<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Silvester_II.</id>
	<title>Silvester II. - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Silvester_II."/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Silvester_II.&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T13:40:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Silvester_II.&amp;diff=49405&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;T. Wirbitzki: lk digizeitschriften.de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Silvester_II.&amp;diff=49405&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-26T08:38:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lk digizeitschriften.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Meister der Reichenauer Schule 002 (cropped).jpg|mini|Papst Silvester II. (rechts); Ausschnitt aus dem [[Dedikationsbild]] im [[Evangeliar Ottos III. (München)|Evangeliar Ottos III.]]; [[Buchmalerei]] vom Meister der [[Reichenauer Schule]], um 1000]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silvester II.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (vorher &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerbert von Aurillac&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gerbert von Reims&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; * um 950 in [[Aquitanien]]; † [[12. Mai]] [[1003]] in [[Rom]]) war ein [[Mathematiker]], [[Abtei Bobbio|Abt von Bobbio]], [[Erzbischof von Reims]] und [[Erzbischof von Ravenna|Ravenna]] sowie schließlich [[Papst]] vom 2.&amp;amp;nbsp;April 999 bis zu seinem Tod im Jahr 1003. Ungewöhnlich an seiner Laufbahn ist seine Abstammung aus einfachen und ärmlichen Verhältnissen – [[Bischöfe]] und [[Päpste]] seiner Zeit wurden gewöhnlich nur Personen, die dem [[Hochadel]] entstammten. Erst im 13. Jahrhundert wurde mit [[Coelestin V.|Pietro di Morrone]] erneut jemand zum [[Papstwahl 1292–1294|Papst gewählt]], der einer vergleichbaren [[Soziale Schicht|sozialen Schicht]] wie Silvester II. entstammte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hannam: &amp;#039;&amp;#039;God’s Philosopher&amp;#039;&amp;#039;. 2009, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Wahl verdankte er der Unterstützung durch den jungen Kaiser [[Otto III. (HRR)|Otto III.]], der sein Schüler war. Dies spiegelt sich auch im gewählten Papstnamen wider. [[Silvester I.]] soll der (widerlegten) Legende nach ein Berater [[Konstantin der Große|Konstantins des Großen]] gewesen sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hannam 2009&amp;quot;&amp;gt;Hannam: &amp;#039;&amp;#039;God’s Philosopher&amp;#039;&amp;#039;. 2009, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvester II. papa.jpg|mini|Silvester II. (Kupferstich des 18. Jhds. nach einer Vorlage des 16. Jhds. mit vermutetem Papstwappen)]]&lt;br /&gt;
Über das Leben Gerberts von Aurillac ist vergleichsweise viel bekannt, weil einer seiner Schüler, der Mönch [[Richer von Reims]], eine Geschichte Frankreichs verfasste und in diesen &amp;#039;&amp;#039;Richeri historiarum libri IV&amp;#039;&amp;#039; auch ausführlich auf die Laufbahn seines [[Mentoring|Mentors]] einging. Daneben sind eine Reihe seiner Briefe erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hannam 2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerbert von Aurillac wurde in der Nähe von [[Aurillac]] im Süden Frankreichs geboren und trat im Jahr 963 in das Kloster Sant Guerau d’Orlhac (Orlhac okzitanisch, französisch Aurillac) ein. Vermutlich war er auf Grund seines niederen Standes zunächst ein Laienbruder, der Abt des Klosters erkannte jedoch frühzeitig seine Begabung und ermöglichte es ihm, als Mönch geweiht zu werden. In einem seiner späteren Briefe hielt Gerbert von Aurillac fest, dass er diesem Abt alles verdanke.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot;&amp;gt;Hannam: &amp;#039;&amp;#039;God’s Philosopher&amp;#039;&amp;#039;. 