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	<title>Silbertal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Silbertal&amp;diff=198706&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-24092-01: Das Hochmoor Wildried ist nicht das höchstgelegene Hochmoor Europas, sondern nur eines der am höchsen gelegenen. Höher liegen beispielsweise das Hochmoor Chaltenbrunnen in der Schweiz mit ca. 1.875 m ü. M. (reines Hochmoor und das wirklich am höchsten gelegene in Europa), das Piller Hochmoor in Tirol (mit ca. 1.550 m ü. M. fast gleich hoch), und das Moor in Platzertal  (ca. 2.300 m bis 2.400 m, Mischund aus Hoch- und Niedermoor)</title>
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		<updated>2026-04-19T16:57:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Das Hochmoor Wildried ist nicht das höchstgelegene Hochmoor Europas, sondern nur eines der am höchsen gelegenen. Höher liegen beispielsweise das Hochmoor Chaltenbrunnen in der Schweiz mit ca. 1.875 m ü. M. (reines Hochmoor und das wirklich am höchsten gelegene in Europa), das Piller Hochmoor in Tirol (mit ca. 1.550 m ü. M. fast gleich hoch), und das Moor in Platzertal  (ca. 2.300 m bis 2.400 m, Mischund aus Hoch- und Niedermoor)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gemeinde. Zum Tal im Pfälzerwald siehe [[Silbertal (Pfälzerwald)]], zum Tal in den Vogesen siehe [[Val d’Argent]].}}&lt;br /&gt;
{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Österreich&lt;br /&gt;
|Art                = Gemeinde&lt;br /&gt;
|Name               = Silbertal&lt;br /&gt;
|Wappen             = Wappen at silbertal.png&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 47/05/41/N&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 09/58/42/E&lt;br /&gt;
|Höhe               = 889&lt;br /&gt;
|PLZ                = 6782&lt;br /&gt;
|Vorwahl            = 05556&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl   = 80123&lt;br /&gt;
|NUTS               = AT341&lt;br /&gt;
|Straße             = Dorfstraße 8&lt;br /&gt;
|Website            = [https://www.silbertal.eu/ www.silbertal.eu]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Thomas Zudrell&lt;br /&gt;
|Partei             = &lt;br /&gt;
|Gemeinderatanzahl  = &lt;br /&gt;
|Wahljahr           = 2025&lt;br /&gt;
|Gemeinderat        = &lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Land = AT&lt;br /&gt;
| Breite = 0.72&lt;br /&gt;
| Legende = 94 &amp;lt;!-- ja oder Schriftgröße der Parteinamen in % --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Beschriftung = &amp;lt;!--  = Sitze (erst ab 2 Parteien) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Spalten = 1 &amp;lt;!-- „1“ verhindert fehlerhafte Darstellung bei einer Partei --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Gemeinsam&lt;br /&gt;
| Gemeinsam = 12&lt;br /&gt;
| Gemeinsam Link = Gemeindeliste Silbertal&lt;br /&gt;
| Gemeinsam Farbe = DDA&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Bild1              = Silbertal (Österreich).jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1  = Blick auf die [[Streusiedlung]] Silbertal (2009)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silbertal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine von Landwirtschaft und Tourismus geprägte [[Gemeinde (Österreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|AT|80123}} Einwohnern (Stand {{EWD|AT|80123}}) im [[Bezirk Bludenz]] in [[Vorarlberg]] ([[Österreich]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick-Silbertal.jpg|mini|Blick auf das Ortszentrum von Silbertal]]&lt;br /&gt;
