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	<title>Sikinos - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sikinos&amp;diff=111452&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schiefbauer: lütt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sikinos&amp;diff=111452&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-29T21:30:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lütt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
|NEBENBOX= ja&lt;br /&gt;
|NAME= Sikinos&lt;br /&gt;
|BILD1= Ios Harbor and Sikinos.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT= Sikinos am Horizont von [[Ios]] aus gesehen&lt;br /&gt;
|BILD2= &lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT= &lt;br /&gt;
|GEWAESSER= [[Ägäisches Meer]]&lt;br /&gt;
|GRUPPE= [[Kykladen]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 36.683333&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD= 25.116667&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= GR-L&lt;br /&gt;
|KARTE= &lt;br /&gt;
|POSKARTE= &lt;br /&gt;
|LAENGE= &lt;br /&gt;
|BREITE= &lt;br /&gt;
|FLAECHE= &lt;br /&gt;
|ERHEBUNG= Troulos&lt;br /&gt;
|HOEHE= 552&lt;br /&gt;
|HOEHE-BEZUG= &lt;br /&gt;
|HAUPTORT= &lt;br /&gt;
|EINWOHNER= &lt;br /&gt;
|ZENSUS= &lt;br /&gt;
|ZENSUS-REFERENZ= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Kallikratis-Gemeinde Griechenland&lt;br /&gt;
|NEBENBOX= ja&lt;br /&gt;
|Name= Gemeinde Sikinos&lt;br /&gt;
|Name-el= Δήμος Σικίνου (Σίκινος)&lt;br /&gt;
|Region= [[Südliche Ägäis]]&lt;br /&gt;
|Regionalbezirk= [[Thira (Regionalbezirk)|Thira]]&lt;br /&gt;
|lat_deg= 36&lt;br /&gt;
|lat_min= 41&lt;br /&gt;
|lat_sec= &lt;br /&gt;
|lon_deg= 25&lt;br /&gt;
|lon_min= 07&lt;br /&gt;
|lon_sec= &lt;br /&gt;
|Fläche= 43.270&lt;br /&gt;
|Einwohner= 273&lt;br /&gt;
|Einwohnerquelle= 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;VZ2011&amp;quot;&amp;gt;[http://www.statistics.gr/documents/20181/1210503/resident_population_census2011rev.xls Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ)] (Excel-Dokument, 2,6 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Logobild= Datei:Sikinos Logo.png&lt;br /&gt;
|Sitz= Sikinos (Chora)&lt;br /&gt;
|Gemeindebezirke= keine&lt;br /&gt;
|Ortschaften= keine&lt;br /&gt;
|LAU= 6004&lt;br /&gt;
|Website= www.sikinos.gr/main.html&lt;br /&gt;
|Region-Lagebild= Datei:2011 Dimos Sikinou.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sikinos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Σίκινος}} {{F.Sg.}}) ist eine griechische [[Kykladen]]insel. Sie bildet zusammen mit weiteren – unbewohnten – Eilanden eine Gemeinde innerhalb der &amp;#039;&amp;#039;Region [[Südliche Ägäis]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Sikinos liegt in der südlichen [[Ägäis]], 31&amp;amp;nbsp;km nordwestlich von [[Santorin]], 47&amp;amp;nbsp;km östlich von [[Milos]] und 33&amp;amp;nbsp;km südwestlich von [[Naxos]]. Die nächstgelege Insel [[Ios]] liegt 6,5&amp;amp;nbsp;km östlich. Die Entfernung nach [[Folegandros]] beträgt 10&amp;amp;nbsp;km. Dazwischen, in der &amp;#039;&amp;#039;Folegandros Sikinos Meerenge&amp;#039;&amp;#039; liegen die unbewohnten Inseln Kalogeros, Karavas, [[Kardiotissa]], und Dyo Adelfia. Bei einer Fläche von 41,676&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Ελληνική Στατιστική Αρχή [ΕΛΣΤΑΤ] |Titel=Στατιστική Επετηρίδα της Ελλάδος (Statistical Yearbook of Greece) 2009 &amp;amp; 2010 |Ort=Piräus |Datum=2011 |Seiten=47}}&amp;lt;/ref&amp;gt; beträgt die Länge fast 14&amp;amp;nbsp;km und die Breite maximal 4,7&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sikinos ist eine der gebirgigsten Kykladeninseln. Die höchste Erhebung, der Berg Troulos in der Inselmitte, erreicht eine Höhe von 552&amp;amp;nbsp;m. Auf der Nordwestseite durchzieht ein über 300&amp;amp;nbsp;m hoher Bergrücken die Insel. Am Rande eines Felsenabhangs in etwa 270&amp;amp;nbsp;m liegt der Hauptort Chora. Auf der Südseite der Insel befindet sich der Hafenort Alopronia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Terrassenkulturen, die mit Trockensteinmauern (ξερολιθιές) angelegt wurden um die raue, gebirgige Insel landwirtschaftlich nutzen zu können und die Böden vor der Erosion winterlicher Regenfälle zu schützen, gehören seit der Antike zum Landschaftsbild.