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	<title>Silberstreifen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Silberstreifen&amp;diff=663080&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: BKL Fix</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Silberstreifen&amp;diff=663080&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-03T15:30:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsgliederung&lt;br /&gt;
|NAME = Silberstreifen&lt;br /&gt;
|NAME2 = Neuforchheim&lt;br /&gt;
|NAME-HAUPTEBENE= Forchheim&lt;br /&gt;
|TYP= Teilort&lt;br /&gt;
|EINWOHNER= 701&lt;br /&gt;
|EINWOHNER-STAND= 2021&lt;br /&gt;
|BILD-KARTE = Luft Forchheim.jpg&lt;br /&gt;
|BILD-KARTE-BESCHREIBUNG = Im Vordergrund der Silberstreifen, im Hintergrund Rheinstetten-Forchheim und teilweise -Mörsch, dazwischen der Epplesee&lt;br /&gt;
|PLZ1= 76287&lt;br /&gt;
|VORWAHL1= 0721&lt;br /&gt;
|NEUGRÜNDUNG= 1924&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 48/57.77//N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 8/20.20//E&lt;br /&gt;
|FLÄCHE= 2.1&lt;br /&gt;
|REGION= DE-BW&lt;br /&gt;
|HÖHE= 116&lt;br /&gt;
|S-BAHN= {{S-Bahn Karlsruhe|7}} {{S-Bahn Karlsruhe|8}}&lt;br /&gt;
|S-BAHN-TYP = Stadtbahn &amp;lt;small&amp;gt;([[Karlsruher Verkehrsverbund|KVV]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BUS= {{Buslinie|106}}&lt;br /&gt;
|BUS-TYP= Bus &amp;lt;small&amp;gt;([[Karlsruher Verkehrsverbund|KVV]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|EISENBAHN= [[Bahnstrecke Mannheim–Rastatt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silberstreifen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neuforchheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine zu [[Forchheim (Rheinstetten)|Forchheim]] gehörende Siedlung der Stadt [[Rheinstetten]] im [[Landkreis Karlsruhe]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort grenzt im Nordwesten an Forchheim, im Nordosten an [[Karlsruhe]]-[[Oberreut]], im Südwesten an [[Ettlingen]] und im Südosten direkt an das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] [[Sandgrube im Dreispitz-Mörsch]]. Er liegt am westlichen Rand des [[Hardtwald (Karlsruhe)|Hardtwaldes]] im [[Hochgestade]] der [[Niederterrasse des Oberrheins]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Silberstreifen liegt der Epplesee, ein beliebter [[Baggersee]] im Karlsruher Raum, der ursprünglich aus dem ehemaligen [[Kieswerk]] Epple hervorging. Der Ort beherbergt außerdem die [[Landesanstalt für Pflanzenbau Forchheim|Außenstelle Rheinstetten]] des [[Landwirtschaftliches Technologiezentrum Augustenberg|Landwirtschaftlichen Technologiezentrums Augustenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== 1890–1920: Frühgeschichte und militärische Nutzung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Landwirtschaftliches Technologiezentrum Augustenberg Außenstelle Rheinstetten - panoramio.jpg|mini|Die Forchheimer Außenstelle des Landwirtschaftlichen Technologiezentrums Augustenberg]]&lt;br /&gt;
Die erste Bebauung auf dem Gebiet des heutigen Silberstreifens begann 1894 mit dem Bau des [[Standortübungsplatz|Exerzierplatzes]] der Karlsruher Garnison. Er wurde hauptsächlich für die Ausbildung und Manöver der Karlsruher Garnison genutzt. Die Anlage war auch Schauplatz bedeutender militärischer [[Zeremonie]]n, einschließlich der [[Militärparade|Kaiserparaden]], bei denen [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Kaiser Wilhelm II.]] mehrfach anwesend war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rheinstetten.de/Kultur-und-Tourismus/Stadtportrait-und-Geschichte/Historisches/Forchheim/c512.html |titel=Historische Kurzfassung des Stadtteils Forchheim |hrsg=Stadt Rheinstetten |abruf=2018-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die militärische