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	<title>Sigtuna - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;WajWohu: /* Geschichte */ so heißen die, das sind sie</title>
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		<updated>2025-04-26T13:03:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; so heißen die, das sind sie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ort Sigtuna; für die schwedische Gemeinde Sigtuna siehe [[Sigtuna (Gemeinde)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Schweden&lt;br /&gt;
|Name = Sigtuna&lt;br /&gt;
|SCB-Code = 0191TB104&lt;br /&gt;
|Wappen = Sigtuna vapen.svg&lt;br /&gt;
|Landskap = Uppland&lt;br /&gt;
|lat_deg = 59 |lat_min = 37 |lat_sec = 00&lt;br /&gt;
|lon_deg = 17 |lon_min = 43 |lon_sec = 30&lt;br /&gt;
|Höhe =&lt;br /&gt;
 | Postleitzahl = 190 40 – 190 60&amp;lt;br&amp;gt; 193 00 – 193 91&amp;lt;br&amp;gt; 195 05 – 195 61&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sigtuna&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Stadt in der [[Schweden|schwedischen]] Provinz [[Stockholms län]] und der historischen Provinz [[Uppland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie liegt etwa 50&amp;amp;nbsp;Kilometer nordwestlich von [[Stockholm]] am Sigtunafjärden, einem Seitenarm des [[Mälaren]]. Sigtuna gehört zur [[Sigtuna (Gemeinde)|gleichnamigen Gemeinde]], ist aber nicht deren Hauptort; das ist seit der schwedischen Kommunalreform von 1971 das einige Kilometer östlich günstiger an der [[Bahnstrecke Stockholm–Sundsvall]] und der [[Europastraße 4]] ([[Europaväg 4]]) gelegene und mittlerweile bedeutend größere [[Märsta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Koppardosa från Sigtuna med runinskrift i drottkväde (ur Sveriges Runinskrifter).png|mini|Kupferdose mit Runeninschrift aus Sigtuna]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Suecia 1-067 ; Sigtuna.png|miniatur|Die Ruinen von Sigtuna um etwa 1700 (aus &amp;#039;&amp;#039;Suecia antiqua et hodierna&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Sigtuna (ursprünglich auch &amp;#039;&amp;#039;Sigituna&amp;#039;&amp;#039;, von &amp;#039;&amp;#039;sigi&amp;#039;&amp;#039;, ‚Sieg‘, und schwedisch &amp;#039;&amp;#039;-tuna&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Holmberg: &amp;#039;&amp;#039;De svenska tuna-namnen.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation Uppsala 1949 (= &amp;#039;&amp;#039;Acta Academicae Regiae Gustavi Adolphi XLV. Studier till en svensk ortnamnsatlas.&amp;#039;&amp;#039; Band 12).&amp;lt;/ref&amp;gt; als plurale Bezeichnung für ein „wichtiges Verwaltungszentrum, bedeutendes administrative Zentrum“ von altnordisch &amp;#039;&amp;#039;tun&amp;#039;&amp;#039;, „eingehegter Platz, kleines eingezäuntes Gebiet“)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Förstemann]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Altdeutsches Namenbuch]].&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände (I: Personennamen; II: Orts- und sonstige geographische Namen) 1856/59 (Band 1. &amp;#039;&amp;#039;Personennamen&amp;#039;&amp;#039;: [https://reader.digitale-sammlungen.de//de/fs1/object/display/bsb11069103_00005.html teilweise online]); Band II in 3. Auflage in zwei Bänden hrsg. von [[Hermann Jellinghaus]], Bonn 1913/16; Neudruck München und Hildesheim 1966–1967, Sp. 1457 f.; und &amp;#039;&amp;#039;Ergänzungsband&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von Henning Kaufmann, Wilhelm Fink, München / Olms, Hildesheim 1968, Sp. 1477 und (zu „Sifrid“/„Sig[i]frid“) S. 312.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thorsten Andersson]]: &amp;#039;&amp;#039;Tuna-problem.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Namn och Bygd.&amp;#039;&amp;#039; Band 56, 1968, S. 89–124.&amp;lt;/ref&amp;gt; gilt neben [[Lund]] als die älteste noch bestehende Stadt Schwedens.&amp;lt;ref&amp;gt;Erik Flodérus: &amp;#039;&amp;#039;Sigtuna. Sveriges äldsta medeltidstad.&amp;#039;&amp;#039; Stockholm 1941.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ausgrabungen weisen darauf hin, dass Sigtuna (bzw. &amp;#039;&amp;#039;Sigituna&amp;#039;&amp;#039; oder – als ‚Siedlung des Siegreichen‘ – „Segertuna“)&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Jeske: &amp;#039;&amp;#039;Sigtuna: Ett ortnamm – försök till dess tolkning.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung.&amp;#039;&amp;#039; Band 34, 2015, S. 97–103 (englische und deutsche Zusammenfassung: S. 101 f.)&amp;lt;/ref&amp;gt; um 980 von König [[Erik VIII. (Schweden)|Erik Segersäll]], genannt der „Sieger“ (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;victor&amp;#039;&amp;#039;), gegründet wurde. Unter dem ersten christlichen König Schwedens [[Olof Skötkonung]] und seinem Sohn [[Anund Jakob]] wurden in Sigtuna die ersten schwedischen Münzen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Brita Malmer]]: &amp;#039;&amp;#039;The Sigtuna coinage c.995-1005.