<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Silvio_Pellico</id>
	<title>Silvio Pellico - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Silvio_Pellico"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Silvio_Pellico&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T15:03:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Silvio_Pellico&amp;diff=309171&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-23154-2 am 28. August 2025 um 19:05 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Silvio_Pellico&amp;diff=309171&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-28T19:05:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Silvio Pellico.jpg|mini|Silvio Pellico, unbekannter Maler, um 1850]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silvio Pellico&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Juni]] [[1789]] in [[Saluzzo]], [[Piemont]]; † [[31. Januar]] [[1854]] in [[Turin]]) war ein [[Italien|italienischer]] [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Pellico stammte aus einer konservativen religiösen Familie und war der Sohn des Kaufmanns und Gelegenheitslyrikers [[Onorato Pellico]]. Auf Grund von [[Napoléon Bonaparte|Napoleons]] expansiver Politik ging die Familie ins Exil nach [[Pinerolo]]. Dort absolvierte Pellico seine Schulzeit und begann mit ersten literarischen Versuchen. Zwischen [[Literaturjahr 1805|1805]] und 1809 lebte Pellico bei einem Verwandten in bzw. bei [[Lyon]]. In dieser Zeit beschäftigte er sich besonders mit der modernen französischen Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die politische Lage in [[Norditalien]] einigermaßen beruhigt hatte, kehrte er 1810 mit seiner Familie zurück und wurde mit 20 Jahren Dozent für französische Sprache an der Kadettenanstalt in [[Mailand]]. Nach dem Sturz Napoleons betraute [[Giulio Porro Lambertenghi|Conte Lambertenghi]] Pellico mit der Erziehung seiner Kinder. Dort lernte Pellico u.&amp;amp;nbsp;a. [[Germaine de Staël]], [[August Wilhelm Schlegel]], [[George Gordon Byron|Lord Byron]], [[Henry Brougham, 1. Baron Brougham and Vaux]], und andere berühmte Persönlichkeiten kennen. Während dieser Zeit befreundete er sich u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Vincenzio Monti]] und [[Ugo Foscolo]], die sich wie er der österreichischen Besatzung entledigen wollten. 1819 debütierte Pellico mit seinem Drama &amp;#039;&amp;#039;Laodicea&amp;#039;&amp;#039;, dem aber sehr wenig Erfolg beschieden war. Wesentlich größere Erfolge (die bis heute andauern) erzielte er mit seiner Tragödie &amp;#039;&amp;#039;Francesca da Rimini&amp;#039;&amp;#039;, die u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Hermann Goetz (Komponist)|Hermann Goetz]] (nach einem Libretto-Entwurf von [[Josef Viktor Widmann]], UA 1877) und [[Sergej Rachmaninow]] (UA 1906) als Oper vertont wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit 1818 war er maßgeblich für die politische Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Il Conciliatore]]&amp;#039;&amp;#039; tätig. In ihr veröffentlichte er seine politischen Artikel, in denen er immer wieder die Einheit Italiens forderte. Neben ihm schrieben u.&amp;amp;nbsp;a. [[Alessandro Manzoni]], [[Giovanni Berchet]], [[Gian-Domenico Romagnosi]] und [[Massimo Taparelli]] zum gleichen Zweck. 1819 wurde diese Zeitschrift verboten, was aber weder Pellico noch seine Freunde davon abhielt, weiter politisch zu agitieren. 1820 wurde Pellico als Mitglied der [[Carbonari]] verdächtigt und u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Piero Maroncelli]] und Conte [[Federico Confalonieri]] verhaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch im selben Jahr durfte Pellicos Tragödie &amp;#039;&amp;#039;Eufemia di Messina&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht werden, allerdings nur mit der Zusicherung, nie zur Aufführung zu gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Prozess, der diesen Namen eigentlich nicht verdiente, wurde Pellico 1824 zum Tode verurteilt und bis zur Vollstreckung des Urteils in den [[Bleikammern]], dem ehemaligen Gefängnis der [[Doge von Venedig|Dogen von Venedig]], eingesperrt. Durch einen Gnadenakt des [[Kaiser von Österreich|Kaisers von Österreich]] [[Franz II. (HRR)|Franz I.]] wurde die [[Todesstrafe]] in eine fünfzehnjährige Kerkerstrafe umgewandelt. Pellico verbüßte seine Haft in der [[Festung Spielberg]] bei [[Brünn]] in [[Mähren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Pellico mit 41 Jahren 1830 vorzeitig entlassen wurde, war er ein gebrochener Mann; körperlich schwer gezeichnet, lebte er bis an sein Lebensende zurückgezogen und enthielt sich jeglicher politischen Aktivität. Mit der Aufarbeitung seiner Haft, die in &amp;#039;&amp;#039;Le mie prigioni&amp;#039;&amp;#039; einfloss, schuf Pellico ein Werk, mit dem er internationalen Ruhm erntete.&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvio Pellico.JPG|miniatur|Denkmal für Pellico in Saluzzo, errichtet 1863]]&lt;br /&gt;
