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	<title>Sigmund Friedl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:19:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sigmund_Friedl&amp;diff=362349&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chrisahn: Änderung 263101330 von Kontrollstellekundl rückgängig gemacht;</title>
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		<updated>2026-01-09T08:39:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/263101330&quot; title=&quot;Spezial:Diff/263101330&quot;&gt;263101330&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Kontrollstellekundl&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Kontrollstellekundl&quot;&gt;Kontrollstellekundl&lt;/a&gt; rückgängig gemacht;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sigmund Friedl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Januar]] [[1851]] in [[Lipník nad Bečvou|Leibnik]], [[Mähren]]; † [[7. April]] [[1914]] in [[Wien]]) war ein  österreichischer [[Philatelist]], der gegen Ende seines Lebens sein Wissen zur Herstellung von [[Briefmarkenfälschung]]en zum Schaden der Sammler nutzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sigmund Friedl begann sich bereits im Alter von dreizehn Jahren für Briefmarken zu interessieren. Bereits zwei Jahre später begann er mit ihnen zu handeln. Im Jahre 1872 eröffnete er ein eigenes Briefmarkengeschäft in Wien. Er etablierte sich bald als Briefmarkenexperte und begann als Prüfer zu arbeiten. Mit seinem Geschäft hatte er großen Erfolg. So verkaufte er beispielsweise das [[Unikat]] der [[Tre-Skilling-Banco-Fehldruck|Tre Skilling Banco]] für 4000 Gulden im Jahre 1894 an den berühmten Sammler [[Philipp von Ferrary]]. Auch gelang es ihm durch Beziehungen zur Post, zahlreiche Restposten an [[Postwertzeichen]] billig zu erwerben und weiter zu verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedl forgery.jpg|thumb|150px|Friedl-Fälschung des Zinnoberroten Merkurs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur selben Zeit schrieb er die ersten österreichischen [[Briefmarkenkatalog]]e und entwickelte die damaligen [[Briefmarkenalbum|Briefmarkenalben]] weiter. Sigmund Friedl richtete schließlich ein eigenes Briefmarkenmuseum in seiner Villa in [[Unterdöbling]] ein. In den Jahren 1881 und 1890 organisierte er die ersten großen österreichischen Briefmarkenausstellungen, die auch international große Beachtung fanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter österreichischen Philatelisten ist Sigmund Friedl vor allem wegen seiner Friedl-Zähnungen und der unrühmlicheren Friedl-Fälschungen bekannt. Bei den Friedl-Zähnungen handelte es sich um eine [[Briefmarkentrennung|private Zähnung]] österreichischer [[Dauermarke|Freimarke]]n, die von der Post geduldet wurde. Die Friedl-Zähnungen wurden stets in anderen [[Briefmarkentrennung#Zähnungsgrad|Zähnungsgrad]]en ausgeführt als die jeweilige Originalzähnung der Post der Freimarkenserie. Bei den Fälschungen handelte es sich vor allem um Fälschungen der [[Zinnoberroter Merkur|Merkure]] aus dem Jahre 1851, die mit betrügerischer Absicht an Sammler verkauft wurden. Diese mussten teilweise nach Aufdeckung des Betruges wieder von Sigmund Friedl zurückgekauft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedl war Träger des [[Offizierskreuz]]es, des [[Takovo-Orden]]s, des [[Ehrenzeichen des Roten Kreuzes (Serbien)|königlich-serbischen Ordens vom Roten Kreuz]]. Außerdem war er Ehrenbürger von Unterach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedl war verheiratet mit Emilie, geborene Siegel. Er hatte zum Zeitpunkt seines Todes vier Kinder und eine Enkelin. Auf seinen Wunsch wurde er nach seinem Tod zur Feuerbestattung in das Krematorium [[Dresden]] überführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein [[Sommerfrische]]-Domizil in [[Burgbachau]] am Attersee (Gemeinde Sankt Gilgen), die &amp;#039;&amp;#039;Villa Friedl&amp;#039;&amp;#039;, wurde ihm von Philipp von Ferrary, der ihm freundschaftlich verbunden war, geschenkt. Das Haus ist bis heute eine der besterhaltenen Historismus-Villen der Atterseeregion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Maassen: &amp;#039;&amp;#039;Wer ist wer in der Philatelie?&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, E–H, Phil Creativ, Schwalmtal, 3. Auflage, 2017, ISBN 978-3-932198-96-0, S. 123–128&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bdph.de/index.php?id=638 BDPh – Wolfgang Maassen: &amp;#039;&amp;#039;Wer ist wer in der Philatelie?&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1171540450|VIAF=6910154260400124480009|GNDName=130931640|GNDCheck=2019-04-25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Friedl, Sigmund}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philatelist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Briefmarkenfälscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger in Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Takovo-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Unterach am Attersee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Sankt Gilgen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Döbling)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1851]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Friedl, Sigmund&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Philatelist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Januar 1851&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lipník nad Bečvou|Leibnik]], [[Mähren]], [[Kaisertum Österreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. April 1914&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]], [[Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chrisahn</name></author>
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