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Commentationes de nummis saeculorum IX-XI in Suecia repertis. Neue Folge.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, London 1989; Brita Malmer: &amp;#039;&amp;#039;Sigtunamyntningen som källa till Sveriges kristnande.&amp;#039;&amp;#039; In: Bertil Nilsson (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kristnandet i Sverige. Gamla källor och nya perspektiv.&amp;#039;&amp;#039; Uppsala 1996, S. 85–113.&amp;lt;/ref&amp;gt; zwischen 995 und 1030 geschlagen. Sigtuna, das sich nicht nur auf Münzen aus der Münzwerkstatt des Königs Olof, sondern auch auf Runensteinen&amp;lt;ref&amp;gt;Sven Jansson: &amp;#039;&amp;#039;Runes in Sweden.&amp;#039;&amp;#039; Stockholm 1987, S. 118.&amp;lt;/ref&amp;gt; erwähnt findet, war zu dieser Zeit Mittelpunkt der heranwachsenden Zentralmacht. In der Mitte des 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde Sigtuna Bischofssitz und man begann mit dem Bau einer Domkirche. Bald hatte Sigtuna sieben Kirchen, und 1247 wurde ein Dominikanerkloster in Sigtuna eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Plünderung von Sigtuna im Jahr 1187 war der Überfall durch Heiden aus der östlichen Ostsee, der zu ihrer Zerstörung führte. Die Plünderung wird den [[Esten]], [[Kuren]], [[Karelier|Kareliern]] oder Nowgorodern zugeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte des 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde der Bischofssitz nach Östra Aros ([[Uppsala]]) verlegt, dennoch verblieb Sigtuna eine wichtige Stadt bis ins ausgehende 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Doch mit der Entwicklung der Städte Uppsala und Stockholm verlor Sigtuna im ausgehenden Mittelalter an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Reformation im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde das Kloster abgerissen und die Kirchen – bis auf eine – dem Verfall preisgegeben. Sigtuna stagnierte, die Einwohnerzahl sank und die Kirchen verfielen. Im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde Sigtuna in der Literatur als ein kleiner, gottvergessener Ort mit romantischen, überwachsenen Ruinen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst am Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts kam es zu einer Wende. Sigtuna wurde zu einer Schul- und Konferenzstadt, nachdem eine Reihe von Schulen, aber auch staatliche Ausbildungsstätten hierher verlegt worden waren. Auch die Touristen entdeckten das Städtchen. Der Bau des nahegelegenen [[Flughafen Stockholm/Arlanda|Flughafens Stockholm/Arlanda]] trug zum wirtschaftlichen Aufschwung bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtbild ==&lt;br /&gt;
Sigtuna hat den Charakter einer idyllischen Gartenstadt der [[Jahrhundertwende]] bewahrt. Das Zentrum ist mit kleinen Wohn- und Geschäftshäusern aus Holz, die aus dem 18. und 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stammen, bebaut. Westlich des Stadtkerns liegen einige Bildungseinrichtungen im [[Klassizismus|klassizistischen]] Stil der 1920er Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die Hauptstraße der Innenstadt &amp;#039;&amp;#039;(Stora Gatan)&amp;#039;&amp;#039; weist zahlreiche bunt bemalte Holzhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert auf&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Sigtuna-Museum&amp;#039;&amp;#039; bewahrt und zeigt wertvolle mittelalterliche Fundstücke aus Schwedens Geschichte. Seine Entstehung geht auf eine im Jahre 1916 gegründete Stiftung zurück.&lt;br /&gt;
* Im Stadtgebiet finden sich mehr als ein Dutzend [[Runenstein]]e und -fragmente.&lt;br /&gt;
* Die [[Marienkirche (Sigtuna)|Marienkirche]] aus dem 13. Jahrhundert als frühes Beispiel für die Backsteingotik in der Region&lt;br /&gt;
* Die hochmittelalterlichen Kirchenruinen von St. Olof, St. Lars und St. Per&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Christer Fant]] (* 1953), Schauspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; widths=&amp;quot;150&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Sigtuna stadshus.jpg|Rathaus von Sigtuna&lt;br /&gt;
Datei:Sigtuna church - Lestat.jpg|Die Marienkirche als Beispiel für Backsteingotik&lt;br /&gt;
Datei:Stora gatan i Sigtuna nr 1.jpg|Die &amp;#039;&amp;#039;Stora Gatan&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Datei:U 389, Sigtuna 2.jpg|Runenstein in Sigtuna&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [https://sigtunamuseum.se/sigtuna-museum/ Sigtuna Museum] (schwedisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Orte in der Gemeinde Sigtuna}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4054954-9|LCCN=n85207133|VIAF=130254201}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WajWohu</name></author>
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