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	<title>Silberflotte - Versionsgeschichte</title>
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		<title>2001:4DD5:1545:0:1C4F:3103:200E:9A6B: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-05-13T12:47:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:16th century Portuguese Spanish trade routes.png|mini|hochkant=1.75|Spanische und portugiesische Handelsrouten im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spanish Galleon.jpg|mini|hochkant|Galeone]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;spanische Silberflotte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{esS|Flota de Indias}}) wird der [[Geleitzug]] bezeichnet, in dem Handelsschiffe vom 16. bis zum 18. Jahrhundert in der Regel zweimal im Jahr, begleitet von Kriegsschiffen, [[Konvoischifffahrt|Konvoifahrten]] nach [[Mittelamerika|Mittel-]] und [[Südamerika]] und zurück nach [[Spanien]] unternahmen. Die Flotte transportierte auf dem Hinweg Waren des täglichen Bedarfs nach Amerika. Auf dem Rückweg wurden außer den Erträgen der [[Kolonie]]n in Amerika (vor allem Silber) auch Erträge der [[Philippinen]] und Handelswaren aus [[Ostasien]] transportiert, die über den Pazifischen Ozean und dann auf dem Landweg zum Atlantik gebracht worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Zusammensetzung der Flotte ==&lt;br /&gt;
Die Notwendigkeit, die spanischen Schiffe auf dem Weg von oder nach Amerika zu schützen, wurde bereits 1522 deutlich, als Juan Florin, ein italienischer [[Freibeuter]] in französischen Diensten, zwei der drei Schiffe kaperte, auf denen [[Hernán Cortés]] die Schätze der Azteken nach Spanien geschickt hatte. Es wurde den Händlern und Reedern empfohlen, Schiffe gemeinsam &amp;#039;&amp;#039;en conserva&amp;#039;&amp;#039;, wie es damals hieß, fahren zu lassen, um sich besser gegen Angriffe verteidigen zu können. 1543 wurde angeordnet, dass die Handelsschiffe auf der Carrera de las Indias in zwei Flotten fahren sollten, die Spanien im März und im September verließen, begleitet von einem Kriegsschiff, das durch eine Abgabe, die «tasa de avería», finanziert wurde. Im Jahr 1552 stellte die Marine die Bewachung durch die Kriegsschiffe ein und es wurde angeordnet, dass alle Handelsschiffe bewaffnet werden sollten, um Angriffe von Kaperschiffen abzuwehren. Das Konzept der geschützten Konvois wurde im Jahr 1553 wieder aufgenommen, wobei jeder Flotte vier Kriegsschiffe zugewiesen wurden. Das königliche Dekret vom 10. Juli 1561, das drei Jahre später ergänzt wurde, legte fest, dass die Flotte von Sevilla aus starten sollte. Die königliche Marine eskortierte und bewachte die Handelsschiffe der privaten Eigner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Manuel Lucena Salmoral |Titel=La Flota de Indias |Sammelwerk=Cuadernos história 16 |Nummer=74 |Ort=Madrid |Datum=1996 |Sprache=es |ISBN=84-7679-286-7 |Seiten=5 |Online=[https://drive.google.com/file/d/1bk3RWqkhVsknjXAnNfIfazt2eUdd8hU_/view?pli=1] |Abruf=2023-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handelsschiffe ===&lt;br /&gt;
Die Handelsschiffe gehörten privaten Eigentümern, die Bürger des Königreiches Kastilien sein mussten. Diese Vorschrift wurde häufig dadurch umgangen, dass ausländische Reeder über kastilische [[Strohmann|Strohmänner]] handelten. Da die auf der Hinreise zu befördernden Güter sehr viel sperriger waren als das Edelmetall auf der Rückreise, setzte man für die Hinfahrt gerne auch zum Ausrangieren reife Schiffe ein&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Reinhard |Titel=Geschichte der europäischen Expansion |Band=2 |Verlag=Kohlhammer |Ort=Stuttgart |Datum=1985 |ISBN=3-17-008469-0 |Seiten=102}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; so bestand die Flotte auf dem Hinweg im Durchschnitt aus 73, auf dem Rückweg aus 50 Schiffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Reinhard |Titel=Kleine Geschichte des Kolonialismus |Verlag=Kröner |Ort=Stuttgart |Datum=1996 |ISBN=3-520-47501-4 |Seiten=74}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Verschiedene Handelsschiffe waren gelegentlich auch mit bis zu zwölf Kanonen ausgestattet und hatten häufig [[Infanterie]]soldaten an Bord. Die [[Pilot (Seefahrt)#Aufgaben|&amp;#039;&amp;#039;Pilotos&amp;#039;&amp;#039;]] leisteten ihren Dienst im Auftrag der Händler, aber mit einer [[Lizenz]] der &amp;#039;&amp;#039;[[Casa de la Contratación]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsschiffe ===&lt;br /&gt;
