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	<title>Silimpopon - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Silimpopon Main-Boiler-House.png|mini|Haupt-Kesselhaus von Silimpopon, links die Winde für den Schrägstollen Nr.&amp;amp;nbsp;2]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silimpopon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war der Name des einzigen Steinkohlenbergwerks von [[Britisch-Nordborneo]], dem heutigen Bundesstaat [[Sabah]] in Malaysia. In der 1904 konzessionierten und ab 1905 von der Londoner &amp;#039;&amp;#039;Cowie Harbour Coal Company Ltd.&amp;#039;&amp;#039; geführten Zeche wurde von 1905 bis 1931 Kohle gefördert. In den Boom-Jahren der in der Nähe von [[Tawau]] gelegenen Zeche lebten mehr als 3000 Personen auf dem Gelände von Silimpopon.&amp;lt;ref&amp;gt;Ibbotson, S. 108&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standort ==&lt;br /&gt;
Silimpopon befindet sich etwa 6 Kilometer landeinwärts am Ende der zur [[Celebessee]] offenen [[Cowie Bay]].&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Cowie Bay war im frühen 19. Jahrhundert auch als Kalabakong Bay bekannt. Manchmal wird sie auch als Sebuko Bay bezeichnet.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Zeche gehörte eine [[Kohlenbahn|Schmalspurbahn]], Schiffsanlegestationen und eine große Lager- und Bekohlungsanlage auf der nahegelegenen Insel [[Sebatik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steinkohle im historischen Kontext ==&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts setzte die expandierende Großmacht [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|Großbritannien]] im pazifischen Raum zunehmend [[Dampfschiff]]e im zivilen und militärischen Bereich ein. Die dafür notwendigen enormen Mengen an Steinkohle machten den Aufbau eines engen Netzes von [[Bekohlungsanlage]]n im asiatischen Raum notwendig. In der Region hatte bereits 1849 die [[Labuan#Kohleabbau im 19. Jahrhundert|Förderung von Steinkohle in Labuan]] und 1883 die kommerzielle Ausbeutung der &amp;#039;&amp;#039;[[Muara Coalmine]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Brunei]] begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Die Suche nach Steinkohle ===&lt;br /&gt;
Ab 1880 wurde damit begonnen, im Großraum [[Sandakan]] nach Steinkohle zu suchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tregonning97&amp;quot;&amp;gt;Tregonning, S. 97&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Auftrag der &amp;#039;&amp;#039;Sandakan Goldfields Ltd.&amp;#039;&amp;#039; begann E. A. Philipps 1898 zuerst auf dem Festland gegenüber der Westspitze von Sebatik Island mit der [[Prospektion (Geologie)|Prospektion]] des Geländes. Die 1901 entdeckten Funde am &amp;#039;&amp;#039;Ranjit River&amp;#039;&amp;#039; fielen ermutigend aus, so dass die Arbeiten fortgesetzt wurden. Im Februar 1903 wurde ein weitaus mächtigeres [[Flöz]] am &amp;#039;&amp;#039;[[Sungai Silimpopon|Silimpopon River]]&amp;#039;&amp;#039; gefunden, das als &amp;#039;&amp;#039;Queen Seam&amp;#039;&amp;#039; (Königinnen-Flöz) bezeichnet und als abbauwürdig erachtet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Godlet-1&amp;quot;&amp;gt;Godlet, S. 35–38&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://newspapers.nl.sg/Digitised/Article.aspx?articleid=straitstimes19060831.2.38 |text=&amp;#039;&amp;#039;The Straits Times&amp;#039;&amp;#039;, 31. August 1906, S. 5. |archivebot=2019-05-14 02:26:55 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Eröffnung der Zeche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Share CowieHarbourCoalCompany.png|mini|Aktie der &amp;#039;&amp;#039;Cowie Harbour Coal Company Limited&amp;#039;&amp;#039; (1906)]]&lt;br /&gt;
