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	<title>Sikahirsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T16:07:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sikahirsch&amp;diff=169410&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Wikilink-Ende korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sikahirsch&amp;diff=169410&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-04T08:30:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink-Ende korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Sikahirsch&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Cervus nippon&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Coenraad Jacob Temminck|Temminck]], 1838&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Edelhirsche&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Cervus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Echte Hirsche&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Cervini&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Cervinae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Hirsche&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Cervidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Stirnwaffenträger&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Pecora&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Bild             = Flickr - don macauley - Sika Deer.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Sikahirsch im Winterfell&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sikahirsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Cervus nippon&amp;#039;&amp;#039;; von {{jaS|鹿|shika}} für „Hirsch“) ist ein aus Ostasien stammender [[Hirsche|Hirsch]], der durch Einbürgerungen heute in vielen Gegenden der Welt vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Sikahirsche sind deutlich kleiner als [[Rothirsch]]e und entsprechen in ihrer Größe etwa den [[Damhirsch]]en. Sie erreichen bei männlichen Exemplaren eine Kopf-Rumpflänge zwischen 95 und 140&amp;amp;nbsp;Zentimeter. Die [[Widerrist]]-/Schulterhöhe beträgt 64 bis 100&amp;amp;nbsp;Zentimeter, der Schwanz wird 7,5 bis 13&amp;amp;nbsp;Zentimeter lang. Sie wiegen bis zu 80&amp;amp;nbsp;Kilogramm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Leonard Lee Rue |Titel=The encyclopedia of deer: your guide to the world&amp;#039;s deer species including whitetails, mule deer, caribou, elk, moose, and more |Verlag=Voyageur Press |Ort=Stillwater, MN |Datum=2003 |ISBN=0-89658-590-5 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weibliche Tiere erreichen erkennbar geringere Maße und Gewichte.&lt;br /&gt;
[[Datei:Cervus nippon 002.jpg|mini|Sikahirsch im Sommerkleid, das Geweih ist noch von [[Basthaut]] überzogen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sikahjort.jpg|mini|Weibliche Sikahirsche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haarkleid ===&lt;br /&gt;
Das Sommerkleid des Sikahirsches ist in der Regel rotbraun und weist zahlreiche weiße Flecken auf, die in sieben bis acht Längsreihen angeordnet sind. Im Winter verblassen diese Flecken und sind manchmal kaum auszumachen, während sie im Sommer in einem deutlichen Kontrast zur übrigen Fellfarbe stehen. Im Winter bildet sich bei beiden Geschlechtern eine dichte Halsmähne. Der Kopf ist etwas heller als die Mähne und der übrige Körper. Einzelne Unterarten sind dunkler als die [[Nominatform]]. Der in freier Wildbahn mittlerweile sehr seltene Dybowski-Hirsch (&amp;#039;&amp;#039;Cervus nippon hortulorum&amp;#039;&amp;#039;), der im Osten [[Sibirien]]s lebt, weist einen besonders dunklen Farbton auf. Bei ihm ist auch im Winterkleid die Fleckzeichnung noch undeutlich auszumachen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Sikahirsche tragen ihr Sommerkleid gewöhnlich ab Ende Mai. Das Winterkleid zeigen sie ab September.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen [[Unterart]]en ist gemeinsam, dass die Hinterseite des Oberschenkels sich deutlich von der übrigen Fellfarbe unterscheidet. Dieser sogenannte [[Spiegel (Fellzeichnung)|Spiegel]] ist weißlich und von dunkleren Haaren umrahmt. Auch das Schwanzende ist weiß, in der Mitte verläuft ein dunkler Strich. Diesem Spiegel kommt eine Signalwirkung zu: Erregte Tiere spreizen die Haare des Spiegels und vergrößern ihn so optisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sinne ===&lt;br /&gt;
