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	<title>Silius Italicus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Meier89: /* Literatur */</title>
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		<updated>2026-04-09T15:20:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Silius Italicus, Punica, Vatican Ottob. lat. 1258.jpg|mini|Silius Italicus, &amp;#039;&amp;#039;Punica&amp;#039;&amp;#039; 9,1–15, mit Randbemerkungen von Domizio Calderini in einer Handschrift des 15. Jahrhunderts. Rom, Biblioteca Apostolica Vaticana, Vaticanus Ottob. lat. 1258, fol. 102v]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tiberius Catius Asconius Silius Italicus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um [[25]] n. Chr.; † um [[100]] n. Chr.) war ein [[Römisches Reich|römischer]] Politiker und Dichter. Er verfasste die „Punica“, ein [[Epos]] über den [[Zweiter Punischer Krieg|zweiten Punischen Krieg]], das in 17 Büchern über 12.000 Verse umfasst. Sein Werk ist nicht nur eines der bedeutendsten Epen der [[Lateinische Literatur#Silberne Latinität|nachklassischen Lateinischen Literatur]], sondern auch das umfangreichste lateinische Epos, das aus der Antike überliefert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die &amp;#039;&amp;#039;Punica&amp;#039;&amp;#039; erhoben neuzeitliche [[Klassische Philologie|Altphilologen]] lange den pauschalen Vorwurf, dass sie stilistisch nicht zu den Glanzstücken ihrer Zeit zählte und teilweise [[Epigone|epigonale]] Züge gegenüber den [[Augustus#Das augusteische Zeitalter|Augusteischen]] Dichtern [[Vergil]] und [[Ovid]] zeige, die Silius verehrte. Daher sind Silius Italicus und sein Werk erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts Gegenstand umfassender sprachlicher Analysen und Würdigungen in der neueren Forschung geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael von Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;Silius Italicus. Freiheit und Gebundenheit römischer Epik&amp;#039;&amp;#039;. Amsterdam 1964, S. 9ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Silius’ Geburtsort ist unbekannt. Aus seinem [[Cognomen|Beinamen]] &amp;#039;&amp;#039;Italicus&amp;#039;&amp;#039; wurde geschlossen, dass er aus [[Italica]] in [[Hispanien]] stamme,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Vita Silii Italici, in: Tiberius Catius Asconius, Silius Italicus. &amp;#039;&amp;#039;De secundo bello Punico&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 1504, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt; doch [[Römischer Name|Römische Namenskonventionen]] würden hier die Form &amp;#039;&amp;#039;Italicensis&amp;#039;&amp;#039; erfordern. [[Martial]], der Silius mehrere [[Epigramm]]e widmete, zählte ihn nicht zu den literarischen Berühmtheiten Hispaniens der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts. Die Vermutung, Silius sei aus Italica, der Hauptstadt der [[Italiker|italischen]] Föderation aus dem [[Bundesgenossenkrieg (Rom)|Bundesgenossenkrieg]], ist ebenfalls unbelegt. Wahrscheinlich waren seine Vorfahren Mitglieder einer italischen Gemeinschaft, wie sie in Inschriften auf [[Sizilien]] und anderen Orten auftauchen, und der Beiname &amp;#039;&amp;#039;Italicus&amp;#039;&amp;#039; wäre in diesem Fall als Titel anzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jungen Jahren machte sich Silius als Redner vor dem Gericht der [[Centumviri]] einen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;Martial, &amp;#039;&amp;#039;Epigramme&amp;#039;&amp;#039; 7,63,7f.&amp;lt;/ref&amp;gt; später war er Politiker im [[Römischer Senat|Senat]], jedoch ohne großen Ehrgeiz für seinen Stand. Den Kaisern, unter denen er lebte, erschien er wenig anstößig, was darauf hindeutet, dass er seinen Schutz und Aufstieg unter Kaiser [[Nero]] durch seine rednerischen Fähigkeiten in gerichtlichen Schauprozessen sicherte, die oft den Angeklagten, die beim Kaiser in Ungnade gefallen waren, zum Verhängnis wurden. Im Jahr 68 wurde Silius zusammen mit [[Publius Galerius Trachalus]] ordentlicher [[Konsulat (Römisches Reich)|Konsul]]. In diesem Jahr entzog Nero den Konsuln vorzeitig ihr Amt und übernahm selbst allein das Konsulat.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sueton]], &amp;#039;&amp;#039;Nero&amp;#039;&amp;#039; 43,2.