Die Eigentümer der &amp;#039;&amp;#039;Sandakan Bay Coalfield Ltd.&amp;#039;&amp;#039; und deren Bevollmächtigte &amp;#039;&amp;#039;Livingston, Halton &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; beantragten daraufhin eine Abbau-[[Konzession]], die am 4. März 1904 durch die [[North Borneo Chartered Company]] erteilt wurde. Die Konzession beinhaltete das exklusive Recht, für die nächsten 99 Jahre auf einem untertägigen Gebiet von 2331 km² nach Kohle zu schürfen und über Tage ein Areal von 51&amp;amp;nbsp;km² für zugehörige Anlagen abzustecken. Die [[Förderabgabe]] wurde auf 2,5 [[Penny (Münze)|Pennys]] pro geförderte Tonne Steinkohle festgelegt,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Von jeder bezahlten Tonne Steinkohle durften 10 % für den Energieverbrauch der Zeche abgezweigt werden, so dass die tatsächliche Förderabgabe bei 2,25 Pennys lag. (Ibbotson, S. 10)&amp;lt;/ref&amp;gt; was einem heutigen Wert von etwa 50 [[Eurocent|Cent]] entspricht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nationalarchives.gov.uk/currency/results.asp#mid Currency Converter.] The National Archives; abgerufen am 9. Dezember 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Konzession erlaubte der Gesellschaft außerdem, das für die Gruben erforderliche [[Grubenausbau|Ausbauholz]] kostenlos in unbeschränkter Menge einzuschlagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SilimpoponS11-22&amp;quot;&amp;gt;Ibbotson, S. 11–22&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1905, noch vor der Eröffnung der Zeche, gingen der &amp;#039;&amp;#039;Sandakan Bay Coalfield Ltd.&amp;#039;&amp;#039; plötzlich die finanziellen Mittel aus und die Gesellschaft löste sich auf eigenen Beschluss auf. Die Betriebsmittel gingen auf eine neugegründete Gesellschaft –&amp;amp;nbsp;die &amp;#039;&amp;#039;Cowie Harbour Coal Company Ltd.&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich, am 7. Juli 1906, wurde die erste Schiffsladung Kohle exportiert: Die &amp;#039;&amp;#039;Labuan&amp;#039;&amp;#039; löschte in Sandakan 25 Tonnen Kohle.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[British North Borneo Herald]]&amp;#039;&amp;#039;, 2. Juli 1906, S. 130.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Zechenbetrieb von 1905 bis 1931 ===&lt;br /&gt;
Die ersten Jahre nach der Eröffnung bis 1908 waren von Problemen geprägt. In der Hoffnung auf schnellen Profit hatte man zunächst den Abbau der Kohle im [[Tagebau]]verfahren betrieben, aber bereits nach einigen hundert Tonnen Kohle waren die Gruben mit Wasser vollgelaufen. Ein anderes Problem im bevölkerungsarmen Nord-Borneo war der Mangel an Arbeitskräften. Wie in anderen Bereichen Malaysias setzte man deshalb auf die [[Immigration]] von Chinesen. Chinesische &amp;#039;&amp;#039;[[Kuli (Tagelöhner)|coolies]]&amp;#039;&amp;#039; machten während der gesamten Betriebsdauer der Zeche den Hauptteil der Arbeitskräfte aus. In der isolierten Lage Silimpopons, eingeschränkt durch die Regeln einer fremden, europäischen Hierarchie, entluden sich die Frustrationen der &amp;#039;&amp;#039;coolies&amp;#039;&amp;#039; in Gewalttätigkeiten und offener Rebellion. Im September 1906 belagerten 260 Chinesen ein Haus, in dem sich der Bergwerksdirektor verschanzt hatte, bis schließlich nach zehn Tagen der britische Resident mit Polizeitruppen aus [[Tawau]] wieder Ruhe und Ordnung herstellte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Godlet-1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren zwischen 1909 und 1917 wurden verschiedene Anstrengungen unternommen, um mit der Zeche schwarze Zahlen zu schreiben. Die &amp;#039;&amp;#039;North Borneo Chartered Company&amp;#039;&amp;#039; wendete zweimal, 1911 und 1913, eine drohende Zahlungsunfähigkeit ab, da sie sich für das einzige Bergbauunternehmen in ihrem Gebiet verantwortlich fühlte. Der durch den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] stark angestiegene Bedarf brachte den Durchbruch; die Förderung stieg 1917 auf 85.000 Tonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Höhepunkt der Förderung erreichte Silimpopon 1924 mit 90.000 Tonnen. Durch die hohe Nachfrage nach dem Ersten Weltkrieg waren die Erlöse gut und die Zeche warf guten Profit ab. Zu dieser Zeit wurden etwa 1.000 Bergleute in der Zeche beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1925 begann sich das Glück der Bergbaugesellschaft zu wenden. In Zeiten hoher Nachfrage war die mindere Qualität der Kohle aus Silimpopon kein Problem gewesen, aber mit der zunehmenden Umrüstung von Dampfschiffen auf Ölfeuerung wurde dies mehr und mehr zu