Den Oberbefehl über die gesamte Flotte hatte ein Generalkapitän, der in erster Linie Soldat war und nicht unbedingt Seemann. Das [[Flaggschiff]] des Generalkapitäns, die &amp;#039;&amp;#039;Capitana&amp;#039;&amp;#039;, führte den Geleitzug an, den Abschluss bildete die &amp;#039;&amp;#039;Almiranta&amp;#039;&amp;#039;, das Admiralsschiff. Auch der Admiral hatte eine militärische und nicht unbedingt eine seemännische Karriere hinter sich. Auf beiden Schiffen war außer den [[Matrose]]n und den für die Bedienung der Kanonen notwendigen [[Artillerist]]en ein Kontingent von jeweils ca. 30 Infanteriesoldaten stationiert. Der größte Teil der Silber- und Goldschätze wurde auf diesen Kriegsschiffen transportiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Manuel Lucena Salmoral |Titel=La Flota de Indias |Sammelwerk=Cuadernos história 16 |Nummer=74 |Ort=Madrid |Datum=1996 |Sprache=es |ISBN=84-7679-286-7 |Seiten=6 |Online=[https://drive.google.com/file/d/1bk3RWqkhVsknjXAnNfIfazt2eUdd8hU_/view?pli=1] |Abruf=2023-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Generalkapitän und der Admiral wurden vor jeder Fahrt vom König ernannt und durch die Krone besoldet. Zusätzlich begleiteten den Geleitzug ein oder zwei Nachrichtenschiffe &amp;#039;&amp;#039;(Pataches)&amp;#039;&amp;#039;. Das waren kleine, schnelle Schiffe, die vorausfuhren und aufklärten, ob sich fremde Schiffe dem Konvoi näherten; daneben kündigten sie auch die Flotte im Zielhafen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Casa de Contratación ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Casa de Contratación}}&lt;br /&gt;
Durch ein Dekret des [[Katholische Könige|kastilischen Königspaares]] wurde die Casa de Contratación am 14. Februar 1503 in [[Sevilla]] gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Archivo Histórico Nacional |url=http://pares.mcu.es/ParesBusquedas20/catalogo/description/1681656 |titel=Casa de la Contratación |hrsg=Ministerio de Cultura y Deporte - Gobierno de España |abruf=2023-06-15 |sprache=es}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war für die Organisation und Kontrolle der Flotte vor der Abfahrt und nach der Rückkehr zuständig. Nach zwei Jahrhunderten wurde die Casa de Contratación durch ein Dekret von König [[Philipp V. (Spanien)|Philipp V.]] vom 8. Mai 1717 nach [[Cádiz]] verlegt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Enriqueta Vila Vilar |Titel=La Casa de la Contratacióncreación, evolución y extinción |Sammelwerk=Andalucía en la historia |Nummer=2 Datum=2003 |Sprache=es |ISSN=1695-1956 |Seiten=15 |Online=[https://dialnet.unirioja.es/servlet/articulo?codigo=5067868] |Abruf=2023-06-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1790 aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Casa de la Contratación bestimmte, welche Schiffe an dem Geleitzug nach Amerika teilnahmen. Die Steuerleute und Kapitäne der Handelsschiffe des [[Geleitzug]]es wurden von der &amp;#039;&amp;#039;Casa de la Contratación&amp;#039;&amp;#039; ausgebildet und bekamen ihre Patente nur durch diese Institution. Die notwendigen [[Seekarte]]n für die Fahrten nach Amerika wurden von den Mitarbeitern der &amp;#039;&amp;#039;Casa de la Contratación&amp;#039;&amp;#039; erstellt, auf dem neuesten Stand gehalten und an die zuständigen Personen vermittelt. Rechtsstreitigkeiten, die sich aus den Handelsbeziehungen mit den amerikanischen Kolonien ergaben, wurden von einem besonderen