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Frauke Lätsch |Titel=Insularität und Gesellschaft in der Antike: Untersuchungen zur Auswirkung der Insellage auf die Gesellschaftsentwicklung |Verlag=Franz Steiner Verlag |Datum=2005 |ISBN=3-515-08431-2 |Seiten=98 f. |Online={{Google Buch |BuchID=E0KZfcEXnTsC}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythologie ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich hieß die Insel Oinoie und erhielt ihren späteren Namen von Sikinos, dem Sohn der Nymphe Oinoie und [[Thoas (Sohn des Dionysos)|Thoas]], dem König von [[Limnos|Lemnos]]. Als die Frauen von Lemnos alle Männer [[Lemnischer Frevel|töteten]], verschonte [[Hypsipyle]] ihren Vater Thoas, verbarg ihn in einer Kiste und warf sie ins Meer. Fischer der Insel Oinoie fanden diese und brachten Thoas an Land. Dort zeugte er mit der [[Nymphe]] Oinoie Sikinos, der der Insel dann ihren Namen gab.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Apollonios von Rhodos]] &amp;#039;&amp;#039;Argonautica&amp;#039;&amp;#039; I, 620–626&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Sikinos ist seit der [[Mykenische Kultur|mykenischen Zeit]] durchgehend besiedelt. Bereits der Geograph [[Skylax]] berichtete von der antiken Stadt &amp;#039;&amp;#039;Palaiokastro&amp;#039;&amp;#039; im Osten der Insel in der Nähe vom &amp;#039;&amp;#039;Kap Malta&amp;#039;&amp;#039; (Ακρωτήριο Μάλτα). Vermutlich war die Insel jedoch schon in prähistorischen Zeiten bewohnt. Eine [[Ionier|ionische]] Besiedelung konnte ebenfalls nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Antike war die Insel aufgrund des umfangreichen Weinbaus und der Qualität als &amp;#039;&amp;#039;Oinoe&amp;#039;&amp;#039; (Οινόη ‚Insel des Weins‘) bekannt, wie [[Herodot]], [[Strabon]] und [[Ptolemäus]] berichteten. Nach kurzer [[Perserkriege|persischer]] Besatzungszeit trat Sikinos im 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v. Chr. dem [[Attischer Seebund|Attischen Seebund]] bei und hatte einen jährlichen Beitrag von 1000 Drachmen zu entrichten. Die Insel kam zu Beginn des 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts v. Chr. zuerst unter die Kontrolle der [[Ptolemäer]] und anschließend an das Königreich [[Altertum (ca. 1400 v. Chr. bis 600 n. Chr.)|Makedonien]]. Infolge der [[Makedonisch-Römische Kriege|Makedonisch-Römischen Kriege]] wurde sie von den Römern erobert und zum Verbannungsort. Mauerreste von öffentlichen Gebäuden und Tempel bei Agia Marina, südlich von Episkopi weisen auf eine Ansiedlung der hellenistischen und römischen Zeit hin. Ende des 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts n. Chr. kam die Insel zum [[Byzantinisches Reich|Byzantinischen Reich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung [[Konstantinopel]]s während des [[Vierter Kreuzzug#Eroberung und Plünderung Konstantinopels|Vierten Kreuzzuges]] gelangte Sikinos 1204 für kurze Zeit in den Einflussbereich der [[Republik Venedig]]. 