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	<title>Silvaplana - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Derkoenig: lf</title>
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		<updated>2026-02-17T22:08:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum Schiff siehe [[Silvaplana (Schiff, 1938)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = Silvaplana&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Silvaplana 2020.png&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN = CHE Silvaplana COA.svg&lt;br /&gt;
|BILD = Silvaplana See.jpg&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Silvaplana mit Silvaplanersee&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
|BEZIRK = Maloja&lt;br /&gt;
|IMAGEMAP = Bezirk Maloja&lt;br /&gt;
|BFS = 3790&lt;br /&gt;
|PLZ = 7513 Silvaplana&amp;lt;br /&amp;gt;7513 [[Surlej|Silvaplana-Surlej]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 46.46&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 9.796&lt;br /&gt;
|HÖHE = 1815&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 44.77&lt;br /&gt;
|EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|WEBSITE = https://gemeinde-silvaplana.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silvaplana&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{rmS|{{Audio|Roh-putèr-Silvaplauna.ogg|Silvaplauna}}}}) ist eine [[politische Gemeinde]] und ein Dorf im [[Schweiz]]er [[Kanton Graubünden]]. Silvaplana liegt im [[Engadin]] und gehört zur [[Region Maloja]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Silvaplana Surlej.jpg|mini|links|hochkant=1.1|Silvaplana-Surlej]]&lt;br /&gt;
Der bekannte Urlaubsort liegt am [[Silvaplanersee]] im [[Oberengadin]] auf einer Höhe von {{Höhe|1815|CH-m}} am Beginn des [[Inntal]]s. Der See ist der mittlere der drei Oberengadiner Seen und liegt zwischen dem [[St.&amp;amp;nbsp;Moritzersee]] und dem [[Silsersee]]. Zu Silvaplana gehören die Fraktionen Champfèr und Surlej. Der Dorfteil [[Surlej]] (romanisch für ‚über dem See‘) liegt auf der südlichen Seite des Inns am Fusse des Piz Corvatsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweit dieses Ortsteils befindet sich am Seeufer ein Felsblock, von dem [[Friedrich Nietzsche]] berichtet, dass er den Gedanken an die ewige Wiederkehr – der Schrift &amp;#039;&amp;#039;[[Also sprach Zarathustra]]&amp;#039;&amp;#039; zugrunde liegt – im August 1881 gefasst habe, als er an dieser Stelle haltmachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Champfèr befindet sich an der Grenze zu [[St. Moritz]]. So trennt der Suvrettabach (Ova da Suvretta) das Dorf in zwei Fraktionen, die politisch zu Silvaplana oder eben zu St.&amp;amp;nbsp;Moritz gehören.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Silvaplana, Silvaplanersee-Inlandflüge-LBS MH05-58-15.tif|mini|links|Luftbild von [[Walter Mittelholzer]] von 1934]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Silvaplana 1.jpg|mini|x220px|Reformierte Kirche]]&lt;br /&gt;
Seit [[Schweiz in römischer Zeit|römischer Zeit]] ist Silvaplana ein wichtiges Passdorf. Auf dem Julierpass sind römische Säulenbruchstücke zu finden. 1356 erfolgte die erste Erwähnung einer Kirche, 1491 ein [[Spätgotik|spätgotischer]] Neubau. 1556 wurde die [[Reformation in der Schweiz|Reformation]] eingeführt. 1962 erfolgte der Bau der katholischen Marienkirche in Silvaplana.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert wurde die Passstrasse ausgebaut, Tourismus kam auf, ein Elektrizitätswerk wurde errichtet. Die Zahl der Landwirtschaftsbetriebe ging von 24 im Jahr 1806 auf drei im Jahr 2000 zurück. 1960 setzte ein Bauboom ein. Neben Hotels (2004 acht Hotels, vier Appart-Hotels) wurde eine unterirdische Parkgarage für 300 Fahrzeuge, eine unterirdische Kläranlage und 2010 bis 2018 eine Umfahrungsstrasse des Dorfs mit einem Tunnel gebaut. Silvaplana entwickelte sich zu einem beliebten Segel- und [[Kitesurf]]-Zentrum und ist zudem Austragungsort von Weltcup-Veranstaltungen im Windsurfen. 2005 stellte der dritte [[Wirtschaftssektor]] 80 Prozent der Arbeitsplätze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = CHE Silvaplana COA.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = In Silber auf blauem [[Schildfuss]] ein schwarzer, rot bewehrter [[Steinbock (Wappentier)|Steinbock]]&lt;br /&gt;
| Zusatz = Der Steinbock aus dem [[Siegel|Gemeindesiegel]] wurde mit dem blauen Schildfuss als Hinweis auf den Silvaplaner See kombiniert.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;13&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1804|| 1850|| 1900|| 1950|| 1970|| 1980|| 1990|| 2000&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;|| 2006|| 2012|| 2020&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 348|| 205|| 319|| 333|| 714|| 790|| 720|| 913|| 946|| 1012|| 1121&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprachen ===&lt;br /&gt;
Ursprünglich sprachen alle Einwohner [[Oberengadinische Sprache|Puter]], ein [[Bündnerromanisch|rätoromanisches]] Idiom. Bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wechselte eine Minderheit zum Deutschen. 1880 gaben 73,3 % und 1910 48,61 % Romanisch als ihre Muttersprache an. Dieser Wert stieg bis 1941 auf 54,9 %. Doch bis 1970 war Romanisch zur Minderheitensprache geworden (1970: 200 von 714 Einwohnern, das entspricht 28,01 %). Seither bricht die Sprache ein. Dank Romanischunterricht in der Schule konnten sich im Jahr 2000 noch 34,1 % in dieser Sprache verständigen.&lt;br /&gt;