Der Ort Silbertal ist eine [[Streusiedlung]] und liegt im westlichsten Bundesland Österreichs, Vorarlberg, im Bezirk Bludenz auf {{Höhe|889|AT}} Höhe im Silbertal in der [[Verwallgruppe]]. Sein Name entstand infolge des früher dort betriebenen Kupfer- und Silberbergbaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet umfasst fast das ganze &amp;#039;&amp;#039;Silbertal&amp;#039;&amp;#039;, ein Seitental des [[Montafon]]s, das von der [[Litz (Fluss)|Litz]] durchflossen wird. Es erstreckt sich weit nach Osten und endet am &amp;#039;&amp;#039;Silbertaler Winterjöchle&amp;#039;&amp;#039; (Übergang aus dem Silbertal in das &amp;#039;&amp;#039;Schön[[verwall]]&amp;#039;&amp;#039; an der Landesgrenze Vorarlberg–[[Tirol (Bundesland)|Tirol]]). Der höchste Punkt des Gemeindegebietes mit {{Höhe|2869|AT}} liegt auf der Südlichen [[Pflunspitzen|Pflunspitze]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://vogis.cnv.at/atlas/init.aspx?karte=adressen_u_ortsplan |titel=Vorarlberg Atlas4 |abruf=2020-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nur das untere Ende des Silbertals teilen sich die Nachbargemeinden [[Bartholomäberg]] und [[Schruns]], wo die Litz in den Talgrund der Ill eintritt. Das Tal hat zwei kleinere Nebentäler am unbesiedelten Oberlauf, das &amp;#039;&amp;#039;[[Gaflunatal]]&amp;#039;&amp;#039; mit dem Gaflunabach, und das &amp;#039;&amp;#039;[[Wasserstubental]]&amp;#039;&amp;#039; mit dem Burtschabach. In die Litz münden zahlreiche weitere kleine Bäche.&lt;br /&gt;
31,7 % der Fläche sind bewaldet und 35 % sind Alpen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Osten über dem Ort markant aufragende Berg ist entsprechend &amp;#039;&amp;#039;Silbertaler Lobspitze&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|2605|AT}}) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Silbertaler Straße&amp;#039;&amp;#039; ([[Landesstraße]] 95) endet im östlichen Teil des Ortes, so dass dieser nicht unter Durchgangsverkehr leidet. Ab dort beginnen Forststraßen zum Anfahren der zahlreichen Alpen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde umfasst nur eine [[Katastralgemeinde]] und [[Ortschaft]] &amp;#039;&amp;#039;(Silbertal)&amp;#039;&amp;#039;. In älteren Werken findet sich die bis zum Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts übliche Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Siberthal&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Orte sind:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Silbertal&amp;#039;&amp;#039;, der Hauptort, eine Streusiedlung mit den Ortsteilen &amp;#039;&amp;#039;Innertal&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Außertal&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Kristberg]]&amp;#039;&amp;#039;, eine Streusiedlung am Nordhang des Tals, mit den Ortsteilen &amp;#039;&amp;#039;Innerkristberg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Außerkristberg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Buchen (Gemeinde Silbertal)|Buchen]]&amp;#039;&amp;#039;, eine Streusiedlung östlich von Kristberg, mit den dazugehörigen Teilen &amp;#039;&amp;#039;Unterbuchen, Oberbuchen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Innerbuchen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Ganlätsch]], [[Höfle (Gemeinde Silbertal)|Höfle]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Schöffel (Gemeinde Silbertal)|Schöffel]]&amp;#039;&amp;#039;, drei kleine Rotten am Nordhang gegenüber Außertal&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fellimännle&amp;#039;&amp;#039;, um den Gasthof taleinwärts, mit der Einzellage &amp;#039;&amp;#039;Im Ree&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alpen sind die &amp;#039;&amp;#039;Alpguesalpe, Fanesklaalpe, Fresch (Untere Alpe Fresch), Giesela, Gretsch, Kapell (Innerkapell), Käfera, Muttalpe, Untere&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Obere Dürrwaldalpe, Untere&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Obere Gafluna, Untere&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Obere Wasserstube, Platina, Putzkammer, Rona, Stöfeli&amp;#039;&amp;#039;. Im Gemeindegebiet liegt auch die &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Reutlinger Hütte]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&amp;lt;!-- primär vom Hauptort aus betrachtet --&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= [[Bartholomäberg]]&lt;br /&gt;
 | NORD=[[Dalaas]]&lt;br /&gt;