1207 eroberte [[Marco Sanudo]] Sikinos und wurde dessen persönlicher Besitz im venezianischen [[Herzogtum Archipelagos#Vorgeschichte und Gründung|Herzogtum Archipelagos]]. Erst mit der Errichtung des Kastro entstand wieder eine geschlossene Ortschaft, nachdem die Menschen während der byzantinischen Zeit zerstreut auf der Insel gelebt hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Universität Wien Institut für Byzantinistik, Österreichische Akademie der Wissenschaften Kommission für Byzantinistik |Titel=Jahrbuch der österreichischen Byzantinistik |Verlag=Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften |Datum=1986 |Seiten=183 |Online={{Google Buch |BuchID=2EcbAAAAYAAJ}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Einnahme durch die Byzantiner (1262) gelangte die Insel in den Besitz der Familie Dacoronia (1307–1464). Anschließend übernahm die [[Bologna|bologneser]] Familie Gozzadini bis 1617 Sikinos, die seit der Eroberung durch die Flotte [[Khair ad-Din Barbarossa|Chaireddin Barbarossas]] 1537 gegenüber der [[Osmanisches Reich|osmanischen Herrschaft]] tributpflichtig war. Mit einer vierjährigen Unterbrechung, als Sikinos während des [[Russisch-Türkischer Krieg (1768–1774)|russisch-türkischen Krieges]] zwischen 1770 und 1774 russisch war, befand sich die Insel bis 1821 unter der Kontrolle des Osmanischen Reiches. Mit dem [[Londoner Protokolle zu Griechenland#Protokoll von 1829|Londoner Protokoll von 1829]] wurde Sikinos wie die anderen Kykladeninseln Teil des neuen griechischen Staates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Sikinos zuerst (1941–1943) von Italien und nach der Kapitulation von der deutschen [[Wehrmacht]] bis 1944 besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl !! Quelle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1420&amp;lt;ref name=&amp;quot;DuMont&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Evi Melas |Titel=Die griechischen Inseln, DuMont Kunst Reiseführer |Verlag=M. DuMont |Ort=Köln |Datum=1977 |ISBN=3-7701-0877-9 |Seiten=155}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || verödet || Buondelmondi&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1700&amp;lt;ref name=&amp;quot;DuMont&amp;quot; /&amp;gt; || kaum 200 || [[Joseph Pitton de Tournefort|Tournefort]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1773&amp;lt;ref name=&amp;quot;DuMont&amp;quot; /&amp;gt; || 700 || Pasch van Krienen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1837&amp;lt;ref name=&amp;quot;DuMont&amp;quot; /&amp;gt; || 700 || [[Ludwig Ross]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1896&amp;lt;ref&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Sikīnos |Band=18 |Seite=461 |SeiteBis=462 |Kommentar= |zenoID=20007475993}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 697 || Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1905&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;VZ2011&amp;quot; /&amp;gt; || 273 || Volkszählung&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Einwohnerentwicklung von Sikinos&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dlib.statistics.gr/portal/page/portal/ESYE/ Einwohnerzahlen von Sikinos 1920–2001.] Griechisches Statistisches Amt ELSTAT, Digitale Bibliothek (griechisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name !! griechischer Name !! Code !! 1920 !! 1928 !! 1940 !! 1951 !! 1961 !!1971 !!1981 !!1991 !! 2001 !! 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;VZ2011&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Sikinos&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| {{lang|el|Σίκινος}} {{F.Sg.}}&lt;br /&gt;
| 6004000001&lt;br /&gt;
| 466&lt;br /&gt;
| 267&lt;br /&gt;
| 679&lt;br /&gt;
| 590&lt;br /&gt;
| 453&lt;br /&gt;
| 331&lt;br /&gt;
| 274&lt;br /&gt;
| 231&lt;br /&gt;
| 137&lt;br /&gt;
| 184&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Alopronia&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| {{lang|el|Αλοπρόνοια}} {{F.Sg.}}&lt;br /&gt;
| 6004000003&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| {{0|00}}9&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| {{0}}16&lt;br /&gt;
| {{0}}36&lt;br /&gt;
| 101&lt;br /&gt;
| {{0}}89&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Vouni&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| {{lang|el|Βουνί}} {{N.Sg.}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 190&lt;br /&gt;