Nutzung des Gebiets und der Bedarf an einer besseren verkehrlichen Anbindung des Exerzierplatzes führten 1903 zur Errichtung des [[Bahnhof Forchheim (b Karlsruhe)|Bahnhofs Forchheim]] an der [[Bahnstrecke Mannheim–Rastatt#Entstehung der Strecke Graben-Neudorf–Karlsruhe–Rastatt|Rheinbahn]], die hier bereits von 1892 bis 1894 im Bau war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1915 wurde im [[Hardtwald (Karlsruhe)|Hardtwald]] eine rund 1800 Meter lange und 50 Meter breite [[Schneise]] geschlagen, um Platz für eine 110-kV-[[Freileitung|Hochspannungsleitung]] der [[Badische Landessammelschiene|Badischen Landessammelschiene]] zwischen dem [[Rudolf-Fettweis-Werk|Murgtalkraftwerk]] und dem [[Umspannwerk]] [[Hofgut Scheibenhardt|Scheibenhardt]] zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1917 ging das Gelände des Exerzierplatzes in den Besitz der Badischen Landwirtschaftskammer über, die dort ein Versuchs- und Lehrgut einrichtete. Die Hauptaufgabe dieses Gutes war die Förderung der [[landwirtschaft]]lichen Erzeugung. Im Jahr 1927 wurden auf diesem Areal das [[Landesanstalt für Pflanzenbau Forchheim|Tabakforschungsinstitut]] gegründet, das mittlerweile als Landwirtschaftliches Technologiezentrum Augustenberg bekannt ist. Ihr erster Direktor war [[Paul Koenig]]. 1932 folgte die Gründung der Staatlichen Mastprüfungsanstalt, die später in Landesanstalt für [[Schweinezucht]] umbenannt wurde. Letztere zog jedoch 2006 ins badische [[Boxberg (Baden)|Boxberg]] um.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.lsz-bw.de/pb/site/lel/node/663740/Lde/index.html |titel=Die Geschichte der LSZ |hrsg=Landesanstalt für Schweinezucht |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180208123606/http://www.lsz-bw.de/pb/site/lel/node/663740/Lde/index.html |archiv-datum=2018-02-08 |archiv-bot=2023-01-09 22:26:59 InternetArchiveBot |abruf=2018-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1920–1960: Entstehung der Siedlung, industrielle Entwicklung und der Epplesee ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Epplesee Luft1.jpg|mini|Der Epplesee mit Kieswerk]]&lt;br /&gt;
Die eigentliche Siedlung Silberstreifen wurde 1924 mit der Eröffnung der [[Gaststätte]] „Haus Waldfrieden“ begründet. Eine [[Schild (Zeichen)|Tafel]] am Hauseingang erinnert noch heute an diese Ursprünge und trägt folgende [[Inschrift]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Nicht aus Trotz, mit zart&amp;#039; Gefühle&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;steh ich hier am Waldesrand.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Und ich ward mit großer Liebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Haus Waldfrieden drum benannt.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Dieses Haus wurde 1924/25 erbaut von Anton Leicht und seiner Frau Katharina geb. Mohr.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Es war das erste Haus im Walde. Damit wurde Neu-Forchheim gegründet.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1926 siedelte sich als erster von vielen Handwerks- und Industriebetrieben die Herdfabrik Josef Klein&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.museum-digital.de/nat/index.php?t=objekt&amp;amp;oges=58271&amp;amp;navlang=de |titel=Museum für Siedlungsgeschichte im PAMINA-Raum |hrsg=museum-digital:deutschland |abruf=2018-02-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; am [[Bahnübergang (Deutschland)|Bahnübergang]] an. Mit der Zeit wuchs die Siedlung weiter und der „Starkstromstreifen“ begann wieder zu bewalden. Von November 1932 bis zum Frühsommer 1933 machten 40 Jugendliche des [[Freiwilliger Arbeitsdienst|Freiwilligen Arbeitsdienstes]] die Fläche urbar, um landwirtschaftliche Nutzung zu ermöglichen. Ein Artikel im Gemeindeanzeiger vom 9. November 1932 beschreibt diesen Vorgang und schließt mit den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;„Hoffen wir, daß sich der freiwillige Arbeitsdienst in Forchheim ebenso gut wie anderwärts bewährt und sein Gelingen zur Kultivierung des Rheinberg als Notstandsarbeit ermuntert. Vielleicht wird dann aus dem sandigen Starkstromstreifen jener berühmte Silberstreifen zur Ankurbelung neuen Lebens in der Gemeinde.