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	<title>Silberkarpfen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Silberkarpfen&amp;diff=398209&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Silberkarpfen als invasive Spezies in den USA */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2026-02-05T21:04:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Silberkarpfen als invasive Spezies in den USA: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Silberkarpfen&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Hypophthalmichthys molitrix&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Achille Valenciennes|Valenciennes]], 1844)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Hypophthalmichthys&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Xenocyprididae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Karpfenfischähnliche&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Cyprinoidei&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Karpfenartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Cypriniformes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_LinkName  = Otophysi&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Otophysa&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Bild             = Hypophthalmichthys molitrix Hungary.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hypophthalmichthys molitrix.jpg|mini|Junge Silberkarpfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silberkarpfen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Hypophthalmichthys molitrix&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tolstolob&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Silberamur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein geselliger Freiwasserfisch aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] [[Xenocyprididae]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Der Silberkarpfen stammt ursprünglich aus Flüssen und damit verbundenen stehenden Gewässern Ostasiens, des [[Amur]]gebiets und Zentralchinas. Er wurde jedoch vielerorts, außerhalb seines ursprünglichen Verbreitungsgebietes, in [[Asien]] und in den 1960er Jahren auch in [[Mitteleuropa]] ausgesetzt, oft zusammen mit [[Graskarpfen]] und [[Marmorkarpfen]]. In den 1970er Jahren wurde die Art in nordamerikanischen Fischfarmen eingeführt, von wo sie in den Mississippi gelangte und sich rasch nordwärts in die Großen Seen verbreitete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.tagesschau.de/ausland/silberkarpfen102.html|wayback=20101019025620|text=Silberkarpfen-Invasion in Kanada: Der Fisch, der aus der Fremde kam}}, tagesschau.de, Meldung vom 16. Oktober 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die auffälligsten äußeren Merkmale sind die kleinen, unterhalb der Kopfmitte liegenden Augen und die große, stark oberständige Mundspalte. Die Seitenlinie ist bauchwärts durchgebogen. Die Oberseite ist von grünlichgrauer Färbung, Bauch und Seiten glänzen silbrig. Silberkarpfen können eine Länge von bis zu 1,30 m erreichen,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/1371170708667/Tiroler-zog-ueber-40-Kilogramm-schweren-Karpfen-aus-Baggersee Tiroler zog über 40 kg schweren Karpfen aus Baggersee, &amp;#039;&amp;#039;Standard, 26. Juni 2013&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; bleiben meist jedoch kleiner. Mit etwa dem 15-fachen der Körperlänge ist der Darm außerordentlich lang. Der Silberkarpfen trägt entlang einer mittleren Längsreihe (mLR) 110 bis 124 auffallend kleine Schuppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzahl der [[Flosse]]nstrahlen:&lt;br /&gt;
* Dorsale I-III/6-7&lt;br /&gt;
* Anale I-III/10-14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ausgeprägter [[Geschlechtsdimorphismus]] fehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
In ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet laichen Silberkarpfen von Mai bis Juli in strömendem, zwischen 23 und 24 °C warmem Wasser. Die bis zu 500.000 Eier und die schlüpfende Brut sind [[pelagisch]]. Nach dem Verzehr des [[Dottersack]]s ernährt sich die Brut zunächst von [[Zooplankton]]. Ab einer Größe von etwa fünf Zentimetern erfolgt die Umstellung auf [[Phytoplankton]]. Die Kleinstpflanzen werden über die zu einem feinen Netz verwachsenen [[Kiemenreuse]]ndornen ausgefiltert. Die Partikelgröße der aufgenommenen Nahrung kann dabei 0,1 mm unterschreiten. Silberkarpfen erreichen ihre Geschlechtsreife nach drei bis fünf Jahren. Unter den klimatischen Bedingungen [[Mitteleuropa]]s ist eine natürliche Vermehrung nahezu ausgeschlossen. Unter Zuchtbedingungen laichen sie von April bis Mai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die Einführung in Europa war mit der Erwartung verbunden, den ausufernden Wuchs von Planktonalgen in stark [[eutroph]]ierten Gewässern besser kontrollieren zu können. Die positiven Auswirkungen auf die Wasserqualität sind aber vernachlässigbar. Durch ihr fettarmes, wohlschmeckendes Fleisch eignen sich Silberkarpfen als Speisefische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Silberkarpfen als invasive Spezies in den USA ===&lt;br /&gt;