Beim Sikahirsch spielen vor allem der Geruchs- und der Gehörsinn eine große Rolle. Es werden zehn verschiedene Lautäußerungen unterschieden, was deutlich mehr ist als bei den meisten anderen Hirscharten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Dazu gehört ein weicher, pfeifender Laut, den das Weibchen von sich gibt, sowie ein blökender Laut der [[Kalb|Kälber]]. Während der Brunftzeit lässt das Männchen ein lautes Pfeifen hören, das mit einem lauten Brummen endet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sikahirsche haben große Metatarsalorgane an den Beinen, diese sind im Fell stets weiß abgesetzt. Es ist aber nicht bekannt, wann und wie diese Duftdrüsen eingesetzt werden. Während der Brunft scharren die Männchen große Kuhlen, in welche sie urinieren und sich anschließend darin suhlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwechslungsmöglichkeiten ===&lt;br /&gt;
Verwechslungsmöglichkeiten bestehen vor allem mit dem Damhirsch, der ebenfalls ein rotbraunes Sommerkleid mit einer Fleckzeichnung aufweist. Der Rotton bei der häufigsten Farbmorphe des Damhirsch ist jedoch ein rostfarbener Ton. Ältere Damhirsche können anhand ihres Geweihes von männlichen Sikahirschen unterschieden werden, da Damhirsche Schaufeln entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Range Cervus nippon.png|mini|250px|Das verbliebene Verbreitungsgebiet des Sikahirschs nach Angaben der IUCN]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cervus nippon dybowski Solo.jpg|mini|Dybowski-Hirsch im Sommerkleid mit noch von Basthaut überzogenem Geweih]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cervus nippon hortulorum qtl7.jpg|mini|Dybowskihirsch im Winterkleid. Gut erkennbar sind die verlängerte Halsmähne und die auch im Winterkleid noch sichtbare Fleckzeichnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprüngliches Verbreitungsgebiet ===&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Sikahirsches umfasste den Osten von [[China]] (einschließlich [[Taiwan (Insel)|Taiwan]]), Südost-[[Sibirien]], [[Korea]], [[Japan]] und den äußersten Norden [[Vietnam]]s (Einzelheiten siehe [[#Unterarten|Unterarten]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme Japans sind sie fast überall in ihrem natürlichen [[Verbreitungsgebiet]] bedroht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sikahirsche als eingeführte Hirschart ===&lt;br /&gt;
Durch den Menschen sind Sikahirsche in zahlreichen Gegenden der Welt eingeführt worden, so in Europa, [[Marokko]], der Nord[[mongolei]] bei [[Süchbaatar (Stadt)|Süchbaatar]], [[Neuengland]], [[Texas]], [[Australien]], [[Madagaskar]] und [[Neuseeland]]. In letzterem wurden Sikahirsche bereits 1883 und 1885 von einer [[Akklimatisationsgesellschaft]] aus [[Großbritannien (Insel)|Großbritannien]] eingeführt; die Tiere wurden jedoch sehr bald von Farmern abgeschossen, die Schäden auf ihren Anbauflächen befürchteten. Zwanzig Jahre später, im Jahre 1905, wurden in einer anderen neuseeländischen Region Sikahirsche zweier verschiedener Unterarten freigelassen, die sich sehr schnell vermehrten und in der Region ausbreiteten. Diese Tiere stellen die neuseeländische Gründungspopulation dar. Da Sikahirsche in dieser Region sehr große Geweihe schoben und Jägern damit große [[Trophäe]]n boten, entwickelte sich hier ein starker Jagdtourismus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Deswegen kam es auch in anderen Regionen der [[Te Ika-a-Māui|neuseeländischen Nordinsel]] zu illegalen [[Auswilderung]]en.