“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel gab der Starkstromlinie den Namen „Silberstreifen“, der sich dann auf die entstehende Siedlung übertrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 wurde der Epplesee als [[See|künstlicher See]] im Zuge von [[Kiesabbau]]arbeiten angelegt. Der See dient heute als [[Naherholungsgebiet]] und ist ein beliebter Ort für [[Freizeit]]aktivitäten. 1944, gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], entstanden auf dem Gebiet des &amp;quot;Silberstreifens&amp;quot; rund drei Dutzend [[Behelfsheim]]e aus [[Hurdisstein]]en und Pressplatten, die für ausgebombte Angehörige Karlsruher Firmen genutzt werden sollten. Als im Jahr 1946 insgesamt 780 [[Heimatvertriebener (Bundesvertriebenengesetz)|Heimatvertriebene]] nach Forchheim zugewiesen wurden, konnte die Gemeinde diese [[Baracke]]n nutzen, um Dutzende von Familien unterzubringen. Die Siedlung wuchs daraufhin schnell und bestand zunächst aus etwa 120 Wohngebäuden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg entwickelte sich Silberstreifen zu einem [[Industriegebiet|Industrieviertel]] mit mehreren bedeutenden Firmen, darunter die Möbelfabrik Thome. 1950 wurde auf einem Teil des Geländes des Tabakforschungsinstituts die [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] &amp;#039;&amp;#039;Maria-Hilf-Kapelle&amp;#039;&amp;#039; errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1960–2000: Wachstum der Siedlung und infrastrukturelle Entwicklungen ===&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren wuchs die Siedlung weiter, als 1964 [[Bruker]] einen neuen Firmensitz in Silberstreifen bezog. Der 50.000 m² große Standort beherbergte Labors und Produktionsstätten. Am 29. Februar 1972 wurde der Kindergarten Silberstreifen eröffnet, der später den Namen &amp;#039;&amp;#039;„[[Die Sterntaler|Sterntaler]]“&amp;#039;&amp;#039; erhielt. Im Oktober 1973 wurde der [[Trimm-dich-Pfad]] durch [[Bürgermeister]] [[Ernst Heil]] eingeweiht, ein 2,3 Kilometer langer Vita-Parcours durch den Hardtwald, der besonders bei den Bewohnern der Siedlung sehr beliebt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Freizeitgruppe1&amp;quot;&amp;gt;[https://www.freizeitgruppe-silberstreifen.de/ &amp;#039;&amp;#039;Freizeitgruppe Silberstreifen&amp;#039;&amp;#039;], Freizeitgruppe, abgerufen am 14. November 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einer Fläche von rund 19.000 m² siedelte sich 1979 in direkter Nachbarschaft zu Bruker die Süka Druck an, spezialisiert auf den Druck von Luftverkehrs- und Sicherheitsdokumenten. 1994 wurde die Firma vom [[Ottobrunn]]er Unternehmen Bartsch übernommen, die das Werk weiterhin betrieb. 2020 wurde der Standort aufgegeben. Teile des ehemaligen Fabrikgebäudes wurden daraufhin vom [[Logistik|Logistikunternehmen]] [[Dachser]] und der [[DB Kommunikationstechnik]] übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ab 2000: Neuere Entwicklungen und Umstrukturierungen ===&lt;br /&gt;