 | NORDOST=[[Klösterle]]&lt;br /&gt;
 | WEST=[[Schruns]]&lt;br /&gt;
 | OST= [[St.&amp;amp;nbsp;Anton am Arlberg]] &amp;lt;small&amp;gt;([[Tirol (Bundesland)|Tirol]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST=&lt;br /&gt;
 | SUED= [[St.&amp;amp;nbsp;Gallenkirch]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST=[[Gaschurn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Schon vor über 1000 Jahren wurde hier Bergbau betrieben und die Bergknappen schürften auf den Höhen des Kristberghanges nach Silber, Kupfer und Eisen, was auch die Namensherkunft erklärt: Silbertal hieß bis ins 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert „Silberberg“.&amp;lt;ref&amp;gt;Jochen Hofmann, Christian Wolkersdorfer: &amp;#039;&amp;#039;Der historische Bergbau im Montafon.&amp;#039;&amp;#039; Heimatschutzverein Montafon, 2013, ISBN 978-3-902225-51-1, S. 105. (in Berufung auf Niederstätter 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Gunstlagen am Talgrund siedelten sich die rätoromanischen Hofjünger des Hofes Bludenz an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Silbertal wurde von den zugezogenen [[Walser]]n erstmals im Zeitraum zwischen 1100 und 1200 besiedelt. Den ersten Nachweis liefert eine urkundliche Erwähnung 1319 sowie die Weihe der &amp;#039;&amp;#039;Kapelle im Silberberg&amp;#039;&amp;#039;, durch die Walser im Jahr 1332.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ganze Gebiet Silbertal-[[Bartholomäberg]] ist ein Bergbaugebiet, das bis in prähistorische Zeit zurückreicht, und im Hochmittelalter seine letzte Blüte erlebte. Mit der Entdeckung der neuen Welt wurden von 1520 bis 1550 circa 263&amp;amp;nbsp;Tonnen Silber aus Amerika nach Europa überführt, wodurch der [[Silberpreis]] massiv fiel. Der Bergbau in Silbertal mit 0,5&amp;amp;nbsp;Tonnen/Jahr und Schwaz mit 15&amp;amp;nbsp;Tonnen/Jahr trug sich finanziell nicht mehr und kam zum Erliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Silbertal war bis 1453 Sitz eines eigenen Walsergerichtes und kam 1420 zusammen mit dem [[Montafon]] an Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Montafon hatte bis 1806 auf der rechtlichen Grundlage des Montafoner Landsbrauches (seit 1554) eine gewisse Unabhängigkeit. Die [[Habsburger]] regierten die Orte in Vorarlberg wechselnd von [[Grafschaft Tirol|Tirol]] und [[Vorderösterreich]] (Freiburg im Breisgau) aus. Von 1805 bis 1814 gehörte der Ort zum [[Königreich Bayern]], dann wieder zu [[Kaisertum Österreich|Österreich]]. Seit der Gründung 1861 gehört Silbertal zu (dem österreichischen [[Kronland (Österreich)|Kronland]], dann [[Land (Österreich)|Bundesland]]) [[Vorarlberg]]. Der Ort war 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Vorplatz vor der [[Pfarrkirche Silbertal]], rechts vor der Friedhofsmauer, befand sich von 1968 bis 2009 das [[Kriegerdenkmal Silbertal]] zum Gedenken an die im [[Erster Weltkrieg|Ersten]] und [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallenen Söhne des Ortes. Im Zuge einer geschichtlichen Aufarbeitung zu dem bei den Namensinschriften der [[Gefallener|Gefallenen]] auch genannten [[Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus#Österreicher als Täter|NS-Täter]] [[Josef Vallaster]] wurde das Denkmal von der Gemeinde im Juni 2009 entfernt. Anstelle des bisherigen Kriegerdenkmals wurde 2010 ein Erinnerungsplatz geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{Einwohner_B_Diagramm|width=450|float=none|Name=Silbertal|maxEinwohner=900|werte=&lt;br /&gt;
(1869,646)&lt;br /&gt;
(1880,645)&lt;br /&gt;
(1890,637)&lt;br /&gt;
(1900,593)&lt;br /&gt;
(1910,541)&lt;br /&gt;
(1923,467)&lt;br /&gt;
(1934,540)&lt;br /&gt;
(1939,523)&lt;br /&gt;
(1951,582)&lt;br /&gt;
(1961,629)&lt;br /&gt;
(1971,774)&lt;br /&gt;
(1981,834)&lt;br /&gt;
(1991,847)&lt;br /&gt;
(2001,873)&lt;br /&gt;
(2011,870)&lt;br /&gt;
(2021,851)&lt;br /&gt;
(2025,849)&lt;br /&gt;