| 382&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;sortbottom hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6004&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;656&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;649&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;688&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;590&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;453&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;331&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;290&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;267&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;238&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;273&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Sikinos zählen die unbewohnten Inseln Avoladonisi, Kalogeros, Karavos und [[Kardiotissa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Orte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Κάστρο Σικίνου (06).jpg|mini|Kastro]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sikinos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Hauptort Sikinos, oft auch Chora genannt, besteht aus den zwei Ortsteilen &amp;#039;&amp;#039;Kastro&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Chorio&amp;#039;&amp;#039;. Wahrscheinlich wurde in der zweiten Hälfte des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts im Norden in unmittelbarer Nähe eines steilen Felsabbruchs auf etwa 270&amp;amp;nbsp;m Höhe mit dem Bau des &amp;#039;&amp;#039;Kastro&amp;#039;&amp;#039; (Κάστρο της Σικίνου), dem heutigen Kern von &amp;#039;&amp;#039;Chora&amp;#039;&amp;#039; begonnen. Das &amp;#039;&amp;#039;Kastro&amp;#039;&amp;#039; wurde nach dem typischen Muster befestigter Kykladendörfer errichtet. Der rechteckige Grundriss beträgt etwa 60&amp;amp;nbsp;m von 70&amp;amp;nbsp;m. Ursprünglich war der Zugang zum &amp;#039;&amp;#039;Kastro&amp;#039;&amp;#039; nur über zwei Eingänge, das Haupttor &amp;#039;&amp;#039;Porta&amp;#039;&amp;#039; (Πόρτα) und ein kleineres Seitentor &amp;#039;&amp;#039;Paraporti&amp;#039;&amp;#039; (Παραπόρτι), möglich. Das Haupttor wurde während der italienischen Besatzung (1941–1943) abgebrochen. Mit Ausnahme der Kirche &amp;#039;&amp;#039;Timios Stavros&amp;#039;&amp;#039; (Τιμίου Σταυρού) oder &amp;#039;&amp;#039;Pantanassa&amp;#039;&amp;#039; (Παντάνασσας) wurden auch alle Gebäude im Kastro abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alopronia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der relativ junge Hafenort Alopronia, auch Ano Pronia (Άνω Πρόνοια), liegt auf der Südseite etwa 3,5&amp;amp;nbsp;km von Chora entfernt. Während der letzten Jahre hat sich Alopronia aufgrund der Nähe zu den wenigen Stränden der Insel zu einem bescheidenen Ferienort entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Episkopi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Episkopi&amp;#039;&amp;#039; (Επισκοπή) liegt im Südwesten der Insel etwa 4&amp;amp;nbsp;km südwestlich von Chora in der Nähe steiler Klippen, auf etwa 270&amp;amp;nbsp;m Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1771 war der Holländer Pasch van Krienen auf Sikinos und berichtete in seinen Aufzeichnungen von einem Tempel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Graf Pasch van Krienen |Titel=Abdruck seiner italienischen Beschreibung des griechischen Archipelagus, Breve descrizione dell’arcipelago, mit Anmerkungen und einer Abhandlung aus dem Nachlasse L. Ross |Datum=1773 |Seiten=29 f. |Sprache=it |Online={{Google Buch |BuchID=CWoBAAAAQAAJ}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem der Mineraloge [[Karl Gustav Fiedler]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{ADB|7|7|7|Fiedler, Karl Gustav|Wilhelm von