2009, S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt; 967 fiel der junge Mönch dem katalanischen Adeligen [[Borrell II. (Barcelona)|Borrell II.]] auf, der im Kloster zu Besuch war. Gerbert von Aurillac begleitete ihn vermutlich als Sekretär zurück nach Barcelona. Am Hof des Grafen von Barcelona erhielt er eine wissenschaftliche Ausbildung unter der Leitung von Bischof Ató de Vic, einem angesehenen Experten für Mathematik, Astronomie und Musik. Er hielt sich drei Jahre im [[Santa Maria de Ripoll|Kloster Santa Maria de Ripoll]]  ([[Ripollès]]) auf. Ob er in dieser Zeit nach Córdoba und Sevilla reiste ist unklar. Der Aufenthalt in der katalanischen Grafschaft, an der Grenze zum [[Kalifat von Córdoba]] ermöglichte ihm durch den Kontakt zur arabischen Wissenschaft das Studium der Mathematik und Astronomie zu vertiefen und erstmals das Dezimalsystem im christlichen Europa zu verwenden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas F. Glick, Steven John Livesey, Faith Wallis |Titel=Medieval Science, Technology, and Medicine: An Encyclopedia |Verlag=Psychology Press |Datum=2005 |ISBN=0-415-96930-1 |Seiten=47 3.Absatz |Online=https://books.google.cat/books?id=SaJlbWK_-FcC&amp;amp;pg=PA47&amp;amp;lpg=PA47&amp;amp;dq=Gerbert+d&amp;#039;Orlhac+decimal+zero&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=7ligSsQg3E&amp;amp;sig=ppOlD7cFUs8ptpVaLO1CyRLcrPg&amp;amp;hl=ca&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=QCIYUNefIc-ChQfy_oHACw&amp;amp;ved=0CFEQ6AEwBg#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false |Abruf=2023-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er erreichte einen Wissensstand, der im christlichen Resteuropa ungewöhnlich hoch war. 969 machte Borrell eine Pilgerreise nach Rom und nahm Gerbert von Aurillac mit. Gerbert traf dort Papst [[Johannes XIII. (Papst)|Johannes XIII.]] und Kaiser [[Otto I. (HRR)|Otto I.]] Der Papst überzeugte Otto, Gerbert als Tutor für seinen jungen Sohn, den zukünftigen Kaiser [[Otto II. (HRR)|Otto II.]] einzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Henning Kortüm |Titel=Gerbert von Aurillac |Sammelwerk=Lexikon des Mittelalters |Band=4 |Verlag=dtv |Ort=München |Datum=2002 |ISBN=3-423-59057-2 |Spalten=1300 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später wurde Gerbert nach Reims im Norden Frankreichs entsendet, um dort seine Studien zu vervollständigen. In aus dieser Zeit erhalten gebliebenen Briefen erläutert er unter anderem, warum er der Arithmetik so großen Wert beimaß.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um das Jahr 982 wurde Gerbert von Aurillac durch die Unterstützung seines früheren Schülers Otto II. Abt im italienischen [[Abtei Bobbio|Kloster Bobbio]]. Er scheiterte in diesem Amt jedoch weitgehend. Das Kloster war verarmt und die Mönche stellten sich gegen ihn, der sein Amt nur der Patronage durch den Kaiser verdankte. Gerbert verließ schließlich dieses Kloster und kehrte nach Reims zurück, wo er Sekretär des Erzbischofs wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hannam: &amp;#039;&amp;#039;God’s Philosopher&amp;#039;&amp;#039;. 2009, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Absetzung seines Dienstherren im Jahre 991 folgte Gerbert ihm in diesem Amt. Er galt als einer der führenden [[Wissenschaftler|Gelehrten]] seiner Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 997 war Gerbert persönlicher Lehrer und politischer Berater des jungen deutschen Kaisers [[Otto III. (HRR)|Otto III.]] (980–1002), der ihn 998 zum Erzbischof von [[Ravenna]] und schließlich 999 zum [[Papst]] machte. Als Papst konnte er die Politik Ottos unterstützen ([[Restauratio imperii|Renovatio imperii Romanorum]]). Das große Ziel Silvesters bestand darin, unter dem Schutz Ottos wieder Frieden in der unruhigen Zeit herstellen zu können. Allerdings konnte er dieses Vorhaben nicht verwirklichen, da er nach einer Erhebung des römischen Adels im Jahr 1001 die Stadt verlassen musste. Er kehrte erst kurz vor seinem Tod wieder nach Rom zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1003 verstarb Gerbert und wurde in der Erzbasilika &amp;#039;&amp;#039;[[Lateranbasilika|St. Johann im Lateran]]&amp;#039;&amp;#039; beigesetzt. Im Jahr 1308 zerstörte ein Brand das ursprüngliche Grabmal. In San Giovanni befindet sich ein [[Kenotaph]] aus dem 17. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Agostino Paravicini Bagliani, Ansgar Wildermann, Agostino Paravicini Bagliani |Titel=Der Leib des Papstes: eine Theologie der Hinfälligkeit |Reihe=C. H. Beck Kulturwissenschaft |Verlag=Beck |Ort=München |Datum=1997 |ISBN=3-406-42694-8 |Seiten=35}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Àbac de Gerbert.png|mini|Modell der Addition 908+95 auf einem Teil von Gerberts Abakus (mit modernen Ziffern, nicht denen von Gerbert)]]&lt;br /&gt;
