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	<title>Siglo de Oro - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Franzjosefhelmut: /* Literatur */ Link</title>
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		<updated>2026-04-16T09:26:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{QS-Geschichte}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Sevilla seville cathedral 33bi360029 cropped.jpg|mini|hochkant=1.2|&amp;#039;&amp;#039;Immaculada Concepción&amp;#039;&amp;#039; von [[Bartolomé Esteban Murillo|Murillo]] im Kapitelsaal der [[Kathedrale von Sevilla]]]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siglo de Oro&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („Goldenes Jahrhundert“) wird rückblickend ein „[[Goldenes Zeitalter]]“ Spaniens bezeichnet. Diese Epoche war in der [[Geschichte Spaniens|spanischen Geschichte]] eine Zeit besonderer [[Prosperität]] und weltweiter politischer Macht des Landes. Sie führte zu einer Blüte der Kunst und Kultur. Das &amp;#039;&amp;#039;Siglo de Oro&amp;#039;&amp;#039; stellte in Spanien den Übergang von der [[Renaissance]] zum [[Barock]] dar und dauerte etwa von 1550 bis 1660. Vor allem in der Literaturwissenschaft wird das Ende der Epoche oft mit dem Tod [[Pedro Calderón de la Barca|Calderóns]] im Jahr 1681 angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Begriff ==&lt;br /&gt;
Nach dem Schlüsseljahr 1492 (Abschluss der [[Reconquista]] mit der Eroberung von [[Granada]] und Entdeckung Amerikas durch [[Christoph Kolumbus]]) stieg Spanien zu einer der bestimmenden politischen und wirtschaftlichen Mächte Europas und der Welt auf. Der Reichtum wurde befeuert durch die Edelmetallbeute aus der Eroberung des [[Aztekenreich|Aztekenreichs]], des [[Inkareich|Inkareichs]] und anderer amerikanischer indigener Kulturräume, sowie durch die Erschließung ergiebiger Silbervorkommen in Mexiko und Alto Perú, dem heutigen [[Bolivien]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Cerro Rico]]&amp;#039;&amp;#039;). Silber war das gebräuchlichste Metall für werthaltige Münzen. Dieser enorme Geldzustrom finanzierte die Kriege gegen Frankreich, England, die abtrünnigen Niederlande und die Osmanen und führte zur Blüte von Kunst und Kultur. Allerdings wurde die wirtschaftliche Entwicklung Spaniens vernachlässigt, der Geldzustrom führte daher zu Inflation, dem Niedergang der heimischen Wirtschaft und war letztlich nicht ausreichend, die politischen Ziele der spanischen Herrscher zu finanzieren und die Verbindungen in das überseeische Kolonialreich zu sichern, wozu seit der Union mit Portugal 1580 auch das portugiesische Kolonialreich gehörte. Seit 1600 häuften sich jedoch politische Krisen, militärische Niederlagen und Staatsbankrotte. Auch wurde Spanien von der Pest heimgesucht. Der dadurch eingeleitete politische Niedergang Spaniens führte letztlich auch zum Ende der kulturellen Vormachtstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Siglo de Oro&amp;#039;&amp;#039; wurde seit dem 17. Jahrhundert rückblickend für die kulturelle Blütezeit zwischen 1550 und 1660 bzw. 1681 verwendet. Diese Zeit bildete den Höhepunkt der Herrschaft der [[Habsburger]] in Spanien, leitete aber auch die politisch-ökonomische Stagnation Spaniens ein. Ursprünglich spielt der Terminus auf die Idee von einem niedergehenden Verlauf der Geschichte an, der von einer goldenen Blütezeit zu einem silbernen, einem bronzenen und schließlich zu einem eisernen Zeitalter führt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Stenzel: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die