Seine letzten Jahre verbrachte Pellico in [[Turin]]. Er verdiente sich seinen Lebensunterhalt als [[Bibliothekar]] und Sekretär der Marquise [[Giulia Falletti di Barolo]]. Im Alter von 65 Jahren starb Silvio Pellico am 31. Januar 1854 in Turin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &amp;#039;&amp;#039;Le mie prigioni&amp;#039;&amp;#039; schuf Pellico eines der wichtigsten Bücher des [[Risorgimento]]. Der internationale Ruhm gründete sich auf die Glaubwürdigkeit und die Rückbesinnung auf den Glauben. Bis nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde es in Italien als Schullektüre empfohlen. Mit seinen Bühnenwerken, die doch einigen Einfluss von [[Vittorio Alfieri]] verraten, steht Pellico zwischen [[Klassizismus]] und [[Romantik]]. In der [[Saluzzo#Casa Cavassa|Casa Cavassa]] seines Geburtsortes werden sein Leben und Werk museal gewürdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1815 &amp;#039;&amp;#039;Francesca da Rimini&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1819 &amp;#039;&amp;#039;Laodicea&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1820 &amp;#039;&amp;#039;Eufemio di Messina&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1821 &amp;#039;&amp;#039;Hèrodiade&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1828 &amp;#039;&amp;#039;Iginia d’Asti&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1829 &amp;#039;&amp;#039;Ester d’Engaddi&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1832 &amp;#039;&amp;#039;Le mie prigioni&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** dt.: &amp;#039;&amp;#039;Meine Gefängnisse.&amp;#039;&amp;#039; Lynx, Gauting 2002, ISBN 3-936169-02-0&lt;br /&gt;
* 1834 &amp;#039;&amp;#039;Tommaso Moro&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Opere compiute di Silvio Pellico da Saluzzo.&amp;#039;&amp;#039; 2. Bde. Ernst Fleischer, Leipzig 1834 u. 1838 (Digitalisate von [https://books.google.lv/books?id=jjqBAAAAIAAJ Bd. 1 &amp;#039;&amp;#039;Tragedie, Cantiche&amp;#039;&amp;#039; etc.] und [https://books.google.sn/books?id=ah6BAAAAIAAJ Bd. 2 &amp;#039;&amp;#039;Poesie&amp;#039;&amp;#039;] bei [[Google Books]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
In [[Triest]] gibt es ein nach Silvio Pellico benanntes Theater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Maroncelli-Pellico-Prozess]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Opere compiute di Silvio Pellico da Saluzzo&amp;#039;&amp;#039;, Ernst Fleischer, Leipzig 1834. ([https://books.google.de/books?id=jjqBAAAAIAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat])&lt;br /&gt;
* Federico Ravaello: &amp;#039;&amp;#039;Silvio Pellico&amp;#039;&amp;#039;, Società editrice internazionale, Turin 1954.&lt;br /&gt;
* Carlo Fedele Savio: &amp;#039;&amp;#039;Silvio Pellico. Liberale e credente&amp;#039;&amp;#039;, Forni, Bologna 1972.&lt;br /&gt;
* Giovanna Zavatti: &amp;#039;&amp;#039;Vita di Silvio Pellico e di Julietta Colbert, marchesa di Barolo&amp;#039;&amp;#039;, Simonelli, Mailand 2004. ISBN 88-86792-90-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Silvio Pellico}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119238500}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|119238500}}&lt;br /&gt;
* [https://archive.org/search.php?query=Silvio%20Pellico&amp;amp;and&amp;amp;#91;&amp;amp;#93;=languageSorter%3A%22German%22 Silvio Pellico] im Internet Archive&lt;br /&gt;
* {{PGDA|pellico|Silvio Pellico}}&lt;br /&gt;
* Verweis auf [[Hanno Helbling]]s Besprechung von &amp;#039;&amp;#039;Meine Gefängnisse&amp;#039;&amp;#039; in der [[Neue Zürcher Zeitung|NZZ]] vom 20. Juli 2002 bei [https://www.perlentaucher.de/buch/silvio-pellico/meine-gefaengnisse.html perlentaucher.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119238500|LCCN=n80164757|NDL=00525066|VIAF=46781809}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pellico, Silvio}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Risorgimento)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1789]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1854]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pellico, Silvio&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Juni 1789&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Saluzzo]], [[Piemont]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Februar 1854&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Turin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-23154-2</name></author>
	</entry>
</feed>