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	<title>Sillenstede - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sillenstede&amp;diff=75611&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-10-25T01:19:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart               = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename              = Schortens&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen                = Wappen Sillenstede.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung   = Sillensteder Wappen&lt;br /&gt;
| Breitengrad               = 53/34/28/N&lt;br /&gt;
| Längengrad                = 7/59/16/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox                  = &lt;br /&gt;
| Bundesland                = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix               = &lt;br /&gt;
| Höhe                      = 3 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von                  = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis                  = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug                = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                    = &lt;br /&gt;
| Einwohner                 = 2072&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum     = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle          = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schortens.de/bauen-wirtschaft/zahlen-fakten/einwohnerstatistik-stadt-schortens/ |titel=Schortens in Zahlen |abruf=2022-04-10 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum       = 1972-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1             = 26419&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2             = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                  = 04423&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                  = &lt;br /&gt;
| Lagekarte                 = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung    = &lt;br /&gt;
| Poskarte                  = &lt;br /&gt;
| Bild                      = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung         = &lt;br /&gt;
| Bilderwunsch              = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ev.-Luth. Florian-Kirche in Sillenstede.jpg|thumb|Ev.-Luth. Florian-Kirche in Sillenstede]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwan als Wetterfahne, Luthersymbol (Sillenstede).jpg|thumb|Schwan als Wetterfahne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mühle Sillenstede.jpg|mini|Mühle in Sillenstede]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sillenstede&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil der Stadt [[Schortens]] im [[Landkreis Friesland]] in [[Niedersachsen]]. In Sillenstede wohnen rund 2100 Einwohner. Die einst eigenständige Gemeinde wurde im Zuge der [[Gebietsreform in Niedersachsen]] 1972 der Gemeinde Schortens zugeschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v597649 |titel=NLA OL   Rep 400 Best. 138 Nr. 156 – Eingliederung der Gemeinde ... – Arcinsys Detailseite |abruf=2017-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Januar 2005 ist Schortens eine Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Sillenstede wurde 1138 erstmals als  &amp;#039;&amp;#039;Celensteda&amp;#039;&amp;#039; in einem Dokument des [[Vatikanische Apostolische Bibliothek|Vatikanischen Archivs]] erwähnt. Über die Abwandlungen &amp;#039;&amp;#039;Zelansteda&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;(1350), &amp;#039;&amp;#039;Szelinstede&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;(1354) und &amp;#039;&amp;#039;Tzillenstede&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;(1438) entwickelte sich der Name zu Sillenstede.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.chronikkreis-sillenstede.de/sillenstede |titel=Sillenstede |abruf=2021-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die heutige Kirche wurde 1233 fertiggestellt. Von Sillenstede aus nahm eine [[Fehde]] zwischen [[Östringen (Gau)|Östringern]] und [[Wangerland|Wangerern]] ihren Anfang, deren Ende der Anlass für den Bau der Kirche in Schortens war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum [[Kirchspiel]] Sillenstede gehörten einige kleinere Bauerschaften, darunter der heutige Stadtteil [[Grafschaft (Friesland)|Grafschaft]] sowie Glarum und Moorhausen. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war Sillenstede Standort der schweren [[Flakbatterie Sillenstede]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden der neu gegründeten Gemeinde Sillenstede auch [[Accum]] und Grafschaft zugeschlagen. Im Zuge der [[Gebietsreform]] wurde Sillenstede am 1. Juli 1972 ein Teil der Gemeinde Schortens.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Statistisches Bundesamt |Titel=Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 |Verlag=W. Kohlhammer GmbH |Ort=Stuttgart/Mainz |Datum=1983 |ISBN=3-17-003263-1 |Seiten=275}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dreiteilige Wappen von Sillenstede zeigt im oberen Feld drei gesprenkelte Kiebitzeier, die darauf hindeuten sollen, dass Sillenstede überwiegend in der Marsch liegt. In der Mitte werden zwei [[Schlammpeitzger|Putaale]] dargestellt und darunter ein Grütztopf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chronik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
