden trotz langwieriger Diskussionen nicht anerkannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;unep&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 wurde die Parkverwaltung nach einem vorausgehenden Treffen mit Interessengruppen von den Zentral- auf die Regionalbehörden übertragen. Ein Vertreter der regionalen Regierung versprach eine Aufstockung des Budgets und Parkpersonals, sowie Gespräche mit der lokalen Bevölkerung, ein Komitee für die Parksanierung, die Zusammenarbeit mit Spendern, eine Verlegung der durch den Park führenden Straße, die freiwillige Umsiedlung von vier Dörfern an den Rand des Parks und die Erweiterung um zwei benachbarte Wildreservate. Die Vorschläge wurden von den lokalen Akteuren akzeptiert und darauf aufbauend ein Managementplan erstellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;unesco2002&amp;quot; /&amp;gt; 2007 hatten sich 165 Haushalte aus dem Dorf Arkwasiye freiwillig aus einem kritischen Wildtierkorridor zurückgezogen&amp;lt;ref name=&amp;quot;tessema2012&amp;quot; /&amp;gt; und eine Entschädigung erhalten. Über zwei Drittel der Kosten von 1.175 [[US-Dollar]] pro Haushalt wurden von der Regionalregierung getragen, der Rest von ausländischen Geldgebern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;unesco2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2003 konnte aufgrund dieser Maßnahmen ein Anstieg der Steinbockpopulation festgestellt werden. Bis 2006 wurden 100 Grenzsteine aufgestellt, die die beiden Wildreservate Mesareriya im Osten und Lemalino im Westen mit einer Gesamtfläche von 23.000 ha umschließen und die eine große Population von Steinböcken und Wölfen von mehreren Dörfern im Park trennen. Weitere 300 Grenzmarkierungen wurden für die Erweiterung des Parks um die Berge Silki Yared und Kiddis Yared im Nordosten eingerichtet, die Erweiterung mit einem Verbindungskorridor zum Ras Daschän im Süden blieb jedoch unmarkiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;unesco2010&amp;quot; /&amp;gt; Eine zweite durch das Wildgebiet verlaufende Straße von [[Bwahit]] nach Dilybza wurde verlegt. Eine neue Straße von Debark nach Mekeneberhan, die den Park umgeht, wurde zwar geplant, aber noch nicht finanziert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;unep&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 wurde ein umfassender, vom [[World Heritage Fund]] geförderter, Zehn-Jahres-Plan erstellt. Dennoch hat die Bevölkerungs- und Viehdichte kaum abgenommen und die Überweidung bleibt weiterhin ungebremst. Nach Einschätzung des [[UNEP World Conservation Monitoring Centre|UNEP-WCMC]] sind zehnjährige Strategie- und dreijährige Aktionspläne notwendig, um den [[Weidedruck]] zu verringern und alternative Lebensgrundlagen für die Menschen in und um den Park zu fördern, um ihre Auswirkungen auf seine Ressourcen zu begrenzen und das Land für die [[Renaturierung]] zu entlasten. Diese werden jedoch erhebliche Mittel erfordern, die noch nicht zur Verfügung stehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;unep&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Pufferzone wurde eine [[Tierklinik]] eingerichtet, um der Übertragung von [[Tierseuche|Viehseuchen]] auf Wildtiere vorzubeugen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;debonnet2006&amp;quot; /&amp;gt; Die [[Österreichische Entwicklungszusammenarbeit]] finanzierte ein sechsjähriges nachhaltiges Ressourcenprogramm, das die Einführung von neuen Nutzpflanzen, [[Pflanzenschule]]n, [[Bienenstock|Bienenstöcke]], Bewässerungsprojekte und [[Viehzucht]] vorsah.&amp;lt;ref name=&amp;quot;martin2008&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eintragung als Weltnaturerbe ===&lt;br /&gt;
{{Infobox Welterbe&lt;br /&gt;
| Name          = Nationalpark Simien&lt;br /&gt;
| Bild          = Simien Mountains National Park 13.jpg&lt;br /&gt;
| Beschriftung  = &lt;br /&gt;
| Staats-Gebiet = {{Äthiopien}}&lt;br /&gt;
| Typ           = Natur&lt;br /&gt;
| Kriterien     = (vii)(x)&lt;br /&gt;
| Fläche        = 13.600&lt;br /&gt;
| Referenz-Nr   = 9&lt;br /&gt;
| Link          = &lt;br /&gt;
| Region        = Afrika&lt;br /&gt;
| Jahr          = 1978&lt;br /&gt;
| Sitzung       = &lt;br /&gt;
| Erweiterung   = &lt;br /&gt;
