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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Siliciummonoxid</id>
	<title>Siliciummonoxid - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T19:06:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siliciummonoxid&amp;diff=812210&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ChemoBot: Entferne Parameter „Suchfunktion“ aus {{Infobox Chemikalie}} und bereinige Leerzeilen</title>
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		<updated>2026-01-24T01:56:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Entferne Parameter „Suchfunktion“ aus {{Infobox Chemikalie}} und bereinige Leerzeilen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Chemikalie&lt;br /&gt;
| Strukturformel  = ausblenden&amp;lt;!--amorph--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Andere Namen    = Silicium(II)-oxid&lt;br /&gt;
| Summenformel    = SiO&lt;br /&gt;
| CAS             = {{CASRN|10097-28-6}}&lt;br /&gt;
| EG-Nummer       = 233-232-8&lt;br /&gt;
| ECHA-ID         = 100.030.198&lt;br /&gt;
| PubChem         = 66241&lt;br /&gt;
| ChemSpider      = &lt;br /&gt;
| Beschreibung    = dunkelbrauner geruchloser Feststoff&amp;lt;ref name=&amp;quot;Merck&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Molare Masse    = 44,09 [[Gramm|g]]·[[mol]]&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Aggregat        = fest&lt;br /&gt;
| Dichte          = 2,13 g·[[Meter|cm]]&amp;lt;sup&amp;gt;−3&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Merck&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Schmelzpunkt    = &amp;gt; 1702 [[Grad Celsius|°C]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Merck&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Siedepunkt      = 1880 °C&amp;lt;ref name=&amp;quot;Merck&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Dampfdruck      = &lt;br /&gt;
| Löslichkeit     = nahezu unlöslich in Wasser&amp;lt;ref name=&amp;quot;Merck&amp;quot;&amp;gt;{{Merck|107726|Abruf=2010-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Quelle GHS-Kz   = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Sigma&amp;quot;&amp;gt;{{Sigma-Aldrich|Aldrich|336823|Name=Silicon monoxide, pieces, 3-10&amp;amp;nbsp;mm, 99.99% trace metals basis|Abruf=2013-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GHS-Piktogramme = {{GHS-Piktogramme|07}}&lt;br /&gt;
| GHS-Signalwort  = Achtung&lt;br /&gt;
| H               = {{H-Sätze|315|319|335}}&lt;br /&gt;
| EUH             = {{EUH-Sätze|-}}&lt;br /&gt;
| P               = {{P-Sätze|261|305+351+338}}&lt;br /&gt;
| Quelle P        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Sigma&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| MAK             = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siliciummonoxid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Siliziummonoxid&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Chemische Verbindung|Verbindung]] aus [[Silicium]] und [[Sauerstoff]], in der Silicium in der Oxidationsstufe +II vorliegt. Da die bevorzugte Oxidationsstufe von Silicium +IV ist, werden niedervalente Oxide wie SiO oder Si&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; auch als Suboxide bezeichnet. SiO existiert in verschiedenen [[Polymorphie (Stoffeigenschaft)|Modifikationen]], von denen aber nur eine von kommerzieller Bedeutung ist. Bei dieser handelt es sich um einen dunkelbraunen bis anthrazitfarbenen, [[amorph]]en Feststoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siliciummonoxid kommt in keiner der bekannten Modifikationen natürlich auf der Erde vor, wurde aber im interstellaren Raum spektroskopisch nachgewiesen und ist damit mengenmäßig das häufigste Oxid des Siliciums im Universum.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Jutzi and Ulrich Schubert (2003) Silicon chemistry: from the atom to extended systems. Wiley-VCH ISBN 3-527-30647-1&amp;lt;/ref&amp;gt; Für technische Zwecke wird es ausschließlich synthetisch hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siliciummonoxid ist nur in der Gasphase thermodynamisch stabil und disproportioniert beim Abkühlen in Silicium und Siliciumdioxid.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=M. Nagamori, J.-A. Boivin, A. Claveau | Titel=Gibbs free energies of formation of amorphous Si&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;, SiO and Si&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O | Sammelwerk=Journal of Non-Crystalline Solids | Band=189 | Nummer=3 | Datum=1995-09 | Seiten=270-276 | DOI=10.1016/0022-3093(95)00239-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Spektroskopische Untersuchungen an SiO konnten bislang nicht den Beweis erbringen, dass in kondensierter Phase Silicium in der Oxidationsstufe +II vorliegt. Nach Analyse der Strukturuntersuchungen von Friede mit Hilfe von XANES-Spektroskopie, Hochdruckuntersuchungen, NMR, [[Radiale Verteilungsfunktion|Radialer Verteilungsfunktion]] aus energiedispersiver [[Röntgenbeugung]] und Paarverteilungsfunktion aus Elektronenbeugungsdaten, wird kommerziell erhältliches SiO besser beschrieben als ein auf atomarer Ebene disproportioniertes Gemisch aus Silicium und Siliciumdioxid.&amp;lt;ref&amp;gt;B. Friede, Neue Beiträge zur Darstellung und Struktur subvalenter Silicium-, Germanium- und Zinnchalkogenide, Dissertation Uni Bonn 1999&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des Gasabscheidungsverfahrens disproportioniert gasförmiges Siliciummonoxid offenbar beim Abkühlen in Si und SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;, und zwar auf atomarer Ebene in der Form, dass weder Silicium- noch Siliciumdioxid-Domänen direkt nachgewiesen werden können. Das dunkelbraune Produkt weist dabei chemische und physikalische Eigenschaften auf, die sich von denen eines Gemenges aus Si und SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; deutlich unterscheiden und damit von großer Bedeutung für technische Anwendungen sind. Der Unterschied zu einem Gemenge äußert sich z.&amp;amp;nbsp;B. in Reaktionen, die auf die Spaltung von Si–Si-Bindungen und Si–O-Bindungen abzielen. Sie führten im Fall von SiO nicht zum Erfolg&amp;lt;ref&amp;gt;U. Schubert, G. Donhärl, Diplomarbeit G. Donhärl, Universität Würzburg 1994&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewinnung und Darstellung ==&lt;br /&gt;