Gümbel|ADB:Fiedler, Karl Gustav}}&amp;lt;/ref&amp;gt; nach seinen Reisen durchs Königreich Griechenland&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Gustav Fiedler |Titel=Reise durch alle Theile des Königreiches Griechenland in Auftrag der Königl. Griechischen Regierung in den Jahren 1834 bis 1837 |Datum=1841 |Seiten=156 f. |Online={{Google Buch |BuchID=ymAGAAAAQAAJ}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ludwig Ross in Athen von dem Tempel berichtete, wurde das Heiligtum erstmals von Ross archäologisch untersucht. Dabei war sich Ross sicher, dass es sich um den Tempel des Apollon Pythios der antiken Stadt Sikinos handelt, da in der Nähe Inschriften aufgefunden wurden, die auf einen Tempel hinwiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ludwig Ross |Titel=Reisen auf den griechischen Inseln des Ägäischen Meeres |Datum=1843 |Seiten=vi f. |Online={{Google Buch |BuchID=EIoOAAAAQAAJ}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:IMFJ sikinos02.jpg|220px|mini|Die Kirche Kimisis tis Theotokou in Episkopi (Juni 2004)]] Der Komplex besteht aus der Kirche &amp;#039;&amp;#039;Kimisis tis Theotokou&amp;#039;&amp;#039; (Κοίμησης της Θεοτόκου &amp;#039;&amp;#039;[[Mariä Aufnahme in den Himmel|Entschlafung der Gottesgebärerin]]&amp;#039;&amp;#039;), der byzantinischen Kapelle &amp;#039;&amp;#039;Agia Anna&amp;#039;&amp;#039; (Αγία Άννα) sowie verfallenen Zellen und anderen Gebäuden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Gebäude, mit den Außenmaßen von etwa 10&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;7&amp;amp;nbsp;m war ein römisches [[Heroon|Mausoleum]], dessen Typ sich im 2. und 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n. Chr. in der Ägäis und im Südwesten Kleinasiens durchsetzte. Vermutlich zum Ende des 7.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts erfuhr das Gebäude einen Umbau zu einer frühchristlichen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre heutigen Form erhielt die Kirche in der spätbyzantinischen Zeit in der zweiten Hälfte des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, nachdem ein Erdbeben schwere Schäden verursachte und das Gewölbe über der [[Cella]] zum Einsturz brachte. Die Cella wurde mit einer aus zwölf Segmenten bestehenden Kuppel überbaut. An der Ostmauer wurde eine kleine [[Apsis]] angebaut und die ehemals offene Westfassade mit Mauerwerk versehen. In der Apsis wurde eine Ikonostase eingefügt. Das Kloster entstand zur gleichen Zeit im Umfeld der Kirche. Der Glockenturm stammt wahrscheinlich vom Anfang des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Die einzig erhaltene Glocke ist mit dem Namen der venezianischen Glockengießerfamilie de Polis in einer für das frühe 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert typischen Weise signiert und die einzig bekannte außerhalb der Adria.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. Alison Frantz |Titel=Multum in Parvo: the Aegean Island of Sikinos |Sammelwerk=Proceedings, American Philosophical Society |Band=Vol.127 |Nummer=2 |Datum=1983 |Seiten=71–83 |Sprache=en |Online={{Google Buch |BuchID=GzsLAAAAIAAJ}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas südwestlich in der Gegend bei der Kapelle Agia Marina (Αγία Μαρίνα) zeugen Mauerreste, Marmorteile sowie Keramikscherben von der antiken Stadt Sikinos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Μονή Ζωοδόχου Πηγής.jpg|mini|Kloster Zoodochos Pigi]]&lt;br /&gt;