spanische Literaturwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Stuttgart 2005, S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aufgrund der vielen Strömungen, die auf die Kunst dieser Epoche wirkten, spricht man heute eher von den &amp;#039;&amp;#039;Siglos de Oro&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: Goldene Jahrhunderte). Der Historiker [[Mariano Delgado]] schlug vor, den Begriff „Siglo de Oro“ durch die Bezeichnung „Spanisches Jahrhundert“ für das 16. Jahrhundert und die erste Hälfte des 17. Jahrhunderts zu ergänzen,&amp;lt;ref&amp;gt;Mariano Delgado: &amp;#039;&amp;#039;Das spanische Jahrhundert (1492–1659). Politik – Religion – Wirtschaft – Kultur&amp;#039;&amp;#039;. Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG), Darmstadt 2016, ISBN 978-3-534-23953-5, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; um auszudrücken, dass Spanien nicht nur kulturell maßgebend war, sondern auch politisch einen Führungsanspruch erhob und ein ausgesprochenes Sendungsbewusstsein zeigte.&amp;lt;ref&amp;gt;Mariano Delgado: &amp;#039;&amp;#039;Das spanische Jahrhundert (1492–1659)&amp;#039;&amp;#039;. WBG, Darmstadt 2016, S. 3–9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Quevedo (copia de Velázquez).jpg|mini|hochkant|Juan van der Hamen y León: &amp;#039;&amp;#039;Don Francisco de Quevedo&amp;#039;&amp;#039;, Instituto de Valencia de Don Juan, Madrid]]&lt;br /&gt;
Ungeachtet der politischen Krisen hielt die Mitte des 16. Jahrhunderts begonnene kreative Erneuerungsbewegung der [[Spanische Literatur|spanischen Literatur]] bis in die Mitte des 17. Jahrhunderts an: Gattungen wie das [[Drama]], der [[Roman]] und die [[Poesie]] erlebten eine vorher nicht gekannte Blüte. In der [[Literaturwissenschaft]] wird diese Epoche im Allgemeinen vom Regierungsantritt [[Philipp II. (Spanien)|Philipps II.]] (1556) bis zum Tod [[Pedro Calderón de la Barca|Calderóns]] (1681) angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Unterteilung in Perioden ist literaturwissenschaftlich üblich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spaniens Herrscher in der Spätrenaissance (ca. 1550–1600) und ihr Einfluss auf die Literatur ===&lt;br /&gt;
# Regierungszeit [[Karl V. (HRR)|Karls V.]] 1516–1556: weltoffen, europäisierend, optimistische Weltsicht.&lt;br /&gt;
# Regierungszeit [[Philipp II. (Spanien)|Philipps II.]] 1556–1598: dezidiert ablehnende Haltung gegenüber ausländischen Einflüssen (besonders [[Gegenreformation|antireformatorisch]]), Besinnung auf das „Eigene“ oder „typisch Spanische“, Hang zur [[Mystik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strömungen in der spanischen Dichtkunst im Barock (Frühbarock ca. 1600–1630, Hochbarock ca. 1630–1680) ===&lt;br /&gt;
# [[Gongorismus|Culteranismo]]: Der Dichter bedient sich einer gebildeten Sprache unter Verwendung vieler Ausdrücke aus dem [[Lateinische Sprache|Lateinischen]] oder [[Altgriechische Sprache|Altgriechischen]] und Einsatz zahlreicher Anspielungen auf die klassische [[Mythologie]]; die Literatur ist daher nur gebildeten Schichten zugänglich und in gewisser Weise elitär. Die Verständnisschwierigkeiten werden auch durch den kühnen Gebrauch von [[Metapher]]n, [[Neologismus|Neologismen]] und ungewöhnlicher Wortstellung ([[Hyperbaton]]) erhöht. Hauptvertreter dieser Richtung ist [[Luis de Góngora]].