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	<title>Sikkation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T19:56:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sikkation&amp;diff=2176997&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T13:36:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Veraltet|dieses Artikels|Der Artikel stellt die Situation Anfang/Mitte der 2010er Jahre dar. Die veränderte rechtliche Lage inklusive Verbot der Sikkation ist quasi nicht abgebildet.|seit=2014-08-15}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Potatoes awaiting harvest - geograph.org.uk - 1513782.jpg|mini|Abgetötete Kartoffelpflanzen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sikkation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (übersetzt: &amp;#039;&amp;#039;Austrocknung&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet einen Vorgang in der Landwirtschaft, bei dem Kulturpflanzenbestände mit Sikkanten zum Zwecke der &amp;#039;&amp;#039;Abreifebeschleunigung&amp;#039;&amp;#039; abgetötet werden.&lt;br /&gt;
Ein willkommener Nebeneffekt ist die gleichzeitige Abtötung von Unkräutern, deren noch grüne Pflanzenteile andernfalls mit dem Getreide abgeerntet und den Feuchtigkeitsgehalt des Ernteguts erhöhen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Zum Einsatz kommen vor allem [[Glyphosat]]-, [[Glufosinat]]- und [[Diquatdibromid|Diquat]]-haltige Produkte, daneben auch [[Carfentrazon-ethyl]] und [[Pyraflufen-ethyl]]. Die Wasseraufwandmenge muss in Raps mindestens 400 Liter je Hektar betragen, um eine sichere [[Benetzung]] aller grünen Pflanzenteile sicherzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.rapsgbr.com/de/winterraps/anbautechnologie/bestandsfuehrung/erntebeschleunigung-sikkation.html | wayback=20110413210321 | text=Raps GbR}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Sikkation von Kartoffeln wird die Abreife gefördert und damit ein früherer Erntetermin möglich. Mit zunehmender Reife verbessert sich die Schalenfestigkeit, was unbeschädigte, besser lagerfähige Ernten begünstigt. Zudem wird bei schalenfesten Kartoffeln das Risiko einer Braunfäuleinfektion gemindert. Wird die Sikkation zu früh durchgeführt, kann dies zu Ertragseinbußen führen. Um den Stärkegehalt zu überwachen, wird vor der Maßnahme regelmäßig das [[Unterwassergewicht]] kontrolliert.&lt;br /&gt;
Die Sikkation bei Kartoffeln dient auch der Verhinderung einer Virusabwanderung aus dem Kraut in die Pflanzkartoffeln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ltz-bw.de/pb/site/lel/get/documents/MLR.LEL/PB5Documents/ltz_ka/Pflanzenbau/Kulturen/Kartoffel/Gesunde%20Kartoffeln%20durch%20rechtzeitige%20Krautabt%C3%B6tung.pdf?attachment=true |wayback=20140527215949 |text=Gesunde Kartoffeln durch rechtzeitige Krautabtötung |archiv-bot=2019-05-14 01:52:48 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Julius Kühn-Institut]] hat 2007 festgestellt, dass der Großteil der Pflanzenschutzmaßnahmen, und damit auch die Sikkation dem nötigen Maß entsprachen. Konkret war dies beim Ackerbau in 91 % und im Feldgemüsebau in 86 % der Fälle zutreffend.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://pub.jki.bund.de/index.php/BerichteJKI/article/viewFile/1345/1635 |wayback=20131219061605 |text=JKI: Netz Vergleichsbetriebe Pflanzenschutz Jahresbericht 2007 |archiv-bot=2023-01-09 21:28:43 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glyphosat-Auflagen (Deutschland) ==&lt;br /&gt;
Mit Stand 2024 ist die Sikkation mit [[Glyphosat]] in Deutschland verboten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wochenblatt-dlv.de/feld-stall/pflanzenbau/glyphosat-eilverordnung-sorgt-fuer-rechtssicherheit-575470 &amp;#039;&amp;#039;Glyphosat: Eilverordnung sorgt für Rechtssicherheit &amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt]]&amp;#039;&amp;#039;, 19. Januar 2024. Abgerufen am 16. August 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits seit 2014 waren Spätanwendungen mit Pflanzenschutzmitteln mit dem Wirkstoff Glyphosat in Getreide nur auf solchen Teilflächen erlaubt, auf denen aufgrund von Unkrautdurchwuchs in lagernden Beständen bzw. Zwiewuchs in lagernden oder stehenden Beständen eine Beerntung sonst nicht möglich wäre. Damit sollte die Anwendung auf solche Situationen und Teilflächen beschränkt werden, in denen es um die Abwendung von Schäden geht. Für das Anwendungsgebiet „Einkeimblättrige und [[zweikeimblättrige]] Unkräuter vor der Ernte“ bedeutete das: Eine Spätverunkrautung war nicht generell als schädlich zu betrachten, sondern nur dort, wo es in lagerndem Getreide zu Unkrautdurchwuchs gekommen ist und sofern eine Beerntung ohne Unkrautbekämpfung nicht möglich ist. Entsprechend war eine Anwendung zur Sikkation nur dort erlaubt, wo das Getreide ungleichmäßig abreift und eine Beerntung ohne Behandlung nicht möglich ist, nicht jedoch zur Steuerung des Erntetermins oder Optimierung des [[Dreschen|Drusches]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bvl.bund.de/DE/04_Pflanzenschutzmittel/06_Fachmeldungen/2014/2014_05_21_Fa_Neue_Anwendung_Glyphosat.html |wayback=20160512220752 |text=Neue Anwendungsbestimmungen für Pflanzenschutzmittel mit dem Wirkstoff Glyphosat |archiv-bot=2023-01-09 21:28:43 InternetArchiveBot }}. BVL, 21. Mai 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Anwendung einiger Glyphosat-Produkte wurde in Bayern die Auflage erteilt, dass das Stroh nicht zur Verfütterung eingesetzt werden darf. Ursache seien laut der LfL Bedenken hinsichtlich der Toxizität von Beistoffen in der Formulierung verschiedener Glyphosat‐Herbizide, zu denen bisher noch keine konkreten Studien für die Sicherheit in der Verwertung als Futtermittel vorliegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lfl.bayern.de/ips/unkraut/032886/ |wayback=20140527213126 |text=Verwertungseinschränkungen bei Behandlung mit Glyphosat-Herbiziden |archiv-bot=2023-01-09 21:28:43 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/ips/dateien/glyphosat-vv207_jan11.pdf |wayback=20140528005524 |text=Verwertungseinschränkungen bei Behandlung mit Glyphosat-Herbiziden |archiv-bot=2023-01-09 21:28:43 InternetArchiveBot }} Präsentation von K. Gehring, S. Thyssen – LfL Bayern, Tallowamin-Problematik&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angaben des [[Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen]] bestand ein Verwendungsverbot für Glyphosat-behandeltes Getreide für [[Saatgut]] und [[Braugetreide]].&amp;lt;ref&amp;gt;Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen: {{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.llh.hessen.de/pflanzenproduktion/ackerbau/536-sikkation-und-ernteerleichterung-in-getreide.html |text=Sikkation und Ernteerleicherung in Getreide |archivebot=2019-05-14 01:52:48 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.feiffer-consult.de/dokumente/Feldversuch%20Vorerntesikkation.pdf Untersuchungen von Feiffer-Consult] (PDF-Datei; 256&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenschutz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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