Um die Siedlung vom Durchgangsverkehr der [[Messe Karlsruhe]] zu entlasten und die Anforderungen der [[Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe–Basel]] zu erfüllen&amp;lt;ref name=&amp;quot;im-fokus-2010-1&amp;quot;&amp;gt;DB ProjektBau (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Karlsruhe–Basel im Fokus&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 1/2010. ({{Webarchiv |url=http://www.karlsruhe-basel.de/Newsletter.html?file=files%2Fnewsletter%2FNewsletter_1_2010.pdf |text=PDF-Datei |wayback=20141006073034 |archiv-bot=2019-05-14 02:13:20 InternetArchiveBot}}, 740&amp;amp;nbsp;kiB).&amp;lt;/ref&amp;gt;, wurde zwischen 2002 und Ende 2004 der 349 Meter lange Messetunnel gebaut, der den Silberstreifen unterirdisch durchquert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ka-news.de/region/karlsruhe/Plan-fuer-Untertunnelung-von-Neuforchheim-uebergeben;art6066,16367 |titel=Plan für Untertunnelung von Neuforchheim übergeben |hrsg=ka-news.de |abruf=2018-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rheinstetten.de/Kultur-und-Tourismus/Stadtportrait-und-Geschichte/Stadtchronik/2001-2010/c897.html |titel=2001-2010 |hrsg=Stadt Rheinstetten |abruf=2018-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abriss der Möbelfabrik Thome im Jahr 2005 wurde 2007 auf einer rund 21.500 m² großen Teilfläche das [[Wohngebiet]] „Domicil am Hardtwald“ errichtet. Die [[WBV Weisenburger Bau+Verwaltung|Weisenburger Bau]] realisierte dort für eine Gesamtsumme von rund 17 Millionen Euro 72 Wohnhäuser. Eine weitere Teilfläche von etwa 18.000 m² wurde als [[Mischgebiet]] ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2008 erreichte der Kindergarten Sterntaler aufgrund steigender Kinderzahlen seine Kapazitätsgrenzen, was eine vorübergehende Erweiterung mit [[Containergebäude|Containern]] erforderlich machte. Ende 2010 entschied die Stadt, den Kindergarten neu zu bauen. Bis zur Fertigstellung des Neubaus zog die Einrichtung aufgrund des Platzmangels in ein leerstehendes [[Verwaltungsgebäude]] der ehemaligen Schweinezucht um. Der Abriss des alten Kindergartengebäudes begann im Juni 2011 und der Neubau wurde bis Ende 2012 fertiggestellt. Das neue Gebäude wurde als [[Energieeffizientes Gebäude|energieeffizienter]] [[Passivhaus|Passivbau]] konzipiert&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=RMP|url=https://www.r-m-p.de/g-001.html|titel=Gewerbebau Kita|abruf=2024-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und auf eine Fläche von 1.500 m² erweitert, um den gestiegenen Betreuungsbedarf zu decken. Trotz dieser Vergrößerung konnten die ursprünglich geplanten Dusch- und Lagerräume für die örtlichen Sportvereine nicht realisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 begann der Bau des albanisch-islamischen [[Gemeindezentrum (Religion)|Gemeindezentrums]] im Kutschenweg, welches 2021 fertiggestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2022 zog Bruker seinen Firmensitz nach Ettlingen um&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.am-ag.de/_Resources/Persistent/fa9cefde18e734b9e61e1ee44fe559df100d151a/20190510_Spatenstich_Bruker.pdf |titel=Spatenstich erfolgt |hrsg=albrings+müller ag |format=PDF |abruf=2019-10-03 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191003073339/https://www.am-ag.de/_Resources/Persistent/fa9cefde18e734b9e61e1ee44fe559df100d151a/20190510_Spatenstich_Bruker.pdf |archiv-datum=2019-10-03 |offline=ja |archiv-bot=2024-05-10 15:30:48 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und gab den Standort Silberstreifen endgültig auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rheinpfalz.de/lokal/landau/artikel/bruker-biospin-zieht-um/ |titel=Bruker Biospin zieht um |hrsg=Rheinpfalz |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191003073337/https://www.rheinpfalz.de/lokal/landau/artikel/bruker-biospin-zieht-um/ |archiv-datum=2019-10-03 |archiv-bot=2023-01-09 22:26:59 InternetArchiveBot |abruf=2019-10-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das über 50.000 m² große Gelände wurde von der Karlsruher [[Baugenossenschaft]] Familienheim übernommen, mit dem Ziel, es neu zu bebauen und die Siedlung zu