&lt;br /&gt;
# [[Concetto|Conceptismo]]: Die Bezeichnung leitet sich ab vom spanischen &amp;#039;&amp;#039;concepto&amp;#039;&amp;#039; („Begriff“) ab, womit hier geistreiche Assoziationen von Ideen oder Wörtern gemeint sind, etwa [[Wortspiel]]e, die auf Doppeldeutigkeit basieren; hauptsächlich verwendete Stilmittel sind zum Beispiel [[Antithese]], [[Paradoxon]], [[Kontrast]], [[Parallelismus (Rhetorik)|Parallelismus]], lakonische Kürze. Hauptvertreter dieser Richtung ist [[Francisco de Quevedo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weltweit bekanntes und wichtiges Zeugnis des &amp;#039;&amp;#039;Siglo de Oro&amp;#039;&amp;#039; gilt bis heute der erste Roman von [[Miguel de Cervantes]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Don Quijote]]&amp;#039;&amp;#039;. Cervantes griff das von [[Jacopo Sannazaro]] und [[Torquato Tasso]] verbreitete Konzept eines unbefangenen, angstfreien Umgangs der Geschlechter im Goldenen Zeitalter auf. Im Roman lässt er den Protagonisten vor Ziegenhirten eine Lobrede auf die glücklichen Zeiten halten, „welche die Alten die goldenen genannt haben“. Damals habe es keine sexuelle Zudringlichkeit gegeben, und die Erotik sei nur von der Neigung und dem freien Willen der Beteiligten abhängig und keinem äußeren Zwange unterworfen gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hellmuth Petriconi: &amp;#039;&amp;#039;Das neue Arkadien&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Antike und Abendland&amp;#039;&amp;#039; 3, 1948, S. 187–200, hier: 196–199.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der „Ritter von der traurigen Gestalt“ beschreibt aber auch als Voraussetzung, damit er ein Zeitalter als „golden“ empfinden könne, dass der hungrige Magen des Menschen gestillt sein müsse und dass alles uneigennützig zu teilen sei. Zudem sah er ein derartiges Zeitalter in einem Ideal unzerstörter und menschenfreundlicher Natur. Dem Goldreichtum maß er keinerlei Bedeutung zu. Seine eigene Zeit betrachtet Cervantes als „eiserne“.&amp;lt;ref&amp;gt;Miguel de Cervantes Saavedra: &amp;#039;&amp;#039;Der sinnreiche Junker Don Quijote von der Mancha&amp;#039;&amp;#039;, Übersetzung: Braunfels/Speemann, München 1979, S. 88.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit, in der der „Don Quijote“ entstand, befindet Spanien bereits auf dem absteigenden Ast: Die [[Spanische Armada]] ist besiegt, der Kampf um die Niederlande im [[Achtzigjähriger Krieg|Achtzigjährigen Krieg]] zeichnet sich als verloren ab, die enormen Edelmetalllieferungen aus Übersee gehen zurück und das viele Silber hat zu einem großen Anstieg der [[Preisrevolution|Lebenshaltungskosten]] geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulrich Pfister, Barbara Stollberg-Rilinger, Georg Fertig |url=https://www.uni-muenster.de/FNZ-Online/wirtschaft/grundstrukturen/quellen/metall.htm |titel=Diagramm: Edelmetallimporte und Inflation in Spanien |datum=2003-10-01 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20090221125828/https://www.uni-muenster.de/FNZ-Online/wirtschaft/grundstrukturen/quellen/metall.htm |archiv-datum=2009-02-21 |abruf=2026-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulrich Pfister, Georg Fertig, Barbara Stollberg-Rilinger |url=https://www.uni-muenster.de/FNZ-Online/wirtschaft/grundstrukturen/unterpunkte/zufluss.htm |titel=Langfristige Preisfluktuation und der Zufluss von Edelmetallen |datum=2003-10-01 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070714224229/https://www.uni-muenster.de/FNZ-Online/wirtschaft/grundstrukturen/unterpunkte/zufluss.htm |archiv-datum=2007-07-14 |abruf=2026-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort vom goldenen Zeitalter Spankens ist eine Bezeichnung, die im Rückblick formuliert