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	<title>Signalkrebs - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T17:26:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Signalkrebs&amp;diff=897984&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Brettchenweber: minimale Korrekturen (ein Komma oder keines)</title>
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		<updated>2025-07-28T17:00:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;minimale Korrekturen (ein Komma oder keines)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Signalkrebs&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Pacifastacus leniusculus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[James Dwight Dana|Dana]], 1852)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Pacifastacus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Astacidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Flusskrebse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Astacoidea&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Großkrebse&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Astacidea&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Teilordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Pleocyemata&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Signal crayfish female Pacifastacus leniusculus.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Signalkrebs (&amp;#039;&amp;#039;Pacifastacus leniusculus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Signalkrebs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Pacifastacus leniusculus&amp;#039;&amp;#039;) ist ein dem [[Edelkrebs]] sehr ähnlicher aus Nordamerika stammender [[Flusskrebse|Flusskrebs]], der auch in Europa als [[Neozoen|Neozoon]] vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Mit 12&amp;amp;nbsp;cm (Weibchen) bzw. 16&amp;amp;nbsp;cm (Männchen) ist der Signalkrebs etwas kleiner als der Edelkrebs (Der lateinische Artname &amp;#039;&amp;#039;leniusculus&amp;#039;&amp;#039; bedeutet „der kleine Sanfte oder Glatte“). Die Männchen sind mit bis zu 200&amp;amp;nbsp;g größer und schwerer als die etwa 80&amp;amp;nbsp;g wiegenden Weibchen, sie besitzen auch größere Scheren. Die Tiere werden etwa 7 bis 10 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Blue Signal crayfish.jpg|thumb|Blaues Exemplar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Carapax]] des Signalkrebses ist glatt und hat im Gegensatz zu dem des Edelkrebses keine Dornen hinter der Nackenfurche. Die [[Carapax#Krebstiere|Rostrumränder]] erscheinen in der Aufsicht wie die des Edelkrebses annähernd parallel. Die Grundfarbe ist Braun mit einer Tendenz zu Oliv. Die Färbung kann allerdings sehr unterschiedlich sein und in einigen Fällen von leuchtendem Rot bis Blau reichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Larson, E. R. &amp;amp; Olden, J. D. (2011): The state of crayfish in the Pacific Northwest. &amp;#039;&amp;#039;Fisheries 36&amp;#039;&amp;#039;(2):60-73&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Scherenoberseite ist am Gelenk des Scherenfingers mit einem türkis-weißen Fleck gezeichnet, der dem Signalkrebs auch den deutschen Namen gab. Dieser Signalfleck kann jedoch auch fehlen oder nur sehr undeutlich ausgeprägt sein. Die Unterseite der Scheren ist auffällig rot und dient beim Heben der Scheren als [[Warnfarbe]].&amp;lt;ref&amp;gt;Chucholl, C. &amp;amp; Blank, S. &amp;amp; Brinker, A. (2017): &amp;#039;&amp;#039;Der Schutz der Flusskrebse - Ein Leitfaden&amp;#039;&amp;#039;. Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, Stuttgart, 84 Seiten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ernährung ==&lt;br /&gt;
Wie die meisten Flusskrebse ist der Signalkrebs ein [[Allesfresser]], der unter anderem aquatische Insektenlarven, Mollusken sowie lebendes und abgestorbenes Pflanzenmaterial, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Laub (Botanik)|Laub]], frisst. Jungtiere ernähren sich dabei meist deutlich räuberischer als größere Individuen, deren Mageninhalt oft von Detritus und Pflanzenfragmenten dominiert ist. Zusätzlich ist die Nahrung abhängig vom Angebot im jeweiligen Gewässer. Bei hohen Bestandsdichten können Signalkrebse einen beträchtlichen Räuberdruck auf bevorzugte Beutearten ausüben und diese aus einem Gewässer eliminieren. Die Futtersuche findet in der Regel nachts statt, kann aber auch, wenn sich der Krebs sicher fühlt, auf den Tag ausgedehnt werden. Dies gilt speziell bei Nahrungsmangel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vermehrung ==&lt;br /&gt;
Die Paarung findet einmal im Jahr im [[Herbst]] von Oktober bis November statt, bevorzugt nach einem Temperaturabfall. Die [[Ei]]er und später [[Larve]]n werden vom Weibchen getragen und betreut. Ab Mai, meist aber erst im Juni/Juli werden die jungen Krebse selbständig. Geschlechtsreif sind sie nach etwa zwei Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pacifastacus leniusculus 2.jpg|miniatur|Junger Krebs droht der Kamera.]]&lt;br /&gt;