Gerichtshof der eigenen Organisation entschieden. Die &amp;#039;&amp;#039;Casa de la Contratación&amp;#039;&amp;#039; kontrollierte die Ladung anhand der Ladelisten beim Auslaufen und beim Einlaufen der Flotte und erhob die fälligen Zölle und Gebühren; außerdem entschied sie über die Berechtigung von Personen, Handel mit Amerika zu treiben oder nach Amerika auszuwandern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Reinhard |Titel=Geschichte der europäischen Expansion |Band=2 |Verlag=Kohlhammer |Ort=Stuttgart |Datum=1985 |ISBN=3-17-008469-0 |Seiten=114}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Ocean current 2004.jpg|mini|hochkant=1.75|Meeresströmungen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1732 Herman Moll Map of the West Indies, Florida, Mexico, and the Caribbean - Geographicus - WestIndies-moll-1720.jpg|mini|hochkant=1.75|Das Zielgebiet der Flotte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Routen der Flotten ==&lt;br /&gt;
Ausgangs- und Endhafen der Amerikafahrten (&amp;#039;&amp;#039;Carrera de Indias&amp;#039;&amp;#039;) war anfangs Sevilla, später Cádiz. Die Flotte nutzte die verschiedenen [[Meeresströmung]]en: [[Kanarenstrom]] – [[Nordäquatorialstrom]] – [[Floridastrom]] und [[Golfstrom]], um in einem Rundkurs von Spanien nach Amerika und wieder zurück zu gelangen. Die in der Ordonnanz [[Philipp II. (Spanien)|König Philipps]] im Jahr 1561 festgelegten Termine für die Amerikafahrten waren aufgrund der Wetter- und Windverhältnisse sowie häufiger Verzögerungen des Beladevorgangs nicht zu halten. Die Verzögerungen führten dazu, dass die Flotte in die gefürchtete Zeit der Stürme geriet. 1564 wurde daher eine neue Regelung geschaffen; diese sah vor, dass die Neu-Spanien-Flotte &amp;#039;&amp;#039;(Flota de Nueva España)&amp;#039;&amp;#039; im März oder April, die Festland-Flotte &amp;#039;&amp;#039;(Flota de Tierra-Firme)&amp;#039;&amp;#039; im August oder September aufbrachen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carlo M. Cipolla |Titel=Die Odyssee des spanischen Silbers. Conquistadores, Piraten, Kaufleute |Verlag=Wagenbach |Ort=Berlin |Datum=1998 |ISBN=3-8031-3594-X |Seiten=39}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Route der Neu-Spanien-Flotte ===&lt;br /&gt;
Die „Neu-Spanien-Flotte“ segelte von Sevilla aus südlich an den Großen [[Antillen]] vorbei und entsandte einzelne Schiffe dorthin; ihr Ziel war [[Veracruz (Veracruz)|Vera Cruz]] im [[Golf von Mexiko]], dessen Hafen durch die Befestigungsanlage auf [[San Juan de Ulúa]] geschützt war; mit ihrem Bau war im Jahr 1565 begonnen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marcelin Defourneaux |Titel=Spanien im Goldenen Zeitalter. Kultur und Gesellschaft einer Weltmacht |Verlag=Reclam |Ort=Stuttgart |Datum=1986 |ISBN=3-15-010338-X}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Fahrt über den Ozean dauerte rund drei Monate. Nach dem Entladen der Güter, die vorwiegend für [[Mexiko-Stadt]] bestimmt waren, überwinterten die Schiffe normalerweise in Veracruz. Während dieser Zeit wurden die Schiffe mit den in Mexiko gewonnenen Edelmetallen, aber auch mit anderen in Amerika erzeugten Handelswaren beladen; diese machten wertmäßig aber nur einen kleinen Teil aus. Im Jahr 1594 z.&amp;amp;nbsp;B. betrug der Wert des Silbers 95,5 % des Gesamtwerts der Ladung, in der Zeit zwischen 1747 und 1778 waren es 77,6 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reinhard96&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Reinhard |Titel=Geschichte der europäischen Expansion |Band=2 |Verlag=Kohlhammer |Ort=Stuttgart |Datum=1985 |ISBN=3-17-008469-0 |Seiten=96f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Veracruz übernahm die Flotte auch die Ladung, die die [[Manila-Galeone|Galeone der Philippinen]] aus der Kolonie in [[Acapulco]] entladen hatte und die über Land vom Pazifischen zum Atlantischen Ocean gebracht worden war. Dabei handelte es sich zu einem großen Teil um Waren, die in [[Ostasien]] gegen Silber eingetauscht worden waren. (Der Wert dieser Waren ist in den oben angegebenen Prozentzahlen nicht enthalten.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Route der Festland-Flotte ===&lt;br /&gt;
