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	<title>Silstedt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Silstedt&amp;diff=809495&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T13:36:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Wernigerode&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/51/41/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/50/55/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-ST&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 191 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 980&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-05 &lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;cityp&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1993-04-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 38855&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03943&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                  = Krönungslinde silstedt 03.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung     = Die Krönungslinde, ein Naturdenkmal&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silstedt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Wernigerode]] im [[Landkreis Harz]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Silstedt liegt etwa 5&amp;amp;nbsp;Kilometer nordöstlich des Stadtzentrums von Wernigerode am Nordrand des [[Harz (Mittelgebirge)|Harzes]] in der nach Norden offenen Ebene. Durch den Ort führt die Landesstraße L&amp;amp;nbsp;82 von Wernigerode nach [[Stadt Derenburg|Derenburg]], weitere Verbindungsstraßen existieren nach [[Minsleben]] und [[Benzingerode]]. Südlich des Ortes führt die [[Bundesstraße 6]] vorbei, die über die Auffahrt Wernigerode-Zentrum zu erreichen ist. Der Fluss [[Holtemme]] fließt in nordöstlicher Richtung an dem Ort vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
2022 wurde der Radweg nach Derenburg gebaut. In der Trasse wurde eine Siedlung und ein germanisches Gräberfeld aus der Eisenzeit entdeckt. &lt;br /&gt;
=== Ortsgründung ===&lt;br /&gt;
In einer Schenkungsurkunde vom 12. November 995 wurde &amp;#039;&amp;#039;Silzestedi&amp;#039;&amp;#039; von König [[Otto III. (HRR)|Otto III.]] an das [[Bistum Meißen]] geschenkt und der Ort das erste Mal urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Regesta Imperii]] II,3 Nr. 1157&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst gab es hier ein Geschlecht derer von Silstedt. Aus alten Urkunden sind 7 Männer dieses Geschlechtes bekannt. Die Gebrüder Konrad und Wichard von Silstedt (1136) als Zeugen einer Schenkung an das Pauls Stift in Halberstadt, Gieselbrecht von Silstedt (11. Oktober 1141) als Zeuge eines Landkaufs von Drübeck an Grönigen, Henning von Silstedt (1300–1340), Jordan von Silstedt und sein Sohn Hans erklärten sich dem Rate zu Goslar gegenüber zur Herausgabe eines Gefangenen bereit (1347). Und der Domvikar zu Halberstadt, Bernhart von Silstedt, welcher als letzter seines Hauses 1396 verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindung ===&lt;br /&gt;
Am 1. April 1993 erfolgte die Eingemeindung des Ortes. Silstedt wurde damit ein Ortsteil der Stadt Wernigerode. Dieser Vorgang erfolgte zeitgleich mit der Eingemeindung der Nachbarorte [[Benzingerode]] und [[Minsleben]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber=Statistisches Bundesamt | Titel = Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern | Jahr = 1995 | Verlag = Metzler-Poeschel | Ort = Stuttgart | ISBN = 3-8246-0321-7 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Umstrukturierung sollte die wirtschaftliche und infrastrukturelle Entwicklung der Ortschaften nachhaltig begünstigen. Dass die Strukturmaßnahmen erfolgreich waren, wurde zum 20-jährigen Jubiläum der Eingemeindung öffentlich gewürdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/wernigerode/1138659_Eingemeindung-vor-20-Jahren-war-mutig-und-richtig.html &amp;#039;&amp;#039;Eingemeindung Ortsteil Silstedt - Presseartikel&amp;#039;&amp;#039;] Online-Angebot der Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Volksstimme]]&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 20. Mai 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{Einwohnerzahlen&lt;br /&gt;