wurde, besonders, wenn in als noch schlimmer empfundenen Zeiten auf das 17. Jahrhundert geschaut wurde. Auf der Iberischen Halbinsel setzte schon früh die Entstehungsgeschichte des Begriffs ein, der in Anbetracht der sich seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts abzeichnenden Krisenerscheinungen die jüngere Vergangenheit als goldenes Zeitalter verklärt wurde. Mit Beginn des 18. Jahrhunderts ist der Begriff besonders mit Blick auf das literarische Schaffen der vorangegangenen beiden Jahrhunderte gebräuchlich geworden und hat sich seitdem vornehmlich in der Literaturwissenschaft als Epochenbezeichnung etabliert. In Betracht auf seinen allgemeinhistorischen Gehalt und die genaue Periodisierung blieb er aber unscharf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://d-nb.info/103125546X/34 Thomas Weller, Das Spanische Jahrhundert], Europäische Geschichte Online.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Vertreter der Literatur ===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:60%; vertical-align:top;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Antonio de Guevara]] (um 1480–1545)&lt;br /&gt;
* [[Juan Boscán Almogávar]] (um 1490–1542)&lt;br /&gt;
* [[Garcilaso de la Vega]] (1503–1536)&lt;br /&gt;
* [[Luis de Granada]] (1504–1588)&lt;br /&gt;
* [[Teresa von Ávila]] (1515–1582)&lt;br /&gt;
* [[Alonso de Ercilla y Zúñiga|Alonso de Ercilla]] (1533–1594)&lt;br /&gt;
* [[Fernando de Herrera]] (um 1534–1597)&lt;br /&gt;
* [[Johannes vom Kreuz|Juan de la Cruz]] (1542–1591)&lt;br /&gt;
* [[Juan de la Cueva]] (1543–1612)&lt;br /&gt;
* [[Miguel de Cervantes]] (1547–1616)&lt;br /&gt;
* [[Mateo Alemán]] (1547–um 1613)&lt;br /&gt;
* [[Francisco Suárez]] (1548–1617)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:60%; vertical-align:top;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* [[Vicente Espinel]] (1550–1624)&lt;br /&gt;
* [[Luis de Góngora]] (1561–1627)&lt;br /&gt;
* [[Lope de Vega]] (1562–1635)&lt;br /&gt;
* [[Tirso de Molina]] (1579–1648)&lt;br /&gt;
* [[Francisco de Quevedo]] (1580–1645)&lt;br /&gt;
* [[Juan Ruiz de Alarcón]] (1580/81–1639)&lt;br /&gt;
* [[Baltasar Elisio de Medinilla]] (1585–1620)&lt;br /&gt;
* [[Pedro Calderón de la Barca]] (1600–1681)&lt;br /&gt;
* [[Baltasar Gracián]] (1601–1658)&lt;br /&gt;
* [[Miguel de Barrios]] (1635–1701)&lt;br /&gt;
* [[Juana Inés de la Cruz]] (Mexiko 1651–1695)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Missa alma redemptoris (Luis de Victoria).jpg|mini|hochkant|Beginn der [[Diskant]]-Stimme der &amp;#039;&amp;#039;Missa alma redemptoris mater&amp;#039;&amp;#039; (Madrid 1600) von [[Tomás Luis de Victoria]]]]&lt;br /&gt;
Die spanische Musik des 15. und frühen 16. Jahrhunderts war stark von der [[Niederländische Vokalpolyphonie|niederländischen Vokalpolyphonie]] beeinflusst. Frankoflämische Sänger und Komponisten wie [[Nicolas Gombert|Gombert]] und [[Thomas Crequillon|Crequillon]] wirkten noch bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts am Hof der spanischen Könige; der letzte war [[Philippe Rogier]]. Umgekehrt nahmen spanische Sänger einen wichtigen Platz in der [[Päpstliche Kapelle|päpstlichen Kapelle]] in [[Rom]] ein, darunter der erste international bekannte und bedeutende spanische Komponist von Vokalmusik, [[Cristóbal de Morales]] (um 1500–1553). Ebenfalls jahrzehntelang in Rom wirkte der heutzutage noch berühmtere [[Tomás Luis de Victoria]] (um 1548–1611), dessen Werke stark von [[Giovanni Pierluigi da Palestrina|Palestrina]] beeinflusst sind, aber als Inbegriff spanischer Musik gelten. Beide