|quelle=[[Statistik Austria]], Gebietsstand 1.1.2021&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausländeranteil lag Ende 2002 bei 3,3 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon seit 1981 war die [[Wanderungsbilanz]] negativ, konnte jedoch durch die positive [[Geburtenbilanz]] ausgeglichen werden, sodass die Einwohnerzahl nahezu konstant blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.statistik.gv.at/blickgem/G0201/g80123.pdf |titel=Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde Silbertal, Bevölkerungsentwicklung |format=PDF |abruf=2019-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Hll. Josef und Nikolaus, Silbertal 4.JPG|mini|[[Pfarrkirche Silbertal]]]]&lt;br /&gt;
{{weitereBDA}}&lt;br /&gt;
* Katholische [[Pfarrkirche Silbertal]] Hll. Josef und Nikolaus: Die neugotische Kirche wurde nach dem Plan des Kölner und Wiener Dombaumeisters [[Friedrich von Schmidt]] erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Katholische [[Kristbergkirche]] hl. Agatha: Die Bergknappenkapelle ist die älteste Kirche im Montafon, erstmals findet der Kirchenbau in einer Urkunde von 1450 Erwähnung. Dieser spätgotische Bau wurde 1507 von &amp;#039;&amp;#039;Kasper Schop&amp;#039;&amp;#039; erbaut. Damals wurden Bergknappen in einem Stollen verschüttet. Unter den Trümmern versprachen die Verschütteten den Bau einer Kirche zu Ehren der [[Agatha von Catania|Heiligen Agatha]]. Die Rettung ist gelungen und die Knappen hielten ihr Versprechen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scheibenstock 2004&amp;quot;&amp;gt;Emil Scheibenstock: &amp;#039;&amp;#039;Die St. Agatha Bergknappenkapelle am Kristberg&amp;#039;&amp;#039;. 2004 ({{Webarchiv|url=http://kristberg.at/Aktuell/St.Agatha.pdf |wayback=20071011051730 |text=pdf |archiv-bot=2024-05-10 15:32:06 InternetArchiveBot }} 506&amp;amp;nbsp;kB, Onlineauftritt Panoramagasthof Kristberg kristberg.at)&amp;lt;/ref&amp;gt; Außergewöhnlich sind die hölzernen Türstöcke mit eingeschnittenen „Hauszeichen“ von Bewohnern aus einer Zeit, als die wenigsten lesen und schreiben konnten, und damit ihr Werkzeug und Eigentum kennzeichneten. Durch eine von starkem Mauerwerk überwölbte Türe betritt man die kleine Vorhalle, die zum Schutz gegen Wind und Wetter an der Westseite errichtet ist. Das Langschiff hat – wie in Kirchen dieses Alters und dieser Gegend üblich – keine Fenster an der Nord- und Westseite. Bemerkenswert ist auch die alte Holzdecke, welche mit maßwerkartig ornamentierten Bändern geschmückt ist. Der Hochaltar ist mit seinen gewundenen Säulen, seinen Ziergiebeln und seiner reichen Gliederung ein prächtiges Barockwerk.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scheibenstock 2004&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Zudrell (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kristberg – Silbertal. Montafon&amp;#039;&amp;#039;. Thurnher, Rankweil 1977 ({{Webarchiv|url=http://kristberg.at/Knappenfuehrung.htm |wayback=20100927100303 |text=Weblink |archiv-bot=2024-05-10 15:32:06 InternetArchiveBot }})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Montafoner Bergbaumuseum Silbertal]]: Das Museum zeigt die Bergbaugeschichte des ganzen Montafon, im Besonderen der Reviere am Kristberg und der &amp;#039;&amp;#039;Knappgruaba&amp;#039;&amp;#039; [[Worms (Gemeinde Bartholomäberg)]] dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ehemaliges [[Heilbad Silbertal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hochmoor Wildried: Mit einer Lage auf etwa {{Höhe|1540|AT}}&amp;lt;ref&amp;gt;Höhenmeßfunktion auf http://vogis.cnv.at/atlas/init.aspx?karte=adressen_u_ortsplan&amp;lt;/ref&amp;gt; ist dieses östlich des Kristbergs befindliche Moor eines der höchstgelegenen Europas. Es ist ab der Bergstation der Kristbergbahn in etwa einer Gehstunde, oder mit dem Fahrrad auf einer aussichtsreichen Forststraße zu erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://touren.montafon.at/de/punkt/infopunkt/hochmoor-wildried/39455539/ |titel=Hochmoor Wildried |abruf=2020-05-24 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Winter ist diese Straße als Loipe und Winterwanderweg präpariert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erinnerungsplatz siehe [[Kriegerdenkmal Silbertal]]&lt;br /&gt;