Die „Festland-Flotte“ (&amp;#039;&amp;#039;Tierra-Firme&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Galeones&amp;#039;&amp;#039;) landete in [[Cartagena (Kolumbien)]] und hatte ihre Endstation in [[Nombre de Dios (Panama)]], seit 1593 in [[Portobelo]] auf dem [[Isthmus von Panama]]. Die Ladung wurde über Land mit Lamas und Maultieren an die Pazifikküste geschafft und von da aus wieder mit den Schiffen der &amp;#039;&amp;#039;[[Armada del Mar del Sur]]&amp;#039;&amp;#039; zum Hafen von [[Callao]]. Anschließend wurde die Ladung wieder mit Lamas und Maultieren nach [[Potosí]] gebracht. In Potosí wurde der bedeutendste Teil des Silbers gewonnen und zu einem Teil bereits in Münzen geprägt. Genau in Gegenrichtung verlief dann der Transport des Silbers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reinhard96&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sammelpunkt für beide Flotten war im Frühjahr ([[Havanna]]). Die Zeit für die Rückreise betrug mehr als vier Monate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Route der Asienflotte ===&lt;br /&gt;
Die [[Philippinen]] waren von 1569 bis 1898 spanische Kolonie. Die „[[Manila-Galeone]]“, benannt nach der Hauptstadt, war zwar nicht Teil der Silberflotte, brachte aber einen großen Anteil der Ladung zur Silberflotte nach Amerika. Diese Galeone transportierte Silber von Amerika nach Asien und auf dem Rückweg [[Seide]], [[Gewürz]]e, [[Porzellan]] und andere Produkte nach [[Acapulco]] oder nach [[Panama-Stadt]], die in [[China]] oder auf den Philippinen produziert und eingetauscht worden waren. Von Acapulco aus wurden die Waren über Land nach Veracruz, von Panama aus nach [[Portobelo]] transportiert. Diese Asienflotte bestand meist nur aus einer, gelegentlich auch bis zu drei mit Kanonen bewaffneten Galeonen, die von [[Manila]] nach Acapulco und weiter nach Panama fuhren; von dort aus ging es zurück nach Acapulco und wieder weiter nach Manila.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.nps.gov/nr/twhp/wwwlps/lessons/134shipwrecks/134facts1.htm |titel=El sistema español de flotas |zugriff=2013-01-24 |sprache=es}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ladung der Flotte ==&lt;br /&gt;
=== Ladung der Flotte auf dem Weg nach Amerika ===&lt;br /&gt;
Die Ladung setzte sich aus den Waren verschiedener Händler zusammen. Auf dem Weg nach Amerika bestand die Ladung der Schiffe einerseits aus Dingen des täglichen Bedarfs. Da in den Kolonien keine [[Manufaktur]]en gegründet werden durften, mussten auch Ausrüstungsgegenstände eingeführt werden, die z.&amp;amp;nbsp;B. für die [[Zuckerfabrikation]] notwendig waren. Ein Teil dieser Waren stammte allerdings nicht aus Spanien, sondern wurde aus Deutschland, Holland oder Italien nach Spanien gebracht. Es durften in den Kolonien auch keine [[Weinreben]] gepflanzt werden, so dass ein Teil der Ladung aus Wein und [[Weinbrand]] bestand. Das in Amerika gefundene [[Quecksilber]], das zur [[Amalgam|Gewinnung]] von Silber verwendet wurde, reichte nicht aus, um den Bedarf zu decken. Daher wurde Quecksilber aus Spanien eingeführt. Das Beladen der Schiffe dauerte gewöhnlich drei bis sechs Monate.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marcelin Defourneaux |Titel=Spanien im Goldenen Zeitalter |Verlag=Philpp Reclam jun. |Ort=Stuttgart |Datum=1986 |ISBN=3-15-010338-X |Seiten=91}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ladung der Flotte auf dem Weg nach Spanien ===&lt;br /&gt;