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=David Yerex |Titel=Deer: the New Zealand story |Verlag=Canterbury University Press |Ort=Christchurch, N.Z |Datum=2001 |ISBN=1-877257-10-9 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute stellen Sikahirsche auf der Nordinsel nach dem Rothirsch das wichtigste und zahlreichste Haarwild dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland ist der Sikahirsch ein [[Neozoon|Neozoon:]] 1893 wurden die ersten Sikahirsche als Parkwild eingeführt. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts haben sich aus entflohenen und ausgesetzten Tieren wild lebende Populationen von Sikahirschen entwickelt, die sich auf die folgenden fünf Gebiete konzentrieren:&lt;br /&gt;
* [[Hüttener Berge]] (Schleswig-Holstein)&lt;br /&gt;
* [[Schwansen]], Ost[[Angeln (Halbinsel)|angeln]] (Schleswig-Holstein)&lt;br /&gt;
* [[Weserbergland]] (Niedersachsen)&lt;br /&gt;
* [[Sauerland]] (Nordrhein-Westfalen)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Fasel |Titel=Förster und Jäger streiten um Sikahirsche in NRW |Datum=2015-02-15 |Online=https://www.welt.de/regionales/nrw/article137428624/Wenn-der-gruene-Minister-Tiere-zum-Abschuss-freigibt.html |Abruf=2019-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Klettgau]] (Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Vorkommen am Hochrhein (Kreis Waldshut) hat sich auch in die [[Schweiz]] ausgedehnt und besiedelt dort die Gebiete [[Randen (Berg)|Südranden]] und [[Rafzerfeld]] in den [[Kanton (Schweiz)|Kantonen]] [[Kanton Schaffhausen|Schaffhausen]] und [[Kanton Zürich|Zürich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sikawild wurde zum 7. August 2025 in die [[Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rudolf Grabner |url=https://stmk.lko.at/sikawild-eine-invasive-wildart+2400+4301939 |titel=Sikawild – eine INVASIVE Wildart |hrsg=Landwirtschaftskammer Steiermark |datum=2025-10-16 |sprache=de |abruf=2026-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Sikahirsche sind eine sehr anpassungsfähige Hirschart. Sie bevorzugen Wälder mit einem dichten Unterwuchs und kommen auch in [[Feuchtgebiet]]en vor. Da sie gute Schwimmer sind, flüchten sie ähnlich wie die [[Barasingha]]s ins Wasser, um ihren Fressfeinden zu entkommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nahrung und Nahrungserwerb ==&lt;br /&gt;
Sikahirsche gehören vom Äsungstyp her zu den Gemischtfutterfressern (Intermediäräser), sie fressen neben Gräsern, Zwergsträuchern, Blättern, Feldfrüchten und Baumrinden aber auch Knospen und Triebe, Beeren, Früchte und Eicheln. In Feuchtgebieten wird auch Schilf, [[Binsen]] und [[Wasserpflanze]]n von ihnen gefressen. In den Regionen, in denen ihr Verbreitungsgebiet sich bis zur Küstenlinie ausdehnt, fressen sie auch angespülten [[Seetang]]. Sie äsen auch auf landwirtschaftlichen Anbauflächen und können dort erhebliche Schäden anrichten. Auf Grund ihres Äsverhaltens richten sie bei hoher Bestandsdichte auch erhebliche Schäden in Wäldern an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sikahirsche sind überwiegend [[Temporaler Spezialist|nachtaktiv]]. In Regionen, in denen sie weitgehend ungestört sind, sind sie noch in den Morgenstunden auf den Äsflächen zu beobachten und kehren auf diese erneut in den späten Nachmittagsstunden zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
Ausgewachsene Männchen sind für die meiste Zeit des Jahres Einzelgänger, während Weibchen und Jungtiere sich zu Verbänden von Mutterfamilien von zwei bis zehn, selten fünfzig Tieren zusammenfinden. Mittelalte Hirsche bilden auch Hirschtrupps. Im Frühherbst werden die Männchen territorial und beginnen, einen Harem von durchschnittlich zwölf Weibchen durch Pfeifen um sich zu locken. Gelangen andere Männchen in das Revier, werden sie vertrieben, wobei es zu heftigen Kämpfen kommen kann.&lt;br /&gt;