Den politisch-kirchlichen Ambitionen gleichwertig ist die wissenschaftliche Tätigkeit Gerberts. Seine rhetorischen Fähigkeiten wurden gerühmt, ebenso seine Kenntnisse besonders in der [[Mathematik]] und [[Astronomie]]. Erhalten hat sich die &amp;#039;&amp;#039;[[Geometria (Gerbert d’Aurillac)|Geometria]]&amp;#039;&amp;#039;, hauptsächlich eine Sammlung antiker Schriften. Aber auch die Praxis wurde miteinbezogen. So beschreibt Gerbert in einem Brief (Bubnov: ep. 148) an den Mönch Remigius von Trier in einiger Ausführlichkeit die Herstellung eines [[Himmelsglobus]]. Richer von St. Remi ergänzt die Darstellung noch (Richeri Historiarum Liber III, 50). Beschrieben wird, dass eine Holzkugel mit Pferdehaut überzogen wurde. Auf diesen Überzug wurden in einfacher oder aufwändigerer Ausführung die Sternbilder farbig aufgetragen; entweder monochrom als Punkte in roter Farbe, oder aber unter Verwendung verschiedener Farben. In diesem Fall bleibt unklar, ob es sich auch dann nur um Punkte oder vielleicht um gemalte Sternbilder handelte. Einfache Exemplare eines Himmelsglobus waren nach dem Auftragen der Sternbilder fertig, während die besseren noch mit einem Horizontring versehen wurden. Gerbert zeigte auch Interesse am [[Astrolabium]], das damals über das arabisch geprägte Spanien im lateinischen Westen bekannt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eastwood 1997&amp;quot;&amp;gt;[[Bruce S. Eastwood]]: &amp;#039;&amp;#039;Astronomy in Christian Latin Europe, c. 500–c.ll50&amp;#039;&amp;#039;. In &amp;#039;&amp;#039;Journal for the History of Astronomy&amp;#039;&amp;#039; 28 (1997), 235–258, hier 253. Nachdruck in ders.: &amp;#039;&amp;#039;[https://api.pageplace.de/preview/DT0400.9781351744195_A31718041/preview-9781351744195_A31718041.pdf The Revival of Planetary Astronomy in Carolingian and Post-Carolingian Europe]&amp;#039;&amp;#039;, London / New York 2002 (abger. am 25. Januar 2026).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thietmar von Merseburg]] berichtet, dass Gerbert in Magdeburg eine „Uhr“ (&amp;#039;&amp;#039;oralogium&amp;#039;&amp;#039;) konstruiert habe, deren korrekte Aufstellung er durch Anvisieren des [[Polarstern]]s vermittels eines Rohrs bestimmte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thietmar von Merseburg]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronicon&amp;#039;&amp;#039; VI.100 (61). Zit. nach der zweisprachigen Ausgabe von [[Robert Holtzmann]] und [[Werner Trillmich]], &amp;#039;&amp;#039;[[Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalters]]&amp;#039;&amp;#039; Bd. IX, Zweite Auflg., Darmstadt 1962; vgl. die herausgeberischen Anmerkungen ebd.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Gerät ist in der Literatur teils als eine Art [[Sternuhr]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eastwood 1997&amp;quot; /&amp;gt; teils ebenfalls als astronomiedidaktische Darstellung des Sternenhimmels verstanden worden. Wohl falsch ist die Deutung als frühes Beispiel der [[Räderuhr]];&amp;lt;ref&amp;gt;Widerlegt bei [[Ernst Zinner]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zobodat.at/pdf/Bericht-Naturforsch-Ges-Bamberg_28_0001-0129.pdf Die ältesten Räderuhren und modernen Sonnenuhren. Forschungen über den Ursprung der modernen Wissenschaft]&amp;#039;&amp;#039;. [Bamberg 1939], 15 f (abger. am 25. Januar 2026). Ein prominenter Verweis auf diese Vorstellung findet sich etwa in [[Oswald Spengler]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Der Untergang des Abendlandes]]&amp;#039;&amp;#039;, Teil I (1918), [https://www.projekt-gutenberg.org/spengler/unterga1/chap007.html Kap. 5] ([[Projekt Gutenberg-DE]], abger. am 25. Januar 2025).&amp;lt;/ref&amp;gt; diese ist sonst erst Jahrhunderte später nachzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man schrieb Gerbert auch die Einführung der [[Arabische Ziffern|arabischen Zahlschrift]] einschließlich der [[Null]] ins abendländische Rechnen zu, was aber nachweislich erst im Verlauf des 12. Jahrhunderts durch Übersetzungen des Rechenbuches von [[Al-Chwarizmi]] geschah. Richtig ist dagegen, dass Gerbert während seiner Studienzeit in Spanien zwar auch die arabischen Ziffern kennengelernt hatte, aber noch nicht die Null.