* Freilichtbühne Silbertal: Die Freilichtbühne ist mit ca. 20.000&amp;amp;nbsp;m² Spielfläche einer der größten Bühnen in Europa und sie widmet sich dem Kulturgut der Sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
GemeindeamtSilbertal.F.JPG|Das Gemeindeamt mit dem [[Montafoner Bergbaumuseum Silbertal]]&lt;br /&gt;
Pfarrkirche Hll. Josef und Nikolaus, Silbertal 3.JPG|[[Pfarrkirche Silbertal]] mit dem [[Kristberg]] im Hintergrund&lt;br /&gt;
Silbertal Altar01 retouched.jpg|Der &amp;#039;&amp;#039;Mutter-Gottes-Altar&amp;#039;&amp;#039;, einer der beiden Seitenaltäre in der Pfarrkirche&lt;br /&gt;
KriegerdenkmalSilbertal.A.JPG|Das 2009 entfernte [[Kriegerdenkmal Silbertal]]&lt;br /&gt;
DSCN8105 Wildried mit Mittagsjoch.jpg|Hochmoor Wildried mit Mittagsjoch ({{Höhe|2362}}) im Hintergrund&lt;br /&gt;
09 Silbertaler Lobspitze, P 2289 m ganz links.jpg|Silbertaler Lobspitze ({{Höhe|2605}}) von Nordwesten, vom Muttjöchle ({{Höhe|2074}}) gesehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ort gab es im Jahr 2003 13&amp;amp;nbsp;Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 61&amp;amp;nbsp;Beschäftigten und 4&amp;amp;nbsp;Lehrlingen. Lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige gab es 399.&lt;br /&gt;
Im Tourismusjahr 2001/2002 gab es insgesamt 82.226 Übernachtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kristbergbahn ===&lt;br /&gt;
Die [[Kristbergbahn]] führt vom Silbertal auf den etwa 1430&amp;amp;nbsp;Meter hohen –&amp;amp;nbsp;ganzjährig bewohnten&amp;amp;nbsp;– Ortsteil Kristberg mit dem Kristbergsattel ({{Höhe|1481|AT}}), ein alter Fußwegübergang nach [[Dalaas]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://galileo.telesis.at/content/bergknappenweg/p05-0-kristbergsattel loccata] MP3-Info zum Kristbergsattel&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort liegt ein kleines Schigebiet. Im Südwesten besteht mit der &amp;#039;&amp;#039;Kapellbahn&amp;#039;&amp;#039; eine Anbindung an das [[Skigebiet Silvretta Montafon]], dem Zusammenschluss der &amp;#039;&amp;#039;Silvretta Nova Bergbahnen&amp;#039;&amp;#039; und dem [[Hochjoch Schruns|Schigebiet Hochjoch-Schruns]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://vorarlberg.orf.at/stories/322184/ |wayback=20180709011817 |text=Skigebiete: Neue Marke „Silvretta Montafon“ |archiv-bot=2023-01-09 22:28:00 InternetArchiveBot }} (28. November 2008)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Die Volksschule Silbertal ist im Ortsteil Innertal, mit etwa 60 Schülern (Januar 2003: 64). In Silbertal gibt es zudem einen Kindergarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1835 wurde an der einklassigen Volksschule Kristberg (mitten am Kristberghang) Unterricht erteilt, diese Schule wurde 2003 wegen Schülermangels geschlossen. 1949 wurde das heute leerstehende, kleine Schulhaus in Silbertal-Buchen erbaut, das nur bis 1959 in Betrieb war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* Im Jahr 1949 wird der &amp;#039;&amp;#039;Wintersportverein Silbertal&amp;#039;&amp;#039; gegründet.&lt;br /&gt;
* Bürgermusik Silbertal&lt;br /&gt;
* [[Freiwillige Feuerwehr]] Silbertal&lt;br /&gt;
* Im Jahre 1983 wurde der Fußballclub Silbertal gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
In Silbertal startet der [[Montafon-Arlberg-Marathon]] mit dem Ziel [[St.&amp;amp;nbsp;Anton am Arlberg]].&lt;br /&gt;