erweitern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bnn.de/karlsruhe/ettlingen/ehemaliges-bruker-gelaende-silberstreifen-forchheim-rheinstetten-mietwohnungen Karlsruher Baugenossenschaft will auf dem Bruker-Gelände im Forchheimer Silberstreifen Mietwohnungen schaffen], Badische Neueste Nachrichten vom 5. Juni 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 2024 genehmigte die Stadt die Planung des „Waldquartiers“ auf dem ehemaligen Bruker-Gelände. Geplant sind [[Gewerbegebiet]], Geschosswohnungsbau mit [[Sozialer Wohnungsbau in Deutschland|sozialem Wohnraum]] sowie [[Reihenhaus|Reihenhäuser]], ergänzt durch [[Nahversorgung]] und [[Gastronomie]]. Die Familienheim übernimmt die Planungskosten und verpflichtet sich zu naturschutzrechtlichen [[Ausgleichsmaßnahme]]n sowie einer Mietpreisbindung für geförderte Wohnungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rheinstetten.de/de/nachrichten/bebauungsplan-waldquartier-staedtebaulicher-vertrag-zur-uebernahme-der-planungskosten-bewilligt Bebauungsplan „Waldquartier“: Städtebaulicher Vertrag zur Übernahme der Planungskosten bewilligt], Stadt Rheinstetten vom 5. November 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Silberstreifen liegt zwischen den [[Bundesstraße]]n [[Bundesstraße 3|B3]] und [[Bundesstraße 36|B36]] und ist über die [[Kreisstraße]] 3581 mit diesen verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort befindet sich weiterhin direkt an der [[Bahnstrecke Mannheim–Rastatt]] und ist am [[Bahnhof Forchheim (b Karlsruhe)|Bahnhof Forchheim]] an das [[Stadtbahn Karlsruhe|Karlsruher Stadtbahnnetz]] angeschlossen. Die Stadtbahnlinien S7 und S8 verkehren im 20- bzw. 40-Minuten-Takt und verbinden Silberstreifen mit den Städten [[Karlsruhe]], [[Rastatt]], [[Baden-Baden]] sowie den dazwischenliegenden Orten. Vom Bahnhof aus ist der [[Karlsruhe Hauptbahnhof|Karlsruher Hauptbahnhof]] in etwa 10 Minuten mit der Stadtbahn erreichbar, der eine direkte Anbindung an den [[Schienenpersonenfernverkehr|Fernverkehr]] bietet. Zusätzlich bestehen Direktverbindungen im Stundentakt nach [[Achern]] und [[Freudenstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Buslinie 106 sorgt zwischen [[Ettlingen]], der Messe Karlsruhe und [[Neuburgweier]] für eine weitere regelmäßige Anbindung im 20- bzw. 40-Minuten-Takt. Zudem bietet die Linie Verknüpfungen zum weiteren Stadtbahnnetz, unter anderem mit den Linien S1, S11 und S12 am [[Bahnhof Ettlingen Stadt]] sowie zur S2 in Forchheim und an der Stadtmitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Epplesee ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Epplesee Kiesgrube.JPG|mini|Kieswerk und Windsurfer am Epplesee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Epplesee - panoramio - Augenstein.jpg|mini|Badebetrieb am Nordufer des Epplesees]]&lt;br /&gt;
Zwischen Silberstreifen und Rheinstetten liegt der Epplesee, einer der beliebtesten Badeseen in der Region Karlsruhe. Der 1936 von der Firma Epple für den Kiesabbau angelegte [[Baggersee]] erstreckt sich über mehr als 35 Hektar&amp;lt;ref&amp;gt;Badische Woche, 23./24. April 2021, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wird sowohl von Badegästen als auch von Wassersportlern genutzt. Im nördlichen Bereich befinden sich ein großer [[Parkplatz]], eine Liegewiese, Toiletten, ein Kiosk und ein [[Beachvolleyball]]platz. Am westlichen Ufer liegt ein großzügiger [[FKK]]-Bereich mit eigenem Kiosk und Toiletten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am See wird bis heute [[Kies]] gefördert. Der Name des Sees stammt von der gleichnamigen Firma, die hier eine [[Saugbagger]]anlage installiert hat, um Kies aus einer Tiefe von 60 Metern zu gewinnen. Bis in die 1980er Jahre wurde nicht nur Nass-, sondern auch Trockenbaggerung betrieben. Das Gebiet dieser früheren Trockenbaggerung