einem Wettbewerbsnachteil. Um die Zeche konkurrenzfähig zu halten, wäre die Anschaffung teurer [[Aufbereitungsanlage|Aufbereitungsmaschinen]] und die Erhöhung der Fördermenge notwendig gewesen. Zwei unabhängige Beratergremien kamen zum Schluss, dass die Errichtung von zwei weiteren [[Schacht (Bergbau)|Schächten]] in einem tiefergelegenen Teil des Kohlefelds notwendig wäre, aber weder &amp;#039;&amp;#039;Harrisons and Crosfield&amp;#039;&amp;#039; noch die Chartered Company als Geldgeber waren zu weitreichenden Investitionen bereit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Godlet-2&amp;quot;&amp;gt;Godlet, S. 51–55&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stilllegung und Abwicklung ===&lt;br /&gt;
Am 29. Mai 1931 zog sich die Bergbaugesellschaft aus dem Geschäft zurück und übergab die Zeche an die North Borneo Chartered Company, nachdem der Betrieb in den vorausgegangenen zehn Monaten einen Verlust von sieben Millionen englischen [[Pfund]] verursacht hatte.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Auf heutige Verhältnisse umgerechnet entspricht dies einem Verlust von ca. 275 Millionen Euro.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Chartered Company betrieb die Zeche noch für eine kurze Zeit weiter und beendete die Förderung endgültig im Jahr 1932.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Godlet-2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Anzahl an Arbeitern ließ sich nach der Schließung der Zeche im nahegelegenen Tawau nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Kohlenbahn ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Silimpopon Barclay-Locomotive AnnisVere.png|mini|Die erste Lokomotive in Silimpopon, die Andrew Barclay 0-4-0T, Seriennummer 1101 (1906)]]&lt;br /&gt;
Bedingt durch die Lage inmitten des Dschungels von Borneo war der Abtransport der Kohle die wesentliche Herausforderung an die Grubenlogistik. Als R. W. Clarke, der erste Manager der Zeche, im Juni 1904 in Sandakan eintraf, begann er sofort mit der Planung und dem Bau einer Eisenbahnstrecke vom Grubengelände zu einer etwa 7 Kilometer entfernten Verladestation am &amp;#039;&amp;#039;Silimpopon River&amp;#039;&amp;#039;. Von dort aus sollte die Kohle mit [[Leichtern]] zu einem für Hochseeschiffe zugänglichen Hafen auf &amp;#039;&amp;#039;Sebatik Island&amp;#039;&amp;#039; weitertransportiert werden – ein Seeweg von weiteren 32 Kilometern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eingleisige Strecke zwischen der Zeche und der Verladestation wurde in der [[Spurweite (Bahn)|Spurweite]] 2 ft (610 mm) ausgeführt. Die erste [[Lokomotive]] mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Annis Vere&amp;#039;&amp;#039; war vom Typ Andrew Barclay 0-4-0T OC (Nr. 1101). Im Laufe der Jahre wurden insgesamt vier Barclay-Lokomotiven eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Inventarliste der &amp;#039;&amp;#039;Cowie Harbour Coal Company Ltd.&amp;#039;&amp;#039; vom 8. Oktober 1931&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Außer der &amp;#039;&amp;#039;Annis Vere&amp;#039;&amp;#039; (Fabriknummer 1101) waren dies die &amp;#039;&amp;#039;Olive&amp;#039;&amp;#039; (Fabriknummer 1174) sowie zwei Lokomotiven mit den Nummern 1275 und 1413.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekohlungsanlage auf Sebatik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Silimpopon Sebatic-Coal-Terminal.png|mini|&amp;#039;&amp;#039;Sebatic Coal Terminal&amp;#039;&amp;#039; (1922)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;({{Coordinate|text=/|NS=4.260138|EW=117.673345|type=landmark|name=Sebatik Coal Terminal|region=MY-12}})&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Da der Fluss zur Zeche nur mit Schiffen geringen Tiefgangs befahren werden konnte, war es erforderlich, einen [[Tiefwasserhafen]] für den Export der Kohle verfügbar zu machen. Die Bekohlungsanlage (&amp;#039;&amp;#039;Sebatik coaling terminal&amp;#039;&amp;#039;) wurde deshalb auf der Insel [[Sebatik]] errichtet. Bereits zu Beginn des Abbaus wurde dort eine Fläche für die Zwischenlagerung von 5.000 Tonnen Kohle geschaffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SilimpoponS11-22&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg von den Fördergruben bis zum Export musste die Kohle mehrfach umgeladen werden:&lt;br /&gt;