Der FC Silbertal nimmt derzeit an der Hobbyliga Oberland teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Silbertal Gemeindeamt.JPG|mini|Gemeindeamt Silbertal]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;white-space:nowrap&amp;quot;&amp;gt;In Vorarlberg wählen&amp;lt;/span&amp;gt; die Bürger alle fünf Jahre die Mitglieder der [[Gemeinderat (Österreich)|Gemeindevertretung]] durch Ankreuzen eines [[Gemeinderat (Österreich)#Listenwahl|Listen-Wahlvorschlages]] bzw. durch [[Gemeinderat (Österreich)#Mehrheitswahl|Mehrheitswahl]] wenn kein Listenvorschlag vorliegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GWG&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrVbg&amp;amp;Gesetzesnummer=20000075 |titel=Gemeindewahlgesetz GWG |titelerg=§§ 59–63 Wahlen in die Gemeindevertretung in Ermangelung von Wahlvorschlägen |hrsg=[[Vorarlberger Landtag]] |abruf=2025 |kommentar=Der Wähler trägt bis zu doppelt so viele Namen, als Gemeindevertreter zu wählen sind, in die Stimmliste ein.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiters den Bürgermeister durch Ankreuzen eines Wahlvorschlages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeindevertretung wählt in der konstituierenden Sitzung aus ihrer Mitte – sofern keine Wahl durch die Bürger zustande kam – gemäß §&amp;amp;nbsp;61 Gemeindegesetz&amp;lt;ref name=&amp;quot;GG&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrVbg&amp;amp;Gesetzesnummer=20000047 |titel=Gemeindegesetz |titelerg=2.&amp;amp;nbsp;Abschnitt Gemeindevertretung (ab §&amp;amp;nbsp;33), 3.&amp;amp;nbsp;Abschnitt Gemeindevorstand (ab §&amp;amp;nbsp;54), 4.&amp;amp;nbsp;Abschnitt Bürgermeister (ab §&amp;amp;nbsp;61) |hrsg=[[Vorarlberger Landtag]] |abruf=2025 |kommentar= }}&amp;lt;/ref&amp;gt; einen Bürgermeister und dann einen mindestens dreiköpfigen [[Gemeindevorstand (Österreich)|Gemeindevorstand]]. Die Zahl dieser „Gemeinderäte“ darf aber gemäß §&amp;amp;nbsp;55 den vierten Teil der Zahl der Gemeindevertreter nicht übersteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bürgermeister führt den Vorsitz bei den generell öffentlichen Sitzungen der Gemeindevertretung, in denen kommunale Belange besprochen und Beschlüsse gefasst werden. Beobachter haben kein Mitspracherecht und kein Stimmrecht. Die Gemeindevertretung kann nach Bedarf Ausschüsse bestellen. Sitzungen des Gemeindevorstandes und der Ausschüsse sind nicht öffentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sitzverteilung nach den Wahlen ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Österreichweit einheitliche Auflistung der Gemeinderatsmandate. Nicht löschen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gemeindevertretungswahlen 1985: ÖVP 8, SPÖ 2, Fortschrittliche Bürgerpartei 2.{{Gemeinderatswahl Vorarlberg Ref |Jahr=1985 |Abruf=2025-05}}&lt;br /&gt;
* Gemeindevertretungswahlen 1990: ÖVP 7, SPÖ 4, Fortschrittliche Bürgerpartei 1.{{Gemeinderatswahl Vorarlberg Ref |Jahr=1990 |Abruf=2025-05}}&lt;br /&gt;
* Gemeindevertretungswahlen 1995: ÖVP 7, SPÖ 3, Fortschrittliche Bürgerpartei 2.{{Gemeinderatswahl Vorarlberg Ref |Jahr=1995 |Abruf=2025-05}}&lt;br /&gt;
* Gemeindevertretungswahlen 2000: ÖVP 8, SPÖ 3, Freiheitliche Bürgerpartei 1.{{Gemeinderatswahl Vorarlberg Ref |Jahr=2000 |Abruf=2025-05}}&lt;br /&gt;
* Gemeindevertretungswahlen 2005: ÖVP 11, Freiheitliche 1.{{Gemeinderatswahl Vorarlberg Ref |Jahr=2005 |Abruf=2025-05}}&lt;br /&gt;
* [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen in Vorarlberg 2010|Gemeindevertretungswahlen 2010]]: ÖVP 7, Freiheitliche 3, SPÖ 2.{{Gemeinderatswahl Vorarlberg Ref |Jahr=2010 |Abruf=2025-05}}&lt;br /&gt;
* [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen in Vorarlberg 2015|Gemeindevertretungswahlen 2015]]: ÖVP 10, Gemeinsam für Silbertal 2.{{Gemeinderatswahl Vorarlberg Ref |Jahr=2015 |Abruf=2025-05}}&lt;br /&gt;
* [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen in Vorarlberg 2020|Gemeindevertretungswahlen 2020]]: ÖVP 10, Gemeinsam für Silbertal 2.{{Gemeinderatswahl Vorarlberg Ref |Jahr=2020 |Abruf=2025-05}}&lt;br /&gt;
* [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen in Vorarlberg 2025|Gemeindevertretungswahlen 2025]]: Gemeindeliste Silbertal 12.{{Gemeinderatswahl Vorarlberg Ref |Jahr=2025 |Abruf=2025-05}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Jahr–Jahr Vorname Nachname (Partei) chronologisch ergänzen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=22em |gesamtbreite=60em |anzahl=2 |liste=&lt;br /&gt;