steht heute als [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] [[Sandgrube im Dreispitz-Mörsch]] und [[Allmendäcker]] unter Schutz. Heute wird das Kieswerk von [[Heidelberg Materials]] betrieben. Die jährliche Fördermenge beträgt etwa 260.000 Kubikmeter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Epplesee1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|autor=Badische Neueste Nachrichten|url=https://bnn.de/karlsruhe/rheinstetten/epplesee-rheinstetten-rodung-unmut-kieswerk-erweiterung-kiesgrube-see-wird-groesser|titel=Warum der Epplesee in Rheinstetten weiter wächst|datum=2022-01-20|sprache=de|abruf=2024-11-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund des tief liegenden [[Wasserspiegel]]s ragen hinter dem kleinen Strand hohe Böschungen empor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ufer in der südlichen Ausbuchtung des Sees gehört seit 1996 zum Naturschutzgebiet Allmendäcker und ist für die Allgemeinheit nicht zugänglich. Baden und Wassersport sind dort untersagt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NaturBW |919001000181}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2022 wird der See erweitert. Die Erweiterung wurde vom [[Gemeinderat]] bereits 2014 genehmigt, als Teil der Fortschreibung des [[Regionalplanung|Regionalplans]] Mittlerer Oberrhein. 2017 wurde beim [[Landratsamt]] als zuständiger Genehmigungsbehörde der Antrag auf Erweiterung gestellt. Im Rahmen dieses Projekts soll der See um etwa 6,7 Hektar vergrößert und die Tiefenbaggerung um 16 Meter weiter vertieft werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Epplesee1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2024 hat sich die Mehrheit des Gemeinderats für die Installation einer [[Schwimmende Photovoltaik|Photovoltaikanlage]] auf dem Epplesee ausgesprochen. Die Entscheidung wurde trotz Bedenken einiger Anwohner und Vereine getroffen, die befürchten, dass die Freizeitnutzung des Sees, insbesondere für [[Wassersport]]arten, eingeschränkt werden könnte. Dennoch wird das Projekt als ein bedeutender Schritt in Richtung [[Grüne Beschaffung|umweltfreundlicher]] [[Energiequelle|Energiegewinnung]] angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor=SWR|url=https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/photovoltaik-epplesee-rheinstetten-100.html|titel=Bekommt der Epplesee in Rheinstetten eine Photovoltaikanlage?|datum=2024-02-21|sprache=de|abruf=2024-11-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine und Organisationen ==&lt;br /&gt;
* Freizeitgruppe Silberstreifen e.V. (Gründung 1972 / Eintragung am 1. Januar 1994)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Freizeitgruppe1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Waldkindergarten Waldkitz Rheinstetten e.&amp;amp;#x202f;V. (seit Oktober 2002)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://waldkitz.de/ &amp;#039;&amp;#039;Waldkindergarten Waldkitz Rheinstetten e.V.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Förderverein Kindergarten Sterntaler e.&amp;amp;#x202f;V. (seit 11. April 2013)&lt;br /&gt;
* Albanisches Islamisches Zentrum e.&amp;amp;#x202f;V.&lt;br /&gt;
* Luftsportgemeinschaft Rheinstetten e.&amp;amp;#x202f;V.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lsg-rheinstetten.de/ &amp;#039;&amp;#039;Luftsportgemeinschaft Rheinstetten e.V.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Naturfreunde Forchheim&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.naturfreunde-forchheim.de/ &amp;#039;&amp;#039;Naturfreunde Forchheim&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{KA-Stadtwiki|Silberstreifen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7834355-0}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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