| Gefährdung    = 1996–2017&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der Nationalpark wurde 1978 aufgrund eines Beschlusses der [[Neuaufnahmen in das UNESCO-Kultur- und -Naturerbe 1978|zweiten Sitzung]] des [[Welterbekomitee]]s als erste Weltnaturerbestätte in Äthiopien in die [[Liste des UNESCO-Welterbes]] eingetragen. In der Sitzung wurden auch die [[Felsenkirchen von Lalibela]] als erstes Weltkulturerbe des Landes aufgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;decision&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welterbestätte umfasst eine Fläche von 13.600 Hektar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;whc&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begründung für die Eintragung heißt es unter anderem:&amp;lt;ref name=&amp;quot;whc&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Der Simien-Nationalpark im Norden Äthiopiens ist eine spektakuläre Landschaft, wo starke Erosion im Laufe von Jahrmillionen zerklüftete Berggipfel, tiefe Täler und markante Steilhänge von rund 1500&amp;amp;nbsp;m Höhe geschaffen hat. Der Park ist für den Erhalt der [[Biodiversität]] von globaler Bedeutung, da er weltweit bedrohte Arten beherbergt, darunter den symbolträchtigen Äthiopischen Steinbock, eine wilde Bergziege, die nirgendwo sonst auf der Welt zu finden ist, den Dschelada-Pavian und den Äthiopischen Wolf.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eintragung erfolgte aufgrund der [[UNESCO-Welterbe#Kriterien für Kulturerbe|Kriterien]] (vii) und (x).&amp;lt;ref name=&amp;quot;whc&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=(vii): Die spektakuläre Landschaft des Naturgutes ist Teil des Simien-Gebirgsmassivs, das sich am nördliches Rand des äthiopischen Hochlandes befindet und das den höchsten Punkt Äthiopiens, Ras Daschän, umfasst. Aus dem hügeligen Plateau des Simiengebirges haben sich über Jahrmillionen hinweg durch Erosion steile Klippen und tiefe Schluchten von außergewöhnlicher Naturschönheit herausgebildet. Einige Klippen erreichen eine Höhe von 1500&amp;amp;nbsp;m und die nördliche Felswand erstreckt sich über etwa 35 km. Die Berge werden von tiefen Tälern im Norden, Osten und Süden begrenzt und bieten weite Ausblicke über die zerklüftete Schlucht sowie die untere Tiefebene. Die spektakuläre Kulisse der Simien-Berge wird als Konkurrenz zum [[Grand Canyon]] in [[Colorado]] angesehen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=(x): Das Naturgut ist von globaler Bedeutung für den Erhalt der Biodiversität. Es gehört zum [[Afromontane Zonen|Afroalpinen]] Pflanzendiversitätszentrum und zum Östlichen Afromontanen Biodiversitäts-Hotspot und beherbergt eine Reihe von weltweit bedrohten Arten. Die Klippen des Parks sind der Hauptlebensraum des bedrohten Äthiopischen Steinbocks (Capra walie), eine wilde Bergziege, die im Simiengebirge endemisch ist. Andere [[Leitart]]en sind der bedrohte Äthiopische Wolf (oder Simien-Fuchs, Canis simensis), der als seltenste Canidenart der Welt gilt, und der Dschelada-Pavian (Theropithecus gelada). Beide sind im äthiopischen Hochland endemisch und auf afroalpine Wiesen und Heideflächen angewiesen. Andere große Säugetierarten sind der Anubispavian, der Mantelpavian, der Klippspringer und der Goldschakal. Der Park ist auch ein wichtiges [[Vogelschutzgebiet]], das zum größeren [[Endemic Bird Area|Endemischen Vogelschutzgebiet]] „Zentrales Äthiopisches Hochland“ gehört. Insgesamt kommen im Park über 20 große Säugetierarten und über 130 Vogelarten vor. In den Bergen leben 5 kleine Säugetierarten und 16 Vogelarten, die in [[Eritrea]] und/oder Äthiopien endemisch sind, sowie eine bedeutende Population des seltenen Lämmergeiers, einer spektakulären Geierart. Der Reichtum an Arten und Lebensräumen im Park ist das Resultat seiner großen Höhen-, Topographie- und Klimavielfalt, welche seine afromontanen und afroalpinen Ökosysteme geprägt hat.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1996 stand der Nationalpark auf der [[Rote Liste des gefährdeten Welterbes|Roten Liste des gefährdeten Welterbes]], da die extrem kleine Population des Äthiopischen Steinbocks weiter schrumpfte und immer mehr Menschen sich im Gebiet des Parks ansiedelten. Die Nationalparkverwaltung versichert, dass diese Entwicklung inzwischen umgekehrt sei und man insbesondere an einer Strategie für einen alternativen Erwerb des Lebensunterhalts für die lokale Bevölkerung arbeite. Im Jahr 2017 entschied das Welterbekomitee, den Nationalpark aufgrund erfolgreicher Schutzmaßnahmen von der Roten Liste zu nehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;whcnews&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;uba&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Simien Mountains National Park|Simien-Nationalpark}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Simien-Mountains-Nationalpark}}&lt;br /&gt;
* [https://www.simienmountainsnationalpark.org/ Offizielle Website]&lt;br /&gt;
* [https://simienmountains.org/ Simien Mountains National Park], Homepage des Simien Mountains National Park und der Ethiopian Wildlife Conservation Authority (EWCA)&lt;br /&gt;
* {{WDPA|653}}&lt;br /&gt;
* [https://www.thesalmons.org/lynn/wh-wcmc/Ethiopia%20-%20Simien.pdf Datenblatt zum Nationalpark.] (PDF; 129&amp;amp;nbsp;kB) thesalmons.org  (englisch).&lt;br /&gt;