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Gaius Cornelius Tacitus|Tacitus]] nennt Silius als einen von zwei Zeugen (neben [[Cluvius Rufus]]) der Unterredung im Dezember 69 zwischen [[Titus Flavius Sabinus (Suffektkonsul 47)|Titus Flavius Sabinus]], dem älteren Bruder [[Vespasian]]s, und  Kaiser [[Vitellius]]. Sabinus versuchte in diesem Gespräch, Vitellius zur Aufgabe seiner Herrschaft zu überreden, da Vespasians Truppen bereits aus der Provinz [[Moesia]] auf Rom marschierten.&amp;lt;ref&amp;gt;Tacitus, &amp;#039;&amp;#039;Historien&amp;#039;&amp;#039; 3,65,2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Joseph Wright of Derby - Virgil&amp;#039;s Tomb by Moonlight, with Silius Italicus - Google Art Project.jpg|miniatur|Silius Italicus studiert am Grab Vergils in Neapel ([[Joseph Wright of Derby]], Öl auf Leinwand 1779)]] Unter Nero beschädigte Silius seinen Ruf, da man glaubte, er habe freiwillig Anklagen erhoben, doch in der Freundschaft mit Vitellius verhielt er sich klug und umsichtig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Plinius der Jüngere|Plinius]], &amp;#039;&amp;#039;Epistulae&amp;#039;&amp;#039; 3,7,3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Zeit als Konsul arrangierte er sich mit dem luxusliebenden Kaiser Vitellius und wurde um das Jahr 77 [[Prokonsul]] der Provinz [[Asia (Provinz)|Asia]], aus welchem Amt er großen Ruhm erlangte.&amp;lt;ref&amp;gt;Plinius, &amp;#039;&amp;#039;Epistulae&amp;#039;&amp;#039; 3,7,3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner Statthalterschaft in Asien zog sich Silius noch unter der flavischen Dynastie ins Privatleben zurück und widmete sich in seinem &amp;#039;&amp;#039;[[Muße|otium]]&amp;#039;&amp;#039; der Schriftstellerei.&amp;lt;ref&amp;gt;Plinius, &amp;#039;&amp;#039;Epistulae&amp;#039;&amp;#039; 3,7,3.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Martial]] beschreibt diesen Übergang vom politischen &amp;#039;&amp;#039;negotium&amp;#039;&amp;#039; („Geschäftlichkeit“) in der Stadt zum &amp;#039;&amp;#039;otium&amp;#039;&amp;#039; auf dem Land als eine Verlagerung seiner Tätigkeit ins Private, was den Einfluss der  [[Ciceronianismus|Ciceronianischen]] [[Rhetorik]] auf sein späteres Werk, insbesondere sein Epos „Punica“, erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;Martial, &amp;#039;&amp;#039;Epigramme&amp;#039;&amp;#039; 4,14; 7,73,11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Gedicht, das er mit größerer Sorgfalt als Begabung verfasste,&amp;lt;ref&amp;gt;Martial, &amp;#039;&amp;#039;Epigramme&amp;#039;&amp;#039; 7,63,1f.&amp;lt;/ref&amp;gt; enthält nur zwei Passagen über die Flavier, in denen [[Domitian]] als Krieger und in einer als Sänger gefeiert wird, dessen Leier süßer als die des [[Orpheus]] klingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war ein passionierter Sammler und verehrte zwei große Römer seiner Vergangenheit, [[Marcus Tullius Cicero|Cicero]] und [[Vergil]], in einer geradezu kultischen Weise. Er besaß ihre Landgüter in [[Tusculum]] und [[Neapel]] und verbrachte sein Alter an der [[Kampanien|kampanischen]] Küste in der Nähe von Vergils Grab, dem er als Anhänger huldigte. Mit dem Philosophen [[Epiktet]] tauschte er sich aus, und [[Lucius Annaeus Cornutus]] widmete ihm Bücher über Vergil. Als [[Patronat (Römer)|Patron]] des Martial wurde er von diesem in mehreren Epigrammen gelobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Anraten seiner Freunde zog sich Silius schließlich aus Rom zurück und ließ sich in Kampanien nieder, ohne sich durch die Ankunft eines neuen Kaisers davon abbringen zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Plinius, &amp;#039;&amp;#039;Epistulae&amp;#039;&amp;#039; 3,7,6.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Ruhe verbrachte er seine Tage mit gelehrten Gesprächen, wenn er nicht schrieb, und galt als einer der angesehensten Männer des Staates, ohne Machtstreben oder Neid zu erregen.&amp;lt;ref&amp;gt;Plinius, &amp;#039;&amp;#039;Epistulae&amp;#039;&amp;#039; 3,7,4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Um das Jahr 101 starb er in seinem Anwesen in Neapel im Alter von etwa 75 Jahren, eher durch körperliche Schwäche als durch Krankheit. Er war der letzte von Neros Konsuln, der starb.&amp;lt;ref&amp;gt;Plinius, &amp;#039;&amp;#039;Epistulae&amp;#039;&amp;#039; 3,7,9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Silius beendete sein Leben durch freiwilligen Hungertod, da er an einem unheilbaren Geschwulst litt, dessen Überdruss ihn mit stoischer Entschlossenheit zum Tod führte. Diese Form der Selbsttötung war typisch für einen Anhänger der stoischen Philosophie, da die Beendigung eines nicht lebenswerten Lebens aus [[Stoischer Weiser|stoischer Sicht]] als Ausdruck höchster Tugend galt. Bis zu seinem letzten Tag blieb Silius glücklich und zufrieden.&amp;lt;ref&amp;gt;Plinius, &amp;#039;&amp;#039;Epistulae&amp;#039;&amp;#039; 3,7,1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