|tabelle=ja&lt;br /&gt;
|quelle0=&lt;br /&gt;
|jahr1=1579 |zahl1=344&lt;br /&gt;
|jahr2=1725 |zahl2=486&lt;br /&gt;
|jahr3=1741 |zahl3=511&lt;br /&gt;
|jahr4=1750 |zahl4=490&lt;br /&gt;
|jahr5=1773 |zahl5=514&lt;br /&gt;
|jahr6=1808 |zahl6=662&lt;br /&gt;
|jahr7=1826 |zahl7=680&lt;br /&gt;
|jahr8=1840 |zahl8=774&lt;br /&gt;
|jahr9=1857 |zahl9=830&lt;br /&gt;
|jahr10=1882 |zahl10=980&lt;br /&gt;
|jahr11=1901 |zahl11=1010&lt;br /&gt;
|jahr12=1911 |zahl12=1056&lt;br /&gt;
|jahr13=1933 |zahl13=1096&lt;br /&gt;
|jahr14=1939 |zahl14=1124&lt;br /&gt;
|jahr15=1957 |zahl15=1463&lt;br /&gt;
|jahr16=2008 |zahl16=1100&lt;br /&gt;
|jahr17=2011 |zahl17=1000 |quelle17=&amp;lt;ref name=&amp;quot;cityp&amp;quot;&amp;gt;[https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/sachsenanhalt/ &amp;#039;&amp;#039;CityPopulation.de - Population Statistics&amp;#039;&amp;#039;] (Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für &amp;quot;Ortslagen&amp;quot; berechnet) Online-Dienst für Statistiken. Abgerufen im Oktober 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|jahr18=2022 |zahl18=980 |quelle18=&amp;lt;ref name=&amp;quot;cityp&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswertes ==&lt;br /&gt;
=== Museum ===&lt;br /&gt;
Auf dem Museumshof &amp;#039;&amp;#039;Ernst Koch&amp;#039;&amp;#039;, einem alten Bauernhof aus dem 17. Jahrhundert, wird das Leben und Arbeiten auf dem Lande im Harz vorgestellt. Zahlreiche Dauerausstellungen zeigen anhand von Dokumenten, Fotografien und alltäglichen Gebrauchsgegenständen die landwirtschaftliche Entwicklung der Region. Der historische Bauernhof wurde 1995 anlässlich der Tausendjahrfeier des Ortes als Museum eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://st.museum-digital.de/index.php?t=institution&amp;amp;instnr=124 &amp;#039;&amp;#039;Museumshof Ernst Koch&amp;#039;&amp;#039;] Website [[museum-digital]]. Abgerufen am 20. Mai 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Plan ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Am Plan&amp;#039;&amp;#039; oder nur &amp;#039;&amp;#039;Plan&amp;#039;&amp;#039; wird der am Museumshof &amp;#039;&amp;#039;Ernst-Koch&amp;#039;&amp;#039; gelegene Platz genannt, der als Zentrum des Ortes gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Silstedt St. Nikolai 01.jpg|mini|St. Nikolai]]&lt;br /&gt;
Die Dorfkirche St. Nikolai ist das älteste Bauwerk des Dorfes. Sie ist dem Heiligen [[Nikolaus von Myra]] geweiht und die Gründung datiert in die Zeit Kaiser [[Otto III. (HRR)|Otto III.]] 990–1002. Ein schwerer Turm mit den fast 2 m dicken Mauern und schmalen [[Schießscharte]]n ähnlichen Fenster zeugen von einer alten Bauweise.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2023-01 |url=https://www.wernigerode.de/sehenswertes-mobil/kirche-in-silstedt-20024517.html |text=Kirche in Silstedt}} Website der Stadt Wernigerode. Abgerufen am 20. Mai 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die beiden Glocken sind von 2008 und 1951. In den Jahren 1681–89 wurde auf die Mauern des [[Kirchenschiff|Schiffes]] und des [[Chor (Architektur)|Chores]] ein Stück aufgemauert, damit bekam der Innenraum der Kirche, die bis heute verbliebene Form. 1703 wurde eine neue Orgel eingeweiht. Etwa 20 Jahre später 1716 erfolgte eine neue Umgestaltung des Kircheninneren. Die [[Kanzel]] wurde von ihrer alten Stelle entfernt und mit dem Altar zusammengezogen. Der alte [[Taufstein]] vom Chor musste weichen und Bänken Platz machen. Ein [[Taufengel]], den man an einem starken Seil nach Bedarf hochziehen konnte, schwebte senkrecht unter dem Kruzifix.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmal ===&lt;br /&gt;