* Zuerst wurde die Steinkohle aus dem [[Hunt]] in die Waggons der Zechenbahn umgeladen und zum Ladeplatz Nr. 2 befördert.&lt;br /&gt;
* Am Ladeplatz Nr. 2 wurde die Kohle von der Zechenbahn auf [[Schiffe ohne eigenen Antrieb#Leichter|Leichter]] umgeladen. Die Fahrdauer der Leichter von der Verladestation bis zur Bekohlungsanlage betrug zwei Stunden.&lt;br /&gt;
* Auf Sebatik wurde die Kohle in [[Offener Güterwagen#Trichterwagen|Trichterwagen]] mit einem Fassungsvermögen von 1 Tonne umgeladen. Die direkt auf dem Schiff befüllten Trichterwagen wurden mittels eines dampfbetriebenen Krans aus den Leichtern gehoben. Nach dem Aufsetzen auf ein Gleis wurde die Kohle zum Lagerplatz gefahren und dort auf Halde gelegt.&lt;br /&gt;
* Die Verladung zum Export in Frachtschiffe erfolgte anfangs von Hand, ab 1912 mit einem von der [[Labuan#Kohleabbau im 19. Jahrhundert|Kohlengrube in Labuan]] erworbenen Förderband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Verladeprozess gab es keine eigenständige Verlademannschaft, sondern jedes Mal, wenn sich ein Schiff ankündigte, wurden Bergleute aus der Zeche abgezogen, was sich nachteilig auf die Produktivität der Grube auswirkte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SilimpoponS87-118&amp;quot;&amp;gt;Ibbotson, S. 87–118&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Zeche heute ==&lt;br /&gt;
Nachdem die Zeche aufgegeben worden war, verfiel das Gelände und der Urwald begann, die Gebäude und Maschinen zu überwuchern. 1947 wurde sie von einem Team von Geologen der &amp;#039;&amp;#039;Powell Duffryn Technical Services Ltd.&amp;#039;&amp;#039; aufgesucht, die ein Kataster der Kohlelagerstätten von [[Sarawak]], Brunei und British Nord Borneo erstellten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Investigations into the Coal Resources of Sarawak, Brunei and British North Bornei&amp;#039;&amp;#039;. Powell Duffryn Technical Services Ltd., 1948, unveröffentlichter Report, S. 131, in Auftrag gegeben vom [[Colonial Service]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie berichteten, dass die [[Mundloch|Stollenmundlöcher]] zusammengebrochen waren, die Werkstätten und Lokomotivhallen aber noch vorhanden waren, außerdem eine der Barclay-Lokomotiven sowie etliche Dampfkessel und Maschinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen 1970er Jahren wurde das Gelände von Schrotthändlern leergeräumt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ibbotson, S. viii&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute sind im dicht bewachsenen Gelände nur noch wenige Gebäudestrukturen, vollgelaufene [[Wetterschacht|Wetterschächte]] und Maschinenteile auffindbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ross Ibbotson: &amp;#039;&amp;#039;Silimpopon – A Borneo Coal Mine&amp;#039;&amp;#039;. Opus Publications, 2010, ISBN 978-983-3987-00-9.&lt;br /&gt;
* Ken Goodlet: &amp;#039;&amp;#039;Tawau - The Making of a Tropical Community&amp;#039;&amp;#039;. Opus Publications, 2010, ISBN 978-983-3987-38-2&lt;br /&gt;
* K. G. Tregonning: &amp;#039;&amp;#039;A History Of Modern Sabah (North Borneo 1881–1963)&amp;#039;&amp;#039;. 2. Ausgabe. University of Malaya Press, Kuala Lumpur 1965, Reprint 1967.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* A. N. M. Garry: [http://www.irsociety.co.uk/Archives/14/Borneo.htm Industrielokomotiven in Übersee - Kapitel 5: Borneo.] irsociety.co.uk; abgerufen am 1. Januar 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=4.332204 |EW=117.45482 |type=landmark |region=MY-12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlebergwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Distrikt Tawau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Britische Kolonialgeschichte (Nordborneo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spurweite 610 mm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Vereinigtes Königreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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