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ambrosetti&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nadia Ambrosetti |Titel=L&amp;#039;eredità arabo-islamica nelle scienze e nelle arti del calcolo dell&amp;#039;Europa medievale |Verlag=LED |Ort=Mailand |Datum=2008 |ISBN=978-88-7916-388-0 |Seiten=96-97 |Sprache=it |Online={{Google Buch |BuchID=wp23Le5nxMEC}} |Abruf=2015-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Charles Seife |Titel=Zero: The Biography of a Dangerous Idea |Verlag=Penguin Books |Ort=New York |Datum=2000 |ISBN=0-670-88457-X |Seiten=77 |Sprache=en |bibcode=2000zbdi.book.....S |Zitat=He probably learned about the numerals during a visit to Spain and brought them back with him when he returned to Italy. But the version he learned did not have a zero.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er besaß Anteil an der Einführung einer mittelalterlichen Sonderform des [[Abakus (Rechentafel)|Abakus]]: eine Rechentafel mit (möglicherweise arabisch) bezifferten Rechensteinen aus Horn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ambrosetti&amp;quot; /&amp;gt; Dieser Abakus setzte sich jedoch nicht durch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alain Schärlig |Titel=Compter avec des cailloux :  le calcul élémentaire sur l’abaque chez les anciens Grecs |Verlag=PPUR |Datum=2001 |Seiten=138 |Sprache=fr |Online={{Google Buch |BuchID=rEZi3Zx0hqgC |Seite=138}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Legenden ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvester II. and the Devil Cod. Pal. germ. 137 f216v.jpg|mini|Darstellung des Teufelsbündnisses im Cod. Pal. germ. 137, f216v (um 1460)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SylvestreII aurilac.jpg|mini|Denkmal für Papst Silvester II. in Aurillac, Auvergne, Frankreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Zeiten ab etwa 1100 entwickelten sich Geschichten, Silvester II. hätte sich mit [[Magie]] beschäftigt und sei mit dem [[Teufelspakt|Teufel im Bunde]] gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Legende nach studierte Gerbert während seines Aufenthalts in [[al-Andalus]] in [[Córdoba (Spanien)|Córdoba]] und [[Sevilla]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papst Silvester soll auch in der Neujahrsnacht vor der ersten [[Jahrtausendwende]] zitternd die Messe gefeiert haben, da er mit dem [[Apokalyptik|Weltuntergang]] während der [[Transsubstantiation|Wandlung]] gerechnet habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kardinalskreierungen Silvesters II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke und Editionen ==&lt;br /&gt;
* [[Nikolai Michailowitsch Bubnow|Nicolaus Bubnov]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gerberti Opera Mathematica (972–1003)&amp;#039;&amp;#039;, Nachdruck Hildesheim 1963.&lt;br /&gt;
* Nicolaus Bubnov (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sbornik pisem Geberta kakh istoritcheskij istotchnik.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, Kiew 1888 bis 1890 (Briefe Gerberts).&lt;br /&gt;
* Alexandre Olleris: &amp;#039;&amp;#039;Oeuvres de Gerbert, pape sous le nom de Sylvestre II: collationnées sur les manuscrits, précédées de sa biographie, suivies de notes critiques &amp;amp; historiques.&amp;#039;&amp;#039; Thibaud, Clermont-Ferrand 1867 ([https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k408322c Online]).&lt;br /&gt;
* Siehe auch [[Geometria (Gerbert d’Aurillac)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{MGH|EppKaiserzeit|2}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leben des hl. Bernward, Bischof von Hildesheim&amp;#039;&amp;#039;, verfasst von [[Thangmar]] (?), in: &amp;#039;&amp;#039;Lebensbeschreibungen einiger Bischöfe des 10.–12. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt von [[Hatto Kallfelz]] (= [[Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalters]] 22). WBG, Darmstadt 1973, S. 263–361.&lt;br /&gt;
* [[Thietmar von Merseburg]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronicon&amp;#039;&amp;#039;, übertragen und erläutert von Werner Trillmich (= Freiherr vom Stein-Gedächtnisausgabe, Band IX), Darmstadt 1957.&lt;br /&gt;