Die heutige [[Evangelisch-lutherische Kirchen|evangelisch-lutherische]] [[St.-Florian-Kirche (Sillenstede)|St.-Florian-Kirche]] wurde im Jahre 1233 fertiggestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dehio: auch eine Datierung in das 12. Jahrhundert ist möglich.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist mit 48 m Länge die größte und bedeutendste [[Granit]]quaderkirche Frieslands. Die Kirche wurde [[Florian von Lorch|St. Florian]], dem [[Schutzpatron]] in Feuers- und Wassernot, geweiht. Wie in zahlreichen lutherischen Gemeinden Nordwestdeutschlands findet sich auf dem Kirchendach anstelle eines Wetterhahnes ein [[Schwan (Symbol)|Schwan]], der im christlichen Kontext als Symbol für den Reformator Martin Luther gedeutet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. hierzu: Ummo Lübben, &amp;#039;&amp;#039;Wetterschwäne auf lutherischen Kirchen zwischen Ems und Jade&amp;#039;&amp;#039; (Norden 2010); ISBN 978-3-939870-35-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der seit der [[Reformation]] [[Protestantismus|protestantischen]] Kirche befindet sich ein [[Taufbecken|Taufstein]] aus dem Jahre 1250, einer der ältesten und wertvollsten Taufsteine im [[Oldenburger Land]]. Der [[Altar|Passionsaltar]] von 1515/1520 ist aus [[Eiche]]nholz geschnitzt und zeigt die [[Passion Jesu|Leidensgeschichte]] [[Jesus Christus|Jesu Christi]] in 13 Bildern. Ein weiteres Prunkstück ist die [[Johann Adam Berner|Johann-Adam-Berner-Orgel]] aus dem Jahre 1757. Trotz deutlicher Erweiterung hat sie ihren ursprünglichen Klang erhalten. 11 der heute 21 Register sind ursprünglich. Die Berner-Orgel steht im Mittelpunkt einer Orgelkonzertreihe, die jährlich vom Anfang Juni bis Mitte September an jedem Samstag ein Orgelkonzert anbietet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kirche-sillenstede.de/kirchenkonzert-st-florian/orgelsommer-sillenstede.html Kirchenmusik in St.-Florian], abgerufen am 9. Juni 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mühle ===&lt;br /&gt;
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die 1862 erbaute [[Holländerwindmühle]], die sich in einem Wohngebiet zwischen der Mühlenstraße und der Georg-Janßen-Straße befindet. Der Mühlenbetrieb wurde 1964 aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt. Danach diente sie zunächst als Standort für einen Landhandel, bevor sie dann 1978 in Privatbesitz kam und zu Wohnzwecken umgebaut wurde, ohne dass das äußere Erscheinungsbild darunter leiden musste.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nwzonline.de/friesland/politik/windmuehle-dient-heute-als-wohnhaus_a_2,0,448538144.html nwzonline.de: Windmühle dient heute als Wohnhaus], abgerufen am 6. September 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Sillenstede entstand am Schnittpunkt von fünf Wegen, den heutigen [[Landesstraße|Landes-]] bzw. [[Kreisstraße]]n nach [[Jever]], [[Waddewarden]], [[Sengwarden]], [[Fedderwarden]] und nach [[Grafschaft (Friesland)|Grafschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Straßensystem in Niedersachsen |werk=Niedersächsische Landesbehörde füer Straßenbau und Verkehr |url=https://www.nwsib-niedersachsen.de/application.jsp |abruf=2025-01-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem durchquert die von Güterzügen befahrene [[Bahnstrecke Schortens Weißer Floh–Wilhelmshaven Ölweiche]] den östlichen Teil der [[Gemarkung]] Sillenstede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Pastor [[Carl Woebcken (Pastor)|Carl Woebcken]], Heimatforscher und Genealoge&lt;br /&gt;
* [[Arthur Eden]], Maler&lt;br /&gt;
* [[Gerd Hergen Lübben]], Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Georg Janssen]] (Janssen-Sillenstede), Heimatforscher und Genealoge&lt;br /&gt;
* [[Johann Ludwig Hinrichs]], Mitbegründer der deutschen [[Baptisten]]gemeinden, war vor 1840 Hilfslehrer an der Sillensteder Volksschule.&lt;br /&gt;
* [[Georg Schipper]], Heimatforscher und MdL&lt;br /&gt;
* [[Theodor Pekol]], Firmengründer&lt;br /&gt;
* [[Gustav Pielstick]], Motorenkonstrukteur&lt;br /&gt;
* [[Jonas Schlagowsky]], Schauspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sillenstede.&amp;#039;&amp;#039; In: Carl Woebcken: &amp;#039;&amp;#039;Jeverland. Gewesenes und Gebliebenes.&amp;#039;&amp;#039; Heft 8 der Mitteilungen des Jeverländischen Altertums- und Heimatvereins. C. L. Mettcker &amp;amp; Söhne, Jever (Oldbg.) o. J.&lt;br /&gt;
* Georg Dehio: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler.&amp;#039;&amp;#039; Band &amp;#039;&amp;#039;Bremen, Niedersachsen.&amp;#039;&amp;#039; Wiss. Buchgesellschaft Darmstadt, 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.chronikkreis-sillenstede.de/sillenstede Chronik Sillenstede]&lt;br /&gt;
* [http://www.sillenstede.de/ Sillenstede Vereine, Gewerbe, Schule, Kirche, Information]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile der Stadt Schortens}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4667323-4|VIAF=246294185}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Friesland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Schortens)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Friesland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1138]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
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