Der wichtigste Teil der Ladung bestand aus in Amerika gewonnenen Edelmetallen, in erster Linie Silber. Das &amp;#039;&amp;#039;Kronsilber&amp;#039;&amp;#039; machte nur 37 % des nach Europa geschickten Edelmetalls aus, der größere Teil kam als &amp;#039;&amp;#039;Privatsilber&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Reinhard |Titel=Geschichte der europäischen Expansion |Band=2 |Auflage= |Verlag=Kohlhammer |Ort=Stuttgart |Datum=1985 |ISBN=3-17-008469-0 |Seiten=100}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Schatz &amp;#039;&amp;#039;El tesoro&amp;#039;&amp;#039; bestand aus Silberbarren, Goldbarren und bereits in Amerika geprägten Münzen sowie aus Edelsteinen und Perlen. Außerdem wurde Zucker, Kakao, Tabak, Häute, Koschenille, Indigo, die in Amerika hergestellt wurden, nach Spanien verschifft. Einen wichtigen Bestandteil der Ladung stellten Waren dar, die in China gegen amerikanisches Silber eingetauscht wurden sowie Erzeugnisse der Philippinen, die mit der Manila-Galeone nach Amerika gebracht wurden. Dabei handelte es sich um Porzellan, Stoffe und Gewürze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schmuggel und Betrug ===&lt;br /&gt;
Der Betrug begann bei den [[Ladeliste]]n der Schiffe, die den Prüfern der &amp;#039;&amp;#039;Casa de la Contratación&amp;#039;&amp;#039; bei der Abfahrt nach Amerika vorgelegt wurden und den Daten der Seeleute und Passagiere (meist Auswanderer). Nicht nur, dass die Handelswaren z.&amp;amp;nbsp;T. falsch deklariert waren, auch das private Gepäck der Mitreisenden enthielt meist mehr Schmuggelware als deklarierte Ladung. Die persönlichen Daten der Passagiere wurden häufig so verändert, dass die Prüfer der &amp;#039;&amp;#039;Casa de la Contratación&amp;#039;&amp;#039; (u.&amp;amp;nbsp;U. nach einer [[Schmiergeld]]zahlung) keine Einwendungen gegen die Ausreise nach Amerika erhoben. Die Ladelisten, die in Amerika aufgestellt wurden, enthielten häufig nicht die gesamte Ladung. Auf dem Rückweg von Amerika wurde der Konvoi dann vor der spanischen Küste von „Versorgungsschiffen“ angelaufen, die Teile der Ladung übernahmen, bevor die Schiffe in Sevilla bzw. Cádiz einliefen und von den Beamten der &amp;#039;&amp;#039;Casa de la Contratación&amp;#039;&amp;#039; überprüft werden konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marcelin Defourneaux |Titel=Spanien im Goldenen Zeitalter |Verlag=Philpp Reclam jun. |Ort=Stuttgart |Datum=1986 |ISBN=3-15-010338-X |Seiten=94}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Offiziell kamen in den Jahren zwischen 1503 und 1660 181 t Gold und 16.887 t Silber in Spanien an. Wenn man versucht, die geschmuggelten und veruntreuten Beträge zu berücksichtigen, kommt man auf etwa 300 t Gold und 25.000 t Silber.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Reinhard |Titel=Geschichte der europäischen Expansion |Band=2 |Auflage= |Verlag=Kohlhammer |Ort=Stuttgart |Datum=1985 |ISBN=3-17-008469-0 |Seiten=108}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verluste der Flotte ==&lt;br /&gt;
=== Verluste durch feindliche Angriffe ===&lt;br /&gt;
Die [[Konvoischifffahrt|Konvoifahrten]] der spanischen Flotte waren eingerichtet worden, um Angriffe auf die Handelsschiffe abwehren zu können. Trotz des bewaffneten Geleitschutzes wurde die Flotte verschiedentlich angegriffen.&lt;br /&gt;
* 1628 gelang dem niederländischen [[Piraterie|Freibeuter]] [[Piet Pieterszoon Heyn]] vor [[Kuba]] der bis dahin größte [[Kaperfahrt|Kaperschlag]] gegen die Silberflotte. Heyn handelte im Auftrag der [[Niederländische Westindien-Kompanie|&amp;#039;&amp;#039;West-Indischen Compagnie (WIC)&amp;#039;&amp;#039;]] und erbeutete Schätze, deren Wert auf 12&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Reinhard |Titel=Geschichte der europäischen Expansion |Band=2 |Verlag=Kohlhammer |Ort=Stuttgart |Datum=1985 |ISBN=3-17-008469-0 |Seiten=122}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bis 15 Millionen Gulden geschätzt wird. Zu dieser Zeit standen sich die Niederlande und Spanien im [[Achtzigjähriger Krieg|Achtzigjährigen Krieg]] als Feinde gegenüber.&lt;br /&gt;