=== Das historische Epos ===&lt;br /&gt;
Ob Silius sich verpflichtet sah, seine philosophischen Dialoge aufzuschreiben oder nicht, ist nicht bekannt. Zufällig ist sein [[Epos]] &amp;#039;&amp;#039;Punica&amp;#039;&amp;#039; in 17 Büchern mit etwa 12.000 Zeilen erhalten geblieben. Das epische Gedicht hat den historischen Stoff des [[Zweiter Punischer Krieg|Zweiten Punischen Krieges]] zum Thema. Das &amp;#039;&amp;#039;historische Epos&amp;#039;&amp;#039; hatte in Rom eine lange Vorgeschichte. Seit dem altlateinischen Dichter [[Gnaeus Naevius]] erfuhren große militärische Auseinandersetzungen der Römer oft die Behandlung in einer solchen Form der Dichtung. Silius und [[Marcus Annaeus Lucanus|Lucan]] sind zwei Vertreter des historischen Epos aus der [[Nero]]nischen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer bekannten Passage beschreibt [[Titus Petronius|Petronius]] demonstrativ die Schwierigkeiten bei diesem historischen Motiv. Ein Dichter, sagt er, der das weite Thema „Bürgerkriege“ schultere, bräche, bis er alles Wissen zusammen habe, unter der Last zusammen, da er nicht nur die Fakten berichten, was die Historiker deutlich besser könnten, sondern für die Abschweifungen, für die Einführung göttlicher Wesen in die Szenerie, und für die mythologische Einfärbung des Themas einen in alle Richtungen freien Geist besitzen müsse. Die lateinischen Gesetze des historischen Epos wurden durch [[Quintus Ennius|Ennius]] festgelegt und waren noch gültig, als [[Claudian]] schrieb. Sie wurden niemals ernsthaft verletzt, außer durch Lucan, der die &amp;#039;&amp;#039;[[Deus ex machina|dei ex machina]]&amp;#039;&amp;#039; seiner Vorgänger durch den weiten, düsteren und eindrucksvollen stoischen Gedanken des Schicksals ersetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silius war einer von vielen Römern des frühen [[Prinzipat]]s, der sich mutig zu den Ansichten des [[Stoa|Stoizismus]] bekannte. Anders als bei Lucan ist dieses Gedankengut jedoch weniger in sein Werk eingeflossen. Silius lehnte sich in seinem Werk an zwei Vorbilder an: Einerseits übernahm er Bilder und Gedanken von [[Epiktet]], den er als einen der größten Philosophen ansah, andererseits folgte er den Lehren des Stoikers, [[Rhetorik]]ers und [[Grammatik]]ers [[Lucius Annaeus Cornutus|Cornutus]], dem er sogar einen Vergil-Kommentar widmete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem umfangreichen Wissen hatte Silius exzellente Voraussetzungen für jeden einzelnen Bestandteil des konventionellen historischen Epos. Und obwohl er nicht von [[Quintilian]] beim Namen genannt wird, ist er vermutlich bei der Erwähnung der Gruppe von Dichtern mit gemeint, die schrieben, um ihr Wissen zu demonstrieren. Er betonte auch unwichtige Momente in der Geschichte, sofern sie malerisch zu schildern waren. Dagegen überging er wichtige Ereignisse, wenn sie sich nicht für heldenhafte Darstellungen eigneten. Seine Helden waren wie bei [[Homer]] den Leidenschaften und Launen der [[Römische Mythologie|Götter]] unterworfen. Silius wandelte Ereignisse und Gleichnisse aus der Mythologie oder Geschichte Roms und Griechenlands leicht ab und fügte sie in sein Epos ein, auch wenn es dem Thema nicht angemessen war. Er tat dies mit einer für seine Zeit ungewohnten Einfachheit, aber auch mit kultivierter Anmut und Geschmack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei starre Vorgaben für ein antikes Epos waren: reichlich Gleichnisse und viele Zweikämpfe. Aber weil die dabei geschilderten Heldentaten längst ohne große Variationen ausgearbeitet waren, brachten die Wiederholungen wenig Neues. Silius hatte jedoch perfektes dichterische Bewusstsein, gepaart mit knappen Spuren poetischer Kreativität. Kein Schriftsteller wurde korrekter und einheitlicher durch Zeitgenossen und Nachfolger gleichermaßen beurteilt. Nur Martial schmeichelte ihm, indem er seinen Freund auf Augenhöhe mit Vergil sah. Der jüngere Plinius sagte höflich, dass Silius seine Gedichte mit mehr Fleiß als Talent schrieb, und dass er, wenn er sie nach der Mode der Zeit vor Freunden rezitierte, gelegentlich entdeckte, was man wirklich von ihnen dachte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Plin epist. 