* 1945–1947 Alois Werle&amp;lt;ref name=&amp;quot;BgmChronik&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.vol.at/tools/chronik/viewpage.aspx?viewtype=gemeinden&amp;amp;id=79&amp;amp;left=suche&amp;amp;top=gemeinden&amp;amp;themen=&amp;amp;von=&amp;amp;bis=&amp;amp;link=S&amp;amp;gemeinden=79&amp;amp;personen=&amp;amp;special= |titel=Gemeindedaten von SILBERTAL |titelerg= Bürgermeister (seit 1945) |werk=Vorarlberg Chronik |hrsg=Land Vorarlberg |datum= |offline= |archiv-url= |archiv-datum= |abruf=2025-05 |kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1947–1950 Alois Bargehr&amp;lt;ref name=&amp;quot;BgmChronik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1950–1973 Hermann Brugger&amp;lt;ref name=&amp;quot;BgmChronik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1973–1984 Georg Amann&amp;lt;ref name=&amp;quot;BgmChronik&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1984–2010 Willi Säly (ÖVP)&amp;lt;ref name=&amp;quot;BgmChronik&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://apps.vorarlberg.at/wahlen/wahl/GV/GV_2005-04-10/Silbertal/Direktwahl |titel=Bürgermeister Direktwahl 2005 |titelerg=83,01% JA für Säly Willi, 1944 |hrsg=Land Vorarlberg |abruf=2025-05 |kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2010 Thomas Zudrell&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://apps.vorarlberg.at/wahlen/wahl/GV/GV_2010-03-14/Silbertal/Direktwahl |titel=Bürgermeister Direktwahl 2010 |titelerg=62,32% für Zudrell Thomas, 1971 |hrsg=Land Vorarlberg |abruf=2025-05 |kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://apps.vorarlberg.at/wahlen/wahl/GV/GV_2025-03-16/Silbertal/Direktwahl |titel=Bürgermeister Direktwahl 2025 |titelerg=70,6% JA für Zudrell Thomas |hrsg=Land Vorarlberg |abruf=2025-05 |kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung &amp;lt;!-- siehe [[Vorlage:Wappenbeschreibung]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Titel = &lt;br /&gt;
|Wappenbild = Wappen at silbertal.png&lt;br /&gt;
|Größe = &lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen der Gemeinde Silbertal&lt;br /&gt;
|Blasonierung = Im blauen [[Wappenschild|Schild]] ein goldener [[Schlüssel (Heraldik)|Schlüssel]] nach rechts mit einem silbernen [[Hammer (Heraldik)|Hammer]] gekreuzt. Das [[Schildhaupt]] ist [[Spaltung (Heraldik)|gespalten]] von Rot und Weiß und mit drei fünfzackigen [[Stern (Heraldik)|Sternen]] in [[Verwechselte Farben|wechselnden Farben]] belegt.&lt;br /&gt;
|Zusatz = Das Wappen wurde im Auftrag der Gemeinde Silbertal von dem aus [[Bludenz]] stammenden [[Götzis|Götzner]] Grafiker Markus Bachmann gestaltet. Mit Beschluss der [[Vorarlberger Landesregierung]] vom 12. Mai 1964 wurde die Gemeinde berechtigt, dieses von ihr vorgeschlagene Wappen zu führen.&lt;br /&gt;
|Quelle = [https://vorarlberg.at/documents/302033/473053/Gemeindewappen+Silbertal.pdf/624d8c74-8049-bc20-4fda-555dcf71319c?t=1616156053848 &amp;#039;&amp;#039;Gemeindewappen Silbertal – Anhang: Wappenurkunde 12.05.1964&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 0,7&amp;amp;nbsp;MB), Vorarlberger Landesarchiv. 2 Blätter, downloadbar von [https://vorarlberg.at/-/gemeindewappen Die Vorarlberger Gemeindewappenregistratur im Vorarlberger Landesarchiv] abgerufen am 21. Mai 2025.&lt;br /&gt;
|ref = &lt;br /&gt;
|Quelle_2 = Cornelia Albertani, Ulrich Nachbaur [https://zenodo.org/records/3716439 Vorarlberger Gemeindewappenregistratur, Wappenurkunde Silbertal] (PDF; 1,2 MB) 3., aktualisierte Auflage, Bregenz 2011. S. 45, abgerufen am 21. Mai 2025.&lt;br /&gt;
|ref_2 = &lt;br /&gt;
|Begründung = &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
* Der Balken mit den drei Sternen ist dem [[Fahne und Wappen des Kantons Wallis|Walliser Wappen]] entnommen und verweist auf die Besiedlung des Tales im frühen 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert durch die Walser.&lt;br /&gt;
* Der goldene Schlüssel steht für die Zugehörigkeit zum Montafon ([[Montafoner Wappen]]).&lt;br /&gt;