* Richer von St. Remi: &amp;#039;&amp;#039;Richeri Historiarum Libri IV&amp;#039;&amp;#039; (= [[Monumenta Germaniae Historica]] SS XXXVIII)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerd Althoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Otto III.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Gestalten des Mittelalters und der Renaissance&amp;#039;&amp;#039;). Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1997.&lt;br /&gt;
* [[Werner Bergmann (Historiker)|Werner Bergmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Innovationen im Quadrivium des 10. und 11. Jahrhunderts. Studien zur Einführung von Astrolab und Abakus im lateinischen Mittelalter (= Sudhoffs Archiv, Beiheft 26)&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1985.&lt;br /&gt;
* Fritz Eichengrün: &amp;#039;&amp;#039;Gerbert (Silvester II.) als Persönlichkeit.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig-Berlin 1928&lt;br /&gt;
* Gillian R. Evans: &amp;#039;&amp;#039;The „Saltus Gerberti“: the problem of the „leap“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Janus&amp;#039;&amp;#039; (Leiden) 67 (1980), S. 261–268.&lt;br /&gt;
* Gillian R. Evans: &amp;#039;&amp;#039;Difficillima et ardua: theory and practice in the treatises on the abacus, 950–1150.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Medieval History&amp;#039;&amp;#039; 3 (1977), S. 21–38.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Raffaella Franci, Paolo Pagli, Laura Toti Rigatelli&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Menso Folkerts]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Frühe Darstellungen des Gerbertschen Abakus&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Itinera mathematica. Studi in onore di Gino Arrighi per il suo 90° compleanno&lt;br /&gt;
   |Verlag=Centro studi sulla matematica medioevale, &amp;lt;!--Univerisità di Siena--&amp;gt; [[Universität Siena]]&lt;br /&gt;
   |Ort=Siena&lt;br /&gt;
   |Datum=1996&lt;br /&gt;
   |Seiten=23–43&lt;br /&gt;
   |OCLC=1109259302}}&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Friedlein]]: &amp;#039;&amp;#039;Gerberts Regeln der Division.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Mathematik und Physik&amp;#039;&amp;#039; 9 (1864), S. 145–171.&lt;br /&gt;
* Gottfried Friedlein: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung des Rechnens mit Kolumnen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Mathematik und Physik&amp;#039;&amp;#039; 10 (1865), S. 241–282.&lt;br /&gt;
* James Hannam: &amp;#039;&amp;#039;God’s Philosophers – How the Medieval World Laid the Foundations of Modern Science.&amp;#039;&amp;#039; Icon Books 2009, ISBN 1-84831-070-6.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Henning Kortüm]]: &amp;#039;&amp;#039;Gerbertus qui et Silvester. Papsttum um die Jahrtausendwende.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters]]&amp;#039;&amp;#039; Band 55 (1999), S. 29–62. ([https://mgh.primo.exlibrisgroup.com/permalink/49MGH_INST/1smvmaq/alma991003112969707216 Monumenta Germaniae Historica])&amp;lt;!-- PPN345858735_0055 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|415|416|Silvester II|[[Hans-Henning Kortüm]]|11861438X}}&lt;br /&gt;
* Harriet Peatt Lattin (Übers.): &amp;#039;&amp;#039;The letters of Gerbert with his papal privileges as Sylvester II.&amp;#039;&amp;#039; New York: Columbia University Press 1961.&lt;br /&gt;
* [[Uta Lindgren]]: &amp;#039;&amp;#039;Gerbert von Aurillac und das Quadrivium. Untersuchungen zur Bildung im Zeitalter der Ottonen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Sudhoffs Archiv]].&amp;#039;&amp;#039; Beiheft 18), Steiner, Wiesbaden 1976, ISBN 3-515-02449-2.&lt;br /&gt;
* [[Alfred Nagl]]: &amp;#039;&amp;#039;Gerbert und die Rechenkunst des 10. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sitzungsberichte der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien&amp;#039;&amp;#039; 1888, S. 861–923.&lt;br /&gt;
* {{EnciclopediaDeiPapi |Autor=Massimo Oldoni |ID=silvestro-ii_(Enciclopedia-dei-Papi) |Lemma=SILVESTRO II |Band= |SeiteVon= |SeiteBis= |Kommentar= |kurz=}}&lt;br /&gt;
* Alexandre Olleris: &amp;#039;&amp;#039;Vie de Gerbert, premier pape français sous le nom de Silvestre II.&amp;#039;&amp;#039; Thibaud, Clermont-Ferrand 1867 ([https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k63502037 Online]).&lt;br /&gt;