3,7,4: &amp;#039;&amp;#039;Scribebat carmina maiore cura, quam ingenio&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist daher erstaunlich, dass das Gedicht erhalten geblieben ist. Silius wird nach Plinius von keinem antiken Schriftsteller außer [[Sidonius Apollinaris]]  mehr erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die &amp;#039;&amp;#039;Punica&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Das einzige von Silius erhaltene Werk, die &amp;#039;&amp;#039;Punica&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Libri Punicorum bellorum&amp;#039;&amp;#039;, dt. „Die Bücher vom Punischen Kriege“), umfasst 12.202 Verse und ist damit das längste zusammenhängende Gedicht, das aus der Römischen Antike vorliegt. Die strittige Einteilung in 17 fertige Bücher erregte bei zahlreichen Forschern den Verdacht, dass der Dichter es hier nicht fertiggebracht habe, trotz seiner klassischen Vorbilder, in deren Tradition er sich bewegte, eine Einteilung in eine Anzahl der klassischen epischen Zahlensymbolik vorzunehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. zuletzt Fernand Delarue: &amp;#039;&amp;#039;Sur l´architecture des Punica des Silius Italicus&amp;#039;&amp;#039;, in: REL, Bd. 70 (1992), S. 157ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Epiker bevorzugten tetradische oder hexadische Einteilungen, bzw. deren vielfache.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Werner Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Silius Italicus Ein Dichter zwischen Klassizismus und Modernität?&amp;#039;&amp;#039; in: Silius Italicus. Akten der Innsbrucker Tagung vom 19. – 21. Juni 2008, hg. v. Florian Schaffenrath. Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 2010, S. 23. Vergil schrieb 12 Bücher, ein Viertel von den 48 homerischen Gesängen Ilias und Odyssee, wobei in der Aeneis je die Hälfte der Bücher (also eine Hexade [6] oder ein Achtel) auf die jeweiligen Epen entfiel (nach gängiger Einteilung).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Walter Kißel]] nahm an, dass Silius ursprünglich eine dreifache Hexade, also 18 Bücher entwerfen wollte, durch seine Krebserkrankung jedoch zeitlich nicht mehr in der Lage war, das Werk in dieser Form zu vollenden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Walter Kißel: &amp;#039;&amp;#039;Das Geschichtsbild des Silius Italicus&amp;#039;&amp;#039; (Studien zur Klassischen Philologie 2). Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1979, S. 217f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Werk mit 18 Büchern hätte sein Pendant in [[Quintus Ennius|Ennius]] überlieferten &amp;#039;&amp;#039;Annales&amp;#039;&amp;#039; gehabt, einem der berühmtesten historischen Epen des Römischen Altertums, in dem ebenfalls der Zweite Punische Krieg behandelt wird. Andere Ansätze zur Zahlensymbolik verfolgten [[Michael von Albrecht]] und Karl Heinz Niemann. Während letzterer die Zahl als gewählt und vom Autor gewollt hinnahm&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Karl-Heinz Niemann: &amp;#039;&amp;#039;Die Darstellung der römischen Niederlagen in den Punica des Silius Italicus.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1975.&amp;lt;/ref&amp;gt;, brachte von Albrecht Beispiele aus der klassischen Tradition für 17 Stücke umfassende Werke.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael von Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Römischen Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Bern 1992, S. 763.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sowohl [[Kallimachos|Kallimachos&amp;#039;]] &amp;#039;&amp;#039;Iamben&amp;#039;&amp;#039; als auch die daran angelehnten [[Horaz|Horazischen Epoden]] umfassen 17 Stücke. Ähnlichkeit findet sich auch zur [[Appendix Vergiliana]], die ohne [[Sphragis]] 17 Gedichte enthält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Stoff und die Quellen für die &amp;#039;&amp;#039;Punica&amp;#039;&amp;#039; lieferten hauptsächlich [[Titus Livius|Livius]]’ dritte Dekade in seiner Weltgeschichte &amp;#039;&amp;#039;ab urbe condita&amp;#039;&amp;#039; (umfassend die Bücher 31–45) und Passagen aus Ennius’ &amp;#039;&amp;#039;Annales&amp;#039;&amp;#039;, die im Original nicht mehr erhalten sind. Weitere Geschichtsschreiber zum Krieg mit [[Hannibal]], die als Quellen gedient haben könnten, sind nicht auszuschließen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Alfred Klotz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Stellung des Silius Italicus unter den Quellen zur Geschichte des zweiten punischen Krieges,&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinisches Museum]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 82, 1933, S. 3f. ([https://web.archive.org/web/20160304040108/http://www.rhm.uni-koeln.de/082/Klotz.pdf PDF]), Klotz nennt für die ersten acht Bücher als Hauptquelle [[Coelius Antipater]] und ab dem achten Buch den Annalisten [[Valerius Antias]], die Silius ohne Umwege über Livius genutzt hätte.