Komponisten kehrten nach Spanien zurück, wo Victoria im [[Monasterio de las Descalzas Reales (Madrid)|Monasterio de las Descalzas Reales]] in Madrid wirkte und sein berühmtes [[Requiem]] schrieb. Der bedeutendste Vokalkomponist auf spanischem Boden war der in Sevilla wirkende [[Francisco Guerrero (Komponist)|Francisco Guerrero]], dessen Lebenszeit zwischen Morales und Victoria liegt. Die Vokalpolyphonie im Stile Victorias (und Palestrinas) wurde zu einem Vorbild für jüngere Komponisten wie [[Alonso Lobo]] oder portugiesische Komponisten (die zwischen 1580 und 1640 unter spanischer Herrschaft standen). Doch geriet die iberische Musik des 17. Jahrhunderts bald in ein Abseits, da sie stilistisch noch lange an den Idealen der Renaissance festhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von großer Bedeutung war auch die spanische Instrumentalmusik des &amp;#039;&amp;#039;siglo de oro&amp;#039;&amp;#039;, besonders für Saiteninstrumente wie [[Vihuela]] und später [[Gitarre]], sowie in der Tastenmusik. Eine wichtige Rolle kam dabei den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Glosa (Musik)|glosas]]&amp;#039;&amp;#039; zu, das sind Verzierungen und Umspielungen des eigentlichen ([[kontrapunkt]]ischen) Stimmgewebes. Eine ganze Reihe von Komponisten, darunter u.&amp;amp;nbsp;a. [[Luis de Narváez]], [[Luis de Milán]], [[Miguel de Fuenllana]] und [[Alonso Mudarra]] kreierten bereits in der ersten Hälfte und in der Mitte des 16. Jahrhunderts eine komplexe und virtuose Musik für Vihuela, die ihresgleichen in Europa nicht hatte. Sie schrieben [[Variation (Musik)|Variationen]], [[Tiento]]s, [[Fantasia|Fantasien]], [[Pavane]]n, [[Galliarde]]n und auch Sologesänge mit virtuoser Begleitung, vor allem [[Romanze (Musik)|Romanzen]] und [[Villancico]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Obras de musica para tecla arpa y vihuela de Antonio de Cabeçon 1578.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Obras de musica para tecla arpa y vihuela&amp;#039;&amp;#039; von [[Antonio de Cabezón]], 1578]]&lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit wirkte der [[blind]]e [[Antonio de Cabezón]], der ähnlich bedeutende Werke von Pionierstatus für Tasteninstrumente wie [[Cembalo]], [[Virginal]], [[Clavichord]] und [[Orgel]], oder für [[Harfe]], schuf. Sein Sohn [[Hernando de Cabezón|Hernando]] besorgte die Publikation von Antonios Werken. Der Schwerpunkt lag dabei auf sogenannten &amp;#039;&amp;#039;glosados&amp;#039;&amp;#039;, also auf stark verzierten (oder variierten) Versionen von beliebten [[Motette]]n, [[Chanson (Alte Musik)|Chansons]] und [[Madrigal (Musik)|Madrigalen]] franko-flämischer Komponisten wie [[Josquin Desprez]], Crequillon, [[Jean Richafort|Richafort]], Gombert, [[Philippe Verdelot|Verdelot]], [[Adrian Willaert|Willaert]], [[Jean Mouton|Mouton]] und [[Clemens non Papa]],&amp;lt;ref&amp;gt;Antonio de Cabezon: &amp;#039;&amp;#039;Glosados del libro &amp;quot;Obras de Musica para tecla, arpa y vihuela...&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (Madrid 1578), Transcripción: Maria A. Ester Sala, Verlag: Union Musical Ediciones S. L., Madrid, 1974/1992, S. VII–VIII (Inhaltsverzeichnis)&amp;lt;/ref&amp;gt; daneben auch Tientos und Variationsformen. Hieraus entwickelte sich eine eigene Tradition spanischer (bzw. iberischer) Tastenmusik, die meistens auch alternativ für die Harfe gedacht war, und deren Hauptgattung das [[Tiento]] war, das sich von seinen Anfängen als Vorspiel und [[Ricercar]] in eine virtuosere Richtung weiterentwickelte und sich auch in Untergattungen