Ihre natürlichen Feinde sind [[Wolf|Wölfe]], [[Rothund|Asiatische Wildhunde]], [[Tiger]] und [[Leopard]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterarten ==&lt;br /&gt;
In seiner ostasiatischen Heimat unterscheidet man zahlreiche Unterarten des Sikahirsches. In Europa lässt sich meistens nicht mehr feststellen, welcher Unterart die eingeführten Sikahirsche angehörten; die meisten gehen auf Japanische Sikahirsche zurück, doch häufig dürften sich verschiedene Unterarten miteinander vermischt haben, und mancherorts kommt es sogar zu interspezifischen Kreuzungen mit Rothirschen. Im Huftierband des [[Handbook of the Mammals of the World]], einem Standardwerk zur Säugetierkunde, werden die folgenden Unterarten unterschieden:&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{userboxtop|toptext=&amp;lt;small&amp;gt;Innere Systematik der Sikahirsche nach Hengxing et al. 2015&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hengxing et al 2015&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Klade|style=white-space:nowrap;font-size:90%;line-height:100%&lt;br /&gt;
|label1=Sikahirsche&lt;br /&gt;
|1={{Klade&lt;br /&gt;
      |label2=(A)&lt;br /&gt;
      |2={{Klade&lt;br /&gt;
         |1=&amp;#039;&amp;#039;C. n. centralis&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
         |2=&amp;#039;&amp;#039;C. n. yesoensis&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
         }}&lt;br /&gt;
      |1={{Klade&lt;br /&gt;
         |label2=(B)&lt;br /&gt;
         |2={{Klade&lt;br /&gt;
            |1=&amp;#039;&amp;#039;C. n. nippon&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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         |1={{Klade&lt;br /&gt;
            |label2=(C)&lt;br /&gt;
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            |1={{Klade&lt;br /&gt;
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                     |1=&amp;#039;&amp;#039;C. n. kopschi&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
                     |2=&amp;#039;&amp;#039;C. n. sichuanicus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
  }} }} }} }} }} }} }}&lt;br /&gt;
* (A) nordjapanische Klade&lt;br /&gt;
* (B) südjapanische Klade&lt;br /&gt;
* (C) Klade des nördlichen Festlands&lt;br /&gt;
* (D) Klade des südlichen Festlands und Taiwans&lt;br /&gt;
Die Trennung der nordjapanischen Klade von den übrigen fand vor 1,7 bis 2 Millionen Jahren statt, vor 1,45 bis 1,7 Mill. Jahren trennte sich die südjapanische Kalde von den Festlandkladen und die Trennung der zwei Kladen auf dem Festland geschah vor 1 Mill. bis 200.000 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{userboxbottom}}&lt;br /&gt;
* Japanischer Sikahirsch (&amp;#039;&amp;#039;Cervus nippon nippon&amp;#039;&amp;#039;), [[japan]]ische Hauptinseln Süd-[[Honshū]], [[Kyūshū]], [[Shikoku]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cervus nippon centralis&amp;#039;&amp;#039;, Honshū&lt;br /&gt;
* Shanxi-Sikahirsch (&amp;#039;&amp;#039;Cervus nippon grassianus&amp;#039;&amp;#039;), [[Shanxi]], vom Aussterben bedroht, möglicherweise bereits ausgestorben&lt;br /&gt;
* Südchinesischer Sikahirsch (&amp;#039;&amp;#039;Cervus nippon kopschi&amp;#039;&amp;#039;), östliches Zentralchina und südöstliches China, stark gefährdet&lt;br /&gt;
* Nordchinesischer Sikahirsch (&amp;#039;&amp;#039;Cervus nippon mandarinus&amp;#039;&amp;#039;), nordöstliches [[Volksrepublik China|China]], vom Aussterben bedroht, möglicherweise bereits ausgestorben&lt;br /&gt;
* Mandschurischer Sikahirsch (&amp;#039;&amp;#039;Cervus nippon mantchuricus&amp;#039;&amp;#039;), [[Mandschurei]], [[Korea]]&lt;br /&gt;