&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele Werke des nachklassischen und späten klassischen &amp;#039;&amp;#039;saeculum&amp;#039;&amp;#039; liegen bekanntlich nicht in der Überlieferung vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Heinz-Günther Nesselrath: &amp;#039;&amp;#039;Zu den Quellen des Silius Italicus&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Hermes&amp;#039;&amp;#039; 114 (1986), S. 230. Nesselrath belegt zwar, dass Silius immer wieder kleine Episoden an Livius vorbei aus älteren Quellen modifiziert habe, dass jedoch gerade dies keinen kompilatorischen Charakter trägt, weil seine Hauptquelle Livius war, dessen Fakten er klarer und dichterisch ansprechend darstellen konnte.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Fakten werden üblicherweise im ursprünglichen Zusammenhang und ihrer historischen Reihenfolge präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage des Epos folgt der der Ilias und der [[Aeneis]], es ist gedacht als Duell zwischen zwei mächtigen Staaten und parallelen Meinungsverschiedenheiten bei den Göttern. [[Publius Cornelius Scipio Africanus|Scipio]] und Hannibal sind die beiden großen Helden, die den Platz von [[Achilles]] und [[Hektor]] einerseits, [[Aeneas]] und [[Turnus (Mythologie)|Turnus]] andererseits einnehmen, während die kleineren Figuren in den Farben Vergils oder Homers gezeichnet sind. Sein Hannibal ist am Anfang offensichtlich eine Verkörperung von Grausamkeit und Verrat, der Inbegriff all dessen, was die Römer mit dem Begriff Punier verbinden. Scipio nennt er &amp;#039;&amp;#039;Hannibal von Ausonien&amp;#039;&amp;#039;; er lässt [[Juno (Mythologie)|Juno]] dem karthagischen Feldherrn versichern, dass, wenn das Glück es ihm beschert hätte, als Römer geboren zu werden, ihm ein Platz unter den Göttern sicher gewesen sei. Scipio wird als Gegenspieler von Hannibal als Figur fast so mythisch wie [[Alexander der Große]] im Mittelalter. Als Nebenfiguren treten [[Quintus Fabius Maximus Verrucosus|Fabius Maximus Verrucosus]], eine offensichtliche Kopie von Lucans [[Marcus Porcius Cato der Jüngere|Cato]], und [[Lucius Aemilius Paullus (Konsul 219 v. Chr.)|Lucius Aemilius Paullus]], der in der [[Schlacht von Cannae]] getötete Konsul auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele Dichter spielte Silius auf markante Episoden von Homer und Vergil an und passte sie für seinen Kontext an. So hat Hannibal einen Schild von wunderbarer Verarbeitung – wie Achilles und Aeneas; da Aeneas in den [[Unterwelt der griechischen Mythologie|Hades]] hinabstieg und eine Vision der Zukunft Roms hatte, muss Scipio seine Offenbarung aus dem Himmel erhalten; die [[Trebia]], an Körpern würgend, muss sich wie Xanthus in Wut erheben, und von [[Vulcanus]] in die Flucht geschlagen werden; an Stelle von Vergils Camilla muss es eine [[Asbyte]] geben, numidische [[Amazone]] vor [[Sagunt]]. Die vielen Schlachten werden im Allgemeinen – den epischen Regeln folgend – zu Zweikämpfen umgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Textüberlieferung ==&lt;br /&gt;
Das Gedicht wurde 1416 oder 1417 von [[Poggio Bracciolini]] in einem [[Manuskript]] entdeckt, möglicherweise in [[Konstanz]]. Von dieser heute verlorenen Edition stammen alle existierenden ab (die durchweg aus dem 15. Jahrhundert datieren). Ein wertvolles Manuskript aus dem 8. oder 9. Jahrhundert, das in [[Köln]] von L. Carrion im späten 16. Jahrhundert gefunden wurde, verschwand kurze Zeit später wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei &amp;#039;&amp;#039;[[Editio princeps|editiones principes]]&amp;#039;&amp;#039;, die nicht vor das Jahr 1471 datieren, stammen aus Rom. Spätere Ausgaben des Werks, über siebzig an der Zahl, stammen unter anderem von [[Nikolaes Heinsius der Ältere|Nikolaes Heinsius dem Älteren]] (1600), [[Arnold Drakenborch]] (Utrecht 1717), der einen heute noch wertvollen Kommentar beigab, [[Johann Christian Gottlieb Ernesti]] (Leipzig 1791), G. A. Ruperti (Göttingen 1795/1798), dessen vorzüglichen Kommentar [[Jules Lemaître]] (Paris 1823) fortführte, und L. Bauer (Leipzig: Teubner 1890/1892). Erst die kritische Ausgabe von [[Josef Delz]] (1987) bietet einen soliden Text, der auch viele irrige [[Emendation (Editionsphilologie)|Emendationen]] früherer Humanisten ausscheidet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Silius Italicus, Venice.jpg|mini|Der Anfang der &amp;#039;&amp;#039;Punica&amp;#039;&amp;#039; in der Handschrift Venedig, Biblioteca Nazionale Marciana, Lat. XII, 68 (colloc. 