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	<title>Silesium - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Zeitleiste Karbon Deutschland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silesium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch verkürzt zu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siles&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) (oder nicht mehr korrekt Siles-Stufe) ist in der [[Erdgeschichte]] das obere regionale und supraregionale [[System (Geologie)|Subsystem]] (oder auch Serie, früher Stufe) des [[Karbon (Geologie)|Karbon]] in Mittel- und Westeuropa und das Äquivalent des europäischen Oberkarbon. Es folgt auf das regionale oder supraregionale [[System (Geologie)|Subsystem]] des [[Dinantium]] und wird vom [[Perm (Geologie)|Perm]]-System überlagert. Die Untergrenze liegt innerhalb des globalen Subsystems des [[Pennsylvanium]], die Obergrenze ist ebenfalls nicht mit der Untergrenze des [[Perm (Geologie)|Perm]]-Systems identisch, sondern endet bereits vorher in der [[Gzhelium]]-Stufe, d.&amp;amp;nbsp;h., es kann nicht mit dem Pennsylvanium gleichgesetzt werden. In absoluten Zahlen ausgedrückt reicht das Silesium von etwa 345,3 Millionen Jahre bis 299 Millionen Jahren vor heute.&lt;br /&gt;
[[Datei:Fossilien Oberkarbon Westfal-D Cainsdorf.jpg|mini|Fossilien des &amp;#039;&amp;#039;Westfal D&amp;#039;&amp;#039; des Silesium (&amp;#039;&amp;#039;Oberkarbon&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Pennsylvanium]]&amp;#039;&amp;#039;) aus dem [[Cainsdorf]]er Ausstreichen des [[Zwickauer Steinkohlenrevier|Zwickauer Steinkohlenfeldes]]. Links: &amp;#039;&amp;#039;[[Sigillariaceae]]&amp;#039;&amp;#039; Reste (ausgestorbene [[Bärlapppflanzen]]), mittig unten &amp;#039;&amp;#039;Annularia sphenophylloides&amp;#039;&amp;#039; Blätter der [[Kalamiten|Calamitaceae]] ([[Schachtelhalme]]), rechts die &amp;#039;&amp;#039;Linopteris neuropteroides&amp;#039;&amp;#039; Blätter der ausgestorbenen [[Medullosales]] ([[Samenfarne]]). Entstehungszeit: vor ca. 305–310 Mill. Jahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Benannt ist es nach dem [[neulatein]]ischen Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;Silesia&amp;#039;&amp;#039; für [[Schlesien]], wo [[Steinkohle]]nvorkommen aus diesem erdgeschichtlichen Zeitraum gefunden wurden. Auch die anderen wichtigen Steinkohlevorkommen Europas entstanden im  Oberkarbon. Der Begriff wurde 1958 durch den 4. Congrès pour l&amp;#039; avancement des études de stratigraphie carbonifère in [[Heerlen]] (Niederlande) auf Empfehlung der Unterkommission für Karbon-Stratigraphie eingeführt. Das Silesium erhielt den Rang eines Subsystems. Im internationalen Gebrauch konnte sich das Silesium aber nicht durchsetzen. 2004 ratifizierte die [[International Union of Geological Sciences]] das [[Mississippium]] und [[Pennsylvanium]] als Subsysteme des Karbon. Seither wird das Silesium nur noch auf regionaler bzw. supraregionaler Ebene benutzt. Einige Autoren raten jedoch vom weiteren Gebrauch des Begriffs Silesium und auch Oberkarbon ab&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Georg Herbig: &amp;#039;&amp;#039;Die internationale Mississippium-Pennsylvanium-Grenze&amp;amp;nbsp;– Entwicklung des Konzeptes, Definition und Anwendung in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Courier Forschungsinstitut Senckenberg, 254: 3–12, Frankfurt/M. {{ISSN|0341-4116}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition und Korrelation ==&lt;br /&gt;