* 1656 segelte eine aus acht Schiffen bestehende Silberflotte von [[Havanna]] in Richtung Cádiz. Am 19. September griff ein Geschwader der Englischen Marine unter Kapitän Richard Stayner die Schiffe an, kurz bevor diese ihr Ziel erreicht hatten. Zwei spanische Schiffe wurden versenkt, zwei Schiffe verbrannten, zwei Schiffe erreichten den Hafen von Cádiz, zwei Schiffe konnten mit ihrer Ladung von den Engländern erobert werden. Der Wert dieser Ladung wurde von englischer Seite mit 3 Millionen Pfund angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. Napier Trevylyan |Titel=Robert Blake. An Admiralty Naval History Prize Essay for 1924 |Sammelwerk=The Navel Review |Verlag=The Naval Society |Datum=1925 |Seiten=427 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1657 lief eine Flotte, die aus neun Handelsschiffen und zwei Kriegsschiffen bestand, an Stelle von Cádiz vorerst die [[Kanarische Inseln|Kanarischen Inseln]] an. Eine englische Flotte aus 28 Kriegsschiffen unter dem Kommando von [[Robert Blake (Admiral)|Robert Blake]] [[Seeschlacht von Santa Cruz (1657)|versenkte]] die Schiffe in der Bucht von  [[Santa Cruz de Tenerife]]. Die Fracht der Schiffe war allerdings vor dem Angriff an Land gebracht worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Antonio Rumeu de Armas |Titel=Piraterías y Ataques Navales contra las Islas Canarias |Band=Band III, Teil 1 |Verlag=Consejo Superior de Investigaciones Científicas, Instituto Jerónimo Zurita |Ort=Madrid |Datum=1950 |Seiten=186 |Sprache=es}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1702 griff eine englisch-holländische Flotte unter Admiral Sir [[George Rooke]] und [[Philipp van Almonde]] im Verlauf des [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieges]] die spanische Flotte an, die von Amerika kommend in der Bucht von [[Seeschlacht von Vigo|Vigo]] lag. Die spanische Flotte bestand aus 19 Handelsschiffen, die von 23 Schiffen der französischen Flotte geschützt werden sollten. Die Beute wurde mit 1,5 Millionen Pfund angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Antonio Rumeu de Armas |Titel=Piraterías y Ataques Navales contra las Islas Canarias |Band=Band III, Teil 1 |Verlag=Consejo Superior de Investigaciones Científicas, Instituto Jerónimo Zurita |Ort=Madrid |Datum=1950 |Seiten=226 |Sprache=es}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1708 attackierte, ebenfalls im Kontext des [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieges]], ein britischer Flottenverband unter [[Kommodore|Commodore]] Charles Wager einen aus 18 Schiffen bestehenden Geleitzug südwestlich von [[Cartagena (Kolumbien)|Cartagena de Indias]]. Im Verlauf des Gefechtes sank das spanische Flaggschiff, die Galeone [[San José (Schiff, 1700)|&amp;#039;&amp;#039;San José&amp;#039;&amp;#039;]], welche aufgrund eines vermutlich milliardenschweren Münz- und Edelsteinschatzes an Bord auch als der „heilige Gral der Schiffswracks“ bezeichnet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Grace Eliza Goodwin |url=https://www.businessinsider.com/san-jose-shipwreck-history-battle-for-treasure-300-years-old-2023-11 |titel=The history of the San José galleon, the 300-year-old sunken ship behind a $10 billion legal battle, known as the &amp;#039;Holy Grail of Shipwrecks&amp;#039; |werk= |hrsg=Business Insider |datum=2023-11-08 |abruf=2023-12-26 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;{{Hauptartikel|Schlacht von Cartagena de Indias (1708)|San José (Schiff, 1700)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verluste durch natürliche Ereignisse ===&lt;br /&gt;
Nur ein geringer Anteil der Schiffe fiel feindlichen Angriffen zum Opfer; weitaus mehr Schiffe gingen durch Naturgewalten verloren.&lt;br /&gt;