* {{Weblink Welterbe |Nummer=9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ashine1984&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;debonnet2006&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Guy Debonnet, Lota Melamari, Bastian Bomhard: [https://whc.unesco.org/archive/2006/mis9-2006.pdf &amp;#039;&amp;#039;Reactive Monitoring Mission to Simien Mountains National Park, Ethiopia&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 0,6&amp;amp;nbsp;MB) WHC / IUCN Mission Report, UNESCO, Paris &amp;amp; IUCN, Schweiz 2006, S. 8.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;decision&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://whc.unesco.org/en/decisions/2127&lt;br /&gt;
 |titel=Decision: 2 COM VIII.38&lt;br /&gt;
 |hrsg=UNESCO World Heritage Centre&lt;br /&gt;
 |datum=1978&lt;br /&gt;
 |sprache=en&lt;br /&gt;
 |abruf=2018-06-21}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;fishpool2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lincoln D. C. Fishpool, Michael&amp;amp;nbsp;I. Evans (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Important Bird Areas in Africa and Associated Islands: Priority Sites for Conservation.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;BirdLife Conservation Series&amp;#039;&amp;#039; 11) Pisces Publications und Birdlife International, Newbury/Cambridge 2001, ISBN 1-874357-20-X.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;huerni1975&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hans Hürni: [https://www.geogr-helv.net/30/157/1975/gh-30-157-1975.pdf &amp;#039;&amp;#039;Bodenerosion in Semien-Äthiopien&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 15&amp;amp;nbsp;MB) In: &amp;#039;&amp;#039;Geographica Helvetica.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 4, 1975, S. 157–168.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;hillman1993&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jesse C. Hillman: &amp;#039;&amp;#039;Ethiopia: Compendium of Wildlife Conservation Information.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1, New York 1993.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;huerni2003&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hans Hürni, Sarah-Lan Stiefel: &amp;#039;&amp;#039;Report on a Mission to the Simen Mountains National Park World Heritage Site, Ethiopia.&amp;#039;&amp;#039; Universität Bern 2003.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;magin2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chris Magin: [https://www.worldwildlife.org/ecoregions/at1007 &amp;#039;&amp;#039;Ethiopian Montane Grasslands and Woodlands&amp;#039;&amp;#039;.] WWF Wild World report. 2001.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;martin2008&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
David Martin: &amp;#039;&amp;#039;Ecotourism in Ethiopia.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Le Monde Diplomatique&amp;#039;&amp;#039;, August 2008.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;nievergelt1996&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bernhard Nievergelt: &amp;#039;&amp;#039;Field Study on the Flora and Fauna of the Simen Mountains, January 1996: A Summarized Report.&amp;#039;&amp;#039; Universities of Zurich, East Anglia, Vienna and Addis Abeba with the Ethiopian Wildlife Conservation Organisation and the Ethiopian Wildlife and Natural History Society.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;nievergelt1998&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bernhard Nievergelt, Tatjana Good, René Güttinger: &amp;#039;&amp;#039;A survey of the flora and fauna of the Simen Mountains National Park, Ethiopia.&amp;#039;&amp;#039; (Sonderausgabe von &amp;#039;&amp;#039;Walia: journal of the Ethiopian Wildlife and Natural History Society.&amp;#039;&amp;#039;), Addis Abeba 1998.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;shackleton1997&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jesse C. Hillman, Hans Hürni, Bernhard Nievergelt: &amp;#039;&amp;#039;Ethiopia.&amp;#039;&amp;#039; In: David M. Shackleton (Hrsg.): [https://www.iucn.org/content/wild-sheep-and-goats-and-their-relatives-status-survey-and-conservation-action-plan-caprinae &amp;#039;&amp;#039;Wild Sheep and Goats and their Relatives. Status Survey and Conservation Action Plan for Caprinae&amp;#039;&amp;#039;.] IUCN, Gland / Cambridge 1997, ISBN 2-8317-0353-0, S. 27–30.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;sm_history&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.simienmountains.org/the-park/history&lt;br /&gt;
 |titel=History&lt;br /&gt;
 |werk=simienmountains.org&lt;br /&gt;
 |hrsg=Simien Mountains National Park, Ethiopian Wildlife Conservation Authority (EWCA)&lt;br /&gt;
 |datum=2013&lt;br /&gt;
 |sprache=en&lt;br /&gt;
 |abruf=2025-03-28}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;sm_people&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.simienmountains.org/the-park/the-people-of-smnp&lt;br /&gt;
 |titel=The People Of SMNP&lt;br /&gt;