* Der silberne Hammer erinnert an den Silberabbau am Kristberghang.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- stillgelegte alte Version&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen at silbertal.png|links|64px]]&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]:&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Im blauen [[Wappenschild|Schild]] ein goldener [[Schlüssel (Heraldik)|Schlüssel]] nach rechts mit einem silbernen [[Hammer (Heraldik)|Hammer]] gekreuzt. Das [[Schildhaupt]] ist [[Spaltung (Heraldik)|gespalten]] von Rot und Weiß und mit drei fünfzackigen [[Stern (Heraldik)|Sternen]] in [[Verwechselte Farben|wechselnden Farben]] belegt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
* Der Balken mit den drei Sternen ist dem [[Fahne und Wappen des Kantons Wallis|Walliser Wappen]] entnommen und verweist auf die Besiedlung des Tales im frühen 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert durch die Walser.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ulrich Nachbaur]] |Titel=Steinbock und Sterne. Walsertum und Gemeindewappen |Sammelwerk=Montfort. Vierteljahresschrift für Geschichte und Gegenwart Vorarlbergs |Band=65. Jahrgang |Nummer=Band 1 |Datum=2013 |Seiten=29–66 |Online=[http://www.vorarlberg.at/pdf/m131nachbaursteinbockunds.pdf Volltext als PDF] auf den Webseiten des Vorarlberger Landesarchivs}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der goldene Schlüssel steht für die Zugehörigkeit zum Montafon ([[Montafoner Wappen]]).&lt;br /&gt;
* Der silberne Hammer erinnert an den Silberabbau am Kristberghang.&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde im Auftrag der Gemeinde Silbertal gestaltet vom aus [[Bludenz]] stammenden [[Götzis|Götzner]] Grafiker Markus Bachmann. Mit Beschluss der [[Vorarlberger Landesregierung]] vom 12. Mai 1964 wurde die Gemeinde berechtigt, dieses von ihr vorgeschlagene Wappen zu führen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ulrich Nachbaur]] |Hrsg=[[Alois Niederstätter]], Ulrich Nachbaur |Titel=Zur Entstehung der Montafoner Gemeindewappen 1927 bis 1967 |Sammelwerk=200 Jahre Gemeindeorganisation. Almanach zum Vorarlberger Gemeindejahr 2008 |Ort=Bregenz |Datum=2009 |ISBN=978-3-902622-10-5 |Seiten=301–312 |Online=[http://www.vorarlberg.at/pdf/nachbaurmontafonergemeind.pdf Volltext als PDF] auf den Webseiten des [[Vorarlberger Landesarchiv]]s}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* seit 1994 mit der Gemeinde [[Semmering (Niederösterreich)|Semmering]] in Niederösterreich&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.silbertal.eu/Unsere_Gemeinde/Wissenswertes/Partnergemeinde Partnergemeinde Semmering seit 1994.] Gemeinde Silbertal, abgerufen am 21. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- chronologisch nach Geburtsjahr ergänzen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Josef Vallaster]] (1910–1943), Nationalsozialist und ab 1940 Täter in der [[Tötungsanstalt Hartheim]] und im [[Vernichtungslager Sobibor]]&lt;br /&gt;
* [[Reinhold Luger]] (* 1941), Grafikdesigner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Kasper (Historiker, 1980)|Michael Kasper]], Sophie Maier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Silbertal.&amp;#039;&amp;#039; Sonderband der Montafoner Schriftenreihe 36, Gemeinde Silbertal 2023.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Silbertal|Silbertal}}&lt;br /&gt;
* [https://www.silbertal.eu/ Webpräsenz der Gemeinde Silbertal]&lt;br /&gt;
* {{StatistikAustria|80123}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Bezirk Bludenz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4527852-0|LCCN=n/2011/80518|VIAF=217050435}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Silbertal| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwallgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1319]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tal in Vorarlberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-24092-01</name></author>
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