* Vietnamesischer Sikahirsch (&amp;#039;&amp;#039;Cervus nippon pseudaxis&amp;#039;&amp;#039;), nördliches [[Vietnam]]; von der [[IUCN]] als vom Aussterben bedroht geführt, heute überall ausgerottet bis auf den [[Cuc-Phuong-Nationalpark]]&lt;br /&gt;
* Sichuan-Sikahirsch (&amp;#039;&amp;#039;Cervus nippon sichuanicus&amp;#039;&amp;#039;), [[Sichuan]], [[Gansu]], stark gefährdet&lt;br /&gt;
* Taiwan-Sikahirsch (&amp;#039;&amp;#039;Cervus nippon taiouanus&amp;#039;&amp;#039;), [[Taiwan (Insel)|Taiwan]], vom Aussterben bedroht, nur noch in wenigen Wildgehegen erhalten&lt;br /&gt;
* Hokkaido-Sikahirsch (&amp;#039;&amp;#039;Cervus nippon yesoensis&amp;#039;&amp;#039;), [[Hokkaidō]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der australische [[Mammaloge]] [[Colin Groves]] und sein englischer Kollege [[Peter Grubb (Zoologe)|Peter Grubb]] geben dagegen in ihrer [[Revision (Biologie)|Revision]] der Hornträger von 2011 neben der Nominatform nur drei weitere Unterarten an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Colin P. Groves, Peter Grubb |Titel=Ungulate taxonomy |Verlag=Johns Hopkins University Press |Ort=Baltimore, Md |Datum=2011 |ISBN=978-1-4214-0093-8 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cervus nippon nippon&amp;#039;&amp;#039; Temminck, 1838 – Süd-Honshū, Shikoku und Kyushu, [[Gotō-Inseln]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cervus nippon mageshimae&amp;#039;&amp;#039; Kuroda &amp;amp; Okada, 1951 – [[Maeshima (Kerama-Inseln)|Mageshima]] &amp;amp; [[Tanegashima]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cervus nippon yakushimae&amp;#039;&amp;#039; Kuroda &amp;amp; Okada, 1951 – [[Yakushima]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cervus nippon keramae&amp;#039;&amp;#039; Kuroda, 1924 – [[Kerama-Inseln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem zählen sie einige weitere nah verwandte Hirscharten zu ihrer &amp;#039;&amp;#039;Cervus nippon&amp;#039;&amp;#039;-[[Artenkomplex|Artengruppe]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Nordhonshu-Sikahirsch]] (&amp;#039;&amp;#039;Cervus aplodontus&amp;#039;&amp;#039;), im Norden von Honshū&lt;br /&gt;
* [[Dybowski-Hirsch]] (&amp;#039;&amp;#039;Cervus hortulorum&amp;#039;&amp;#039;), östlichstes [[Sibirien]] ([[Region Primorje|Primorje]]), weniger als 2.000&amp;amp;nbsp;wildlebende Tiere&lt;br /&gt;
* [[Vietnamesischer Sikahirsch]] (&amp;#039;&amp;#039;Cervus pseudaxis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Tsushima-Hirsch]] (&amp;#039;&amp;#039;Cervus pulchellus&amp;#039;&amp;#039;), [[Tsushima (Insel)|Tsushima]]&lt;br /&gt;
* [[Sichuan-Sikahirsch]] (&amp;#039;&amp;#039;Cervus sichuanicus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Taiwan-Sikahirsch]] (&amp;#039;&amp;#039;Cervus taiouanus&amp;#039;&amp;#039;), Taiwan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Kerama deer on Aka Island.jpg|Kerama-Sikahirsch&lt;br /&gt;
 Cervidae Cervus nippon mantchuricus 1.jpg|Mandschurischer Sikahirsch&lt;br /&gt;
 Indochina Sika Deer (7714871788).jpg|Vietnamesischer Sikahirsch&lt;br /&gt;
 Formosan Sika Deer Rest beside Wall in Taipei Zoo 20131002.jpg|Taiwan-Sika&lt;br /&gt;
 Cervus nippon yakushimae summer 2017 07.jpg|Yakushima-Sikahirsch&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sikahirsch und Mensch ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NaraTodaijiNandaimon0185.jpg|mini|Freilaufende Sikahirsche am Nandaimon des Tempels [[Tōdai-ji]] im [[Nara-Park]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sikahirsche wurden in verschiedenen Regionen der Welt eingeführt, weil sie ein attraktives [[Wild|Jagdwild]] darstellen und in Regionen überleben können, in denen der Rothirsch nicht gedeiht. Die [[Jagd#Einzeljagd|Pirsch]] auf den Sikahirsch gilt als besondere Herausforderung, weil Sikahirsche