Bei 14.456 Überfahrten in den Jahren 1546 bis 1650 wurden 402 Schiffe durch Unwetter zerstört. Bei 2.221 Überfahrten in den Jahren 1717 bis 1772 waren es 85.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Antonio García-Baquero González |Titel=La Carrera de Indias: suma de la contratación y océano de negocios |Verlag=Algaida Editores, S.A. |Datum=1992 |ISBN=84-7647-397-4 |Seiten=188ff}} nach {{Literatur |Autor=Carlo M. Cipola |Titel=Die Odyssee des spanischen Silbers. Conquistadores, Piraten, Kaufleute |Verlag=Wagenbach |Ort=Berlin |Datum=1998 |ISBN=3-8031-3594-X |Seiten=45}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1622 versank das Schiff &amp;#039;&amp;#039;[[Nuestra Señora de Atocha]]&amp;#039;&amp;#039; vor Florida. Dieses Schiff wurde wegen der Geschichte seiner Auffindung und der Streitigkeiten bei der Hebung des Schatzes bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.melfisher.org/1622.htm |titel=Nuestra Señora de Atocha, Santa Margarita Spanish Galleons of 1622 |autor= |hrsg=Mel Fisher Maritim Heritage Society and Museum |datum=2008 |zugriff=2013-01-24 |sprache=en |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070419143524/http://www.melfisher.org/1622.htm |archiv-datum=2007-04-19 |offline=ja |archiv-bot=2023-01-09 22:05:29 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;[[Nuestra Señora de las Maravillas (Schiff)|Nuestra Señora de las Maravillas]]&amp;#039;&amp;#039; sank im Januar 1656 bei den [[Bahama Banks]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wrecksite.eu/wreck.aspx?235330 Nuestra Señora de las Maravillas]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Am 24. Juli 1715 verließ ein Konvoi den Hafen von Havanna mit dem Ziel Spanien. Er bestand aus vier Schiffen der Neu-Spanien-Flotte, sechs Schiffen der Festlandflotte und einem französischen Handelsschiff. Der Wert der gesamten Ladung betrug über 14 Millionen Peso. Am 30. Juli geriet die Flotte vor Florida in ein Unwetter, bei dem alle Schiffe mit Ausnahme des französischen Handelsschiffs, der &amp;#039;&amp;#039;El Grifon&amp;#039;&amp;#039;, zerstört wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Lowell W. Newton: &amp;#039;&amp;#039;Juan Esteban de Ubilla and the Flota of 1715.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Americas.&amp;#039;&amp;#039; Band 33, Nr. 2, Oktober 1976, S. 269, 277–280, {{JSTOR|980786}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.nps.gov/nr/twhp/wwwlps/lessons/134shipwrecks/134facts2.htm |titel=La Urca de Lima y el desastre del naufragio de 1715 |zugriff=2013-01-24 |sprache=es}}&amp;lt;/ref&amp;gt;{{Hauptartikel|Untergang der Silberflotte (1715)|Urca de Lima}}&lt;br /&gt;
* 17 Handelsschiffe und vier Kriegsgaleonen verließen am 13. Juli 1733 den Hafen von Havanna in Richtung Spanien. Die Schiffe waren mit Gold, Silber, Leder, Gewürzen, Tabak, Porzellan und Juwelen im Wert von 12 Millionen Pesos beladen. Zwei Tage nach dem Auslaufen, als sich die Schiffe vor Florida befanden, ordnete der Kommandant der Flotte die Umkehr an, weil er mit einem Orkan rechnete. Dieser Orkan kam dann eher als erwartet und vernichtete alle Schiffe bis auf eines. Da einige Schiffe an die Küste getrieben wurden und in flachem Wasser strandeten, konnte sich ein Teil der Besatzungen retten. Auch ein Teil der Ladung konnte später geborgen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.nps.gov/nr/twhp/wwwlps/lessons/134shipwrecks/134facts3.htm |titel=El San Pedro y el desastre del naufragio de 1733 |zugriff=2013-01-24 |sprache=es}}&amp;lt;/ref&amp;gt;{{Hauptartikel|Untergang der Silberflotte (1733)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ende der Konvoifahrten ==&lt;br /&gt;
Ab 1765 wurde das starre System der Konvoifahrten gelockert. Die letzte Flotte lief im Jahr 1776 aus. Das Freihandelsreglement (&amp;#039;&amp;#039;Reglamento para el Comercio Libre&amp;#039;&amp;#039;) aus dem Jahr 1777 gestattete den freien Schiffs- und Handelsverkehr zwischen nahezu allen kolonialen Häfen und denen des Mutterlandes. Das Handelsmonopol der Städte Sevilla und Cadiz wurde beseitigt und allen Häfen Spaniens ein direkter Zugang zu dem amerikanischen Markt ermöglicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Horst Pietschmann |Titel=Die staatliche Organisation des kolonialen Iberoamerika |Auflage=1 |Verlag=Klett-Cotta |Ort=Stuttgart |Datum=1980 |ISBN=3-12-911410-6 |Seiten=86}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Casa de Contratación&amp;#039;&amp;#039; wurde 1790 aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Camino Real de Tierra Adentro]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Carlo M. Cipolla&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Odyssee des spanischen Silbers : Conquistadores, Piraten, Kaufleute&lt;br /&gt;