4519), fol. 3r (15. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
Nach dem Erstdruck seines Werkes 1471 erfreute sich Silius zunächst häufiger Lektüre und Nachahmung, besonders in England&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Ernst Robert Curtius]]: &amp;#039;&amp;#039;Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Francke: Bern / München 1948, 7. Aufl. 1969, S. 268; E. L. Bassett: &amp;#039;&amp;#039;Silius Italicus in England.&amp;#039;&amp;#039; In: Classical Philology 48 (1953), S. 155–168.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Seit Mitte des 16. Jahrhunderts bis in die neuere Literaturgeschichte&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. z.&amp;amp;nbsp;B. Manfred Fuhrmann: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der römischen Literatur&amp;#039;&amp;#039;. Reclam: Stuttgart 1999, S. 430ff. Fuhrmann stellt Silius in eine Reihe mit Valerius Flaccus und Statius, die alle in ihrer Vergilnachahmung &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;manchen Zug dieser Epik als epigonenhaft erscheinen&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; (S. 430) ließe. Silius selbst und seine Motiventlehnungen seien &amp;quot;matt und unselbstständig&amp;quot; (S. 432).&amp;lt;/ref&amp;gt; zog eine Geringschätzung des Dichters Silius Italicus ein, die vor allem von einem lapidaren, stark abschätzigen Urteil [[Julius Caesar Scaliger]]s in dessen postum 1561 veröffentlichten &amp;#039;&amp;#039;Poetices libri septem&amp;#039;&amp;#039; herrührt.&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Non nervos, non numeros, non spiritum habet. Adeo vero ab omni venere alienus est, ut nullus invenustior fit. Totus haeret, trepidat, vacillat: ubi audet, cadit.&amp;#039;&amp;#039; (Poet. VI,6, ed. Lyon 1561, S. 324aD–bA).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Er hatte keine Fähigkeiten zur Spannungserzeugung, keinen Rhythmus und keine Genialität. Daher ist er wahrlich frei von jeglichem Liebreiz. Das ganze Werk stockt, zittert und wankt bei ihm: wo er etwas wagt, da scheitert er.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scaliger hatte mit diesem Urteil besonders die vielfältigen Anleihen konventionalisierter Formalismen aus älteren Werken im Blick, die keine rechte Motivlage des Epos und eine geringe motivische Kohärenz erkennen ließen. Während die Haupthandlung im Stile [[Enkomion|enkomiastischer]] Epik linear den historischen Ereignissen folgt, werden immer wieder Episoden eingeschoben, wie die Unterweltsfahrt Scipios, die aus älteren Epen motiviert sind. Der Heldencharakter ist keine klare Entscheidung des Dichters, sondern ein Mittelweg zwischen Alexandrinischer [[Panegyrik]] im historischen Stil und einem mythologischen Helden, der unter dem Einfluss der Götter steht. Manche Forscher gehen sogar davon aus, dass Silius selbst erst während des Schreibens bewusst wurde, welche historische Bedeutung Hannibal zukomme, wobei er ihn etwa ab dem 15. Buch zunehmend an Scipio angleichen musste. In Scaligers Urteil sollten sich Vergleiche und epische Motive in ihrem Zusammenhang mit den Vorgängern messen, wobei er schließlich zu dem Urteil kommt, dass Silius innerhalb seines Katalogs guter römischer Dichter (Poet. VI,6, ed. 1561, S. 323aB–327bC: [[Martial]], [[Gaius Valerius Flaccus|Valerius Flaccus]], [[Publius Papinius Statius|Statius]], [[Juvenal]], [[Aulus Persius Flaccus|Persius]], [[Seneca]], Silius, [[Sulpicia die Ältere|Sulpicia]], [[Marcus Annaeus Lucanus|Lukan]]) der schwächste und vor diesem Hintergrund nicht einmal ein wirklicher Dichter gewesen sei: &amp;#039;&amp;#039;Quem equidem postremum bonorum poetarum existimo, quin ne poetam quidem&amp;#039;&amp;#039; (ed. 1561, S. 324aD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silius Bemühen um Verständlichkeit und rhetorische Klarheit entgegen dem ihm oft zugerechneten [[Manierismus]] entdeckte die Philologie erst in den letzten Jahrzehnten. Auch steht nun weniger der Überlieferungswert der historischen Fakten, sondern vielmehr die Vorlage und die Arbeitsweise des Dichters bei der Erstellung des Werkes selbst im Vordergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein geflügeltes Wort aus der &amp;#039;&amp;#039;Punica&amp;#039;&amp;#039; (11,595) ist &amp;#039;&amp;#039;pax optima rerum&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Der Friede ist das beste der Dinge.