 |werk=simienmountains.org&lt;br /&gt;
 |hrsg=Simien Mountains National Park, Ethiopian Wildlife Conservation Authority (EWCA)&lt;br /&gt;
 |datum=2013&lt;br /&gt;
 |sprache=en&lt;br /&gt;
 |abruf=2025-03-28}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;stattersfield1998&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
A. J. Stattersfield et al.: &amp;#039;&amp;#039;Endemic bird areas of the world: priorities for biodiversity conservation.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;BirdLife Conservation Series&amp;#039;&amp;#039; 7) BirdLife International, Cambridge 1998, ISBN 0-946888-33-7.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;tessema2012&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Tiru Berihun Tessema, Michael Jungmeier, Michael Huber&lt;br /&gt;
 |Titel=The relocation of the village of Arkwasiye in the Simien Mountain National Park in Ethiopia: an intervention towards sustainable development?.&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=eco.mont Journal on Protected Mountain Areas Research&lt;br /&gt;
 |Band=4&lt;br /&gt;
 |Datum=2012-12&lt;br /&gt;
 |Seiten=13-20&lt;br /&gt;
 |DOI=10.1553/eco.mont-4-2s13}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;uba&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://sns.uba.de/chronik/de/concepts/_04e3218f.html&lt;br /&gt;
 |titel=Comoé Nationalpark und Simien Nationalpark aus der Liste des gefährdeten Welterbes ausgetragen&lt;br /&gt;
 |werk=sns.uba.de&lt;br /&gt;
 |hrsg=[[Umweltbundesamt (Deutschland)|Umweltbundesamt]]&lt;br /&gt;
 |datum=2017-07-04&lt;br /&gt;
 |abruf=2025-03-28}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;unep&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.thesalmons.org/lynn/wh-wcmc/Ethiopia%20-%20Simien.pdf&lt;br /&gt;
 |titel=Datenblatt zum Nationalpark&lt;br /&gt;
 |hrsg=[[UNEP World Conservation Monitoring Centre|UNEP-WCMC]]&lt;br /&gt;
 |datum=2011-05&lt;br /&gt;
 |format=PDF; 129&amp;amp;nbsp;kB&lt;br /&gt;
 |sprache=en&lt;br /&gt;
 |abruf=2018-06-21}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;unep_6&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.thesalmons.org/lynn/wh-wcmc/Ethiopia%20-%20Simien.pdf&lt;br /&gt;
 |titel=Simien National Park Ethiopia&lt;br /&gt;
 |hrsg=[[UNEP World Conservation Monitoring Centre|UNEP-WCMC]]&lt;br /&gt;
 |datum=2011-05&lt;br /&gt;
 |seiten=6&lt;br /&gt;
 |format=PDF; 154&amp;amp;nbsp;kB&lt;br /&gt;
 |sprache=en&lt;br /&gt;
 |abruf=2025-03-28}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;unesco1996&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
UNESCO: &amp;#039;&amp;#039;Consultants’ Report Including Agreed Minutes of the Bahrdar Workshop.&amp;#039;&amp;#039; Report of the Technical Mission to Ethiopia on Simien Mountains National Park and World Heritage Site, Oktober 1996. S. 44.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;unesco2002&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
UNESCO-Welterbekomitee: &amp;#039;&amp;#039;Report on the 25th Session of the Committee.&amp;#039;&amp;#039; Paris 2002.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;unesco2006&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
UNESCO-Welterbekomitee: &amp;#039;&amp;#039;Report on the 30th Session of the Committee.&amp;#039;&amp;#039; Paris 2006.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;unesco2010&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
UNESCO-Welterbekomitee: &amp;#039;&amp;#039;Report on the 34th Session of the Committee.&amp;#039;&amp;#039; Paris 2010.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;whc&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Weblink Welterbe |Nummer=9}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;whcnews&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://whc.unesco.org/en/news/1683 Ethiopian World Heritage site, Simien National Park no longer in danger], Mitteilung des Welterbekomitees vom 4. Juli 2017.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Welterbe Äthiopien&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Nationalparks in Äthiopien&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4815227-4|VIAF=241891100}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Samennationalpark}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalpark in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalpark in Äthiopien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in Äthiopien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltnaturerbestätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemals gefährdete Welterbestätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Simien-Nationalpark| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1969]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
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