   |Verlag=Wagenbach&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1998&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-8031-3594-X}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Marcelin Defourneaux&lt;br /&gt;
   |Titel=Spanien im Goldenen Zeitalter&lt;br /&gt;
   |Verlag=Philpp Reclam jun.&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1986&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-15-010338-X&lt;br /&gt;
   |Seiten=299}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Manuel Lucena Salmoral&lt;br /&gt;
   |Titel=La Flota de Indias&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Cuadernos história 16&lt;br /&gt;
   |Nummer=74&lt;br /&gt;
   |Ort=Madrid&lt;br /&gt;
   |Datum=1996&lt;br /&gt;
   |Sprache=es&lt;br /&gt;
   |ISBN=84-7679-286-7&lt;br /&gt;
   |Online=[https://drive.google.com/file/d/1bk3RWqkhVsknjXAnNfIfazt2eUdd8hU_/view?pli=1]&lt;br /&gt;
   |Abruf=2023-06-18}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Horst Pietschmann]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die staatliche Organisation des kolonialen Iberoamerika&lt;br /&gt;
   |Auflage=1&lt;br /&gt;
   |Verlag=Klett-Cotta&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1980&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-12-911410-6&lt;br /&gt;
   |Seiten=191}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Wolfgang Reinhard]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Geschichte der europäischen Expansion&lt;br /&gt;
   |Band=2&lt;br /&gt;
   |Verlag=Kohlhammer&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1985&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-17-008469-0&lt;br /&gt;
   |Seiten=352}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Reinhard: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Geschichte des Kolonialismus&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 475). Kröner, Stuttgart 1996, ISBN 3-520-47501-4, S. 376.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://hitoriadecanarias.blogspot.com.es/&lt;br /&gt;
   |titel=El Ataque de Robert Blake a Santa Cruz de Tenerife. 30 de abril de 1657&lt;br /&gt;
   |autor=Juan Tous&lt;br /&gt;
   |datum=2012-06-25&lt;br /&gt;
   |zugriff=2013-01-16&lt;br /&gt;
   |sprache=es}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.nps.gov/nr/twhp/wwwlps/lessons/134shipwrecks/134facts2.htm&lt;br /&gt;
   |titel=La Urca de Lima y el desastre del naufragio de 1715&lt;br /&gt;
   |zugriff=2013-01-24&lt;br /&gt;
   |sprache=es}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.nps.gov/nr/twhp/wwwlps/lessons/134shipwrecks/134facts3.htm&lt;br /&gt;
   |titel=El San Pedro y el desastre del naufragio de 1733&lt;br /&gt;
   |zugriff=2013-01-24&lt;br /&gt;
   |sprache=es}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Achtzigjähriger Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spanische Kolonialgeschichte (Amerika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Piraterie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsgeschichte (Atlantischer Ozean)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schifffahrt (Frühe Neuzeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsgeschichte der Frühen Neuzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kolonialgeschichte der Frühen Neuzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seehandel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsgeschichte (Amerika)]]&lt;/div&gt;</summary>
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