&amp;#039;&amp;#039;; auch: &amp;#039;&amp;#039;Der Friede ist das Beste, was die Natur dem Menschen bescherte.&amp;#039;&amp;#039; ([[Erasmus von Rotterdam]] in die &amp;#039;&amp;#039;[[Die Klage des Friedens]]&amp;#039;&amp;#039;). Es gilt als Motto des [[Westfälischer Friede|Westfälischen Friedens]] und findet sich auch auf dem Siegel der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Textausgaben und Übersetzungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sili Italici Pvnica &amp;#039;&amp;#039;, hrsg. v. [[Josef Delz]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Bibliotheca Teubneriana]]&amp;#039;&amp;#039;). Teubner: Stuttgart 1987. ISBN 3-519-01804-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Punica. Das Epos vom Zweiten Punischen Krieg&amp;#039;&amp;#039; (2 Bde.). Lateinischer Text mit Einleitung, Übersetzung, kurzen Erläuterungen, Eigennamenverzeichnis und Nachwort hrsg. v. Hermann Rupprecht. Stolz: Mitterfels 1991.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Silius Italicus Punica.&amp;#039;&amp;#039; Latein und englisch, hrsg. und über. v. James D. Duff (2 Bde.) ([[Loeb Classical Library]]). Heinemann: London 1961. Online: {{Digitalisat|IA=punicasi01siliuoft|LT=Bd. 1}} {{Digitalisat|IA=punicasi02siliuoft|LT=Bd. 2}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Silius Italicus. La Guerre punique&amp;#039;&amp;#039; (4 Bde.), hrsg. und übers. v. Pierre Miniconi / Josée Volpilhac-Lenthéric / Michel Martin. Les Belles Lettres: Paris 2003, (&amp;#039;&amp;#039;[[Association Guillaume Budé|Collection des universités de France]]&amp;#039;&amp;#039;). ISBN 2-251-01251-6. (1), ISBN 2-251-01318-0 (2), ISBN 2-251-01325-3 (3), ISBN 2-251-01365-2 (4).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Des Cajus Silius Italicus punischer Krieg: Oder, Hannibal&amp;#039;&amp;#039;, Berichtigt, verdeutscht und erklärt von F.H. Bothe, 5 Bände, Stuttgart, 1855–1857 ([http://www.archive.org/download/descajussiliusi00italgoog/descajussiliusi00italgoog.pdf PDF]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Übersichtsdarstellung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Michael von Albrecht]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der römischen Literatur. Von Andronicus bis Boethius und ihr Fortwirken.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. 3., verbesserte und erweiterte Auflage. de Gruyter, Berlin u. a. 2012, ISBN 978-3-11-026525-5, S. 809–820.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kommentare&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Uwe Fröhlich: &amp;#039;&amp;#039;Regulus. Archetyp römischer Fides. Das sechste Buch als Schlüssel zu den Punica des Silius Italicus. Interpretation, Kommentar und Übersetzung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Ad fontes.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 6). Stauffenburg-Verlag, Tübingen 2000, ISBN 3-86057-185-0 (Zugleich: Heidelberg, Universität, Dissertation, 1997/1998: &amp;#039;&amp;#039;... et numquam summissus colla dolori.&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* [[Alfred Klotz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Stellung des Silius Italicus unter den Quellen zur Geschichte des Zweiten Punischen Krieges.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Rheinisches Museum für Philologie]].&amp;#039;&amp;#039; NF Bd. 82, Nr. 1, 1933, S. 1–34, ([http://www.rhm.uni-koeln.de/082/Klotz.pdf Digitalisat (PDF; 6,85 MB)]).&lt;br /&gt;
* R. Joy Littlewood: &amp;#039;&amp;#039;A commentary on Silius Italicus&amp;#039;, Punica 7.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Oxford u. a. 2011, ISBN 978-0-19-957093-5.&lt;br /&gt;
* Angeliki-Nektaria Roumpou: &amp;#039;&amp;#039;Silius Italicus: Punica, book 17.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Oxford commentaries on Flavian poetry&amp;#039;&amp;#039;). Oxford University Press, Oxford 2026, ISBN 9780198865902.&lt;br /&gt;