Die Krönungslinde ({{Coordinate | text=ICON0 | name=&amp;quot;Krönungslinde&amp;quot; | NS=51.862457264977174 | EW=10.851285977450809 | dim=500 | type=landmark | region=DE-ST}}) wurde 1701 anlässlich der Krönung [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrichs III.]] zum preußischen König gepflanzt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.baumkunde.de/baumregister/2654-kroenungslinde_in_silstedt/ |titel=Krönungslinde in Silstedt |werk=baumkunde.de |abruf=2021-06-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist seit 1934 ein Naturdenkmal.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kreis-hz.de/de/naturdenkmale/baum-naturdenkmale-20003784.html |titel=Baum-Naturdenkmale |werk=kreis-hz.de |abruf=2021-06-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Krönungslinde wurde aber erst 1866 samt Hügel (Standort), mit Brennholzwert an die Gemeinde verkauft. Davor gehörte sie mit zum Gut Silstedt. Der Verkäufer war Hermann Hagen, welcher das Gut vom Rittmeister Weidemann erworben hatte. 20 Taler bezahlte die Gemeinde und 40 seine Durchlaucht Graf Otto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alte Linden: Auf Befehl Friedrich Wilhelm I. wurde 1719 der ganze Kirchhof mit [[Maulbeerbaum|Maulbeerbäumen]] bepflanzt, weil hier die Seidenraupenzucht eingeführt werden sollte. Der Versuch missglückte, die Maulbeeren gingen ein. Erhalten sind jedoch zwei Linden, die man 1722 an die Ostfront der Kirche setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Silstedt gibt mehrere Kleinbetriebe und Geschäfte, eine Grundschule, eine tageweise besetzte Arztpraxis sowie die [[Freiwillige Feuerwehr]]. Silstedt beherbergt, die an der Holtemme gelegene, Kläranlage sowie den Geschäftssitz des &amp;#039;&amp;#039;Wasser- und Abwasserverbandes Holtemme-Bode&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wernigerode.de/silstedt.html &amp;#039;&amp;#039;Ortschaft Silstedt&amp;#039;&amp;#039;] Website der Stadt Wernigerode. Abgerufen am 20. Mai 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahb.eu/56/abwasser &amp;#039;&amp;#039;Bereich Abwasser&amp;#039;&amp;#039;] Website des Wasser- und Abwasserverbandes Holtemme-Bode. Abgerufen am 20. Mai 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Henning Calvör]] (1685/86–1766), Theologe, Lehrer und Gelehrter im Bereich der Bergbautechnik und Mechanik&lt;br /&gt;
* [[Werner Hartmann (Marineoffizier)|Werner Hartmann]] (1902–1963), Marineoffizier und U-Bootskommandant, Sohn des Pfarrers Albert Hartmann&lt;br /&gt;
* Ernst Alwin Koch (1905–2000), Landwirt und Namensgeber für den Museumshof „Ernst Koch“ Silstedt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor= | url=https://www.museum.de/museen/museumshof-ernst-koch | titel=Museumshof „Ernst Koch“ | werk= | hrsg=www.museum.de | datum= | seiten= | archiv-url= | archiv-datum= | abruf=2023-06-14 | format= | sprache= | kommentar= | zitat= | offline= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1074855523}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wernigerode.de// Website der Stadt Wernigerode]&lt;br /&gt;
* [https://www.lda-lsa.de/archaeologie/fund-des-monats/2025/juli-2025 Gräberfeld]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Wernigerode}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1074855523|VIAF=317052357}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Harz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Wernigerode)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Harz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 995]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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