Das Kulturministerium hat auf den Kykladen nachbyzantinische Kirchen zu Denkmälern erklärt. Auf Sikinos sind dies neben der Hauptkirche &amp;#039;&amp;#039;Timios Stavros&amp;#039;&amp;#039; (Τιμίου Σταυρού, Μητρόπολις) und dem Kloster &amp;#039;&amp;#039;Zoodochos Pigi&amp;#039;&amp;#039; (Μονή Ζωοδόχου Πηγής) sieben weitere Kirchen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://listedmonuments.culture.gr/fek.php?ID_FEKYA=890 Kirchen von Sikinos.] Griechisches Kulturministerium (griechisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kloster Zoodochos Pigi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das festungsartig angelegte Marienkloster &amp;#039;&amp;#039;Zoodochos Pigi&amp;#039;&amp;#039; (Μονή Ζωοδόχου Πηγής ‚Lebenspendende Quelle‘), auch Chrysopigi genannt, liegt etwa 300&amp;amp;nbsp;m etwas erhöht östlich von &amp;#039;&amp;#039;Kastro&amp;#039;&amp;#039;. Das 1834 aufgegebene Kloster wurde 1690 gegründet und bot einst Schutz vor Piratenüberfällen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Byzantinisches Museum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das kleine &amp;#039;&amp;#039;Byzantinisches Museum&amp;#039;&amp;#039; (Βυζαντινό μουσείο) liegt am Hauptplatz von Chora. Es werden spätbyzantinische Ikonen der Insel gezeigt, die der kretischen Schule zugerechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Volkskundliches Museum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Volkskundliche Museum&amp;#039;&amp;#039; (Λαογραφικό μουσείο) ist in einer ehemaligen Ölmühle in Chorio untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mavri Spilia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei der &amp;#039;&amp;#039;Mavri Spilia&amp;#039;&amp;#039; (Μαύρη Σπηλιά ‚Schwarze Höhle‘) handelt es sich um eine der größten Höhlen der Kykladen. Die Höhle liegt unterhalb des Klosters Chrysopigi und ist nur mit dem Boot zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Erst in den 1980er Jahren wurde der Hafen gebaut. Bis dahin wurde der Waren- und Passagiertransfer zum Schiff mit kleinen Booten verrichtet. Bis vor wenigen Jahren war die heute asphaltierte Straße zwischen Alopronia und Chora der größte [[Kalderimi|gepflasterte Weg]] der Kykladen. Sikinos ist nur mit der Fähre zu erreichen, die Insel verfügt zusätzlich über einen [[Hubschrauberlandeplatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutz ==&lt;br /&gt;
Der Süden und das Gebiet um das Ostkap sind als [[Natura 2000|Natura-2000]]-Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Folegandros Ost bis Sikinos West&amp;#039;&amp;#039; (Φολέγανδρος ανατολική μέχρι δυτική Σίκινο) GR 4220004 ausgewiesen und zugleich als Teil des [[Important Bird Area|IBA]]-Gebietes („Important Bird Area“) &amp;#039;&amp;#039;GR 157 Ios, Sikinos, Folegandros Island Group&amp;#039;&amp;#039; eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www2.egeonet.gr/aigaio/Forms/fLemma.aspx?lemmaid=6896&amp;amp;contlang=57 Allgemeine Informationen über Sikinos.] egeonet.gr (griechisch).&lt;br /&gt;
* [http://www.kykladesnews.gr/default.asp?pid=4&amp;amp;la=1&amp;amp;cID=26&amp;amp;nID=10098 Sikinos.] Kykladesnews, 5. Januar 2009 (griechisch).&lt;br /&gt;
* [http://www.kykladesnews.gr/default.asp?pid=4&amp;amp;la=1&amp;amp;nID=8646 Bericht über Sikinos.] Kykladesnews, 15. Juli 2008 (griechisch).&lt;br /&gt;
* [http://www.toursi.gr/modules.php?name=News&amp;amp;file=article&amp;amp;sid=49 Touristische Informationen über Sikinos.] toursi.gr (griechisch).&lt;br /&gt;
* [http://www.minenv.gr/1/12/121/12103/viotopoi/e4220004.html Natura 2000 Gebiet GR 4220004.] Ministerium für Umwelt, Raumordnung und Öffentlichkeitsarbeit (englisch).&lt;br /&gt;
* [{{BirdLifeSite|ID=1170|Linktext=nein}} GR 157 Ios, Sikinos, Folegandros Island Group.] BirdLife International (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Insel (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Kykladen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Ägäisches Meer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Griechenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sikinos (Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schiefbauer</name></author>
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