Die Untergrenze des Silesium und des Namurium ist durch das Einsetzen der Ammoniten-Art &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Cravenoceras&amp;quot; leion&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Emstites leion&amp;#039;&amp;#039;) definiert. Die Obergrenze und damit die Grenze zur regionalen Stufe des [[Autunium]] ist äußerst problematisch, da dieser zeitliche Bereich in Mitteleuropa keine marinen Fossilien enthält. Zumindest im lithostratigraphischen Sinne endet das mitteleuropäische Oberkarbon bereits weit vor der globalen Karbon/Perm-Grenze im [[Gzhelium]], da das mitteleuropäische [[Rotliegend]] (mit seiner basalen regionalen Stufe Autunium) noch in das globale Karbon hineinreicht. Im chronostratigraphischen Sinne entspricht es dem [[Pennsylvanium]] (mit Ausnahme seiner höchsten Teile) und dem höchsten Teil des globalen [[Mississippium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untergliederung ==&lt;br /&gt;
Das Silesium wird traditionell in die regionalen Stufen (gelegentlich auch als Serien bezeichnet)&lt;br /&gt;
* [[Stefanium]]&lt;br /&gt;
* [[Westfalium]] (gelegentlich ist auch die Schreibweise Westphalium zu finden)&lt;br /&gt;
* [[Namurium]]&lt;br /&gt;
untergliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ erfolgte in England und Westeuropa die Gliederung in folgende regionale Stufen:&lt;br /&gt;
* [[Barruelium]]&lt;br /&gt;
* [[Cantabrium]] (auch Kantabrium)&lt;br /&gt;
* [[Asturium]]&lt;br /&gt;
* [[Bolsovium]]&lt;br /&gt;
* [[Duckmantium]]&lt;br /&gt;
* [[Langsettium]]&lt;br /&gt;
* [[Yeadonium]]&lt;br /&gt;
* [[Marsdenium]]&lt;br /&gt;
* [[Kinderscoutium]]&lt;br /&gt;
* [[Alportium]]&lt;br /&gt;
* [[Chokierium]]&lt;br /&gt;
* [[Arnsbergium]]&lt;br /&gt;
* [[Pendleium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begriffe werden eher selten auch in Publikationen benutzt, die sich mit der Stratigraphie des mitteleuropäischen Karbons beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Silesium in Mitteleuropa ==&lt;br /&gt;
Im Silesium wuchsen in den paralischen&amp;lt;ref&amp;gt;Der Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;paralisch&amp;#039;&amp;#039; bedeutet „zur Küste gehörend“ und verweist in der Geologie auf küstennahe Gebiete, die phasenweise vom Meer überflutet waren und entsprechend abwechselnd terrestrischen und marinen Sedimentationsbedingungen unterlagen. Vergleiche den {{Internetquelle |url=http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/paralisch |titel=Lexikoneintrag „paralisch“ |hrsg=www.mineralienatlas.de |abruf=2013-08-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Randgebieten des [[Variszikum]]s große Wälder, die später zu den Steinkohlenflözen Mittel- und Westeuropas wurden. Im höheren Silesium endete die [[variszische Orogenese]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Hans-Georg Herbig: &amp;#039;&amp;#039;Die internationale Mississippium-Pennsylvanium-Grenze&amp;amp;nbsp;– Entwicklung des Konzeptes, Definition und Anwendung in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Courier Forschungsinstitut Senckenberg, 254: 3–12, Frankfurt/M. {{ISSN|0341-4116}}&lt;br /&gt;
* Dieter Weyer und Manfred Menning: &amp;#039;&amp;#039;Geologische Zeitskala, stratigraphische Nomenklatur und Magnetostratigraphie.&amp;#039;&amp;#039; In: Deutsche Stratigraphische Kommission (Hrsg.): Stratigraphie von Deutschland VI Unterkarbon (Mississippium). Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften, 41: 27–50, Hannover 2006, ISBN 3-932537-37-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stratigraphische Tabelle von Deutschland 2002&amp;#039;&amp;#039;, Deutsche Stratigraphische Kommission (DSK), 2002. ISBN 3-00-010197-7 ([https://www.stratigraphie.de/std2002/download/STD2002_large.pdf stratigraphie.de] PDF; 6,6&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/12184/documents/15040 Bergbau in Sachsen, Bd. 15, „Die Steinkohlenlagerstätte Zwickau“ Sächsisches Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und Geologie] (PDF; 10,24&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitalter des Karbon]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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