aufspaltete, dabei entstanden auch Stücke für [[Geteiltes Register|geteilte Register]] der iberischen Orgel, also für Solostimme(n) und Begleitung. Nach den Cabezóns waren die bedeutendsten Tastenkomponisten des &amp;#039;&amp;#039;siglo de oro&amp;#039;&amp;#039;: [[Sebastián Aguilera de Heredia]] (1561–1627), der Portugiese [[Manuel Rodrigues Coelho]] (um 1555-um 1635), [[Francisco Correa de Arauxo]] (1584–1654), der blinde [[Pablo Bruna]] (1611–1679), [[José Ximénez]] (1601 [?] – 1678) und [[Juan Bautista Cabanilles]] (1644–1712).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die spanische Instrumentalmusik war in einer besonderen Notenschrift, der spanischen [[Tabulatur]], notiert. Zu den bedeutendsten Werken, die im Druck erschienen, gehört das &amp;#039;&amp;#039;Libro de cifra nueva&amp;#039;&amp;#039; (&amp;quot;Buch der neuen Ziffern&amp;quot;) für Tasteninstrumente, Harfe oder Vihuela, das 1557 von [[Luis Venegas de Henestrosa]] herausgegeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wichtige Komponisten ===&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:50%; vertical-align:top;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Vokalpolyphonie&lt;br /&gt;
* [[Cristóbal de Morales]] (um 1500–1553)&lt;br /&gt;
* [[Francisco Guerrero (Komponist)|Francisco Guerrero]] (1528–1599)&lt;br /&gt;
* [[Tomás Luis de Victoria]] (um 1548–1611)&lt;br /&gt;
* [[Alonso Lobo]] (1555–1617)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:50%; vertical-align:top;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Vihuela und Gitarre&lt;br /&gt;
* [[Luis de Narváez]] (1500–1555)&lt;br /&gt;
* [[Luis de Milán]] (um 1500–um 1561)&lt;br /&gt;
* [[Miguel de Fuenllana]] (1500–1579)&lt;br /&gt;
* [[Alonso Mudarra]] (um 1508–1580)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:60%; vertical-align:top;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Tastenmusik und Harfe&lt;br /&gt;
* [[Antonio de Cabezón]] (1510–1566)&lt;br /&gt;
* [[Francisco Correa de Arauxo]] (1584–1654)&lt;br /&gt;
* [[Pablo Bruna]] (1611–1679)&lt;br /&gt;
* [[Juan Bautista Cabanilles]] (1644–1712)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Malerei ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Herrera el mozo-sueño de san josé.jpg|mini|[[Francisco de Herrera der Jüngere]]: &amp;#039;&amp;#039;Traum des Hl. Joseph&amp;#039;&amp;#039;, 1662, Prado, Madrid]]&lt;br /&gt;
In der Malerei führten die Zentralisierungsbestrebungen unter [[Philipp IV. (Spanien)|Philipp IV.]] zu einer nach und nach stattfindenden Verlagerung des Kunstschaffens aus Zentren wie Toledo, Sevilla oder Valladolid nach Madrid. Trotzdem blieb vor allem Sevilla auch noch im 17. Jahrhundert neben Madrid ein führendes Kunstzentrum (mit u.&amp;amp;nbsp;a. [[Francisco de Zurbarán|Zurbarán]], [[Alonso Cano]], [[Bartolomé Esteban Murillo|Murillo]]). Der Schwerpunkt der spanischen Malerei lag auf der religiösen Malerei, ebenfalls bedeutend war die [[Porträtmalerei|Portraitkunst]], daneben entstanden auch Stillleben (in der Form des &amp;#039;&amp;#039;[[bodegón]]&amp;#039;&amp;#039;) und in relativ geringer Zahl auch [[Historienmalerei|Historien]], [[Griechisch-Römische Mythologie|mythologische]] Szenen und [[Genrebild]]er.&lt;br /&gt;