sehr aufmerksam sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Neuseeland hat es mehrere Versuche gegeben, den Sikahirsch ähnlich wie den Rothirsch nutztierartig zu halten, jedoch bestanden nur wenige solcher [[Herde]]n über längere Zeit, weil Sikahirsche in Gattern schwieriger zu handhaben sind. Obwohl die Fleischausbeute bei ihnen geringer ist als beim Rothirsch, sind die Schlachtkosten gleich hoch. Sikahirsche spielen deshalb in der neuseeländischen Wildfleischproduktion keine große Rolle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* [[Erhard Ueckermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Sikawild. Vorkommen, Naturgeschichte und Bejagung&amp;#039;&amp;#039;. 2., neubearbeitete und erweiterte Auflage. Schriftenreihe der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung des Landes Nordrhein-Westfalen, Heft 7. Parey, Hamburg und Berlin 1992, 103 S., ISBN 3-490-08812-3&lt;br /&gt;
* Ronald M. Nowak: &amp;#039;&amp;#039;Walker’s Mammals of the World&amp;#039;&amp;#039;. Johns Hopkins University Press, 1999, ISBN 0-8018-5789-9&lt;br /&gt;
* Detlef Schilling u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;BLV Bestimmungsbuch Säugetiere&amp;#039;&amp;#039;, BLV Verlagsgesellschaft, 1983, ISBN 3-405-12846-3&lt;br /&gt;
* Werner Trense: &amp;#039;&amp;#039;Die Hirsche der Welt. Eine Bestandsaufnahme der Arten und Unterarten – ein Katalog zur Dauerausstellung im Jagdschloss Granitz in Binz auf Rügen (Broschiert)&amp;#039;&amp;#039;. Parey verlag, ISBN 3-8263-8514-4&lt;br /&gt;
* Leonard Lee Rue III: &amp;#039;&amp;#039;The Encyclopedia of Deer&amp;#039;&amp;#039;. Voyageur Press, Stillwater 2003, ISBN 0-89658-590-5&lt;br /&gt;
* David Yerex: &amp;#039;&amp;#039;Deer – The New Zealand Story&amp;#039;&amp;#039;. Canterbury University Press, Christchurch 2001, ISBN 1-877257-10-9&lt;br /&gt;
* Hans-Georg Schumann: Sikawild Ansprechen und Bejagen, Neumann-Neudamm Verlag für Jagd und Natur, 2008; ISBN 978-3-7888-1143-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelbelege ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hengxing et al 2015&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hengxing Ba, Fuhe Yang, Xiumei Xing &amp;amp; Chunyi Li (2015): &amp;#039;&amp;#039;Classification and phylogeny of sika deer (Cervus nippon) subspecies based on the mitochondrial control region DNA sequence using an extended sample set.&amp;#039;&amp;#039; Mitochondrial DNA, 26:3, 373–379, [[doi:10.3109/19401736.2013.836509]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stefano Mattioli: &amp;#039;&amp;#039;Family Cervidae (Deer)&amp;#039;&amp;#039; In: Don E. Wilson und Russell A. Mittermeier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World.&amp;#039;&amp;#039; Volume 2: &amp;#039;&amp;#039;Hooved Mammals.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Edicions, Barcelona 2011, ISBN 978-84-96553-77-4, S. 350–443&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commons|Cervus nippon|Sikahirsch}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=2006&lt;br /&gt;
|ID=41788&lt;br /&gt;
|ScientificName=Cervus nippon&lt;br /&gt;
|YearAssessed=1996&lt;br /&gt;
|Assessor=Deer Specialist Group&lt;br /&gt;
|Download=12. Mai 2006&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sikawild.de/ Informationen aus einem Tiergehege]&lt;br /&gt;
* [http://sikawild.org/ Internationale Gesellschaft Sikawild]&lt;br /&gt;
* [http://jagdfunk.de/jf023-sikawild/ Podcast über das Sikawild mit Carl-August Schübeler, Vorsitzender der Internationalen Gesellschaft Sikawild]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4287477-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hirsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haarwild]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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