Wird Siliciumdioxid mit elementarem Silicium im Vakuum auf mindestens 1250&amp;amp;nbsp;°C erhitzt, so entsteht gasförmiges, monomolekulares SiO, das beim Abkühlen wieder in die Ausgangsstoffe [[Disproportionierung|disproportioniert]]. Durch Abschrecken des Gases auf kalten Oberflächen kann jedoch die dunkle, amorphe Form des SiO als Feststoff gewonnen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
=== Physikalische Eigenschaften ===&lt;br /&gt;
Die dunkelbraune, amorphe Modifikation von Siliciummonoxid (SiO)&amp;lt;sub&amp;gt;x&amp;lt;/sub&amp;gt; besteht aus [[polymer]]en Si–O-Ketten und ist glasartig und spröde.&lt;br /&gt;
Die strukturelle Disproportionierung dieser [[koks]]artigen Modifikation in [[Cluster (Physik)|Cluster]] der [[Phase (Materie)|Phasen]] Si und SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; wurde nachgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Achim Hohl: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zur Struktur von amorphem Siliziummonoxid&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, Darmstadt 2003 ([https://d-nb.info/967761654/34 PDF])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das molekulare Siliciummonoxid SiO ist [[Isosterie|isoster]] zum [[Kohlenstoffmonoxid]] CO. Es kann als [[Monomer]] nur in einer Edelgas-Matrix isoliert werden. Die Bildungsenthalpie beträgt −99,6&amp;amp;nbsp;kJ/mol und der Si–O-Abstand 0,1509&amp;amp;nbsp;nm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner gibt es noch eine gelbe, pulverförmige und eine schwarze, faserartige Modifikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chemische Eigenschaften ===&lt;br /&gt;
Siliciummonoxid ist ein starkes Reduktionsmittel. So reagiert es schon bei Raumtemperatur mit Luftsauerstoff schnell zu [[Siliciumdioxid]] weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{2 \ SiO + O_2 \longrightarrow 2 \ SiO_2}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine oberflächlich gebildete Siliciumdioxidschicht schützt allerdings das darunter liegende SiO durch [[Passivierung]], sodass das Material viele Jahre unverändert haltbar ist. SiO in sehr feiner Verteilung ist dagegen [[pyrophor]]. SiO kann durch Schmelzen mit einer Mischung von Alkalicarbonat und Alkalinitrat vollständig in SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; umgewandelt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mabery&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Charles F. Mabery | Titel=On the composition of certain products from the Cowles electrical furnace | Hrsg=Ira Remsen | Sammelwerk=American chemical journal | Ort=Baltimore | Band=9 | Datum=1887 | Seiten=11–15 |Online=[https://libsysdigi.library.illinois.edu/OCA/Books2009-08/americanchemical/americanchemical09balt/ online] auf den Seiten der University Library der University of Illinois at Urbana-Champaign}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siliciummonoxid wird durch [[Flusssäure]] vollständig gelöst, allerdings weniger leicht als Siliciumdioxid.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mabery&amp;quot; /&amp;gt; Ab etwa 600&amp;amp;nbsp;°C zerfällt (SiO)&amp;lt;sub&amp;gt;x&amp;lt;/sub&amp;gt; in SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; und Silicium. Die Geschwindigkeit des Zerfalls steigt mit zunehmender Temperatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Siliciummonoxid wird in großem Maßstab als Material zur [[Vergütung (Optik)|Vergütung]] von [[Linse (Optik)|optischen Linsen]] verwendet. Dabei wird SiO in einem [[Physikalische Gasphasenabscheidung|PVD-Prozess]] im [[Vakuum]] verdampft (wobei monomolekulares SiO in der Gasphase entsteht) und in einer dünnen Schicht auf den Linsen niedergeschlagen. Je nach dem im Prozess eingestellten Sauerstoff-Partialdruck scheidet sich die Schicht als SiO, Si&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt; oder SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; ab. Die Linsen werden so gehärtet oder – in Kombination mit Schichten aus anderen Aufdampfmaterialien – entspiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner wird Siliciummonoxid auch als Ausgangsstoff für die Synthese anderer Silicium-Verbindungen verwendet, z.&amp;amp;nbsp;B. von [[Siliciumcarbid]] oder [[Siliciumnitrid]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
Die erste Beschreibung der Entdeckung von Siliciummonoxid wurde 1887 veröffentlicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mabery&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RömppOnline|ID=RD-19-02451|Name=Siliciummonoxid|Abruf=2015-08-23}}&lt;br /&gt;
* {{Holleman-Wiberg|Auflage=91.–100.|Startseite=?}}&lt;br /&gt;
* R. H. Doremus: &amp;#039;&amp;#039;Diffusion of reactive molecules in solids and melts&amp;#039;&amp;#039;. Wiley-IEEE, 2002, ISBN 9780471385455, S.&amp;amp;nbsp;241, Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Diffusion of Oxygen and Silicon in Silicon: Silicon Monoxide Model&amp;#039;&amp;#039; ({{Google Buch|BuchID=fy0m1oInVIoC|Seite=241}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4181395-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Siliciumverbindung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oxid]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ChemoBot</name></author>
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