Der heutzutage oft als typischer Protagonist des spanischen &amp;#039;&amp;#039;siglo de oro&amp;#039;&amp;#039; angesehene, aus [[Kreta]] stammende Domenikos Theotokopoulos, gen. [[El Greco]], war in Wirklichkeit eine stilistische Ausnahmeerscheinung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennzeichnend für den spanischen Hochbarock (ab etwa 1630) ist ein im internationalen Vergleich deutlich ausgeprägter Naturalismus bei einem gleichzeitig stark ausgeprägten Hang zum [[Mystisch]]en. Neben regionalen Traditionen wirken hier besonders Einflüsse des italienischen Frühbarock, vor allem des [[Tenebrismus]] von [[Caravaggio]] und seinen Nachfolgern, der nach Spanien besonders durch [[Jusepe de Ribera]] und andere [[Neapel|neapolitanische]] Maler vermittelt wurde. In Madrid entstand eine eigene Richtung der Malerei (die Madrider Schule), die sich daneben in ihrer duftigen Pinselführung mit beinahe impressionistischen Wirkungen auch am mittleren und späten [[Tizian]], an [[Antonio da Correggio|Correggio]], [[Anthonis van Dyck|Van Dyck]] und [[Peter Paul Rubens|Rubens]] orientierte. Zu dieser Madrider Schule gehören [[Diego Velázquez|Velázquez]], [[Juan Carreño de Miranda]], [[Francisco Rizi]], [[Francisco de Herrera der Jüngere|Francisco de Herrera d. J.]], [[Juan Antonio Escalante]], [[José Antolínez]], [[Mateo Cerezo der Jüngere|Mateo Cerezo]] und [[Claudio Coello]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:60%; vertical-align:top;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Luis de Morales]] (um 1509–1586)&lt;br /&gt;
* [[El Greco]] (um 1541–1614)&lt;br /&gt;
* [[Juan Sánchez Cotán]] (1560–1627)&lt;br /&gt;
* [[Francisco Pacheco del Río]] (1564–1644)&lt;br /&gt;
* [[Juan de Ruela|Juan de Roelas]] (um 1570–1625)&lt;br /&gt;
* [[Eugenio Cajés|Eugenio Caxés]] (1574–1634) &lt;br /&gt;
* [[Vicente Carducho]] (1576 oder 1578–1638)&lt;br /&gt;
* [[Francisco de Herrera der Ältere]] (1576–1656)&lt;br /&gt;
* [[Juan Bautista Maíno]] (1581–1649) &lt;br /&gt;
* [[Jusepe de Ribera]] (1591–1652)&lt;br /&gt;
* [[Juan van der Hamen y León]] (1596–1631)&lt;br /&gt;
* [[Francisco de Zurbarán]] (1598–1664)&lt;br /&gt;
* [[Tomás Yepes|Tomás Hiepes]] (1598–1674)&lt;br /&gt;
* [[Diego Velázquez]] (1599–1660)&lt;br /&gt;
* [[Alonso Cano]] (1601–1667)&lt;br /&gt;
* [[Juan Fernández el Labrador]] (dokumentiert von 1629 bis 1657)&lt;br /&gt;
* [[Juan de Espinosa (Maler)|Juan de Espinosa]] (dokumentiert von 1619 bis 1659) &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;width:60%; vertical-align:top;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* [[Pedro de Camprobín]] (1605–1674)&lt;br /&gt;
* [[Antonio Ponce]] (1608–1677)&lt;br /&gt;
* [[Antonio de Pereda]] (1611–1678)&lt;br /&gt;
* [[Juan Carreño de Miranda]] (1614–1685)&lt;br /&gt;
* [[Francisco Rizi]] (1614–1685)&lt;br /&gt;
* [[Juan de Arellano]] (1614–1676)&lt;br /&gt;
* [[Bartolomé Esteban Murillo]] (1618–1682)&lt;br /&gt;
* [[Juan de Zurbarán]] (1620–1649)&lt;br /&gt;
* [[Francisco de Herrera der Jüngere|Francisco de Herrera d. J.]] (1622–1685)&lt;br /&gt;
* [[Juan de Valdés Leal]] (1622–1690)&lt;br /&gt;
* [[Juan Antonio Escalante]] (1633–1669)&lt;br /&gt;
* [[Bartolomé Pérez]] (um 1634–1698)&lt;br /&gt;
* [[José Antolínez]] (1635–1675)&lt;br /&gt;
* [[Mateo Cerezo der Jüngere|Mateo Cerezo]] (1637–1666)&lt;br /&gt;
* [[Claudio Coello]] (1642–1693)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Valladolid museo escultura San Juan Bautista Alonso Cano ni.JPG|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Johannes der Täufer&amp;#039;&amp;#039; von Alonso Cano, Nationalmuseum für Skulpturen, Valladolid]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildhauer ==&lt;br /&gt;
* [[Alonso Berruguete]] (um 1488–1561)&lt;br /&gt;
* [[Felipe Bigarny]] (um 1475–1542)&lt;br /&gt;
* [[Juan de Juni]] (um 1507–1577)&lt;br /&gt;