Zu diesem Zeitpunkt waren rund zwei Drittel der Einwohner von Silvaplana deutsch- und nur noch etwa 11&amp;amp;nbsp;% romanischsprachig. Der rätoromanische Sprachanteil stabilisierte sich dann und erhöhte sich 2010 auf 33&amp;amp;nbsp;%.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Zusammen mit Deutsch ist Romanisch Behördensprache. Die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte zeigt folgende Tabelle:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=text-align:right&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;7&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#BFEFFF&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sprachen in Silvaplana&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Sprachen || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Volkszählung 1980 || colspan=&amp;quot;2&amp;quot;  | Volkszählung 1990|| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Volkszählung 2000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Anzahl || Anteil || Anzahl || Anteil || Anzahl || Anteil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | [[Deutsche Sprache|Deutsch]] || 346 || 43,80 % || 434 || 60,28 % || 602 || 65,94 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | [[Bündnerromanisch|Rätoromanisch]] || 207 || 26,20 % || 141 || 19,58 % || 97 || 10,62 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | [[Italienische Sprache|Italienisch]] || 138 || 17,47 % || 127 || 17,64 % || 145 ||15,88 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 790 || 100 % || 720 || 100 % || 913 || 100 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
1556 wechselten die Bewohner zum protestantischen Glauben. Neben der reformierten Dorfkirche gibt es seit 1962 auch die Katholische Kirche &amp;#039;&amp;#039;Marä Himmelfahrt&amp;#039;&amp;#039;, die zur Pfarrei St. Mauritius in St.&amp;amp;nbsp;Moritz gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Nationalität ===&lt;br /&gt;
Von den Ende 2006 gezählten 946 Bewohnern waren 719 (= 76 %) Schweizer Staatsangehörige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Talverkehr umfährt seit 1965 Silvaplana östlich. Für den Verkehr über den [[Julierpass]] wurde im Jahre 2010 mit dem Bau einer [[Umfahrung Silvaplana|Umfahrungsstrasse]] begonnen, am 27. Juni 2018 wurde sie eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Silvaplana}}&lt;br /&gt;
* [[Reformierte Kirche Silvaplana|Reformierte Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Crap da Sass]] in Surlej&lt;br /&gt;
* Unterwerk Albanatscha, 1996, Julierstrasse, Architekt: Hans-Jörg Ruch&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/unterwerk_albanatscha_1996.24108 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Unterwerk Albanatscha, 1996 (Foto) |wayback=20230925024803}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Nietzsche-Stein am Silvaplanersee von die [[Ewige Wiederkunft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=180&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Silvaplana 2007.jpg|Silvaplana von Surlej aus gesehen&lt;br /&gt;
 Oberes Engadin Silvaplana um 1900.jpg|[[Oberengadin]] um 1900&lt;br /&gt;
 Silvaplaner See und Piz Corvatsch.jpg|Silvaplanersee und [[Piz Corvatsch]]&lt;br /&gt;
Silvaplana-003a.jpg|[[Schloss Crap da Sass]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jörg Jenatsch]] (1596–1639), Schweizer Pfarrer und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Jeremias Lorza]] (1757–1837), reformierter Pfarrer und Schulreformer&lt;br /&gt;
* [[Johann Robby]] (1764–1830), Konditor und Zuckerbäcker&lt;br /&gt;
* [[Andreas Grisch]] (1879–1952), Agrarwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Elvira Osirnig]] (1908–2000), Skirennfahrerin&lt;br /&gt;
* [[Katharina von Salis]] (* 1940), Geologin, Orientierungsläuferin und Frauenrechtlerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1546|Silvaplana|Autor=Ottavio Clavuot}}&lt;br /&gt;
* [[Erwin Poeschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden III. Die Talschaften Räzünser Boden, Domleschg, Heinzenberg, Oberhalbstein, Ober- und Unterengadin&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Schweiz]].&amp;#039;&amp;#039; Band 11). Hrsg. von der [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]]. Bern 1940. {{DNB|760079625}}.&lt;br /&gt;
* Arturo Reich: &amp;#039;&amp;#039;Silvaplana, Chronik einer Gemeinde in Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; 2002.&lt;br /&gt;
* Arturo Reich: &amp;#039;&amp;#039;Silvaplana, Flurnamen einer Gemeinde.&amp;#039;&amp;#039; 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Schwesterprojekte |commonscat=Silvaplana |voy=Silvaplana}}&lt;br /&gt;
* [https://gemeinde-silvaplana.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Silvaplana]&lt;br /&gt;
* {{ethorama|zufNsWDeFvT81t6B2ruw}} (interaktive Karte und digitalisierte Dokumente, die einen direkten Bezug zur Schweiz haben und geografisch mit einem bestimmten Ort verbunden sind; deutsch)&lt;br /&gt;
* [https://silvaplana.ch/winter Silvaplana Tourismus] auf silvaplana.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1546|Silvaplana|Autor=Ottavio Clavuot}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Maloja}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4742372-9|VIAF=243880102}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Silvaplana| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Engadin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Inn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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