Silberkarpfen haben sich vor allem in den USA sehr stark ausgebreitet. Durch ihr massives Auftreten stehen sie in bedrohlicher Nahrungskonkurrenz zur lokalen Fischfauna. Ebenso wie in Europa sollten sie ursprünglich der Algen- und Planktonbekämpfung dienen und wurden in den 1970er Jahren in Teichwirtschaften in [[Arkansas]] und [[Mississippi (Bundesstaat)|Mississippi]] eingesetzt. Einige Exemplare konnten aus den geschlossenen Systemen in das Flusssystem des [[Mississippi River|Mississippi]] entweichen und haben sich durch das weitgehende Fehlen von natürlichen Feinden stark vermehrt. Der [[Illinois River (Illinois)|Illinois River]] ist infolge ihrer Ausbreitung derzeit der Fluss mit der höchsten Karpfendichte in der Welt. Aktuell stehen die Silberkarpfen vor der Besiedlung der [[Große Seen|Großen Seen]]. Maßnahmen wie Abschreckung durch Licht und Lärm sowie gezielte Vergiftung brachten keinen Erfolg. Es wurde sogar erwogen, das Schleusen- und Kanalsystem zwischen dem Illinois River und dem [[Michigansee]] bei [[Chicago]] dauerhaft zu schließen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.spiegel.de/spiegel/a-754932.html Umwelt: Schreckhafte Monster].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039; 14/2011, S. 118–119.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schließlich wurde die US-Armee wurde beauftragt, die weitere Ausbreitung mittels elektronischer Unterwasserschranken und Zäunen auf dem Überflutungsgebiet des [[Eriesee]]s zu verhindern. Der ursprünglich Etat dafür hatte 80 Millionen USD betragen. Tatsächlich kostet die Karpfenbekämpfung von 2004 bis 2020 bereits 607 Millionen USD; bis zum Ende des Jahrzehnts wird mit 1,5 Milliarden USD gerechnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/invasive-arten-amerikas-kampf-gegen-den-karpfen-a-e860b517-5cf5-4895-b03b-85c72e9fdf9b Amerikas Kampf gegen den Karpfen], In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039;, 2020-02-14&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fluchtverhalten der bis zu 50 kg schweren Fische beinhaltet ein hohes Springen aus dem Wasser. Durch die hohe Bestandsdichte kam es schon mehrfach zu Unfällen mit motorisierten Wassersportlern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube|PdcQ56OpxNE|Asian Carp Jumping, part 1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube|DLFe8xfgx24|That Will Leave A Mark}} - Reportage über das ökologische Problem (englisch), mit Zusammenstößen mit fliegenden Fischen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Günther Sterba]]: &amp;#039;&amp;#039;Süßwasserfische der Welt.&amp;#039;&amp;#039; Weltbild Verlag, Augsburg 1998, ISBN 3-89350-991-7.&lt;br /&gt;
* Horst Müller: &amp;#039;&amp;#039;Fische Europas.&amp;#039;&amp;#039; Neumann Verlag, Leipzig/Radebeul 1983, ISBN 3-7402-0044-8.&lt;br /&gt;
* Roland Gerstmeier, Thomas Romig: &amp;#039;&amp;#039;Die Süßwasserfische Europas für Naturfreunde und Angler.&amp;#039;&amp;#039; 2. überarb. u. aktual. Auflage. Franckh-Kosmos Verlag, Stuttgart 2003, ISBN 3-440-09483-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Hypophthalmichthys molitrix|Silberkarpfen}}&lt;br /&gt;
* {{fishbase|g=Hypophthalmichthys|s=molitrix}}&lt;br /&gt;
* [https://www.fao.org/fishery/culturedspecies/Hypophthalmichthys_molitrix/en/FAO Fisheries &amp;amp; Aquaculture - Cultured Aquatic Species Information Programme: &amp;#039;&amp;#039;Hypophthalmichthys molitrix&amp;#039;&amp;#039; (Valenciennes, 1844)]&lt;br /&gt;
*  {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year= 2013.1&lt;br /&gt;
|ID= 166081&lt;br /&gt;
|ScientificName= Hypophthalmichthys molitrix&lt;br /&gt;
|YearAssessed= 2011&lt;br /&gt;
|Assessor= Zhao, H.&lt;br /&gt;
|Download= 29. September 2013 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [https://biodiv-atlas.de/fische/#!/species/40073/details &amp;#039;&amp;#039;Hypophthalmichthys molitrix&amp;#039;&amp;#039;] im Fischartenatlas der [[Gesellschaft für Ichthyologie|Deutschen Ichthyologischen Gesellschaft e.V.]] (Verbreitungsdaten aus Deutschland und Österreich, weitere Informationen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4185631-4|LCCN=|NDL=|VIAF=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Xenocyprididae (Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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