* [[Diego de Siloé]] (um 1495–1563)&lt;br /&gt;
* [[Alonso Cano]] (1601–1667)&lt;br /&gt;
* [[Gregorio Fernández]] (1576–1636)&lt;br /&gt;
* [[Juan Martínez Montañés]] (1568–1649)&lt;br /&gt;
* [[Pedro de Mena]] (1628–1688)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhältnis zu Muslimen und Juden ==&lt;br /&gt;
Ab 1492 gelten die Muslime als endgültig aus Spanien vertrieben. Die übriggebliebenen fristen ihr Dasein unter ständiger Kontrolle als zwangskonvertierte [[Moriscos]]. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurden auch sie vertrieben und nach Nordafrika verfrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juden mussten in Spanien zum Katholizismus übertreten, wenn sie bleiben wollten. Sie wurden aber, wenn sie konvertieren, von den so genannten Altchristen mit großem Misstrauen behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Weller: &amp;#039;&amp;#039;[http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0159-2010101186 Das „spanische Jahrhundert“.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Institut für Europäische Geschichte (Mainz)]]&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Europäische Geschichte Online]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;EGO&amp;#039;&amp;#039;), 2011, mit Inhaltsverzeichnis, Einleitung.&lt;br /&gt;
* Sarah Pech: &amp;#039;&amp;#039;Être domestique à Madrid au Siècle d’Or. Servir et vivre dans la Viilla y Corte (1561–1700)&amp;#039;&amp;#039;. Thèse de doctorat en histoire, Université Paris-IV, Paris 2007.&lt;br /&gt;
* [[Christoph Strosetzki]]: &amp;#039;&amp;#039;Literatur als Beruf. Zum Selbstverständnis gelehrter und schriftstellerischer Existenz im spanischen Siglo de Oro.&amp;#039;&amp;#039; Reihe Studia humaniora. Düsseldorfer Studien zu Mittelalter und Renaissance, Droste, Düsseldorf 1987, ISBN 3-7700-0809-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;El Siglo de Oro. Das goldene Zeitalter der spanischen Kunst.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm, Deutschland, 2016, 52:04 Min., Buch und Regie: Grit Lederer, Produktion: Medea Film, [[ZDF]], [[arte]], Erstsendung: 3. Juli 2016 bei arte, [http://www.arte.tv/guide/de/060804-000-A/el-siglo-de-oro Inhaltsangabe] von arte, online-Video verfügbar bis zum 1. Oktober 2016. &amp;lt;br /&amp;gt; Dokumentarfilm anlässlich der großen Sonderausstellung &amp;#039;&amp;#039;El Siglo de Oro – Die Ära Velázquez&amp;#039;&amp;#039; in der [[Berliner Gemäldegalerie]] mit über 100 Meisterwerken der Kunst des 17. Jahrhunderts bis zum 30. Oktober 2016.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.el-siglo-de-oro.de Homepage Gemäldegalerie Staatliche Museen zu Berlin], abgerufen am 9. Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Spanish Golden Age|Siglo de Oro}}&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Kaube]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/el-siglo-de-oro-in-der-gemaeldegalerie-berlin-14319427.html „Die Ära Velázquez“ in Berlin. Land ohne Lächeln.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]&amp;#039;&amp;#039;, 3. Juli 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4181251-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Zeitraum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epoche (Literatur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spanische Phrase]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgeschichte (Spanien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Franzjosefhelmut</name></author>
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