Der Signalkrebs lebt bevorzugt in kühlen [[Fließgewässer]]n (um 15&amp;amp;nbsp;°C) mit leicht alkalischem [[pH-Wert]] (7–8) und einer höheren [[Wasserhärte]] (10–25&amp;amp;nbsp;°dGH). Da er im Gegensatz zum Edelkrebs auch höhere Temperaturen verträgt, ist er auch in [[Stillgewässer]]n wie kleineren [[See]]n zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gewässer gestaltet sich der Signalkrebs seinen Lebensraum selbst: Meist werden unter Steinen oder zwischen Wurzeln Höhlen gegraben. Die Tiere sind jedoch nicht zwingend an eine Höhle gebunden, manchmal wird auch nach einem Futtersuchzug eine neue Höhle besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem ausreichend großen Aquarium kann der Signalkrebs auch gehalten werden. Eine Haltung im Gartenteich kann dazu führen, dass der Signalkrebs abwandert. Denn er kann weite Strecken (bis zu 2&amp;amp;nbsp;km) über Land laufen, um ein anderes Gewässer zu erreichen. Dazu gilt es auch die nationale Gesetzgebung zu beachten, da eine Haltung nicht überall erlaubt ist (beispielsweise in der Schweiz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fischerei- und Naturschutzgesetze der meisten europäischen Staaten verbieten mittlerweile ausdrücklich den Besatz von Signalkrebsen in Freigewässern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SignalCrayfish-front.JPG|miniatur|Aus einem Kanal in England gefischter Krebs]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kräftfiske i Småland, augusti 2019.webm|mini|Fischen von Signalkrebsen in Schweden, Video 3 min.]]&lt;br /&gt;
Ursprünglich stammt der Signalkrebs aus dem in Westkanada und den westlichen USA liegenden Gebiet westlich der [[Rocky Mountains]] in [[Nordamerika]]. Seit 1860 wurde die Population des im europäischen Tiefland ehemals flächendeckend vorkommenden heimischen Edelkrebses durch die [[Krebspest]] massiv dezimiert. Um die Krebsfischerei wiederzubeleben, wurde daraufhin der Signalkrebs ab 1960 zunächst von Schweden, später auch von anderen europäischen Staaten als [[Neozoen|Neozoon]] eingeführt. Mittlerweile ist der Signalkrebs in fast allen europäischen Staaten etabliert. In Mitteleuropa ist er nach dem [[Kamberkrebs]] die derzeit häufigste nicht-heimische Flusskrebsart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verdrängung europäischer Arten ==&lt;br /&gt;
Der Signalkrebs ist resistent gegenüber der ebenfalls aus Nordamerika stammenden [[Krebspest]] und brachte einen neuen hoch-virulenten Stamm des Erregers nach Europa. Zusätzlich ist der Signalkrebs aggressiver als europäische Flusskrebse und wird, im Fall von [[Steinkrebs]] und [[Dohlenkrebs]], auch deutlich größer und produziert mehr Nachkommen. Er ist diesen Arten damit in direkter Konkurrenz überlegen und verdrängt diese vollständig aus ihren Lebensräumen.&amp;lt;ref&amp;gt;Chucholl, C. &amp;amp; Blank, S. &amp;amp; Brinker, A. (2017): &amp;#039;&amp;#039;Der Schutz der Flusskrebse - Ein Leitfaden&amp;#039;&amp;#039;. Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, Stuttgart, 84 Seiten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als der [[Kamberkrebs]] dringt der Signalkrebs auch aktiv in sommerkühle Gewässeroberläufe vor, die bisher oft sichere Refugien für die heimischen Flusskrebse boten. Expansive Signalkrebsvorkommen stellen daher heute eine der größten Bedrohungen für die Restbestände der drei in Mitteleuropa heimischen Flusskrebse dar ([[Edelkrebs]], [[Steinkrebs]] und [[Dohlenkrebs]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Signalkrebs ist in die [[Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung]] aufgenommen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{CELEX|32016R1141|Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung (List of Invasive Alien Species of Union Concern)|format=PDF}} abgerufen am 15. Juli 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Chucholl, C. &amp;amp; Dehus, P. (2011): [https://www.landwirtschaft-bw.info/servlet/PB/menu/1334019_l1/index1241097210642.html &amp;#039;&amp;#039;Flusskrebse in Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;]. Fischereiforschungsstelle Baden-Württemberg (FFS), Langenargen, 92 Seiten&lt;br /&gt;
* Hans Gonella: Ratgeber &amp;#039;&amp;#039;Krebse, Krabben und Garnelen im Süßwasseraquarium&amp;#039;&amp;#039;, bede-Verlag 1999, ISBN 3-931792-87-0&lt;br /&gt;
* Johannes Hager: &amp;#039;&amp;#039;Edelkrebse &amp;#039;&amp;#039;[[Leopold Stocker Verlag]], Graz 1996, ISBN 3-7020-0751-2&lt;br /&gt;
* Reinhard Pekny &amp;amp; Manfred Pöckl: &amp;#039;&amp;#039;Rote Liste NÖ Flusskrebse und Süsswassergarnelen&amp;#039;&amp;#039;, Amt d. NÖ-Landesregierung Abt. Naturschutz, ISBN 3-901542-17-5&lt;br /&gt;
* Chris Lukhaup &amp;amp; Reinhard Pekny: &amp;#039;&amp;#039;Flusskrebse aus aller Welt&amp;#039;&amp;#039; Dähne Verlag 2008, ISBN 978-3-935175-40-1.&lt;br /&gt;
* Uwe Werner: &amp;#039;&amp;#039;Pacifastacus leniusculus.&amp;#039;&amp;#039; In: Claus Schaefer, Torsten Schröer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das große Lexikon der Aquaristik.&amp;#039;&amp;#039; Eugen Ulmer, Stuttgart 2004, ISBN 3-8001-7497-9, S. 736.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Pacifastacus leniusculus|Signalkrebs}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lazbw-ffs-krebse.de Online-Bestimmungsschlüssel der Flusskrebse Baden-Württembergs]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* [http://www.angeltreff.org/fischdb/signalkrebs.html Beschreibung des Signalkrebses auf Anglertreff.org]  defekt--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year= 2013.1&lt;br /&gt;
|ID= 153648&lt;br /&gt;
|ScientificName= Pacifastacus leniusculus&lt;br /&gt;
|YearAssessed= 2010&lt;br /&gt;
|Assessor= Schuster, G.A., Taylor, C.A. &amp;amp; Cordeiro, J&lt;br /&gt;
|Download= 29. September 2013&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusskrebse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neozoon (Krebstier) in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Brettchenweber</name></author>
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