* [[Pierre Riché]]: &amp;#039;&amp;#039;Gerbert d&amp;#039;Aurillac. Le Pape de l&amp;#039;An Mil&amp;#039;&amp;#039;, Paris 1987.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Christian Schneider]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstwerke Bernwards und die ‚Disputation von Ravenna‘ zwischen Gerbert und Otrich. Kunstform und Denkform in der Ottonenzeit; mit Anhang: Die Disputation von Ravenna zwischen Gerbert und Otrich im Jahre 980 (Richer, Historiarum Libri IIII: 3,58–65).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Tilman Borsche]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Denkformen – Lebensformen. Tagung des Engeren Kreises der Allgemeinen Gesellschaft für Philosophie in Deutschland, Hildesheim 3.–6. Oktober 2000.&amp;#039;&amp;#039; Hildesheim u.&amp;amp;nbsp;a. 2003, S. 257–315 und Abb. 1–10.&lt;br /&gt;
* {{ADB|34|330|342|Silvester II.|Karl Schulteß|ADB:Silvester II.}}&lt;br /&gt;
* [[Mathilde Uhlirz]]: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über Inhalt und Datierung der Briefe Gerberts von Aurillac, Papst Sylvesters II. (= Schriftenreihe der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 2)&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen 1957.&lt;br /&gt;
* [[Kurt Vogel (Mathematikhistoriker)|Kurt Vogel]]: &amp;#039;&amp;#039;Gerbert von Aurillac als Mathematiker.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Acta historica Leopoldina]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 16 (1985), S. 9–23.&lt;br /&gt;
* [[Karl Ferdinand Werner]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Überlieferung der Briefe Gerberts von Aurillac.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 17 (1961), S. 91–144.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roman ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhart Ellert]], Der Zauberer. Roman. F. Speidelsche Verlagsbuchhandlung, Wien und Leipzig 1933. Neuausgabe: Carinthia, Klagenfurt 1981, ISBN 3-85378-185-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sylvester II|Silvester II.}}&lt;br /&gt;
* {{MacTutor|id=Gerbert|title=Gerbert of Aurillac}}&lt;br /&gt;
* [https://www.catholic-hierarchy.org/bishop/bgerbert.html Eintrag zu &amp;#039;&amp;#039;Pope Sylvester II Gerbert, O.S.B.&amp;#039;&amp;#039;] in [[catholic-hierarchy.org]]&lt;br /&gt;
* [[s:la:Patrologia Latina Vol 139 Silvester II|Lateinische E-Texte aus Migne PL in]] [[Wikisource]]&lt;br /&gt;
* {{Geschichtsquellen Person|11861438X}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11861438X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
| AMT          =[[Erzbischof von Reims]]&lt;br /&gt;
| ZEIT         =991–999&lt;br /&gt;
| VORGÄNGER    =[[Arnulf von Reims|Arnulf]]&lt;br /&gt;
| NACHFOLGER   =[[Arnulf von Reims|Arnulf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| AMT2         =[[Liste der Erzbischöfe von Ravenna|Erzbischof von Ravenna]]&lt;br /&gt;
| ZEIT2        =998–999&lt;br /&gt;
| VORGÄNGER2   =[[Johannes X. (Ravenna)|Johannes X.]]&lt;br /&gt;
| NACHFOLGER2  =[[Leo II. (Ravenna)|Leo II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| AMT3         =[[Papst]]&lt;br /&gt;
| ZEIT3        =999–1003&lt;br /&gt;
| VORGÄNGER3   =[[Gregor V. (Papst)|Gregor V.]]&lt;br /&gt;
| NACHFOLGER3  =[[Johannes XVII.]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11861438X|LCCN=n50053288|VIAF=264422706}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Silvester 02}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Papst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (10. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Ravenna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof von Reims]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abt (Benediktiner)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 10. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1003]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Silvester II.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gerbert von Aurillac, Gerbert von Reims&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Mathematiker, Abt, Erzbischof und Papst der katholischen Kirche&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 950&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aquitanien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Mai 1003&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rom]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;T. Wirbitzki</name></author>
	</entry>
</feed>