* Elisabeth Schedel: &amp;#039;&amp;#039;Ambiguities of War. A Narratological Commentary on Silius Italicus’ Battle of Ticinus (Sil. 4.1–479)&amp;#039;&amp;#039;. Brill, Leiden, Boston 2022, ISBN 978-90-04-52266-4&lt;br /&gt;
* François Spaltenstein: &amp;#039;&amp;#039;Commentaire des Punica de Silius Italicus&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Université de Lausanne Publications de la Faculté des Lettres.&amp;#039;&amp;#039; 28, {{ISSN|0248-3521}}). 2 Bände (Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Livres 1 à 8.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Livres 9 à 17.&amp;#039;&amp;#039;). Droz, Genf 1986–1990, (Zugleich: Lausanne, Universität, phil. Dissertation, 1986).&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Michael von Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;Silius Italicus. Freiheit und Gebundenheit römischer Epik.&amp;#039;&amp;#039; P. Schippers, Amsterdam 1964, (Zugleich: Tübingen, Universität, Habilitations-Schrift, 1964).&lt;br /&gt;
* Antony Augoustakis (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brill&amp;#039;s Companion to Silius Italicus.&amp;#039;&amp;#039; Brill, Leiden u. a. 2010, ISBN 978-90-04-16570-0.&lt;br /&gt;
* [[Erich Burck]]: &amp;#039;&amp;#039;Historische und epische Tradition bei Silius Italicus&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Zetemata]].&amp;#039;&amp;#039; H. 80). C. H. Beck, München 1984, ISBN 3-406-09680-8.&lt;br /&gt;
* Jana Maria Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Flavische Epik im Spannungsfeld von generischer Tradition und zeitgenössischer Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Europäische Hochschulschriften.&amp;#039;&amp;#039; Reihe 15: &amp;#039;&amp;#039;Klassische Sprachen und Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 91). P. Lang, Frankfurt am Main u. a. 2004, ISBN 3-631-52337-8 (Zugleich: Gießen, Universität, Dissertation, 2003).&lt;br /&gt;
* Steven H. Rutledge: &amp;#039;&amp;#039;Imperial inquisitions. Prosecutors and informants from Tiberius to Domitian.&amp;#039;&amp;#039; Routledge, London u. a. 2001, ISBN 0-415-23700-9, S. 268–269.&lt;br /&gt;
* [[Florian Schaffenrath]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Silius Italicus. Akten der Innsbrucker Tagung vom 19.–21. Juni 2008&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur klassischen Philologie.&amp;#039;&amp;#039; 164). P. Lang, Frankfurt am Main u. a. 2010, ISBN 978-3-631-58658-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118614347}}&lt;br /&gt;
* [https://sites.google.com/site/hellenisticbibliography/latin-authors/silius-italicus Bibliographie zu Silius Italicus in: A Hellenistic Bibliography] (Neuerscheinungen 2008–2010, sowie allgemeine Literaturliste).&lt;br /&gt;
* [http://www.thelatinlibrary.com/silius.html Werk im Original in: The Latin Library] und in: [http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3atext%3a2008.01.0674 Projekt Perseus]&lt;br /&gt;
* [http://www.hs-augsburg.de/~harsch/Chronologia/Lspost01/Silius/sil_intr.html Silius Italicus] in: [[Bibliotheca Augustana]] (ed. Walter C. Summers, London 1904)&lt;br /&gt;
* [http://www.gottwein.de/Lat/plin/plin03.php gottwein.de:] Deutsche Übersetzung vom Nachruf des Plinius des Jüngeren&lt;br /&gt;
* [http://recherche.univ-montp3.fr/cercam/article.php3?id_article=403 Französische Übersetzung der &amp;#039;&amp;#039;Punica&amp;#039;&amp;#039; von Georges Devallet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118614347|LCCN=n/79/120267|VIAF=27071645}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Silius Italicus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konsul (Römische Kaiserzeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 1. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 1. oder 2. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Silier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Silius Italicus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Silius Italicus, Tiberius Catius Asconius (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=römischer Politiker und lateinischer epischer Dichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 25&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=um 100&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Meier89</name></author>
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